Beiträge von BLACK-FOREST-GHOST

    @ T-Bone:


    Kein Problem - ich habe Verständnis dafür ,wenn dies oder jenes Detail optisch nicht jedem gefällt. ;) Ein Messer ist immer auch ein Stück weit Geschmackssache und da hat jeder seinen - das sei auch jedem gegönnt und zugestanden.


    @ Alle


    Technisch sieht es mit Linern so aus,dass sie ihre Funktionalität hauptsächlich aus passgenauem Sitz verbunden mit der nötigen Spannkraft rekrutieren. Keiner meiner Folder der gehobenen Qualitätsklasse hat einen Liner über zwei Millimeter.Ein gut bekanntes Beispiel hierfür sind auch die Turbine-Folder von Böker Solingen;meine:die Tactical-Turbine und die Turbine Ltd.


    Die Bauweise eines guten Liners läßt in der Regel schon bautechnisch keinen dickeren Liner zu,es würde funktionell gesehen auch keinen Sinn machen - dann müßte man das Ganze schon eher in einen Frame-Lock umkonstruieren,was vom Funktionsprinzip nahezu identisch ist - nur dass beim Framelock keine äußere Griffschale auf Seiten des Locks mehr aufgebracht wird.


    Der Linerlock entspringt ebenfalls dem Rahmengehäuse eines Folders und gilt in der Regel als etwas unsicherer im Vergleich zu einem dickeren Framelock.
    Dies kann ich so nicht bestätigen.Meine Framelock-Folder sind durchaus nicht generell zuverlässiger oder robuster als die Liner,erstrecht nicht,wenn ein Liner von einem Lawks-Riegel flankiert wird,so ist solch ein Liner in der testbaren Praxis einem Frame noch klar überlegen-


    Beim FOX Prohunter ist es nun so,dass der ca.1,5mm starke Liner von dem rund 2,5mm breiten LAWKS-Riegel seitlich stabilisiert und passgenau blockiert wird - nur mit äußerster Gewalt wäre diese Symbiose der Sicherungselemente "aus den Angeln zu heben",respektive zu zerstören - hierfür müssten dann aber ergo erst andere Teile des Messers "bei Seite" zerstört werden,da der LAWKS unverrückbar in der Lücke zwischen Konstruktionsrahmen und Linerfeder liegt.Der LAWKS ist übrigens ein (unten am Berührungspunkt) um 90grad gebogenes Teil,welches es "nahezu unkaputtbar " machen dürfte(die LAWKS-Nase steht quasi senkrecht gegen den Liner.


    Würde man nun den Liner dicker konstruieren,entstünde daraus das Problem,den ganzen Rahmenbau ändern zu müssen,dies wäre messertechnisch gesehen aber Unsinn,da bei einer beispielweisen Erhöhung der Linerstärke auf 3mm,die Platinen beidseitig ebenfalls um je 1,5mm verbreitert werden müßten,da sich der Liner ja wiegesagt aus dem Rahmen rekrutiert.
    Das würde zu einer zusätzlichen Schwere des ohnehin schon wuchtigen Folders führen,was alleine schon nicht wünschenswert wäre.
    Das schwierige hauptsächlich jedoch bei einem dickeren Liner(oder auch bei Frame-Locks) ist das Erreichen eines passgenauen Sitzes gegen die Klingenwurzel - bei Foldern mit Spiel ist oft ein "verschliffener" Liner oder Framelock schuld.


    T-Bone wäre also mit einem Framelock(die von Hause aus dicker sind) sicherlich optisch zufriedener als mit einem dünneren Liner,aber das ist wiegesagt jedem seine Geschmackssache und sicherlich kein Streitpunkt!


    Gruß und Peace :thumbup:


    BFG

    Dear Erik


    This knife has deserved a great design-award,I think :thumbup:


    First of all - the shape of this blade is absolutely sexy! Harmonic curves,dimensions and proportions - like a dangerous Lady in a dress of black satin ;)


    Also the chosen desertwood - it`s not just desertwood - it`s a beautiful piece of desertwood:this shows your love to your work,your knives.


