Beiträge von thehunt

    Hallo zusammen,

    wie besprochen nun meine Eindrücker zur Wuben G5:


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    Die Wuben G5 ist eine kompakte EDC-Taschenlampe mit einem modernen, funktionalen Design, die vor allem durch ihre Vielseitigkeit und Alltagstauglichkeit punktet. Im Alltag hat sie sich für schnelle Einsätze am Schlüsselbund, bei kleinen Reparaturen oder abendlichen Spaziergängen als zuverlässiges Werkzeug bewährt. Oder, wie der Titel des Threads erahnen lässt, als EDC n der kleinen Jeans-Tasche.


    Besonders praktisch finde ich den drehbaren Lampenkopf, der sich flexibel um 180° einstellen lässt—damit lässt sich der Lichtkegel immer optimal ausrichten, etwa zum Freihand-Arbeiten oder wenn die Lampe als Stirnleuchte genutzt werden soll. Ein kleines Manko, der Kopf lässt sich leider nicht so drehen, das die Linse geschützt ist. Schade.


    Verarbeitung & Bedienung

    Die G5 besteht aus robuster Aluminiumlegierung, ist nach IP68 wasser- und staubdicht und verträgt Stöße sowie rauen Taschenbetrieb bisher problemlos. Das Gehäuse fühlt sich wertig an und bleibt trotz der Features angenehm schlank und leicht. Am Clip gibt es kleinere Einschränkungen, weil er nur seitlich geschwenkt werden kann, das beeinflusst aber kaum die Alltagspraxis.

    Dank USB-C laden ist die Lampe schnell wieder einsatzbereit—das spart definitiv Nerven im Vergleich zu klassischen Batterielösungen.


    Lichtleistung & Funktionen

    Mit ihren bis zu ca. 400 Lumen ist sie ausreichend für typische EDC-Aufgaben und Kurzdistanzen, auch wenn größere Modelle bei der Reichweite natürlich vorn liegen. Die G5 punktet mit gleichmäßiger Lichtverteilung und mehreren Lichtmodi, darunter ein RGB-Modus für bunte Akzente oder zusätzliche Signalfarben. Für den Alltag, Campingabende oder als stimmungsvolles Notlicht ein echter Mehrwert. Die Laufzeit hängt sehr vom Modus ab, genügt für den üblichen Bedarf aber völlig. Bei der Bedienung gehen die Meinungen auseinander, ich hab schon gelesen, das es vielen leicht von der Hand geht, mir ist es ehrlich gesagt etwas zu fummelig. Ich komme aber auch von "Ein-Schalter"-Lampen, bzw. von Lampen die einen Drehring haben.

    Weiß- und RGB-Licht kombiniert benötigt bauartbedingt eben ein etwas komplexeres Bedien-Design.


    Persönliches Fazit

    Für mich ist die Wuben G5 ein echter „Immer-dabei“-Kandidat: Sie verschwindet unauffällig in der Tasche, ist robust gebaut und bietet überraschend viel Flexibilität für ihr kompaktes Format. Dazu preislich völlig im Rahmen. Wer eine kleine, zuverlässige EDC-Lampe mit modernen Features und fairer Preis-Leistung sucht, wird hier fündig—und bekommt mit der RGB-Funktion und dem drehbaren Kopf noch ein gewisses Extra obendrauf. Einziger echter Nachteil ist, dass die Reichweite nicht mit größeren Taschenlampen mithalten kann, aber für urbane EDC-Aufgaben reicht das im meinen Anwendungsbereich locker aus.


    Die Wuben G5 ist also ein solides, modernes Mini-Tool für Leute, die Alltagstauglichkeit mit einem gewissen Spaßfaktor verbinden wollen.

    Das Victorinox Dual Pro ist für Outdoor-Fans und professionelle Anwender ein zuverlässiger Begleiter, der durch seine robuste Bauweise und clevere Funktionalität sofort positiv auffällt. Besonders markant sind hier die drei feststellbaren Tools, die für maximale Sicherheit und Praxistauglichkeit stehen: die große Einhandklinge (teils mit Wellenschliff), der feststellbare Gurtschneider und der kräftige Kapselheber mit Schraubendreherfunktion.


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    Persönlicher Eindruck

    Im täglichen Gebrauch überzeugt das Dual Pro vor allem mit seinen rot-schwarzen, gummierten Schalen: Sowohl mit nassen Händen als auch mit Handschuhen liegt das Messer sehr sicher und griffig in der Hand. Die Verarbeitung ist, wie bei Victorinox üblich, tadellos: Alle Werkzeuge lassen sich leichtgängig öffnen, nichts klemmt oder hakt. Die satten Rastungen der Verriegelungen geben spürbar Vertrauen beim Arbeiten.



    Die drei feststellbaren Tools im Detail

    • Einhandklinge: Die große Klinge mit Wellenschliff lässt sich komfortabel mit nur einem Daumen ausklappen und rastet sicher ein. Sie ist extrem scharf und eignet sich sowohl zum Schneiden von Lebensmitteln unterwegs als auch zum groben Arbeiten an Verpackungen oder Seilen. Die stabile Verriegelung sorgt für das sichere Gefühl, dass die Klinge nicht unbeabsichtigt zuklappt.
    • Gurtschneider: Ein Highlight für Rettungs- und Outdooranwendungen ist der feststellbare, rund ausgeführte Wellenschliff-Gurtschneider. Er schneidet zuverlässig Textilien oder dünnes Leder, ist aber so gestaltet, dass man damit etwa Hosenbeine verletzter Personen auftrennen kann, ohne die Haut zu gefährden. Im Alltag hilft er z.B. auch beim Öffnen von Verpackungsbändern oder beim Durchtrennen von Kabelbindern.
    • Kapselheber/Schraubendreher: Der kräftige Flaschenöffner dient gleichzeitig als großer Schraubendreher und rastet ebenfalls fest ein. Dies ist besonders praktisch, wenn mit viel Kraft auf Schrauben oder Verschlüsse eingewirkt werden muss, ohne dass das Tool einklappt oder wegrutscht.

    Fazit

    Auch wenn es seit langem nicht mehr neu erhältlich ist, das Victorinox Dual Pro ist vielseitig, ein absolut sicheres Arbeitstool für Reisen, Notfälle und Outdoor-Einsätze. Die drei feststellbaren Tools machen es zu einem Unikat, so hat man das bei Victorinox sonst noch nicht gesehen.

