Beiträge von goblin

    Einheitliche Tarnschemen sind bei Fahrzeugen und Großgerät sinnvoll und üblich.
    Aber darüber reden wir hier ja gerade nicht! :D
    Bei Uniformen, Taschen, Kleinausrüstung usw. wird es IMHO nicht/kaum praktiziert.
    Wozu auch?


    Tarnmuster sind nach meinem Verständnis primär unregelmäßig scheinende Anordnungen von Flecken oder verschiedenfarbigen Flächen.
    Wenn man nicht gerade Pink anstelle von Braun verwendet, fällt es mir schwer mir vorzustellen was man da groß falsch machen kann.
    Ob da Abstände ein paar mm unregelmäßig sind, Flecken oder Pixel ein bischen größer oder kleiner, Flächen eine Nuance heller oder dunkler - das sieht doch kein Mensch! 8|
    Vor allem für den Praxisnutzen ist es absolut irrelevant!
    Daher meine Meinung der relativen Fehlertoleranz. :thumbup:


    Aber da muss man wohl differenzieren, geht es wirklich um Tarnung und Praxistauglichkeit oder steht evtl. eher der Showeffekt im Vordergrund. :love:


    Gruß Thomas

    Aus verschiedenen Blättgrößen machst Du dir dann Schablonen - einfach die Umrisse auf dünnen biegsame PE-Folie (Blister oder Prospekthülle) übertragen und die dann ausschneiden.

    Man kann auch die Blätter direkt als Schablonen benutzen. 8)
    Ist sehr schön zu sehen im Film "Shooter" bei 122 Minuten.
    Spart ein Haufen Zeit, Mühe und unnötigen Aufwand.


    Die legst du dann über dein Objekt, formst sie händisch an und lackierst dann nicht mit Sprühdose, Rolle oder Pinsel, sondern tupfst die Farbe deiner Wahl mit einem mittelgroben Schwamm auf das Gehäuse. Durch die poröse Schwammtextur wird der Verwaschungseffekt betont. ... Das Tupfen wirkt besser, als geschlossene Farbflächen, ...

    Man kann auch mit einer Sprühdose so sprühen, dass eben keine gleichmäßige Farbschicht entsteht.
    Einfach ein bischen üben, dann kann man von gesprenkelt, fleckig, verwaschen bis vernebelt verschiedenste Effekte erzeugen.
    Ich sehe keinen Vorteil in der Schwammtupferei, nur das das ein ziemliches Gemansche ist. :D


    Gruß Thomas

    Ja mit "Vererbungsfähig" bekommt das schon eine etwas konkretere Richtung. 8)


    Jede mechanische Uhr unterliegt einem Verschleiß.
    Wird sie nicht gewartet, kann sie durchaus noch viele Jahre problemlos laufen, aber irgendwann ist sie irreparabel verschlissen.
    Dann ist aber nichts mehr zu retten.


    Jetzt ist die Frage was bringt die Zukunft?
    Ist alles hinüber oder gibt es noch Uhrmacher, gibt es Ersatzteile, gibt es Batterien usw.?
    Gibt es gar nichts mehr ist wahrscheinlich eine digitale Quarzuhr mit Solar die beste Wahl.
    Dürfte IMHO am längsten ohne irgendwas laufen.
    Sollte es noch eine gewisse Versorgung (Batterien) geben, ist eine Quarzuhr mit Batterieantrieb das wohl am längsten technisch funktionsfähige.


    Auch ewig haltbar sind mechanische Uhren, das setzt aber regelmäßige qualifizierte Wartung vorraus.


    Natürlich muss einem bewusst sein, dass auch eine Quarzuhr defekt werden kann.
    Dann war es das, weil diese kaum zu reparieren sind.
    Allerdings sind Quarzuhren statistisch gesehen langfristig am Funktionssichersten.


    Gruß Thomas

    Die Uhrenfrage scheint ja ein wenig zu polarisieren. :D


    Meiner Meinung hat das eine ganz logische Ursache, hier wurden Anforderungen formuliert die eben schwer zu erfüllen sind!


