Beiträge von Merc

    Ich möchte euch das Messer natürlich auch im Größenvergleich zu dem ein oder anderen bekannten, kleinen Fixed nicht vorenthalten.
    Bild 1: Izula, Snake Charmer, TFDE N
    Bild 2: SOCP Dagger, Snake Charmer, Perrin LaGriffe
    009.JPG010.JPG


    Ein Vergleich mit dem SOCP Dagger zur Größe des Rings am Griffende bietet sich hier auch an. Der Ringinnendurchmesser beträgt beim SOCP 2,77 Zentimeter, beim Snake Charmer lediglich 2,35 Zentimeter. Der Außendurchmesser beträgt beim SOCP 3,24 Zentimeter, beim Snake Charmer 3,18 Zentimeter. Ich bekomme sowohl Zeige- wie auch kleinen Finger mit der nicht behandschuhten Hand bequem durch den Ring. Mit dünnen Handschuhen (hier Mechanix FastFit) geht es gerade noch so, mit Winterhandschuhen dann nicht mehr.
    011.JPG012.JPG


    Zum Schluss noch eine Nahaufnahme des Schmuckatelli Beads mit Snody Logo.
    013.JPG


    Fazit:
    Das Snake Charmer ist ein kleines, alltagstaugliches Fixed. Mit seiner unbeschichteten Klinge und der hellgrünen Scheide kommt es ganz und gar freundlich daher. Die Kanten sind gebrochen, nicht gerundet, gefühlt wie beim TFDE N. Mein LaGriffe ist deutlich scharfkantiger. Die Verarbeitung ist, auch gemessen am Preis, in Ordnung. Auf der Innenseite des Rings merkt man vom Schneiden eine kleine "Erhebung", da ist also noch Nacharbeit notwendig.
    Trotz der "sheeple friendly" Erscheinung schaute der Zollbeamte heute bei Begutachtung des Messers sehr skeptisch. Ich dachte schon, er wird es einbehalten, konnte dann aber wohl nichts zur Beanstandung finden.
    Ein Alltagstest steht noch aus, Brötchen Schneiden geht aber problemlos. ;)
    014.JPG


    Ich hoffe, ich konnte euch das Messer etwas näher bringen. Bei Fragen, Anregungen und Kritik, bitte ich natürlich, nicht zu zögern.


    Viele Grüße
    Merc

    Mike Snody Snake Charmer – Ka-Bar Collaboration


    Hallo liebe TF Mitglieder,


    ich möchte euch heute kurz ein Messer aus der neuen Kollaboration von Ka-Bar mit Mike Snody vorstellen.
    Mike Snody ist ein Messermacher aus dem Süden von Texas und bekannt durch seine ausgefallenen Designs. Sein Fokus liegt auf den Themen "Selbstverteidigung" und "taktische Anwendung". Dem einen oder anderen hier wird er auch durch seine Kollaboration mit Benchmade bekannt sein. Er hat vor allem für Benchmades Heckler & Koch Linie viele Messer konzipiert.
    Seit diesem Jahr kollaboriert Mike Snody mit dem bekannten Messerhersteller Ka-Bar aus Olean, N.Y. Ich denke, zu Ka-Bar muss ich nicht viel schreiben. Die Firma sollte jedem hier bekannt sein.


    Ka-Bar stellte auf der diesjährigen Shot Show drei Messer aus Mikes Feder vor: das Big Boss, das Boss und das Snake Charmer. Alle drei Messer bestechen durch die Verwendung von S35VN als Stahl und einem weniger martialisch anmutenden Design. Das Big Boss und das Boss verfügt über einen einseitigen Anschliff, beide Messer werden mit einer Lederscheide sowie einem zusätzlichen Paar Griffschalen (in blau und lila) geliefert.


    Das hier vorgestellte Snake Charmer ist das kleinste der drei Messer aus der Kollaboration. Es ist als Neck Knife konzipiert. Als Ganzstahl Fixed besitzt es keine Griffschalen und kommt mit einer Kunststoff Scheide. Geliefert wird das Messer in einer Pappschachtel in einem Pappschuber. Zum Lieferumfang gehören des Weiteren zwei Stück Paracord (20 Zentimeter und 2,20 Meter Länge) mit schwarz-lila-neongrünem Mantel und ein eigens in Kooperation mit Schmuckatelli hergestellter Bead, welcher auf drei Seiten Mike Snodys Logo zeigt. Der Bead liegt jedem der drei Messer aus der Kollaboration bei.
    001.JPG 002.JPG


    Ka-Bar vergleicht das Snake Charmer mit seinem alten "Bird & Trout Knife" und bezeichnet es als Mike Snodys Interpretation eines solchen Messers. Als "Bird & Trout Knife", wortwörtlich übersetzt "Vogel und Forellen Messer", versteht man kleine, schlanke Messer, welche sehr gut zur Versorgung von kleinerem Wild und Fischen geeignet sind. Sie stellen aber auch sehr taugliche EDC Messer dar.