    Ein Ersatz, wenn auch ohne Öffnerlage kann das Hunter XT sein, das auch über die Gurtschneider-Klinge verfügt, die hier aber zum Aufbrechen von Wild gedacht ist.

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    Das Böker Sportmesser ist sicher ein Klassiker unter den deutschen Taschenmessern und überzeugt vor allem mit seinem traditionellen Design, hochwertigen Materialien und einer soliden, alltagstauglichen Funktionalität. Allerdings gibt es wohl gemischte Erfahrungen bei der Qualitätskontrolle und Verarbeitung, so zumindest mein Eindruck über die Jahre.


    Stärken des Böker Sportmessers
    Das Design ist klassisch, sehr flach und westentaschentauglich, so dass das Messer im Alltag kaum aufträgt und schnell griffbereit ist.
    Die Ausstattung umfasst zwei Klingen, Öffner für Dosen und Flaschen, einen Schraubendreher, eine Stech-/Reibahle sowie einen Korkenzieher – ideal für Alltags- und Outdooreinsätze.


    Die Griffschalen werden aus unterschiedlichen wertigen Materialien wie Hirschhorn, Eiche oder Edelholz gefertigt und altern ansprechend.
    Die Handlage ist hervorragend, keine Hotspots oder piekenden Nieten.


    Ersatzteilservice und Reparaturen bei Böker war ( in diesem Falle vor 30 Jahren) hervorragend.


    Der Preis für das Messer ist angesichts der modernen Konkurrenz recht hoch angesetzt, wobei der hohe Fertigungsanteil in Solingen und die edlen Materialien dies teils rechtfertigen.


    Persönliches Fazit
    Das Böker Sportmesser ist ein echter Klassiker und Liebhaberstück für den Alltag, das durch seine praktische Ausstattung, hochwertigen Materialien und sein ikonisches Design überzeugt. Wer ein Messer mit viel Tradition sucht, Freude an klassischen EDC-Tools hat und Wert auf Handarbeit aus Solingen legt, liegt hier richtig. Allerdings sollte vor dem Kauf geprüft werden, ob die Qualitätskontrolle aktuell auch zu den gestiegenen Preisen passt.

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    Mal was ganz anderes im Vergleich zu meinen sonst eher taktischen Rucksäcken.

    Der Victorinox Altmont Vertical Zip ist für mich ein echter Alltagsheld geworden. Wenn ich denn mal Morgens auf dem Weg ins Büro sein sollte, passt mein 15-Zoll-Laptop problemlos ins gut gepolsterte Fach. Passen würden aber auch 17 Zöller, dafür ist das Fach gebaut. Dazu kommen die Organizer-Fächer, in denen Schlüssel, Stifte, Netzteil und der übliche EDC-Kleinkram immer einen festen Platz haben.

    Für mich heißt das: kein nerviges Wühlen mehr.


    Besonders schätze ich die kräftigen Materialien – Polyester außen, ein beschichteter Boden und robuste Reißverschlüsse. Auch spontane Wetterwechsel oder ein unfreiwilliger Tritt bleiben dem Rucksack egal, alles fühlt sich hochwertig und langlebig an. Der Rücken und die Schultergurte sind straff aber angenehm gepolstert und auch nach einer längeren Radfahrt tut mir auch nichts weh.


    Was mich auch überzeugt: Die Seitenfächer mit Herausfallschutz für Flasche und Regenschirm, ein "verstecktes" Messerfach im Trageriemen (typisch Victorinox!) und kleine Details wie der Trolleygurt fürs Reisen. Mit 24 Litern Volumen hab ich genug Platz für Sportklamotten – und trotzdem wirkt der Rucksack nicht wuchtig. Für mich ist der Altmont Vertical Zip der perfekte Begleiter für Alltag, Büro und Wochenendausflug. Klar, nicht der billigste – aber täglich eine zuverlässige, smarte Lösung.


    Wird vermutlich nicht der letzte Rucksack von Victorinox bleiben :)

    Spannend was ihr alles mit Olight schon erlebt hab, danke für das Feedback!

    Da hatte ich bisher anscheinend Glück, mir ist nur mal eine Fenix (vor bestimmt 15 Jahren) verreckt, der Ersatzlampenkopf war damals vom Flashlightstore innerhalb weniger Tage da.


    Momentan hab ich eine USB-C ladbare Wuben im Zulauf, mal sehen, wie die sich so schlägt.

    Die kleinen Taschenlampen von Olight sind für mich hervorragende Begleiter für den Alltag, besonders im Sommer.

    Für mich kombinieren sie hochwertige Verarbeitung, ansprechende Optik und vernünftige technische Leistung auf kleinstem Raum.

    Wer also Wert auf Zuverlässigkeit und Haptik legt, macht mit Olight aus meiner Erfahrung wenig falsch:


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    Olight i5T EOS
    Die i5T EOS mit AAA-Stromversorgung ist klein und passt problemlos in jede Tasche. Sie besteht aus Aluminium, wirkt hochwertig, und der Schalter ist mit einem satten Tastendruck angenehm zu bedienen. Trotz der kompakten Größe liefert die Lampe eine erstaunliche Helligkeit – ideal für den Alltag und als Backup am Schlüsselbund.


    Olight i1R 2 EOS
    Diese Mini-Taschenlampe ist mit 40 mm Länge und 14 Gramm Gewicht extrem kompakt. Sie bietet 150 Lumen Helligkeit und eine Leuchtweite von 40 Metern. Das Aluminiumgehäuse sorgt für Robustheit, IPX8-Zertifizierung garantiert Wasserdichtigkeit. Nutzer loben sie als „die kleinste ernstzunehmende Taschenlampe“ – perfekt als Notlicht oder für den Schlüsselbund.


    Olight i3E EOS

    ist eine kleine und sehr beliebte Schlüsselbund-LED-Taschenlampe (wird oft als Zugabe bei Bestellungen bei Olight mitgegeben) , die besonders Einfachheit und Zuverlässig ist.

    Sie wird mit einer einzelnen AAA-Batterie betrieben und bietet einen beeindruckenden Lichtstrom von bis zu 90 beziehungsweise 120 Lumen, abhängig von der Version.