    Das Schlagwort "Weltuntergang" in Verbindung mit "Robust" und "alles mitmachen zu können" weckt einfach gewisse Vorstellungen.
    Diese bedürfen realistisch gesehen einer nüchtern rationalen, wertfreien Auswahl.
    Dem gegenüber stehen dann "Wertigkeit", "Langlebigkeit" und besonders markant "Vererbungswürdigkeit". 8)
    Das sind nun wieder Kriterien die eher einer emotional gefühlsmäßigen Entscheidung unterliegen.


    Diese eine Uhr zu finden, die das aber in sich vereint, dürfte nun je nach persönlichen Vorlieben und Vorstellungen sehr stark individuell differieren und schwer bis unmöglich sein.


    Gruß Thomas

    Noch etwas zur Info bezüglich Langlebigkeit: 8)
    Tritium hat eine Halbwertzeit von 12,3 Jahren.
    Das bedeutet, dass von der schönen Illumination nach spätestens 20 Jahren nicht mehr viel übrig ist.
    Ein Austausch der Gaslichtquellen stellt einen erheblichen Aufwand dar, falls solche überhaupt (noch) verfügbar sind.
    Derartig bestückte Zeiger sind deutlich schwerer als normale.
    Dadurch unterliegt das Zeigerwerk einem höheren Verschleiß, auch können sich die Zeiger schneller lösen oder anderweitig beschädigt werden.
    Die Leuchtkraft normaler Leuchtmasse lässt allerdings im Lauf der Jahre ebenfalls nach.


    Gruß Thomas

    Keine Ahnung wie man ohne Uhr so zurecht kommt. :hmmm:
    Aber beim Weltuntergang dürfte es mit alternativen Zeitablesmöglichkeiten eng werden!


    Bei Automatikuhren sollte man bedenken, dass diese in gewissen Abständen gewartet/revisioniert werden müssen.
    Auch wenn diese nicht so kurz sind wie von den Herstellern empfohlen. :D
    Ob das jederzeit möglich ist und benötigte Spezialisten und Ersatzteile verfügbar sind?


    Auch wenn ich mich damit evtl. wiederhole: eine mechanische Uhr erreicht NIEMALS die Robustheit einer dahingehend optimierten Quarzuhr.


    Gruß Thomas

    Robust, langfristig Wartungsfrei, Genau.
    Das ist einfach. :D
    Eine digitale G-Shock mit Solarenergieversorgung.


    Weckt bei einem Weltuntergangsszenario auch eher geringere ungesunde Begehrlichkeiten.


    Gruß Thomas

    Ich habe das so verstanden, dass der Schlafsack übliche Gebrauchsspuren hat und wenn es einen defekt gibt (was teilweise auftreten kann) diese repariert wurden. Anscheinend ist es so zu lesen, dass die Risse übliche Gebrauchsspuren sind (was ich nicht so sehe) und diese teilweise repariert wurden.
    Von daher ist sind die Versandkosten wohl das Lehrgeld was ich zahlen muss.

    Ein aufgerissenes Innenfutter ist ein Schaden und keine übliche Gebrauchsspur!
    Ich würde das keinesfalls so hinnehmen sondern das Ding reklamieren. :knueppel:


    Gruß Thomas

    wie lange hats bei Crye's MC gedauert ;)


    CryeMC = damals neues unerprobtes Farbschema + innovatives, komplett neues Tarnmuster,
    BW MC-Flecktarn = inzwischen jahrelang erprobtes Farbschema (MC) + altbewährtes Tarnmuster.
    Ja stimmt, vergleichbarer Schwierigkeitsgrad. :D


    Gruß Thomas

    4 Jahre um ein paar, bereits anderweitig bewährte, Farben in ein vorhandenes Tarnmuster einzufügen.
    Da hat sich das deutsche Beschaffungswesen ja mal richtig ins Zeug gelegt. :thumbdown:


    Gruß Thomas

    Ich habe für einen ähnlichen Zweck (Jacke aus Rauhleder) Lederfett mit Bienenwachs verwendet.
    Das gibt es so fertig zu kaufen, ich würde keinesfalls selbst irgendwelche dubiosen Bestandteile zusammenmixen. 8|


    Es muss dir allerdings klar sein, dass das Leder bei einer solchen Behandlung seinen Charakter und seine Oberflächenstruktur komplett verändert!
    Nichts mehr mit Rauh- oder Velourleder, das sieht dann eher wie mattes Glattleder aus.


    Gruß Thomas