Beiträge von spyderman

    Bergmann: Wellenschliff und sägen hat nichts mit der Länge des Wellenschliffs zu tun, sondern daß die Klinge weder hinterschliffen, noch
    die "Zähne" verschränkt sind. Darum kann die Klinge nicht tief in einen harten Gegenstand (Holz) eindringen.


    Abgesehen davon: Für einen 3cm dicken Ast braucht man keine Säge, das geht mit einem Hieb. ;) Das richtige Messer vorausgesetzt. :D

    Also es schneidet besser als man vermutet, ich war da auch erst skeptisch. Der Recurve funktioniert beim schnitzen ganz gut.
    Graben werde ich mit dem Messer eher nicht, aber hacken und hebeln. Zum hacken habe ich ja oben schon kurz was geschrieben
    und zum hebeln kann ich nur sagen: Ich habe kein anderes Messer dem ich beim hebeln mehr zutraue als dem Tops. Schon alleine
    wegen der massiven Spitze. Okay, das TFDE 15 ist wahrscheinlich ähnlich stabil. :)


    Aber ich verstehe schon daß vielen diese Klingengeometrie nicht zusagt, vorallem wegen der nicht vorhandenen Spitze.
    Es ist halt kein universell einsetzbarer Alleskönner, sondern eher ein Spezialist. ;)


    Beim "Frankenstammtisch" hat der Wirt das so kommentiert: "Das einzige was man damit anfangen könnte ist Austern knacken" :D


    Edit: Das Shrapnel und das Tops XC kann man nicht miteinander vergleichen. Ich habe sie nur übereinandergelegt weil sie ähnlich lang sind.

    Danke fürs zeigen.
    Hätte ich auch gerne, aber man kann nicht alles haben. ;(


    Daß das Spyderhole scharfkantig ist, ist kein Qualitätsmangel sondern für eine bessere Griffigkeit eher Absicht.
    Bei den älteren Spydies war das Loch noch gesenkt, heute ist es oft so wie bei deinem.

    Ich habe auch mehrere Tops Messer bei mir im Schrank liegen. Das eine ist auch ein 5mm Klopper und weil ich es mal nachschärfen möchte, wollte ich fragen wieviel Grad der Schneidwinkel hat.


    Kannst du mir da helfen? (Ich glaub das stand im beiligendem Zertifikat)

    Zum Schneidenwinkel kann ich dir leider nichts sagen, beim Kauf war kein Zertifikat dabei.
    Aber nachschärfen kann man eigentlich auch ohne den Winkel zu kennen.

    Guten Abend zusammen.


    Ich möchte mal ein Messer zeigen daß ich mir vor einiger Zeit hier im Marktplatz gekauft habe.
    Ich muß gleich dazu sagen daß das Messer so wie ich es hier zeige nicht komplett ist, das Survival Zubehör war
    beim Kauf nicht dabei und fehlt deshalb hier.
    Mir war das beim Kauf egal, weil ich das Zubehör da wo ich wohne und mich bewege sowieso nicht brauche.
    Die Tasche, die somit frei ist nutze ich für Sachen, die für mich nützlicher sind:


    Eine kleine Lampe (Fenix LD01) und ein Victorinox Explorer.



    Notfalls passt auch eine längere, dickere Lampe wie die Spark SL 5



    Ausserdem würden natürlich auch ein Einwegfeuerzeug, Magnesiumfeuerstarter oder ein kleines Multitool passen.


    Für mich ist es nicht einfach nur ein Messer, sondern eine Kombination mit der man viel abdeckt:


    Ein sehr stabiles Fixed, mit dem man wegen der kaum vorhandenen Spitze sehr gut hebeln kann. Hacken geht, trotz 8,7cm Klinge, auch gut
    weil das Messer eher vorderlastig ist.


    Hier mal die technischen Daten:


    Gesamtlänge des Messers: 19,5 cm
    Klingenlänge: 8,7 cm
    Klingenhöhe: 4,0 cm
    Klingenstärke: 0,5 cm
    Gewicht des Messers: 215 Gramm
    Gesamtlänge der Scheide: 24 cm


    Das Tops hat ähnliche Abmessungen wie ein ER Shrapnel:


    Beim ER ist die Klinge etwas länger, beim Tops der Griff.
    Das Gewicht ist ähnlich, das ER eher Grifflastig, das Tops ist Klingenlastig.


    Der Griff lässt sich einfach abschrauben ( zwei Schlitzschrauben) Im Griff befindet sich ein Hohlraum in den man
    auch noch eine Kleinigkeit unterbringen könnte. Ich nutze es aber gerade nicht.



    Zur Scheide.
    So sieht sie geschlossen von vorne aus:



    Und so von hinten:



    Wenn ich es bei mir habe, steckt es meistens in einer Seitentasche von meinem BW Rucksack:



    So, jetzt fällt mir gerade nichts mehr ein. Wenn ich was vergessen habe oder noch Fragen sind, einfach fragen. :)

    Mir ist eine Verriegelung wichtiger.
    Bei einer Einhandbedienung zählt bei mir aber meist nicht die Geschwindigkeit, sondern daß ich beim arbeiten nur eine Hand frei habe.
    Eine Alternative, wenn man beides braucht und den 42a ernst nimmt, ist ein kleines Fixed mit Kydex und Griff nach unten am Gürtel oder Hals.
    Man kann es einhändig ziehen und es steht bombenfest.
    Ich habe alle Varianten mehrfach und entscheide mich intividuell nach Bedarf.

    Jetzt ist mir auch eingefallen woher ich "Drudenmesser" kenne, im Messermagazin 2 / 2005 ist ein sehr ausführlicher Bericht zum Thema.


    Hi Bootsmann, soweit ich gelesen habe rammt man so ein Messer vor dem Schlafen gehen in einen Bettpfosten. So hat man dann Nacht´s seine
    Ruhe von den Druden.
    Ich hoffe du hast ein Bett aus Holz. ;)

    Ich habe dieses Jahr einige Messer gekauft, aber ein Highlight war das TFDE 15. Es ist kein Messer für jeden Tag, aber dafür für schwere Arbeiten wie Hacken
    oder Hebeln (die Spitze wird wohl niemals abbrechen ;) )
    Außerdem ist es trotz der Klingenstärke noch relativ scharf geschliffen. Handling ist auch geil. Wie gesagt, nicht für jeden Tag, aber sonst: :thumbup: