Beiträge von hydrou

    Worum es geht, ist die zufällige Beobachtung einer Szenerie. Natürlich ist klar, dass wenn man weiß, dass da jemand ist und man ihn vll. schon erkannt hat, dass dann das Muster wenig bis gar nichts bringt. Sinn der meisten Camo-Muster ist doch, dass einem unbedarften Beobachter nicht sofort beim Observieren das eine oder andere auffällt.


    Was fällt auf?


    Farben und Formen, die nicht der Umgebung entsprechen. D.h., man kann sich als Baum tarnen, wenn man von der Farbe und Form wie ein Baum aussieht. Nur a) ist das meist schwierig und b) hilft einem der Baum dann auf der freien Fläche oder in der Stadt wenig.


    Von daher versuchen herkömmliche Camo-Muster, in der Farbe verschiedene Farbtöne aus der Umgebung aufzugreifen, am besten für verschiedene Umgebungsbedingungen. Bedingt aber auch, dass man in der Wüste Woodland-Camo nicht so unbedingt braucht, weil es eine eierlegende Wollmilch-Sau nicht geben kann. Problem ist zudem auch bei dem für die Umgebung richtigen Camo-Muster, dass die Form, sprich Strukturen nicht passen. Denn das Auge bleibt dann trotz der richtigen Farbgebung an diesen nicht zur Umgebung passenden Strukturen hängen.


    Eine Möglichkeit sind dann Ghilie-Suits, die versuchen, komplett deine Konturen zu verwischen und Strukturen aus Umgebung durch die Fetzen in verschiedenen Größen und Formen aufzugreifen.


    Eine andere Möglichkeit sind neuere Camo-Muster wie ACU oder MARPAT, CADPAT, teilweise auch Flecktarn, welche den Weg gehen, das Auge zu verwirren, indem eben gerade keine Struktur, sprich Muster zu erkennen ist. Das Auge versucht ständig, dem Beobachteten Struktur zu geben. D.h. ein Teil der Signalverarbeitung fängt bereits im Auge an, indem z.B. Frequenzverläufe, Farben und Muster abgeglichen und verarbeitet werden. Die weitergehende Verarbeitung passiert dann erst im Gehirn Dort werden dann z.B. 3D, Räumlichkeit und Entfernungen "berechnet". Findet das Auge kein Muster bzw. Form, was es zusammen mit Gehirn als bereits abgespeichertes Muster (z.B. Form Auto, Form Katze, Textur Rinde, Textur Stein, Textur Gras) abgleichen kann, dann wird diese gerade bearbeitete Information als falsch bzw. unwichtig verworfen.


    Fazit: Mit den neuen Camo-Mustern will man erreichen, dass das Auge bzw. das Gehirn trotz der evtl. beobachteten Person diese Information nicht weiterverarbeitet, weil es eine Fehlermeldung generiert. Nur gibt das Gehirn diese Fehlermeldung nicht aus bzw. unterbricht nicht den Programmablauf (Bluescreen)... 8o


    EDIT: Mist, ein bisschen zu langsam getippt...

    Also ich habe ganz gute Erfahrungen mit dem dunklen ACU gemacht. Heisst wohl Digital Urban und wurde von den U.S. Marines getestet.



    Links oben Digital Forest, rechts oben Digital Urban (das meine ich), links unten ACU und rechts unten Digital Desert Test.

    Kleiner Nachtrag zu deinem Beitrag, Henk:


    Der Vergleich Auto passt ganz gut, nur mit dem Unterschied, dass die Flashaholics die alten Autos/ TaLa nicht verkaufen, sondern die Garage sich immer weiter füllt... :D

    Seh es mal so, selbst alte Lampen mit Q5 oder P4 usw, leuchten auch immer noch... Und obwohl die "veraltet" sind, werden für Custom-Lampen damit immer noch Unsummen gezahlt. ;(


