Beiträge von LowEndD

    Hallo Allerseits!


    Willkommen im Pine Survey Unterforum! Um was geht es hier?


    Ich denke, ich bin im Forum vor allem wegen zwei Dingen bekannt. Einerseits wegen meinen Reviews, und andererseits wegen meiner Patch Aktionen. Die Reviews werden ja mittlerweile zentral auf meinem Blog gesammelt und sind hier im Forum über die Tags "LowEndD" und "PineSurvey" auffindbar. Und für meine Patchaktionen hat mir ChriBo nun dieses Unterforum eingerichtet.


    Für diejenigen, die noch nie dabei waren, oder keine Ahnung haben worum es geht: Hin und wieder habe ich eine spontane Eingebung für ein Patch Design und lasse dann eine limitierte Stückzahl davon anfertigen. Im Grunde immer soviele, wie bestellt werden, plus ein paar mehr für Nachzügler.


    In Zukunft wird es wieder die eine oder andere Aktion geben, nur dieses Mal zentral hier in diesem Unterforum


    Danke fürs Reinschaun, Danke an alle die bis jetzt mitgemacht haben und die noch mitmachen werden.


    David, over and out!


    Hauptfächer:


    Hauptfach 1:
    Dieses vordere Hauptfach ist ein Clamshell Design und bietet zahlreiche interne Organisationsmöglichkeiten. An der Seite zur Front hin, befindet sich durchsichtiges Folienfach, das per Reißverschluss geschlossen werden kann. Kartenmaterial und andere schnell einsehbare Unterlagen finden hier Platz.



    An der nach innen gerichteten Seite, findet man zu unterst ein Meshfach, das mittig per Klett verschlossen wird.



    In der Mitte findet man ein Adminpanel mit einem Steckfach für Smartphones oder GPS Geräte (verschließbar mittels Lasche), drei Steckfächern für Stifte und zwei elastische Bänder, die Platz für ein Magazin, eine Taschenlampe oder vergleichbare Gegenstände bietet.
    Darüber findet man zwei weitere Einschubfächer, die wieder mittig per Klett verschließbar sind. Ein Keyring hängt von der Oberseite herab, so dass man einen Schlüssel ein einem der Einschubfächer unterbringen kann.



    Die Organisation ist in diesem Fach durchdacht und nicht so overbuilt wie im Messenger bag. Persönlich hätte ich es gut gefunden, wenn man die Einschubfächer sowie das Meshfach komplett verschließen kann, so dass im Fall des Falles die dort versorgten Gegenstände auch drinnen bleiben. Weiters würde ich mir mehr Volumen für diese Fächer wünschen.


    Nichtsdestotrotz bieten sie genug Raum für die Alltagsgegenstände.


    Hauptfach 2:
    Dieses Fach ist das voluminöseste im Rucksack und im Grunde das eigentliche Hauptfach.



    Zur Front hin findet man ein vollständig per Reißverschluss verschließbares Meshfach, dass â…” der Front einnimmt. Zum Rücken hin ist ein gepolstertes Steckfach für Notebooks, das per Gurtband gesichert ist. Hier finden Laptops bis 15” Platz.




    Weiters findet man eine Aufhängung für eine Trinkblase und einen Durchlass für den Schlauch, der auch hier relativ schmal gehalten ist.


    Rückenfach:
    Dieses befindet sich hinter der Rückenpolsterung und ist von oben zugänglich. Verschlossen wird dieses Fach per mittig angebrachter Klettfläche. Eine Gurtlasche ist außerdem angebracht, um das Öffnen zu erleichtern.



    Im Fach findet man eine Aufhängung für eine Trinkblase. Außerdem ist die Wand zum Inneren des Rucksack mit einer Dehnfalte ausgestattet, damit sich die Trinkblase nach innen hin ausdehnen kann und nicht den Rucksack nach außen hin aufwölbt und den Tragekomfort stört.