    Die Bedienung ist denkbar einfach: Durch Drehen des Lampenkopfes wird sie ein- und ausgeschaltet. Es gibt nur einen Leuchtmodus – dadurch wird die Handhabung besonders unkompliziert und schnell.

    Ich benutze das Victorinox Rambler seit Jahren und im Sommer fast täglich und kann sagen: Es ist der durchdachtesten kleinen Multitools, das ich je hatte. Es ist das perfekte Upgrade zum berühmten Classic SD, weil es bei annähernd gleicher Größe deutlich funktioneller ist und damit seinen festen Platz als EDC-Schweizer Taschenmesser verdient.


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    Was gefällt mir besonders gut?

    Vielseitige Werkzeuge: Das Rambler bringt, neben Schere, Nagelfeile, kleinem Messer, Pinzette und Zahnstocher, einen extrem praktisches Kombi-Tool mit – hiermit hat man Flaschenöffner, (magnetischen) Kreuzschlitzschraubendreher und Drahtabisolierer immer dabei. Die kleine Klinge ist wie immer bei Victorinox sauscharf und sehr alltagstauglich, die Schere ist ebenfalls wie gewohnt bei Victorinox ein Genuss.

    Stabilität & Verarbeitung: Victorinox-typisch ist alles hochwertig verarbeitet, das Werkzeug wirkt trotz der winzigen Maße stabil und verlässlich – für leichte Reparaturen völlig ausreichend.

    Geringes Gewicht und Größe: Am Schlüsselbund spürt man das Rambler im Alltag eigentlich nicht. Es trägt kaum auf, ist aber im entscheidenden Moment sofort zur Hand. Gleiches in der (Leinen-) Hosentasche im Sommer.

    Bedienkomfort: Die Anordnung der Werkzeuge ist clever: Das Messer öffnet sich auf der anderen Seite des Schlüsselrings, was das Arbeiten, auch mit hängenden Schlüsseln, deutlich erleichtert.

    Was sind aus meiner Sicht kleine Schwächen?

    Preis/Leistung: Der Rambler ist halt schon merkbar teurer als das sehr ähnliche Classic SD (SD für ScrewDriver-Tip, an der Nagelfeilenspitze).

    Zu klein für große Hände: Wer sehr große Hände hat, könnte die Handhabung als fummelig empfinden.

    Kein feststellbares Messer: Wie bei allen Mini-Victorinox gibt es keine Arretierung – das ist für größere Arbeiten potentiell ein Nachteil, ich meine das es dafür aber einfach das falsche Tool ist.

    Persönliches Fazit

    Das Victorinox Rambler ist für mich das ultimative Schlüsselbund-Tool: schlank, immer dabei, und überraschend universell einsetzbar. Die geringe Größe samt cleverem Funktionsmix (besonders Kreuzschlitzschraubendreher und Flaschenöffner!) hat mir in unzähligen Alltagssituationen geholfen – ob beim spontanen Picknick, kleinen Reparaturen oder auf Reisen. Wer ein minimalistisches und dennoch vollwertiges EDC-Tool sucht, wird mit dem Rambler richtig glücklich – auch wenn der Preis im Vergleich zum Classic )

    Je nach Airport ist es sogar Bordgepäcktauglich, das aber ohne Gewähr...

    Wer auf der Suche nach einem unauffälligen, aber wirklich praktischen Begleiter für den Alltag ist, den kann ich den Rambler nachdrücklich empfehlen!

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    Das Mercator Messer ist für viele Messerfreunde in Deutschland beinahe Kult. In Kohlenstoffstahl-Ausführung ist es besonders unter Puristen beliebt – und ich verstehe absolut, warum.


    Verarbeitung & Design:
    Das Messer ist sehr schlicht gehalten. Ich mag dieses minimalistische, funktionale Design – ohne Schnickschnack, Alu, Plastik oder auffällige Farben. Der Griff aus schwarz lackiertem Stahl fühlt sich robust an. Die Verarbeitung ist, wie man es von einer deutschen Traditionsmarke erwartet, solide. Der Backlock funktioniert bei meinem Messer zuverlässig und rastet sauber ein.


    Klinge & Schärfe:
    Die Klinge aus Kohlenstoffstahl ist sehr scharf ausgeliefert worden und lässt sich auch bei Gebrauch spielend leicht nachschärfen. Wer Wert auf rasiermesserscharfe Messer legt, wird mit dem Mercator bestens klarkommen. Natürlich hat Kohlenstoffstahl die typische Eigenschaft: Er ist nicht rostfrei. Das bedeutet, die Klinge entwickelt mit der Zeit eine Patina, was ich persönlich sehr charmant finde. Man muss sie aber nach jedem Einsatz reinigen und ab und zu mit ein paar Tropfen Öl pflegen – das gehört einfach dazu.


    Praxistauglichkeit:
    Im Alltag ist das Mercator Messer ein zuverlässiger Begleiter fürs kleine Schneiden zwischendurch, Brötchen, Obst, Packungen oder beim Wandern. Da es sehr schmal ist, passt es auch gut in jede Hosentasche. Fürs grobmotorische Outdoor- oder Survival-Einsatz ist es vielleicht nicht die erste Wahl, aber für Alltägliches absolut top.


    Fazit:
    Das Mercator Messer in Kohlenstoffstahl ist ein Stück deutscher Messertradition – schnörkellos, schnitthaltig, langlebig und pflegeleicht (wenn man auf den Stahl achtet). Für Puristen, die einen Faible für Werkzeuge mit Geschichte und Charakter haben, ist es ein echtes Lieblingsstück. Wer jedoch rostfreie Sorglos-Messer bevorzugt, sollte besser zum Edelstahlmodell greifen.




    Das Otter Ankermesser ist ebenfalls ein echter Klassiker – nicht nur wegen des markanten Ankers im Griff, sondern auch wegen seiner Geschichte und seines zurückhaltenden, funktionalen Charmes.


    Verarbeitung & Haptik:

    Das Messer wird seit Jahrzehnten in Solingen von Hand gefertigt – und das merkt man sofort. Die Verarbeitung ist durchweg robust, aber wertig: Die Klinge läuft spielfrei, das Gelenk hat kein Spiel, der Backspring ist straff, aber angenehm bedienbar. Alles sitzt, nichts klappert. Die verschiedenen Varianten – von Grenadilholz bis Räuchereiche und sogar Kamelknochen oder Micarta – verleihen dem Messer jeweils einen besonderen Charakter. Die Messinganker-Einlage hebt sich schön von den dunklen Griffen ab und gibt dem Ganzen das gewisse Etwas.