    Mike Snody kombiniert eine einfache Droppoint-Klingenform mit einem Griff mit drei ausgeprägten Fingermulden und einem Ring zur Sicherung (für den kleinen Finger) am Ende. Das Verhältnis Griff zu Klinge ist ca. 2 zu 1, sprich rund ein Drittel Klinge, rund zwei Drittel Griff. Die Klinge ist unbeschichtet. Zum Finish habe ich keine Angaben gefunden, es fühlt sich satiniert und leicht überpoliert an.
    Das Messer hat eine Gesamtlänge von 16,2 Zentimeter. Davon sind die ersten 5,5cm scharf geschliffen. Der Schliff ist als Hohlschliff ausgeprägt. Out of the Box ließ sich Papier problemlos schneiden. Die Phase ist aber gefühlt etwas rauh, da wird noch ein wenig Arbeit am Stein und Leder notwendig sein, um sie zu polieren.
    Die Grifflänge von der ersten Fingermulde bis zum Ende des Rings beträgt 10 Zentimeter. Auf dem Griffrücken befindet sich ein leichtes Wellenmuster, welches mit den Fingermulden korrespondiert. Das Wellenmuster geht nahtlos in ein ca. 3,7 Zentimeter langes Stück Jimping über. Der Klingenrücken verjüngt sich dann auf den letzten 2,5 Zentimetern hin zur Spitze. Das Messer hat eine Gesamtstärke von 3,3 Millimetern.
    003.JPG


    Die Kunststoff Scheide ist sehr schlank und in einem hellen Grünton gehalten. Sie ist nur 7,4 Millimeter stark. Auf dem Rücken ist die Scheide in der ersten Hälfte offen und verbreitert sich zu einer "Daumenauflage". Das Messer wird durch die Spannung der beiden Hälften zueinander sicher und zuverlässig gehalten, hat jedoch ein klein wenig Spiel.
    Am Scheidenort befindet sich ein großer Ring, ähnlich dem am Griffende des Messers.
    Um das Messer aus der Scheide zu bekommen, gibt man mit dem Daumen Druck auf die "Daumenrampe", dies öffnet die beiden Scheidenhälften und das Messer kann gezogen werden. Zurück schiebt man das Messer mit der Spitze am Beginn des Schlitzes einfach in die Scheide.
    004.JPG 005.JPG


    Ich habe Handschuhgröße 9 (Mechanix/5.11 L) und das Messer liegt mir sehr gut in den Händen.
    Im Fechtgriff sichert der kleine Finger durch den Ring. Das Jimping dient der Auflage des Daumens. Man hat eine sehr gute Kontrolle über das Messer. Im Icepick-Griff wird der Zeigefinger durch den Ring geführt und sichert so das Messer.
    006.JPG 007.JPG 008.JPG



    Weiter geht es im nächsten Post. :)


    Edit: NAch Hinweis von John-117 Änderung bezüglich Klingenschliff Big Boss und Boss.

    Fallen allerdings relativ klein aus. Eine halbe Größe größer zu bestellen, kann nicht schaden.


    Diese Erfahrung kann ich jetzt nicht teilen. Ich hab von Merrell einen Barfußschuh und der istl passend, mit normalen Socken drin. Bei dem reicht eine normale 42, bei Lowa brauch ich z.B. eine 42 Wide, bei Salomon ist es die 43 1/3.
    Lieber zwei unterschiedliche Größen bestellen und anprobieren oder vor Ort kaufen und probieren.


    Gruß Merc

    So isses, kein Clip. Würde der zeitgenössischen Interpretation eines sardinischen Messers
    auch irgendwie nicht stehen.


    Das ist Schade. Wenn ich an die fließenden Formen denke, die einige Kershaws mit ihren Clips aus Ken Onions Feder besitzen, da kann ich dem auch nicht zustimmen. Ein geschwungener, kleiner Clip würde auch dieser Neuinterpretation gut stehen. Und gerade als Neuinterpretation gehört ein Clip heutzutage irgendwie dazu.


    Gruß Merc

    Ich schließe mich Bastian an. Ich hab seit kurzem ein Small Summit Lake und es entspricht genau deinen Vorstellungen. Mir war zusätzlich zu deinen Punkten (abgesehen von der Klingenlänge) noch die Zerlegbarkeit wichtig, da wird dann die Auswahl zunehmend geringer.
    Vielleicht auch eine Option: die Exskelibur Serie von Böker+ mit verschiedenen Holzgriffschalen?