    Wenn die TaLa-Hersteller nicht alle halbe Jahr was Neues bringen, inbes. neue Lichtleistungen oder Emitter, wer kauft denn dann? Der Markt an sich ist gesättigt, da jeder von uns schon min. 5 Lampen daheim hat und Neulinge gibt´s auch nicht massenhaft. Aber sobald was angeblich "Neues" rauskommt, springen die meisten über Ihren Schatten und schlagen doch zu... 8)


    Fazit: Ich kaufe, wenn mir das Gesamtkonzept zusagt, und nicht, weil jetzt gerade ein neuer Emitter rauskommt. Allenfalls dann eher sogar den "alten" Emitter, da dann die TaLa damit verramscht werden. :D

    Ich habe fast alle Molle-Taschen inzwischen damit versehen, da ich sie besser finde als TacTies und Malice Clips. Von der Handhabung einfacher und halten bisher jahrelang ohne Probleme. Ganz abgesehen, dass eine 10er-Packung auch günstiger als ein 4er-Pack TacTies oder Malice Clips ist. Einzig beim ersten Gebrauch geht der Verschluss etwas schwerer zu und springt gerne wieder auf, aber nachdem die Annex Clips einmal richtig eingerastet sind, sollte das passen. Bei mir halten die auch Large GP mit 2 vollen Nalgene-Flaschen problemlos am Rucksack.


    Man sollte nur sehen, dass man nicht aus Versehen die permanenten erwischt... :rolleyes:

    Wenn ein Akku geschädigt ist, dann ist gerade das Laden das Problem!


    Bei einer vorherigen Tiefentladung wird er evtl. zu heiß.


    Oder bei der Benutzung von mehreren Akkus in Reihe, wenn nicht alle gleichmäßig entladen werden oder einer schon tiefer entladen wurde als die anderen.


    Und ja, es gibt inzwischen vernünftige Ladegeräte. Nur sind die entweder teuer (Pila) oder man spielt Chinalotterie und kauft günstig, aber muss evtl. selbst nachmessen, ob das Ladegerät die Abschaltspannung auch einhält.

    Ob Serrations Sinn machen, ist jedem selbst überlassen.


    Prinzipiell beruht das Prinzip darauf, dass durch die Spitzen Zähne sich die Kraft auf weniger Fläche verteilt. Das soll bei sehr harten oder schwierigen Materialien für bessere Schneidlesitungen sorgen. Ich finde das z.B. praktisch bei hartem Krustenbrot, ticken Seilen und Tauen, hartem Holz, usw. Darüber hinaus sollen durch die größere Oberfläche und den geringen Kontakt mit dem Schneidgut Serrations länger die Schärfe halten als eine normale Klinge. Dafür ist das Nachshärfen dann auch problematischer.


    Eine Vollserrations-Klinge wäre daher nix für mich, aber auch als EDC für das Pausenbrot finde ich es persönlich sehr praktisch.

    Manche Lampen sind für die Verwendung von 18650 optimiert, andere für CR123. Beides ist meist nicht der Fall, jedoch ist Fenix da eine rühmliche Ausnahme.


    s. auch:
    http://www.light-reviews.com/fenix_tk12/


    Bei den Laufzeitdiagrammen sieht man, dass bei Verwendung von beiden Batterien oder Akkus die Regelung die Leistung konstant hält und erst am Schluss sich Unterschiede ergeben.


    Jedoch ergeben sich bei 18650 leicht längere Laufzeiten, die max. Lichtausbeute ist hingegen gleich.

    Was heißt für dich optimal? Optimale Lichtausbeute, lange Laufzeit, effizient, Geld sparend?


    CR123 sind nicht gerade das, was man unter billig versteht. Einweg und teuer.


    Ich betreibe meine Lampen mit 1x 18650 Akku anstelle 2x CR123, wobei das allerdings nicht jede Lampe verträgt. Aber für die TK12 sollte das problemlos gehen. Und ein 18650 Akku plus Ladegerät macht sich schon nach wenigen Aufladezyklen im Geldbeutel bemerkbar.