    Sonstiges:
    Die Gurtbänder der Kompressionsriehmen sind mit Klettbändern versehen, damit man die Riehmen sauber versorgen kann. Die Schnallen wirken massiv und vertrauenserweckend.
    Die Reißverschlüsse haben keine Laschen sondern sind mit Zipperpulls ausgestattet (kein Paracord), die in Schläuchen eingefasst sind.


    Resümee:
    Mit dem “Dust” Modell hat Helikon Tex, bzw. Direct Action einen wirklich brauchbaren kleinen Rucksack geschaffen. Die Ähnlichkeit zum Lightweight Assault Pack von Tactical Tailor bzw. Grey Ghost Gear ist markant, dennoch hat man geschafft, das Modell eigenständig genug zu machen, um sich dementsprechend profilieren zu können.
    Neben einer gut durchdachten und ausbalancierten internen Organisation und dem Zusatzfeature einer angenehmen Rückenpolsterung, findet man auch hochwertige Materialien und Verarbeitung zu einem Kampfpreis.


    Direct Action bietet mit den neuen Rucksäcken eine preiswerte Alternative mit vergleichbarer Qualität zu den üblichen Verdächtigen der Branche. Hier wird einem zu gleichen Preis mehr geboten, vor allem wenn es um den oft vernachlässigten Aspekt der Rückenpolsterung geht.


    Mir persönlich gefällt vor allem die Option endlich einen Rucksack in den PenCott Mustern kaufen zu können, ohne mühsam etwas aus den USA importieren zu müssen. Wem die PenCott Muster nicht zusagen, kann ohne weiteres andere Farben auswählen. Derzeit ist der Rucksack in 8 verschiedenen Farben erhältlich, zu Preisen zw. 105€ - 125€, je nach Farbe, bzw. Muster.


    Damit bin ich wieder einmal am Ende angelangt und bedanke mich für eure Geduld. Merci!


    PS.: Falls ihr euch den Rucksack besorgt und das Review geholfen hat, lasst die Shops wissen, dass euch Pine Survey schickt.


    The english version of this review can be found at PineSurvey.com.


    Ich habe jetzt schon mehrmals über die neue Direct Action Linie von Helikon Tex geschrieben und bereits ein ausführliches Review zum großen Messenger Bag dieser neuen Produktlinie verfasst. An dieser Stelle möchte ich euch nun den kleinsten Rucksack von Direct Action vorstellen - das Modell “Dust”.



    Materialien:
    Helikon verwendet bei seinen DirectAction Produkten hochwertige Materialien von Invista (500D Cordura Stoff), YKK (Reißverschlüsse) und Woo Jin (Schnallen). Diese findet man also auch im Dust Rucksack verbaut.



    Allgemeiner Überblick:
    Der Rucksack hat ein Packvolumen von 20l und ist hier in PenCott Greenzone zu sehen. Die Molle Flächen sind wie bei allen Direct Action Produkten direct in den Cordura Stoff gelasert. Wie schon im Review zum Messenger Bag erwähnt, hat dies Vor- und Nachteile:
    Während man als Vorteil die Gewichtsersparnis und bessere Wirkung des Tarndruckes (keine Unterbrechung durch Gurtbänder) nennen kann, so sind die Nachteile beispielsweise in der Ansammlung von Schmutz im Zwischenraum zu sehen.


    Der Rucksack verfügt trotz seiner geringen Größe über eine ausgeprägte Rückenpolsterung, die ein von Helikon patentiertes Ventilationssystem verwendet - mehr dazu später.


    Der Rucksack hat zwei Haupt- und zwei Nebenfächer, sowie einen Einschub hinter der Rückenpolsterung und ein kleines Fach direkt hinter der frontalen Mollefläche. Die Hauptfächer weisen eine zusätzliche interne Organisation auf.


    Die Verarbeitung ist wie schon bei dem DA Messenger Bag tadellos und auf einem sehr hohem Level.


    Aber werfen wir einmal einen genaueren Blick auf den Rucksack.