    Klinge & Alltagstauglichkeit:

    Typisch für das Ankermesser ist die Sheepfoot-Klinge: leicht mattiert, etwa 8cm lang (je nach Modell), aus Carbonstahl (C75) oder rostfreiem Stahl erhältlich. Der Nagelhau ermöglicht müheloses Öffnen, der Slipjoint-Verschluss hält die Klinge sicher, ohne sie zu verriegeln. Die Schärfe ab Werk ist sehr ordentlich; Carbonstahl lässt sich wie erwartet sehr leicht nachschärfen und hält die Schärfe lange – braucht aber etwas Pflege. Mit der „Hufklinge“ lassen sich Seile und andere Materialien hervorragend schneiden, was dem Ursprung als Maritime-/Matrosenmesser entspricht.


    Größe & Tragekomfort:

    Mit geschlossen 10cm (groß) oder 9cm (klein) verschwindet es in jeder Hosentasche – oder macht sich als Handschmeichler in der Jackentasche nützlich. Das Gewicht ist angenehm, die Griffschalen sind angenehm abgerundet, sodass das Messer einfach nur gerne in die Hand genommen wird. Der Slipjointorgt dafür, dass das Ankermesser unkompliziert und (meist) legal im Alltag mitgeführt werden kann.


    Nutzung:

    Im Alltag ist das Ankermesser für alle Schneidearbeiten prima geeignet: vom Verpackungen öffnen über Brötchen schneiden bis zum Schnitzen bei Ausflügen. Für den groben Outdoor-Einsatz wäre es mir persönlich etwas zu schade, aber als EDC (Every Day Carry) und als Stück Tradition absolut top.


    Kritik & persönliche Note:

    Perfekt ist kein Messer: Der Anschliff ist gut, aber kleine Unterschiede und Macken je nach Serienfertigung sind möglich. Und, falls erwähnt werden soll: Die Verpackung ist meist sehr einfach gehalten, was den Gesamteindruck an der Nutzungsfreude aber nicht schmälert.

    Für mich hebt sich das Otter Ankermesser vor allem durch seinen Charakter und das handwerkliche Gefühl ab – man spürt die Tradition, wenn man es in der Hand hält. Der dezente Anker ist ein echter Blickfang für Messerfreunde.


    Fazit:

    Das Otter Ankermesser ist ein toller Begleiter für den Alltag, der mit Verarbeitung, Schärfe und klassischem Design überzeugt. Wer Freude an traditionellen, zuverlässigen Messern mit Charakter hat, wird – wie ich auch – viel Spaß damit haben!



    Das Kneissler Bauernmesser steht sinnbildlich für ein bodenständiges, ehrliches Arbeitsmesser aus Deutschland – und hat einen festen Platz in meiner Alltagsrotation gefunden.


    Verarbeitung & Material
    Das Messer wird von Hand bei Kneissler gefertigt und atmet echte Tradition: Es ist kein poliertes Vitrinenstück, sondern ein „Arbeitstier“ mit Charakter. Die Verarbeitung ist solide und funktional – Spaltmaße an der Feder oder kleine Unregelmäßigkeiten gehören dazu und unterstreichen den authentischen Werkstatt-Charme. Besonders gefällt mir, wie robust und praktisch das Messer ausgelegt ist. Der Nagelhau ist nur für Rechtshänder, aber die Klinge lässt sich leicht greifen und öffnen. Die Variante aus Bunthorn (wie auch die aus Pflaume) fühlt sich angenehm griffig an, und Details wie Messing-Pins und Edelstahl-Backen zeugen von Handarbeit.


    Klinge & Stahl
    Bei meinem Exemplar handelt es sich um die große Version mit einer knapp 8,5cm langen Clippoint-Klinge aus Carbonstahl (C75). Der Stahl ist nicht rostfrei, entwickelt aber mit der Zeit eine sehr schöne Patina – das gehört für mich zum Bauerntaschenmesser einfach dazu. Die Schärfe ab Werk ist enorm, und der leicht ballige Schliff macht das Messer zu einem Slicer mit fantastischen Schneideigenschaften. Nachschärfen geht dank Kohlenstoffstahl auch unterwegs mühelos, perfektes Alltagsmesser für Brötchen, Apfel, Papier – oder eine schnelle Brotzeit im Grünen.


    Praxis & Alltagstauglichkeit
    Das Bauernmesser ist mit ca. 19cm offen und rund 10,5cm geschlossen ein ordentliches, aber noch angenehm führiges Taschenmesser. Mit etwa 84g Gewicht liegt es satt, aber nie störend in der Tasche. Der Slipjoint-Mechanismus hält die Klinge sicher offener als viele Konkurrenzmodelle, und ein Stop-Pin schützt die Schneide beim Zuklappen vor Schäden. Die Ergonomie ist einfach und ehrlich, nichts drückt oder scheuert – perfekt für den täglichen Einsatz, auch mit Arbeitshänden.


    Fazit & Persönliche Note
    Wer ein reines Arbeitsmesser sucht, das sich unkompliziert reparieren, schärfen und nutzen lässt, wird hier mehr als glücklich – und das zu einem bemerkenswert günstigen Preis. Es ist ein handgefertigtes Werkzeug für den Alltag, nicht zum Bewundern im Schrank. Die Individualisierungsmöglichkeiten (Horn-, Holzschalen, Finishwünsche) und die persönliche Kommunikation mit der kleinen Schmiede machen das Kneissler Bauernmesser zu einem echten Klassiker mit Seele. Für mich ein Messer mit Charakter, Geschichte und täglich gerne genutzt.



    Das Güde Alpha Olive Taschenmesser ist für mich ein echtes Schmuckstück, das bei jedem Einsatz Freude bereitet – und zwar nicht nur wegen der Optik.


    Verarbeitung & Material
    Das Taschenmesser wird in Solingen handgeschmiedet und das merkt man sofort: Die Klinge besteht aus rostfreiem, eisgehärtetem X50CrMoV15-Stahl. Dieser Stahl ist robust, schnitthaltig und rostunempfindlich – optimal für ein Alltagsmesser. Der Griff ist das wahre Highlight: Er besteht aus bis zu 500 Jahre altem, ausgesuchtem Olivenholz. Die feine Maserung und warme Tönung machen jedes Exemplar zum Unikat. Die Dreiniet-Konstruktion sorgt für Stabilität und unterstreicht das klassische Design.