    Gruß Merc

    Meine Empfehlung ist der COVRT 18 Rucksack von 5.11.
    Das Hauptfach besitzt ein gepolstertes Laptopfach. Daneben bekommst du darin locker noch Netzteil 3-Fach-Dosen-Verlängerung und Maus sowie Klamotten für 3 Tage unter, für ein bis zwei Ordner (je nach Füllstand ;)) reicht es auch aus. Weiterhin gibt es ein Adminfach, eine aufgesetzte Tasche in ca. A4 Größe mit PALS Webbing und Klett Innen, zwei kleine flache Taschen für Keycards, o.ä. auf der Außenseite, eine große, mit Fleece gefütterte Brillentasche, zwei Trinkflaschentaschen (eine je Seite) und zwei versteckte Fächer, eines mit Flauschklett für CCW Holster. Der Rucksack fällt nicht wirklich auf und wirkt sehr unscheinbar.


    Gruß Merc

    Übrigens, für die Verschwörungstheoretiker: Es gibt Leute in Afrika, welche schwören, dass alles sei nur eine Intrige der Amerikaner um US-Truppen dorthin schicken zu können um die Ausbeutung der Bodenschätze und der Bevölkerung weiter zu gewährleisten. Laut diesen Leuten werden die Menschen in den Stationen vom Roten Kreuz erst krank gemacht .... wie bereits gesagt: Durchaus kreativ.


    Naja, auf diesen Verschwörungskram kommt man vor allem, wegen fehlender Bildung und dem damit einhergehenden Verständnisproblem. Siehe europäisches Mittelalter, wo immer der Teufel Schuld war.
    Ebola ist in Afrika ja nicht erst seit diesem Jahr bekannt und ein "Problem". Warum das nun von unseren Medien so hoch gepusht wird, ist die viel interessantere Frage? Da gehen die möglichen Theorien von Bevölkerungsreduktion in Afrika über erleichterten Zugriff auf die Bodenschätze vor Ort und stärkeren Einfluss gegenüber China im geopolitischen Geschehen bis hin zum menschlichen Erprobungsgebiet für Impfstoffe oder andere Dinge. Vorstellbar ist dabei vieles. Aber, wie bis letztes Jahr beim Thema Totalüberwachung: Nichts genaues weiß man nicht. Es schadet hingegen nicht, ein generelles Mistrauen gegenüber sämtlichen, nicht verifizierten Informationen zu entwickeln. Sei es, das die Quelle tagesschau oder Deutsche Wirtschaftsnachrichten heißt.
    Mit Angst lässt sich eine Bevölkerung eben einfacher regieren. Das sollte seit 9/11 aber mittlerweile jedem klar geworden sein.
    In dem Sinne, nur keine Panik schieben. "Slow is smooth and smooth is fast" gilt nicht nur für den direkten Anwendungsfall. ;)
    Gruß Merc

    Ich finde, ein Schwert passt nicht so richtig. Das erkennbare Design erinnert mich sehr stark an Ibn Fadlans Bericht einer Bestattung im russischen Raum.
    Extra Tab fände ich sehr gut. Auch bezüglich des bei manchen unangenehm emfpundenen Bezugs zwischen Runen und Walhalla. So kann das jeder für sich entscheiden.

    Hey, deine Suche ist mir wohl bekannt.
    Ich suche schon seit Jahren in der Kategorie: Netzrücken/sehr gute Belüftung + militärisch/taktische Optik.
    Der einzige militärisch anmutende Rucksack mit Netzrücken war bisher der Patrol Pack Vent von Tasmanian Tiger. Der ist mit seinen über 30 Litern zu groß um als reiner Tagesrucksack Verwendung zu finden, ich nutze ihn dennoch dafür. Vielleicht entschließt sich TT ja noch irgendwann, das Modell Combat Pack als Combat Pack Vent mit Netzrücken auszustatten? ?( Mittlerweile gibt es von Essl noch einen Wanderrucksack mit Netzrücken, die Angaben zum Fassungsvermögen schwanken aber, beim Steinadler wird er mit 31 Litern geführt, bei Comrade mit 25. ?( Bei dem Modell wäre es schön, wenn unsere österreichischen Mitforumiten etwas dazu sagen/schreiben könnten. Ihr könnt den Rucksack wenigstens in ausgewählten Läden befingern und Probetragen.
    Der Patrol Pack von Tacgear by Deuter war mir bis gestern nicht bekannt. Ich muss aber auch zugeben, das ich eher nach kleineren Rucksäcken Ausschau gehalten habe, um die Lücke eines simplen Wanderrucksacks füllen zu können. Dir wird wahrscheinlich nichts anderes übrig bleiben, als dich auf dem Outdoormarkt umzuschauen. Ich habe bisher nichts gefunden, was mir farblich und ausstattungsmäßig gefällt, also bleibe ich beim PPV. Fürs Biken fände ich den aber als zu klobig.
    Gruß Merc


    Edit:
    Ich hab gerade gesehen, das Essl auch noch ein kleineres Modell mit 18 Litern anbietet. Jetzt wären unser Österreichischen Mitforumiten wirklich mal gefragt. :D