    Front:
    Wenn man den Rucksack von vorne ansieht, fällt einem sofort die gelaserte Mollefläche auf. Hier findet man 7 Reihen und 4 Kanäle, um zusätzliche Molle kompatible Taschen anzubringen. Links davon ist ein per Reißverschluss zugängliches Steckfach, das direkt unter der Mollefläche liegt und Platz für Dokumente oder kleinere, flache Gegenstände bietet.



    In meinen Augen wäre hier ein beidseitiger Zugang optimaler, da sich Rechtshänder schwer tun werden, sofern sie den Rucksack an einer Schulter nach vorne in den Brustbereich holen wollen, um auf dieses Fach zuzugreifen. Trägt man den Rucksack kurzzeitig wie ein Chestrig, nivelliert sich dieses Problem jedoch.


    An dieser Stelle sei erwähnt, dass Helikon scheinbar vom ursprünglichen Prototyp Design abgewichen ist, wie man es zum Beispiel auf den Katalogbildern sehen kann. Dort ist die Patchfläche an der Front größer und der Eingriff für das Fach an der oberen Seite der Mollefläche.


    Seiten:
    Die Seiten sind links und rechts gleich aufgebaut und bieten einerseits zwei kleine Steckfächer sowie zwei Kompressionsriehmen



    Die Seitenfächer haben an ihrer Außenseite ebenfalls gelaserte Molleflächen: 5 Reihen und 3 Kanäle. Die Fächer werden nur mittels einer kleinen Klettfläche an der Front verschlossen, die nicht die gesamte Öffnung schließt.



    Durch einen Reißverschluss an der Seite kann man das Volumen der Fächer erweitern. So haben Feldflaschen problemlos Platz.



    Oberseite:
    Hier findet man eine neue Herangehensweise an das Thema “Tragegriff”. Im Gegensatz zu herkömlichen Rucksäcken hat man hier kein Band vernäht sondern den Tragegriff aus Paracord in einem doppelten Cobra Stitch geflochten. Dieser ist an D-Ringen angebracht, die fest mit Gurtband vernäht sind und noch links und rechts zusätzliche D-Ringe bieten.



    Unterhalb des Tragegriffs findet man einen Durchlass für den Schlauch einer Trinkblase. Dieser könnte eine Spur größer sein, dürfte aber ausreichen.



    Über die Sinnhaftigkeit des Paracord Griffes kann man streiten. Im Grunde modifizieren viele User ihrer Rucksäcke sowieso in dieser Hinsicht, dennoch verliert man im Falle einer Nutzung des Paracords den Tragegriff. Weiters muss dieser Aspekt in der Herstellung sicher eine problematische Angelegenheit sein. Meiner Meinung nach hätte hier ein klassisches Gurtband gereicht.


    Unterseite:
    Hier findet man im Gegensatz zum Messenger Bag keine gummierte Fläche oder sonstige Verstärkung. Was man sehr wohl findet, ist ein Drain Hole.



    Sicherlich praktisch, wenn man Dreck und Wasser aus dem Innenraum befördern will, aber selbige können auf denselben Weg auch in das Hauptfach. Hier dürften sich Vor- und Nachteile die Wage halten.


    Rückseite:
    Hier findet man zwei Reihen des von Helikon patentierten “Combat Vent System”. Dieses besteht aus gewellten Schaumstoff, der zusätzlich Kanäle in sich trägt. Die Wellen des Schaumstoff sind aufwährts diagonal nach außen hin gerichtet und sollen eine bessere Luftzirkulation ermöglichen, während der Schaumstoff eine angenehme Rückenpolsterung bewirken soll.



    Ich habe den Rucksack nun knapp eine Woche und konnte noch keinen markanten Unterschied zu vergleichbaren Rückenpolsterungen feststellen, hier wird aber noch ein Langzeit Test zeigen, ob dem Kunden alter Wein in neuen Schläuchen verkauft wird.


