Beiträge von Mephistopheles


    Daniel, trotz traumatischer Erfahrungen wieder Land Rover? :love:
    Bis 2015 hast Du noch Zeit, dann kommt dank EU-Inquisition das AUS für richtige Töffs. :knueppel:


    Bis denne!
    Frank


    Ich sagte nicht LandRover ;) So sehr ich das Markenimage auch mag, so sehr fürchte ich auch die Betriebskosten...mal sehen...ein Nissan Cube ist schließlich auch eckig.. :whistling:

    Geht jetzt nicht gegen deine Fahrkünste ferret, der Sachschaden wurmt dich schon genug ;(


    Aber was mir in letzter Zeit (auch in Übersee) auffiel, ist dass viele Pickup- und SUV-Fahrer eine Sitzposition einnehmen, die eher zu einem Polo G40, Mazda MX5 oder ähnlichen Asphaltwarzen passt: Die Fingerspitzen erreichen gerade mal den oberen Lenkradkranz, die Kopfstütze verschwindet hinter der B-Säule (falls vorhanden) und irgendwie scheinen die Fahrer trotz mutwilliger Höherlegung ein wenig an Höhenangst zu leiden, dass sie den Sitz bis aufs Bodenblech runterkurbeln :D So sieht man natürlich auch nur ab 15m vor der Haube etwas und beim Schulterblick - sofern überhaupt bekannt - muss man erst mal am Türknopf vorbei. Bei mir auf Arbeit fährt auch einer so mit seinem Amarok rum (ich find dann das Dieselknattern immer so niedlich ;) )


    Natürlich hat nicht jeder Geländewagen die Ausmaße eines RAM, aber manchem Fahrer fehlt das Verständnis für die veränderte Geometrie, was auch bei Überholmanövern ihrerseits zu gefährlichen Situationen im toten Winkel führen kann.
    Meinen Freelander bin ich ja inzwischen los, aber grundsätzlich halte ich diese Fahrzeugklasse nicht für unübersichtlicher als andere, im Gegenteil: Moderne Kombis und Coupés unterliegen ja dermaßen dem Diktat der dynamischen Keilform, dass man die Schießscharten hinten ja kaum noch als Fenster bezeichnen kann. Zusammen mit einer fetten C-Säule traut man sich ohne elektronischen Parkassistenten ja bald nicht mehr rückwärts in eine Parklücke :rolleyes: Sprich: Ich brauch irgendwann wieder was Eckiges ^^

    Vom Heuchelheim-Stammtisch habe ich gestern einen 3L Camelbak "Storm" mitgenommen, der sich in Kombination mit meinem HPG "Tarahumara" - Rucksack nicht nur farblich ganz gut macht :)
    Ein Praxistest steht allerdings noch aus, das Wetter erfordert nämlich gerade keine zusätzliche Flüssigkeitszufuhr ;)
    Von der Post konnte ich heute meine neue, diesmal 100% passende A-TACS AU - Hose von Propper im ACU-Schnitt abholen "Medium - Short" war jetzt endlich mal die Lösung ^^


    Weiterhin heute bekommen, bzw. gerade in der Entstehung: SO'n HALS :cursing: weil auf einem Grundstück hinterm Haus ein Landschaftspfleger gerade die dortige 6-800m² Wiese mit der Motorsense stutzt...ich hatte Nachtschicht...ARGH!

    Halten wir also fest, dass es je nach Einheit, Auftrag, Einsatzland, Versorgungslage und Gruppendisziplin teils erhebliche Unterschiede in der Verwendung und Entsorgung von Einwegflaschen gibt?


    Ebenso wurde unabhängig voneinander mehrfach die fortdauernde Ausgabe und Benutzung der guten alten Feldflasche sowie des Essgeschirrs bestätigt.


    Ich bräuchte da jetzt nicht noch eine aufs Datum, die Einheit und den Einsatzraum heruntergebrochene Schilderung, was man da wie genau gemacht hatte, nur um der Glaubwürdigkeit zuliebe, zumindest seitens der aktiven Kameraden ;)

    Das war nicht unbedingt persönlich gemeint, mehr eine Vorsichtsmaßnahme. Es gibt genug Ehemalige, die einem über den Weg laufen und belächeln, weil man es heute ja sooo bequem hat beim Militär. Frei nach dem Motto "Ja damals, da waren unsre Gummistiefel noch aus Holz!" ;)
    Aber es würde sicher helfen, solche Missverständnisse zu vermeiden, wenn du deine Verwunderung erklären würdest :)

    Warum schüttelst du den Kopf? Man muss den Dünnpfiff von unsauberem Trinkwasser ja nicht mutwillig riskieren.
    Und dabei geht es nicht nur um bakterielle Erreger, sondern auch um Gifte und Schwermetalle, die von Betrieben wie Gerbereien oder Färbereien ungeklärt in die Fluss-Systeme geleitet werden. Da hilft dann auch kein Abkochen mehr. Wenn man sich darum früher keinen Kopf gemacht hat, ist das eine Sache, aber übertrieben ist solche Vorsicht bestimmt nicht ;)


    Gruß von der Nahe,
    Daniel

    Eine Zebralight finde ich für deine Zwecke wirklich nicht verkehrt, vor Allem wegen des Stirnbandes. Eine Kopflampe wäre nämlich generell mein Tip gewesen - da hast du beim Buschwerken, durchs Gestrüpp stolpern und Kartenlesen nämlich die Hände frei und leuchtest direkt da hin wo du auch hinguckst.
    Lange Laufzeit ist dir wichtiger als maximale Helligkeit, kompakt, leicht und mit AA-Batterien? Da bieten auch Bergsport-Ausrüstungshersteller wie Petzl oder Black Diamond einiges an Kopflampen im Sortiment...