    Klinge & Funktion
    Mit 7cm Klingenlänge ist das Messer kompakt, aber absolut alltagstauglich. Die Klinge ist sehr scharf ausgeschliffen. Die Schneidleistung ist beeindruckend, für alltägliche Aufgaben von Obst schneiden über Brötchen bis hin zum Paketöffnen bestens geeignet. Praktisches Extra: Das Modell verfügt über einen Korkenzieher und Kronkorkenheber – perfekt für Picknick, Ausflug oder Grillabend.


    Haptik & Handling
    Das Messer liegt dank seines geringen Gewichts von etwa 70g und der ergonomischen Form hervorragend in der Hand. Das Olivenholz bietet selbst leicht feucht noch guten Grip und fühlt sich warm an. Die Balance ist gelungen – traditionell und gleichzeitig komfortabel. Alles wirkt sauber verarbeitet, nichts wackelt oder klappert.


    Alltag & Pflege
    Ob beim Camping, in der Küche oder unterwegs: Das Alpha Olive lässt sich vielseitig einsetzen. Durch den rostfreien Stahl ist es pflegeleicht, allerdings sollte das schöne Olivenholz nie in die Spülmaschine (fragt nicht...). Ein wenig Pflege (gelegentliches Ölen des Holzes) tut gut und erhält dem Griff seinen seidigen Glanz. Eine kleine Metallbox zur Aufbewahrung ist dabei – aber unpraktisch für Transport, gut für die Vitrine.


    Fazit & Persönliche Note
    Wer ein Taschenmesser sucht, das funktional, hochwertig und zugleich elegant ist, wird vom Güde Alpha Olive begeistert sein. Mir gefällt vor allem die Verbindung alter Schmiedetradition mit dem edlen Naturmaterial. Es macht einfach Freude, das Messer zu benutzen – und der Griff erzählt mit jeder Maserung seine ureigene Geschichte. Für mich ein Begleiter, der Stil, Qualität und tägliche Nutzbarkeit vereint.


    Wer ein herkömmliches „Arbeitstier“ sucht, für den gibt es schlichtere Modelle. Wer hingegen Wert auf Handwerkskunst, Optik und Verlässlichkeit legt, wird am Alpha Olive lange Freude haben!


    Wenn ihr Details zu Varianten, Erfahrungen aus dem Praxiseinsatz oder Vergleich zu anderen Taschenmessern möchtest, sagt gerne Bescheid!

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    Das Victorinox Companion Slim ist ein Taschenwerkzeug, das sich gezielt an Menschen richtet, die Wert auf Funktionalität und Alltagstauglichkeit legen – auch dort, wo klassische Taschenmesser mit Klinge nicht erlaubt sind. Die Besonderheit dieses Modells: Es kommt ohne klassische Messerklinge aus und ist damit für Reisen (z.B. im Handgepäck), fürs Büro oder andere „messerfreie“ Zonen geeignet.


    Design & Haptik

    Das Alox-Design (eloxiertes Aluminium) macht das Messer nicht nur sehr schlank und leicht, sondern auch robust und wertig im Handling. Die Verarbeitung entspricht der typischen schweizerischen Victorinox-Qualität und fühlt sich angenehm kühl und hochwertig an.


    Tools & Funktionen

    Das Companion Slim bietet trotz seines Namens keinen besonders „dünnen“ Tool-Einsatz, sondern setzt auf 6 essentielle Funktionen:


    • Schere: Effektiv, z.B. für Papier, Stoff oder dünne Plastikverpackungen.
    • Paketöffner/Box Opener: Ein Spezialwerkzeug mit abgerundeter, scharfer und teilweise gezackter Kante – perfekt, um Kartons zu öffnen, Pakete von Klebeband zu befreien oder Kabelbinder zu durchtrennen. Das wirkt im Alltag praktischer und vor allem „sozial akzeptabler“ als eine richtige Klinge. Die nicht bedrohliche Form ist ein großer Pluspunkt, wenn man das Tool in der Öffentlichkeit nutzen möchte.
    • 2 Schraubendreher (3 mm und 7 mm): Ideal für kleine Reparaturen, Batteriewechsel oder Möbelmontage.
    • Kapselheber & Drahtabisolierer: Für Bierflaschen, Softdrinks oder kleine Elektroarbeiten stets zur Hand.

    Was fehlt: Pinzette und Zahnstocher – diese klassischen Victorinox-Zusätze sucht man beim Slim Alox vergeblich. Das wird durch die minimalistische Bauweise aber wettgemacht.


    Alltagstauglichkeit

    Wer häufiger Pakete und Lieferungen öffnet, im Büro zwischendurch etwas schneiden oder schrauben muss oder auf Reisen nicht auf multifunktionale Tools verzichten möchte, wird den Companion Slim schnell zu schätzen wissen. Die Tatsache, dass man ihn auch an Orten ohne Messer-„Erlaubnis“ nutzen kann, macht ihn zum ständigen Begleiter – das ist in der heutigen Zeit ein vermutlich echtes Kaufargument.


    Fazit

    Der Victorinox Companion Slim ist kein Ersatz für ein vollwertiges Taschenmesser – aber eine äußerst clevere Ergänzung. Besonders Menschen, die oft unterwegs sind oder in sensiblen Umgebungen arbeiten, profitieren vom schlanken, „legalen“ und trotzdem vielseitigen Design. Wer ohnehin schon ein klassisches Messer besitzt, findet hier eine ideale Ergänzung für alle Fälle, in denen es keine Klinge braucht. Die hochwertige Verarbeitung, das geringe Gewicht und das moderne Alox-Design machen das Modell zu einem echten Alltagshelden für die Westentasche

    Gute Idee, Micha!


    Kit Carson, der bereits 2014 verstarb, hat die moderne Messerwelt mit seinen Entwürfen ja absolut maßgeblich mitgeprägt.

    Neben seinen Customs ist der ehemalige Master Sergeant besonders bekannt geworden für die Entwicklung von taktischen Klappmessern, bei denen Funktionalität, Sicherheit und Ergonomie im Vordergrund stehen.