    Nichtsdestotrotz ist das Tragegefühl sehr angenehm. Ein Framesheet ist in diesem Modell nicht vorhanden, kann aber in einem Rückenfach hinter der Rückenpolsterung eingefügt werden.
    An der unteren Seite des Rücken befindet sich ein Beckengurt, der leicht abgenommen oder auch über Öffnungen im unteren Rückenbereich in besagtem Rückenfach verstaut werden kann.




    Schultergurte:
    Die Schultergurte sind nicht direkt im Rucksack vernäht sondern über Gurtbänder angebracht. Die Nähte sind hierbei besonders verstärkt. Einerseits über Bartack Nähte und andererseits über eine Kastennaht (sofern diese Begriffe stimmen).



    Das Profil der Schultergurte ist flach gehalten und dezent anatomisch angepasst. Sie bieten ein horizontal vernähtes Gurtband sowie einen D-Ring um Trinkschläuche zu versorgen bzw. um andere Gegenstände an der Schulter zu tragen.
    Am unteren Ende findet man massive Schnallen, damit man den Rucksack bei Bedarf schnell abwerfen kann. Über einen Brustgurt kann man die Schultergurte zusätzlich fixieren und den Tragekomfort erhöhen.


    Hatte jetzt endlich die Zeit, das Review in Ruhe zu lesen. Ein wirklich gelungener und sachlicher Blick auf das HPG Kit Bag. Würde mich freuen, wenn du deine weiteren Erfahrungen mit uns teilst.


    Vielleicht findest du ja noch die Zeit das Review so ins Forum zu stellen, damit diejenigen nicht abgeschreckt werden, die sich die .pdf nicht runterladen wollen oder vielleicht auch nicht können.

    So... ich glaube, dass ihr langsam einen Glossar erstellen müsst. Einmal abgesehen von den wunderbar eloquenten Euphemismen würde mich interessieren, was Bushings, Zen Pins etc. sind.


    Ich gebe es zu, Balis waren nie auf meinem Radar und die Erklärungen aus dem Thread machen mich nicht schlauer.

    Die Tasche ist wirklich ein sehr cooles Stück Design. Mein Bruder hat die größere Version mittlerweile schon einige Jahre und ist sehr zufrieden damit. Er konnte sie noch bei einem offiziellen Händler erwerben. Viele gibt es ja nicht davon und hier hat man einmal den Vorteil, dass man nicht in den USA herum suchen muss.


    Viel Freude damit!

    So... bevor der Ball jetzt endlos hin und her gespielt wird, mache ich hier jetzt einmal fürs Erste zu. Sobald der Threadstarter mehr bzw. neue Informationen hat, würde ich ihn bitten die Moderation bzw. mich zu kontaktieren und dann mache ich wieder auf.


    Ansonsten wird dieser Thread nur zum Musterbeispiel für den Satz: "Im Internet ist jeder Experte." Seid mir nicht böse, aber so ein Sommerloch haben wir auch wieder nicht.

    Verarbeitung:
    Grundsätzlich sei hier noch einmal erwähnt, dass der Smock bzw. Parka eigentlich aus dem S.O.D. Outlet kommt und dementsprechend auch ausgemustert wurde. Es kann auch sein, dass er aus einer Mil - Sonderanfertigung stammt, was die exzessive Verwendung von Multicam Materialien erklären dürfte. Den einzigen Grund, den ich für den Outletverkauf finden könnte, sind einige abstehende Fäden. Ansonsten ist der Parka makelos und spiegelt die Liebe zum Detail bei S.O.D. Gear wider.
    Die Nähte sind sauber und gerade. An den üblichen Belastungsstellen findet man Bartack Nähte. Die Materialien sind sorgfältig aufeinander abgestimmt und man hat sich sogar die Mühe gemacht, bei aufgesetzten Taschen sowie den Stellen, an denen verschiedene Stoffstellen aneinander genäht werden, das Multicam Muster auf einander abzustimmen.