    Der Camelbag bietet auch noch den Vorteil, das es auch das trinken mit aufgesetzter ABC Maske ermöglicht...


    Das ist auch mit der alten Feldflasche möglich, seit neue Schraubdeckel mit Extraöffnug für einen zur Maske M2000 passenden Strohhalm nachgerüstet wurden. Nur passt da halt nicht so viel rein wie in einen Camelbak.


    Die Einwegflaschen werden wie schon genannt einfach Paletten/Kartonweise aufs Fahrzeug geladen und los geht's. Die Zeit der Gewaltmärsche ist weitgehend vorbei. Für gewöhnlich entfernt man sich in den aktuellen Einsätzen nicht mehr tagelang vom Fahrzeug und die Trinkwasserqualität vor Ort ist hygienisch meist äußerst fragwürdig.
    Die Feldflasche hat zwar nicht ausgedient (man kann sie sich als Reserve am Mann z.B. zur ersten Hilfe aufbewahren), sie ist zum reinen Trinken bloß weniger praktisch als die PET-Flaschen, gerade wenn man bedenkt, dass man pro Tag draußen je nach Wetter und Action auch mal locker 4-7 Liter trinken kann. Da möchte ich dann auch nicht alle Stunde meine Flasche erst am Kanister auffüllen müssen ;)

    Abgesehen von diversen designgünstigen Proportionen mag wohl auch die Gewichtesverteilung eine Rolle spielen. Ab einer gewissen Größe und damit einhergehendem Gesamtgewicht interessiert es mich nämlich schon, ob ein Messer eher "kopflastig" ist oder auf die Position des Zeigefingers am Griff ausbalanciert ist. Bei Taschenmessern für gewöhnlich kein großer Faktor wenn es um den Nutzen geht, aber bei "outdoor"-Messern wird es umso interessanter. Dabei kommt es natürlich sowohl auf persönliche Vorlieben an, als auch auf den vorgesehenen Verwendungszweck:


    Eine Machete wird für gewöhnlich abwärts schneidend geschwungen, um diverses Gestrüpp zu zerteilen und das Eigengewicht der Klinge erspart dem Anwender dabei die Mühe, selbst allzuviel Kraft in diese Bewegung zu legen. Diese Kombination ermöglicht erst das Arbeiten über mehrere Stunden mit diesem Erntegerät. Ein großer Griff ist hier nicht sinnvoll, da der Zweck einer Machete lediglich diese eine Bewegungsart mit Schwüngen nach rechts oder links erfordert. Ganz ähnlich schaut es im übrigen bei den alten Kavalleriesäbeln aus, die weniger zum Fechten gegen einen ebenbürtigen Gegner als zum "niedermähen" der gegnerischen Infanterie geeignet sind. Auch hier findet man einen sehr kurzen Griff an einer langen gebogenen Klinge. Das Anheben erfordert dabei gelegentlich mehr Mühe als ein wirksamer Abwärtsschwung.


    Ein "Camp Knife" oder "Überlebensmesser", wie sie gerne beworben werden, mit sagen wir mal 15-25 cm Klinge soll mehr als diese eine Aufgabe erledigen können, erfordert also ein anderes Design. Schnitzen, Kerben, Bohren, kleinere Bäumchen fällen, jagdliche Anwendungen usw. Hierbei kann (ausdrückliches "kann") es mehr den Vorlieben des Anwenders entsprechen, wenn er die Position seiner Hand auf dem Griff verändern kann. Sprich: Weiter nach vorne, wenn er sich eine bessere Balance für feine Schnitzarbeiten beim Fallenbau o.Ä. wünscht oder weiter nach hinten, wenn Kopflastigkeit erwünscht ist, eventuell um Knochen zu zerteilen oder ein Stämmchen von Zweigen zu befreien oder selbiges Stämmchen zu fällen. Man kann sich auch Szenarien ausmalen, bei denen man gerne mit der zweiten Hand zupacken würde: Wurzeln ausgraben, Eisfläche durchstoßen, Hebeln etc.


    So gibt es nun mal für jedes Patschehändchen einen passenden Griff und ich mache mir ehrlich gesagt keinen Kopf darum, dass ein Becker, Busse oder RAT/ESSEE einen mehr oder weniger langen Griff hat und ein GEK oder Ka-Bar einen im Vergleich kompakteren. Es ist letztendlich die persönliche Vorliebe des einzelnen, welches er wählt. Natürlich kann ich mich mit meinen kleinen Pratzen ärgern, dass es so manche leider geile Klinge nur an einem für mich zu fetten Griff gibt und somit für mich aus der Wahl fällt, aber deswegen spreche ich dem Produkt sicher nicht seinen grundsätzlichen Nutzen ab ;)
    Ich könnte höchstens Behaupten, dass kleinere Griffe mir meist ergonomischer gestaltet vorkommen, während die großen oft einen Kompromiss aus Anforderung und Ergonomie darstellen.