    Sein wohl bekanntestes Werk ist eben die M16-Serie (hergestellt von CRKT), die als zeitloses Beispiel für durchdachtes Messerdesign gilt.


    Carsons Werdegang begann in den USA, wo er sich einen Namen in der Custom-Messer-Szene machte, lange bevor er dann Designs für große Hersteller wie CRKT entwarf.

    Besonders prägend war sein Einfluss auf die Einhandbedienung und den zuverlässigen Liner-Lock-Mechanismus, der heute standardmäßig verwendet wird. Darüber hinaus hat er mit dem sogenannten "Carson Flipper" eine Innovation eingeführt.

    Kit Carson war nicht nur Messer-Designer, sondern engagierte sich aktiv in der Messer-Community – vor allem als Mentor für jüngere Messermacher (beispielsweise Ken Onion) und als Juror auf internationalen Messerausstellungen.

    Sein Werk hat Generationen von Messermachern und Nutzern inspiriert und seine Entwürfe werden auch nach seinem Tod weiter produziert und geschätzt.
    CRKT hat erst letztens die M16er Reihe durch einen (dank Benchmades abgelaufenem Patent) Crossbar-Lock und D2-Stahl modernisiert, was dem Messer aus meiner Sicht wieder neues Leben einhaucht.

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    Erster Eindruck & Verarbeitung

    Die CRKT M16 Zytel-Reihe hat sich in der Messerwelt einen gewissen Kultstatus erarbeitet. Das Design ist funktional und optisch durchaus ansprechend. Auffällig ist eben der Griff aus Zytel (glasfaserverstärktem Nylon), was das Messer extrem leicht macht, ohne dabei zu billig zu wirken. Die Verarbeitung des Kunststoffs ist erstaunlich hochwertig; Grate oder scharfe Kanten sucht man vergeblich. Auch nach längerer Nutzung zeigen sich hier kaum Abnutzungserscheinungen, die Griffigkeit bleibt stabil.


    Handhabung & Ergonomie

    Was mir immer wieder gefällt, ist die angenehme Haptik: Dank der ergonomisch geformten Griffschalen und der abgerundeten Ecken liegt das Messer sicher, aber nie klobig in der Hand. Auch für längere Schnitzarbeiten oder Grobmotoriker bleibt die Kontrolle über das Messer erhalten. Das geringe Gewicht – oft nur rund 65–90g – macht die M16 Zytel zu einem nahezu unmerklichen Alltagsbegleiter in der Hosentasche.


    Die Klingen sind je nach Modell unterschiedlich, meist jedoch sehr scharf ab Werk mit einer Auswahl an Klingenformen (Spear Point, Tanto). Besonders gut gefällt mir die Flipper-Öffnung: Sie klappt bei gut eingestelltem Klingengang (dank Schlitzschraube an der Achse) sehr leichtgängig auf und macht das Messer fast schon zu einem „Fidget“-Gegenstand. Auch mit Handschuhen klappt das Öffnen problemlos.


    Klinge & Schneideigenschaften

    Die Klinge besteht häufig (bei meinen immer) aus AUS-8, ich hatte aber auch schon oder D2 und Chnia--Stahl. Die Schnittleistung ist im Alltag gut, egal ob bei Karton, Schnur, Holz oder der Essenszubereitung. Wer allerdings sehr lange Schnitthaltigkeit erwartet, wird bei den günstigen Modellen eher enttäuscht: Der Stahl verliert verhältnismäßig schnell an Schärfe, lässt sich aber wiederum unkompliziert nachschärfen – gerade Einsteiger werden daran Gefallen finden.


    Besonderheiten & Sicherheitsfeatures

    Ein Highlight der M16-Serie ist das AutoLAWKS-System, das den Liner Lock zusätzlich gegen unbeabsichtigtes Einklappen sichert. Im "harten Einsatz" gibt das ein gutes Gefühl. Allerdings kannd as auch schnell fummelig werden, wenn man seine EDC´s oft wechselt, entwickelt man dafür eben kein Muskelgedächtnis, da das Schließen des Messers ja einen Handgriff mehr benötigt – es ist wie immer Geschmackssache.



    Weiterer Pluspunkt: Viele Modelle haben mittlerweile Rescue-Features wie Gurtschneider oder Glasbrecher, die im Auto nützlich sein können, ohne das Messer insgesamt zu überladen wirken zu lassen. Meine Modelle sind aber so alt, da gab es sowas noch nicht.


    Tragekomfort & Alltagstauglichkeit

    Der Clip ist stabil, gut verarbeitet und hält das Messer sicher in der Tasche. Bei manchen Modellen ist der Clip wie erwähnt umsetzbar (links / rechts, teilweise tip-up/tip-down), was besonders Linkshändern entgegenkommt. Das schlanke Profil sorgt dafür, dass die M16-Reihe im Alltag nicht allzu sehr stört.


    Kritikpunkte

    • Stahlqualität: Die günstigeren Modelle nutzen Stahl, der relativ schnell stumpf wird.
    • AutoLAWKS: Das Zusatz-Lock-System kann bei manchen Einsätzen nerven.
    • Action und Daumenpin: Nicht jeder findet die Daumenpins sinnvoll (da gleichzeitig Klingenanschlag), die Flipper-Wippe hingegen funktioniert besser.
    • Handgrößen: Die kleinen Versionen eignen sich nur bedingt für große Hände.

    Persönliches Fazit

    Die M16 Zytel Reihe von CRKT ist ideal als zuverlässiges EDC-Messer für Einsteiger, aber auch für erfahrene Nutzer, die ein leichtes, robustes und optisch eigenständiges Messer suchen. Die Pflege ist unkompliziert, das Design zeitlos, die Funktionalität überzeugend. Preis-Leistungs-Verhältnis ist immer noch gut, wer also auf High-End-Stähle verzichten kann und ein leichtes, vielseitiges Werkzeug sucht, macht hier nichts falsch.