    Wer das Multicam Muster kennt, wird wissen was ich meine. Das Wiederholungsmaß ist relativ groß und das Muster sehr heterogen. Dementsprechend ist es je nach Musterstelle einmal grüner, einmal mehr sandfarben. Beim Parka wurden die Stoffteile so aneinandergesetzt, dass das eigentliche Muster so wenig wie möglich unterbrochen wird. Sogar die Reißverschlüsse sind mit einem Multicam Muster ausgestattet. Auch die Knöpfe bzw. Cordlocks sowie die Velcro Flächen! Multicam wohin man sieht und alles aufeinander abgestimmt. Respekt!


    Schnitt/Passform:
    Ich habe bereits in meinem ersten Review S.O.D. Gear als “Tactical Armani” bezeichnet - wohlgemerkt zu 100% positiv. Der S.O.D. Parka bestärkt mich in dieser Ansicht einmal mehr. Warum?
    Grundsätzlich benötige ich Größe 52 bzw Large für Jacken, da ich je nach Schnitt zw. den Größen schwanke. Großzügig geschnittene Jacken passen mir in Größe Medium, während normal geschnittene Jacken immer in Large benötigt werden, allein schon wegen meinen Gorilla Armen.



    Dank des Kimono Schnitts und den zusätzlichen Dehnfalten im oberen Rückenbereich sitzt der Parka wirklich angenehm und schränkt mich nicht in meiner Bewegungsfreiheit ein. Der Smock trägt sich so angenehm wie ein gut geschnittener italienischer Anzug.



    Komfort wird tatsächlich groß geschrieben. Am Kragen wurde für den Halsbereich unter dem Kinn noch ein weicheres Stoffmaterial angenäht. Der Reißverschluss kommt nirgends dem Hals in die Quere.



    Grundsätzlich hört man ja immer, dass Smocks größer geschnitten sind, da sie die Möglichkeit geben sollen unterhalb noch zusätzliche Isolationsschichten zu tragen. Dies ist sicher auch beim S.O.D. Parka möglich, die Größe entspricht jedoch dem tatsächlichen europäischen Maßsystem. Sprich Größe 50 ist auch Größe 50 und trägt sich dementsprechend passgenau. Ein dickerer Pullover darunter ist sicher kein Problem, aber mehrstufiges Layering sollte man nicht einplanen.


    Ich persönlich würde eine Größe 52 benötigen, allein schon wegen der Armlänge, die für mich bei Größe 50 etwas zu kurz ausfällt.


    Resümee:


    Der S.O.D. Gear Parka ist definitiv sein Geld wert und das sage ich nicht oft, wenn es um Bekleidung geht. Einerseits werden die Sachen nicht in Fernost produziert, sondern in Italien. Andererseits findet man hier eine Liebe zum Detail, die man nicht oft sieht. S.O.D. Gear ist dafür bekannt, dass es bei der Materialproduktion eng mit den Herstellern zusammenarbeitet, um ein homogenes Produkt anbieten zu können. Ich denke, dass man dies vor allem bei den Multicam Produkten sieht, da von den Knöpfen über die Velcro Flächen, bis hin zu den Reißverschlüssen alles an das Muster angepasst ist (das reguläre Multicam Modell weißt diese Feinabstimmung auf den Fotos jedoch nicht auf).
    Diese Liebe zum Detail, gepaart mit der hohen Qualität der Fertigung spricht schon allein für sich. Was dann noch dazu kommt, ist die Tatsache, dass sich die Jacke wirklich angenehm trägt. Auch wenn ich grundsätzlich eine Nummer größer benötigen würde, fühle ich mich in dieser Jacke nicht eingeengt. Die Schultern haben einen angenehmen Spielraum und man hat das Gefühl eher in einem Anzug zu stecken als in einem Parka.


    In diesem Sinne vielen Dank für das Lesen und noch einmal vielen Dank an Gearrillero, der mir den Smock für dieses Review zur Verfügung gestellt hat!



