Hallo,
bei der Ausbildung bzw. in den UVV, steht folgendes:
Die Leine darf nicht am Körper befestigt werden !
Deine Leine gibt etwas nach, ob das ausreicht ?
Beispiel:
Der Hund läuft an der linken Seite, Du siehst nach rechts, der Hund läuft nach links weg in die Leine (da wiegt Er nicht mehr 25 kg sondern wesentlich mehr und zwar in Sekundenbruchteilen).
Dein Körper kann nur reagieren, Wenn er etwas wahrnimmt.
Ich gehe aus einem Tor auf die Strasse, der Hund sitzt an meiner rechten Seite, ich mache mit linken Hand das Tor zu (natürlich sehe ich auch nach links),der Hund sprintet los, ich mache nicht die Hand auf, also voll rein. Jetzt sind 4 Halswirbel versteift plus Rückenmarksschaden. Das ist der Worst Case aber es passiert.
Du beschreibst Dein Verhältnis zu Deinem Hund als eng. Dein Hund muss immer in jeder Situation beherschbar sein. Meine Hunde konnte ich immer in allen Situationen abrufen bzw. mit Handbewegungen zeigen/sagen was ich will.
Ich habe während des Dienstes meinen Hund oft unangeleint geführt (damit er sich lösen kann). Mehr als einmal enstand plötzlich eine Situation in der ich den Hund mit Handbewegungen gerufen habe, jede Unterbrechung des Gesprächs gibt dem Gegenüber einen Vorteil. Mein Hund steht an meiner linken Seite, die Situation wird aggressiver, mein Hund läuft hinter die 'Gegenüber' und stellt sich hin und 'lächelt'. Jede Situation konnte so deeskaliert werden.
Deswegen ist wichtig, das der Hund, Kommandos als laut und als zeichen befolgt.
Gruß
Marc
P.S.
Der Unfall ist mit einem Leihhund passiert, in der 3. Woche, ich war leichtsinnig weil der Hund 22 kg, und mein alter Diensthund ein Rottweiler 45 kg schwer war.