    Im Laufe der Zeit hat sich doch so einiges an "Wärmequellen im Gearschrank angesammelt,


    werfen wir mal einen Blick drauf:




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    DER Klassiker:



    Der Esbitkocher ist ein Klassiker für Minimalisten und Outdoor-Puristen. Er fällt direkt durch sein extrem kompaktes und leichtes Design auf. Er passt in jede Tasche und wiegt so wenig, dass er beim Wandern kaum ins Gewicht fällt. Das Aufstellen geht kinderleicht von der Hand: ausklappen, Tablette rein, anzünden – fertig. Man benötigt kein technisches Know-how, keine zusätzlichen Teile oder komplexen Mechanismen. In puncto Robustheit wirkt das Blech simpel, ist aber nahezu unzerstörbar und auf das Nötigste reduziert.


    Unter realen Bedingungen zeigt der Esbitkocher seine wichtigsten Stärken: Durch die einfach portionierbaren Trockenbrennstofftabletten ist der Umgang besonders sicher – es läuft nichts aus und Explosionsgefahr gibt es auch nicht. Besonders für kurze Touren, schnelle Pausen oder als Notfallkocher im Rucksack eignet er sich optimal. Wasser bringt man (bei guten Bedingungen) in 7–10 Minuten zum Kochen. Das reicht ideal für Tee, Kaffee, Instantgerichte oder Suppen auf Trekkingtrips.

    Vorteile aus dem Alltag:

    Extrem leicht und klein

    Günstig in der Anschaffung

    Einfache Handhabung – keine Technik, keine Wartung

    Funktioniert zuverlässig auch bei Kälte

    Ideal für Solo-Touren, Notfälle oder wenn jedes Gramm zählt



    Praxis-Kritikpunkte:

    Geringere Heizleistung: Wasser braucht länger als mit Gas- oder Spirituskochern

    Der Brennstoff erzeugt Ruß und einen strengen Eigengeruch, der auch aufs Essen übergehen kann

    Windempfindlich – bei starkem Wind wird’s schwierig, ein Windschutz ist Pflicht

    Die Tabletten sind im Ausland teils schwer zu bekommen

    Für „richtiges“ Kochen (größere Portionen/Ansprüche) ist der Kocher zu schwach.




    Der Esbitkocher ist puristisch, simpel und tut genau das, was er soll: Wasser heiß machen oder eine kleine Mahlzeit erwärmen – nicht mehr, nicht weniger. Besonders als Notfallausrüstung, für Ultraleicht-Touren oder Minimalisten lohnt er sich absolut. Seine Schwächen werden nur dann relevant, wenn Komfort, Vielseitigkeit oder Geschwindigkeit im Vordergrund stehen. Mich hat die zuverlässige, reduzierte Funktionsweise auf vielen kurzen Trips schon überzeugt. Wer starke Leistung, Komfort oder Kocher-Romantik sucht, sollte sich aber nach Alternativen umsehen.



    Die Bushbox Ultralight überzeugt direkt durch ihr extrem geringes Gewicht von rund 70 Gramm – kaum schwerer als ein paar Schokoriegel. Gefaltet ist sie so kompakt, dass sie in jede Seitentasche oder Rucksacklücke passt. Die Verarbeitung wirkt hochwertig, fast schon minimalistisch, dabei aber stabil und sinnvoll durchdacht. Ein kleiner Stoffbeutel sorgt dafür, dass der Kocher unterwegs sauber bleibt

    Aufbau & Bedienung

    Der Aufbau ist kinderleicht: Einzelne Edelstahlteile lassen sich schnell und passgenau zusammenstecken. Mit etwas Übung dauert der Aufbau kaum eine Minute. Im Betrieb bietet die Bushbox erstaunlich gute Standfestigkeit, auch für kleine Töpfe. Die Luftzufuhr ist effizient, was zu einem schnellen Anzünden und angenehmem Nachlegen von Brennmaterial führt[

    Flexibilität beim Brennstoff

    Die Bushbox Ultralight ist extrem flexibel: Sie funktioniert mit Holz, kleinen Ästen oder Zapfen, mit einem Trangia-Spiritusbrenner, mit Esbit-Tabletten oder mit Holzkohle.

    Gerade auf Wanderungen ist das toll, weil man sich nicht zwingend um Brennstoffnachschub kümmern muss. So kannst du jederzeit schnell einen Kaffee, Tee oder eine kleine Mahlzeit zubereiten


    Auf Touren ist die Bushbox ein zuverlässiger, überraschend leistungsfähiger Begleiter. Auch wenn man keine kompletten Menüs darauf kochen sollte, bekommt man (bei entsprechendem Feuerholz) problemlos Wasser zum Kochen oder erwärmt schnelle Gerichte. Winzige Packmaße und minimales Gewicht rechtfertigen, dass sie einfach „immer dabei“ ist – ganz ohne spürbares Zusatzgewicht

    Kritikpunkte

    Der Ofen erfüllt seinen Zweck am besten, wenn man weiß, wie man sauber und effizient mit Holz kocht. Ein wenig Aufmerksamkeit beim Nachlegen ist Pflicht, ebenso wie ein sicherer, feuerfester Untergrund. Wer regelmäßig große Mahlzeiten zubereiten möchte, stößt aufgrund der Größe an praktische Grenzen. Gelegentliches Qualmen liegt meist an nassem Holz oder Bedienfehlern und nicht am Kocher selbst



    Persönliches Fazit

    Die Bushbox Ultralight ist für Minimalisten und Outdoor-Fans, die schnell und unkompliziert unterwegs etwas Warmes zubereiten möchten, ein genialer Ausrüstungsgegenstand. Leicht, kompakt und vielseitig einsetzbar, hat sie in meinem Rucksack einen festen Platz gefunden. Wer Wert auf wenig Gewicht und Vielseitigkeit legt, macht mit diesem kleinen Kocher nichts falsch.





    Last but not Least:


    Die MSR Pocket Rocket




    Der MSR Pocket Rocket fällt sofort durch sein ultraleichtes und kompaktes Design auf – kleiner als eine Taschenlampe und leichter als viele Smartphones. Die Bedienung ist selbsterklärend: Ausklappen, auf die Gaskartusche schrauben, loskochen. Dank der scharfen, gezahnten Topfhalter steht auch auf schmalen Stellflächen alles stabil.


    In meiner Nutzung hat der Pocket Rocket vor allem auf Solo-Touren und schnellen Wochenendausflügen überzeugt. Wasser für Kaffee oder gefriergetrocknete Gerichte kocht in rund 3,5 Minuten, je nach Bedingungen. Die stufenlos regulierbare Flamme macht es leicht, von schnellem Aufkochen auf leises Simmern umzuschalten – ideal für den Outdoor-Koch, der nicht nur Wasser erhitzen will.