    PS.: Falls ihr euch die Jacke besorgt und das Review geholfen hat, lasst SOD Gear wissen, dass euch Pine Survey schickt.

    The english version of this review can be found at PineSurvey.com


    Vor einiger Zeit wurde von mir ein ausführliches Review zu S.O.D. Gear geschrieben und in weiterer Folge auch ein Vergleich der Qualität mit der anderer Unternehmen durchgeführt.


    Nachdem vor kurzem wieder einmal eine Bestellung von S.O.D. Gear bei mir ankam und Gearrillero so freundlich war, mir ein wenig Zeit zu geben bevor er seine Sachen holt, war ich in der Lage den Smock von S.O.D. Gear genauer unter die Lupe zu nehmen.


    Ein kleiner Disclaimer vorweg:
    Der Smock wurde im S.O.D. Outlet bestellt und hat einige andere Merkmale, die der reguläre, im Sortiment erhältliche “Operative Field Parka” nicht hat.
    So ist beispielsweise die Kapuze im Kragen verstaubar und andersartig konfiguriert, die Velcroflächen sind im Brustbereich auf beiden Seiten anzufinden, anstatt nur auf einer und es gibt keine Belüftungsoption unter den Armen.


    Zunächste eine Gesamtansicht und die Konfiguration der Jacke:



    Größe: 1,80, Gewicht: 75kg



    2x aufgesetzte Brusttaschen, darunter zwei Napoleontaschen
    2x aufgesetzte Taschen am Bauch
    2x aufgesetzte Taschen auf 4 und 8 Uhr, mit Shockcord
    1x Wilderertasche auf 6 Uhr über dem Gesäß
    2x Innentaschen auf Brusthöhe
    2x Oberarmtaschen mit Velcroflächen
    Einschübe für Ellbogenschützer
    Kapuze, nicht abnehmbar, im Kragen


    Materialien:
    50/50 PolyCo Multicam Material, YKK Zipper, Canadian Slotted Buttons


    Brusttaschen:
    Die Brusttaschen sind eine interessante Kombination aus zwei verschiedenen Taschen. Zum Einen hat man die aufgesetzte Taschen, die per faltbarer Patte verschlossen werden können. Diese werden mittels Canadian Slotted Buttons zugeknöpft. Seitlich an den Patten ist ein kleiner Durchlass, der theoretisch Raum für eine Antenne lassen würde.



    Zum anderen sitzt direkt unterhalb eine zusätzliche Napoleontasche, die seitlich per Reißverschluss zugänglich ist.
    Darin befindet sich eine Paracordschlaufe und der Zugang zum Kordelzug aus Shockcord, der die Jacke an der Taille individuell einstellen lässt.


    Fronttaschen:
    Vorderseitig sind im unteren Bauchbereich zwei große Taschen angebracht, die per faltbaren Klappen bzw. Patten zugemacht werden. Auch hier wird ein Canadian Slotted Button verwendet und der Durchlass an den Seiten der Patte ist ebenfalls vorhanden. Am Boden findet man den Kordelzug aus Shockcord inklusive Cordlock vor, mit dem man die Jacke am unteren Ende enger ziehen kann.



    Seitentaschen:
    Hiermit meine ich die beiden Taschen, die auf 4 und 8 Uhr an der Hüfte angebracht sind. Diese Taschen unterscheiden sich insofern, als dass sie im Gegensatz zu den anderen Taschen nicht die bereits erwähnte Faltklappe haben, sondern durch jeweils zwei eingenähte Shockcords an der Öffnung zusammengezogen werden. Dadurch ist einerseits die Öffnung der Klappe zusätzlich gesichert und andererseits tragen die beiden Taschen dadurch nicht übermäßig auf. Diese Taschen haben kein Innenleben.