    Gruß,
    Daniel

    Ein nachmittäglicher Spontankauf:



    Casio MRW200H-7EV - leicht, schlicht, gut ablesbar und für knapp 30 Euro ein Tipp für all diejenigen, die zwar den Look einer klassischen Taucheruhr schätzen, aber sparen müssen (oder wollen).
    Damit möchte ich aber keinesfalls die vereinzelten "Geiz-ist-geil-Jünger" hier stützen, die generell nicht einsehen warum man für Qualität und Originalität einen gewissen Preis zu zahlen hat. Vielmehr ist Casio für mich das, was Victorinox bei Taschenmessern ist:
    Gewohnte Großserien-Qualität zu akzeptablen Preisen, so dass für jeden was im Sortiment ist. Wobei man für mehr Funktionen/Spielereien und anderen Materialien bei Victorinox wie auch bei Casio gut und gerne ein paar Euro mehr investieren kann, wenn man will ;) Mir war heute nicht danach, dreistellig zu werden, und so habe ich jetzt eine weitere "ausweich-Uhr" 8)

    Joa, Gefummel ist das schon, ist aber - anders als fastex und velcro - leise, auch wenn man nicht dran denkt. Persönlich wäre ich ja auch für offene Taschen mit flexcord zur Fixierung, aber da schaufelt sich eben auch schneller Dreck rein als in geschlossene Taschen. Und dann wird wieder über die "scheiss Magazine" gemault ;)


    Ach ja:
    "Sie müssen erst den Nippel durch die Lasche ziehn..." :D

    @ Nothelfer: "one billion" bedeutet im englischen "eine Milliarde", ist kein Tippfehler ;)


    Im übrigen wurde ja nicht MARPAT (das es ja von Beginn an in je einer Wald- und Wüstenversion gab) kritisiert, sondern das graugrünblasse UCP-Universal Camouflage Pattern der ACU-Army Combat Uniform. Das ist nämlich so fern der Realität anhand von Computermodellen über diverse Farbverteilungen entwickelt, dass es am Ende alles andere als universell ist.
    Mittlerweile ist es ja so, dass jede Teilstreitkraft ihr eigenes "Erkennungsmuster" führt. Zum Teil nicht einmal mit der Absicht, gut zu tarnen, sondern entweder in der Kaserne gut auszusehen (Airforce) oder besonders Flecken-unempfindlich (Navy) zu sein.
    Da gibt es dann die bereits genannten für Army und USMC, dazu ABU-Airman's Base Uniform für die Luftwaffe und die NWU-Navy Working Uniform für die Marine. Daneben noch Truppenversuche mit Multicam, das in verschiedenen Einheiten bereits getragen wird und noch einige "alte" Uniformen bei der Nationalgarde. Ich glaub, das größere Problem in Zukunft wird weniger die Tarnwirkung als die Freund/Feind-Erkennung sein ;)

    Eben ausgepackt:
    Ein Tarahumara Backpack in foliage green von http://www.hillpeoplegear.com :thumbup: Sehr geiles, durchdachtes Teil für nen Daypack. Hab auch monatelang drauf gewartet, dass ich endlich wieder in den Staaten bin um ihn zu bestellen. Dafür dauerte der Versand von Oregon nach Virginia auch nur knapp 3 Tage. Sehr netter und hilfsbereiter Email-Kontakt - Joe hat immer flott und freundlich auf meine Nachfragen zum Bestellstatus reagiert (die entsprechende Mail kam wohl nicht durch den gmx-spamfilter) Fazit: Zu empfehlen.


    http://img594.imageshack.us/i/imagexbb.jpg


    Nächste Woche geht's dann damit hoch in die Blue Ridge Mountains :) danach kann ich nen qualifizierten Review abgeben.

    Hin und wieder erwirbt eines meiner Messer den ehrenwerten Titel "Dreckding" - meist in Verbindung mit einer Auszeit auf dem Regal wegen bissigkeit.


    Ansonsten halte ich mich für gewöhnlich an den Herstellernamen. Lediglich ein Handmade, für mich von Armin Drumm angefertigt, nenne ich "Drumm-Trumm", da es in seinen Dimensionen ähnlich kompakt und kräftig wie ein ER Shrapnel ausgelegt ist.

    Ehrlich gesagt, ich sehe die Frage als das Problem. Antworten bekommt man genug zusammen ;)


    Wenn man "theoretischen" durch "therapeutischen" Nutzen ersetzen würde, dann kämen wir der Ursache unserer Affinität zu taktischem Allerlei sicher näher. Leider bin ich in der Psychoanalyse nicht so bewandert, aber ich bin sicher ein gewisser Herr Freud hätte seinen Spaß an uns ^^