    Anscheinend gab es nur 350 Stück und bei Pohl ist ausverkauft. OA hat noch welche und eine Sonderserie mit schwarzer Beschichtung, aber gerade der stonewash-finish steht dem Messer sehr gut (sagt Besitzer von #3 :thumbup: )

    Zoomen kannst du schon, aber auf der "Karte" sind quasi nur deine selbst erstellten Punkten, Routen und Tracks, sonst nix.


    Und Vektorkarten sind eigentlich fast alle, d.h. frei skalierbar und zoombar. Die vom Hersteller kosten wie erwähnt ein Heidengeld, es gibt aber auch freie Karten. Diese lassen sich jedoch nicht so komfortabel verwalten und auf die Geräte laden.


    Ich mache es immer so, dass ich z.B. in googlemaps meine Routen plane und wichtige Punkte markiere und diese dann auf das Gerät übertrage. Reicht für mich vollkommen. Dazu noch Trackaufzeichung und spätere Anzeige in googlemaps bzw. Geotagging meiner Fotos.

    Ich besitze seit Jahren ein Garmin GPS60. Und das hat mich bisher noch nie im Stich gelassen, von daher kann ich diese Fehlermeldungen nicht nachvollziehen.


    Du solltest dir halt klar werden, wie viel du ausgeben willst und ob du Karten auf dem Handgerät brauchst. Mein GPS60 z.B. hat keine Karten intern, da muss man die Routen auf Karten am Rechner planen. Das geht aber auch wunderbar. Und Trackback bzw. Routenaufzeichnung hat das sowieso. Gibt´s inzwischen für um die 130€ und ist in meinen Augen ein gutes Einstiegsgerät. Willst du dagegen Farbdisplay und/oder Karten auf dem Gerät, dann geht es ab 200€ in etwa los. Problematisch ist aber, dass man i.d.R. teure Vektorkarten dazukaufen muss, die kosten schnell mal 100€ aufwärts. Man kann zwar auch freie Karten verwenden, aber das ist gerade für Anfänger ein bisschen Gefrickel.


    Routingfähig heißt, dass die aktuelle Route mit Richtungsanweisungen angezeigt und per Sprachausgabe ausgeben werden kann. Klappt für Autos so in etwa, richtige Autonavis sind da aber besser, v.a. mit TMC-Anbindung. Radfahrer oder Fußgänger-Routing ist nochmal eine Sache für sich.

    Das stimmt so nicht ganz, i.d.R. sind die Lampen sehr wohl reguliert, d.h. sie halten eine Leuchtstufe bis fast zum Schluss und dimmen dann runter bzw. gehen aus. Das sieht man sehr gut an den Laufzeit-Diagrammen, gerade die Fenix sind da meist vorn. Und meist werden die Lampen für CR123 optimiert, d.h. haben dort eine gute Regelung, während sie bei 18650 abfallen. Ein Gegenbeispiel wäre die EagleTac T10L, die ist für 18650 optimiert. Mit der Spannung hat das erst mal wenig zu tun, das kommt nur darauf an, auf welche Spannung der LED-Treiber ausgelegt wurde.


    BTW: Hier mal ein Review mit Laufzeitdiagrammen für die TK12: http://www.light-reviews.com/fenix_tk12/


    Und wenn man mal in englischsprachigen Foren wie cpf nachliest, dann ist die einhellige Meinung, dass die Werte der M20 R5 nicht stimmen können...

    Deine Werte für die TK12 stimmen nicht: Es sind 120h bei 5 Lumen und 12h bei 50 Lumen. Darüber hinaus sind das Herstellerangaben, also immer mit Vorsicht zu genießen. Ferner variiert das stark mit den verwendeten Batterien oder Akkus. Typischerweise sind die meisten Lampen nur bei Verwendung von CR123 geregelt und fallen bei 18650 in der Helligkeit konstant ab, es sei denn, die Lampe wurde für 18650 optimiert, dann sind aber die CR123 ungeregelt. Und ja, CR123 sind Lithium-Batterien, jedoch solltest du im Auto selbst im Sommer keine 70°C Raumtemperatur bekommen, allenfalls auf dem Lack auf dem Dach.