    Wilderertasche:
    Die Wilderertasche ist durch drei Canadian Slotted Buttons verschlossen und hat zusätzlich noch einen seitlich angebrachten, vertikalen Reißverschluss, um einen alternativen Zugriff zu ermöglichen. Dieser ist so angebracht, dass man mit der linken Hand darauf Zugriff hat, wenn man nach hinten greift.




    Innentaschen:
    Im Inneren der Jacke befinden sich zwei Taschen auf Brusthöhe, die aus Netzmaterial gefertigt sind. Die vom Träger gesehene rechte Tasche (am Bild links) ist von oben per Klettverschluss zugänglich und von der Seite per Reißverschluss. Außerdem wird die Tasche durch eine Klettfläche im Inneren in zwei Bereiche unterteilt.



    Die vom Träger links gesehen Tasche ist deutlich größer und nur per Reißverschluss zugänglich.


    Oberarmtaschen:
    Links und rechts befinden sich an den Ärmeln Oberarmtaschen, die Innen mit einer Paracordschlaufe und einer Flausch Klettfläche versehen sind. Außerhalb ist farblich abgestimmtes Multicam Klettflausch Material angebracht. Gleich neben der Tasche ist ein Einsteckfach für Knicklichter, bzw. Stifte.




    Im Ellbogenbereich findet man Einschubfächer für Schutzpads. Durch die doppelte Schicht hat man einen zusätzlichen Abrasionsschutz.



    Kapuze:
    Die Kapuze ist im Kragen verstaubar und trägt darin nicht auf. Soll heißen, dass man sich am Hals nicht beängt fühlt. Sie ist sehr eng an den Kopf angepasst und kann mit einem Velcroband noch enger am Hinterkopf zurecht gezogen werden. Horizontal wurde über den Hinterkopf ein Shockcord vernäht, das die Kapuze an den Schädel zieht.



    Dadurch folgt die Kapuze den Kopfbewegungen und engt nicht die Sicht ein. Für Helmträger ist diese Kapuze nicht geeignet. Hier ist der markanteste Unterschied zum regulären “Operative Field Parka” zu finden, der eine komplett andere Kapuze bietet.



    Die Bedeutung ist sehr hoch einzuschätzen!


    Die Verabreichung von Drogen (inkl. Alkohol) vor einer unmittelbaren Kampfhandlung zieht sich durch die gesamte Geschichte und durch alle Kulturen. Dein Beitragerinnert mich daran, dass ich dazu einmal wissenschaftliche Literatur suchen wollte. Danke für die Erinnerung.


    Sei es das Ausschenken von einer Zusatzration Alkohol bei Seeleuten, die Gefügigmachung von Kindersoldaten, oder das bereits erwähnte Pervitin. Ich erinnere mich auch an die mediale Debatte vor einigen Jahren, als amerikanischen Soldaten ohne dementsprechende Anamnese und Diagnose Psychopharmaka gegen posttraumatischen Stress verschrieben wurde.


    Was auch nicht uninteressant ist, wären die Experimente der beiden Blöcke während des Kalten Krieges mit bewusstseinserweiternden Drogen. Die Testvideos britischer Soldaten auf LSD kann man sich sogar auf Youtube ansehen.


    Edit: Die Drogenproblematik im Kontext des Vietnamkrieges sei hier auch noch erwähnt.

    Die Hosen sind wirklich toll geworden, auch wenn ich kein Kryptek Fan bin. Mich würde interessieren, ob die elastischen Bänder in den Cargo Taschen auf Dauer nicht im Weg sind, wenn man hineingreift. Kann mir vorstellen, dass man da unabsichtlich reingreift beim Versorgen von Gegenständen. Vielleicht kannst du dazu in ein paar Wochen etwas sagen.


    Was mich eher fasziniert sind die unterschiedlichen Stoffstärken des Kryptek Materials. Habe schon von massiven Qualitätsschwankungen gehört und war auch nicht sonderlich begeistert von dem Cordura Material, das ich für meine Camo Tests hatte. Da frage ich mich wirklich, warum Kryptek das nicht in den Griff bekommt.