Und für die unsicheren Schneeverhältnisse in Europa eine reine Winter-Uniform einzuführen, die dann einheitlich von der ganzen Armee zwischen November und März getragen wird, ist ebenfalls unrentabel.
Deshalb ja das Konzept der Wendejacke (bzw. auch als kompletter Wendeanzug).
Ich glaube weniger, dass es blöd war, sonden schlicht die Herstellung von Wendebekleidung aufwändiger ist, was sich dann stark auf den Anschaffungspreis auswirkt, wenn man eine ganze Armee damit ausrüsten will. Da ist es dann wirtschaftlicher, nen Poncho auszugeben, der auch seinen Zweck erfüllt.
Die Kosten waren meines Wissens nicht der entscheidende Punkt.
Eine vernünftige, warme und isolierende Jacke (+Hose) wird ja in jedem Fall benötigt, ob nun normal oder eine Seite in weiß, dürfte die Kosten wohl nicht signifikant beeinflussen.
Hauptgrund war einfach, dass sich diese Jacken/Anzuge unter feldmäßigen Bedingungen nicht reinigen ließen. :loser
Damit war irgendwann die Schneetarnung hin und das Wenden der Bekleidung dürfte dann auch recht unerquicklich geworden sein.
Es hat schon seinen Grund, dass nach 45 überall nur noch dünnere Überziehlösungen, verschiedener Formen, verwendet wurden.
Gruß Thomas