    Der Kocher ist mit den gängigen Schraub-Gaskartuschen kompatibel und funktioniert zuverlässig, auch in etwas kälteren oder windigeren Umgebungen. Beim Kochen im Wind benötigt der Pocket Rocket allerdings einen zusätzlichen Windschutz, sonst verlängert sich die Kochzeit spürbar.


    Flexibilität & Leistung

    Gewicht (Pocket Rocket 2): nur ca. 74 Gramm (ohne Kartusche)

    Kochzeit für 1 Liter Wasser: ca. 3,5 Minuten

    Einfache Bedienung, keine Wartung nötig

    Gute Regulierbarkeit der Flamme von „Vollgas“ bis „Simmern“

    Funktioniert auch bei niedrigen Temperaturen und mit fast leeren Kartuschen noch zuverlässig (Deluxe-Version mit Druckregler)


    Kritikpunkte

    Windempfindlichkeit: Ohne Windschutz verlängern sich Kochzeiten deutlich und der Gasverbrauch steigt.

    Keine Piezozündung beim Standardmodell (nur bei der Deluxe-Version).

    Die punktuelle Hitzeverteilung kann das Anbrennen in der Topfmitte begünstigen – bei empfindlichen Gerichten muss man umrühren oder die Flamme drosseln.


    Der MSR Pocket Rocket ist ein absoluter Klassiker für ultraleichte Touren: extrem kompakt, nahezu unverwüstlich und leistungsstark genug, um auch nach langen Wandertagen schnell für die ersehnte warme Mahlzeit zu sorgen. Besonders für Puristen und Gewichtsfetischisten ist er optimal – wer häufig bei Wind oder extremen Bedingungen kocht, sollte aber einen Windschutz einplanen oder direkt die Deluxe-Variante wählen.


    Mich hat die zuverlässige, unkomplizierte Funktionsweise überzeugt. Er ist inzwischen fester Bestandteil meiner Standardausrüstung und immer dabei, wenn ich mit leichtem Gepäck unterwegs bin

    Ich habe alle drei Messer – Buck 110, Buck 112 und Buck 55 – selbst in der Hand gehabt und kann sagen: Jedes hat seinen ganz eigenen Charme und Einsatzzweck.

    Das Buck 110 ist für mich der Inbegriff eines klassischen Jagdmessers. Es fühlt sich schwer und wertig an, liegt satt in der Hand und macht einfach Eindruck. Wenn ich draußen unterwegs bin, beim Wandern oder Campen, greife ich gern zum 110er. Es ist zwar groß und schwer, aber genau das gibt mir das Gefühl, für alles gerüstet zu sein. Für die Hosentasche ist es mir allerdings zu wuchtig – da stört es eher, wenn ich es nicht im Gürteletui trage.

    Das Buck 112 ist mein Favorit, wenn ich ein Messer suche, das robust ist, aber nicht ganz so viel Platz wegnimmt. Es ist kompakter als das 110er, aber immer noch kräftig genug für alle typischen Outdoor-Aufgaben. Für mich ist das 112er der perfekte Kompromiss: handlich, aber trotzdem ein „richtiges“ Messer. Es passt auch besser in kleinere Hände und ist im Alltag weniger auffällig.

    Das Buck 55 schließlich ist mein „Immer-dabei-Messer“. Es verschwindet fast in der Hosentasche, ist superleicht und trotzdem ein echtes Buck – mit allen klassischen Designelementen. Ich nutze es gern im Büro oder unterwegs in der Stadt, weil es unauffällig und elegant ist. Für grobe Arbeiten draußen würde ich es nicht nehmen, aber für alltägliche Aufgaben wie Pakete öffnen, Obst schneiden oder kleine Reparaturen ist es ideal.


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    Kurz gesagt:


    • Das Buck 110 ist mein Werkzeug für große Aufgaben und Abenteuer.
    • Das Buck 112 ist mein Allrounder, der fast immer passt.
    • Das Buck 55 ist mein dezenter Begleiter für den Alltag.

    Jedes dieser Messer hat seinen festen Platz in meinem Alltag – je nachdem, was ich vorhabe und wohin es geht.

    Ich habe das Cold Steel Voyager seit einiger Zeit im Einsatz und bin wirklich beeindruckt von seiner Robustheit und Vielseitigkeit. Das Messer bleibt ausreichend lange scharf und war direkt aus der Verpackung schon rasierscharf. Egal ob Karton, Seil oder andere Materialien: Die Klinge schneidet zuverlässig und mühelos.

    ...ich meine meins wäre noch aus AUS8, kann das sein?



    Was mir besonders gefällt, ist der Tri-Ad-Lock. Ich habe selten ein Taschenmesser in der Hand gehabt, das sich so sicher anfühlt. Da wackelt nichts, selbst bei härterer Beanspruchung. Der Griff aus GrivEx liegt bei mir sehr gut in der Hand, bei einer Handschugröße 8,5.

    Das Material fühlt sich angenehm an und gibt guten Halt, auch wenn’s mal nass oder schmutzig wird.



    Ein kleiner Nachteil ist allerdings der Taschenclip – der ist wirklich ziemlich stramm und kann auf Dauer den Stoff der Hosentasche beanspruchen. Außerdem ist das Voyager, je nach Modell, echt groß und trägt in der Tasche schon ziemlich auf. Das sollte man vorher wissen Die Griffgestaltung ist halt Geschmackssache: Ich persönlich mag, dass er so handfüllend ist, aber ich kann verstehen, wenn das nicht jedem gefällt.


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    Unterm Strich ist das Voyager für mich ein richtig zuverlässiges Arbeitsmesser. Ich nehme es gerne mit nach draußen, zum Campen oder einfach im Alltag. Wer ein stabiles, scharfes und sicheres Messer sucht, macht mit dem Voyager meiner Meinung nach absolut nichts falsch.

    Mich hat ja auch das POLICE mit Spyderedge durch seinen Auftritt in Training Day total gecatched.

    Als ich´s dann hatte kam leider schnell die Ernüchterung, ein "schlüpfriges kleines Scheißerchen", :)

    In der aktuellen Version in G10 aber ein tolles Teil...

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    Habt ein entspanntes Wochenende!