    The complete arrangement of Blade and Handle is like a poem in steel-and-wood.Congratulations for this awesome Creation :thumbup:


    Atb,
    Chris BFG

    Lieber Denis - das ist ja im Prinzip ne gute Idee,allerdings hast du nun natürlich eine klare Einbuße zur Funktionssicherheit des Messers in der Scheide.
    Bei der Originalscheide hast du zwei Druckknopfschlaufen ,die den Messergriff zusätzlich an seinem Platz fixieren.Bei deiner abgespeckten Version ist ein Einhaken des Messergriffes irgendwo beim Vorbeigehen oder in der Ausrüstung oder der Kleidung aber recht wahrscheinlich,da er ja nun -je nach Bewegung - abstehen kann,respektive nicht mehr so flach anliegt,wie mit der Griffschlaufenfixierung des Cordura-Backs,was ja nicht gerade wünschenswert ist bei nem Einsatzmesser.Diese zwei Lederriemen hättest du ja auch durch die zwei übereinanderliegenden Schlaufen des Cordura-Backs ziehen können und dasselbe erreicht.
    Also ich für meinen Teil bleibe dabei,daß das Abbauen des Cordura-Backs funktionell nur Nachteile mit sich bringt.


    Nix für ungut - nur meine Meinung ;)

    Also,jetzt muss ich halt auch mal was dazu sagen:



    Ich verstehe die Aufregung über die Prodigy Scheide überhaupt nicht.


    Mittels des Cordura-Back läßt sich die Scheide enorm vielseitig tragen: Sie verfügt auf ihrem Rücken über zwei-mit Drucknopf zu öffnende-Schlaufen;durch beide geht locker jeder Koppelgürtel hindurch:der Vorteil durch die Druckknopf-Lösung(wie bei einem TekLock)man brauch den Gürtel selbst nicht zu öffnen/lösen um das Messer anbringen zu können.
    Weiterhin läßt sich das Messer somit auch upsidedown an einer Kampfweste mühelos befestigen,ebenso auf jede erdenkliche Art an anderen Molle-Teilen,ob Kleidung,Rucksack oder Daypack.Sogar als Wadenmesser läßt es sich somit anbringen mittels Zuhilfenahme zweier Klettbänder oder anderer Riemen.


    Mir erschließt sich also hieraus ergebend überhaupt nicht der Sinn,ein Teklock anzubringen - welchen Vorteil soll das bringen?Aus meiner Sicht bringt es eher Nachteile bei dem Prodigy.Denn dann sind diese gleichzeitigen Muli-Möglichkeiten so nicht mehr gegeben.


    Es ist schon richtig,dass die vernähte Schlaufe Quatsch ist - da geh ich noch mit - aber andererseits ist die Scheide - zumal für ein Messer dieses Preisrahmens- überdurchschnittlich gut,weil robust(sofern man sie so läßt wie sie ist).
    Dann darf man auch nicht vergessen,dass das Cordura-Back nicht völlig sinnlos da dran ist,sondern auch den hübschen Nebeneffekt eines "Silencers" hat an der Ausrüstung - somit klappert die Scheide nicht,wenn sie gegen andere harte Gegenstände kommt.


    Der KunststoffTeil der Scheide,der den Hauptteil ausmacht ist meiner Meinung nach sehr gut gearbeitet - passgenauer Sitz,gummiert(wieder als Silencerfunktion) und quer hinter dem Rücken am Gürtel läßt es sich sehr wohl mit einem Teklok tragen(Befestige ich das Teklok um 90grad versetzt mit zwei Schrauben,geht dies ohne Probleme über das erste Loch an der Scheidenöffnung plus ein Langloch.
    Auch wie Micha schon gesagt hat,läßt sich eine Adapterplatte mühelos anfertigen und auch anbringen durch die multiplen Löcher/Langlöcher der Scheide.


    Sicherlich ist die Prodigy-Scheide nicht die eierlegende Wollmilch-Sau,ABER in dieser Preisregion gibt es kein einziges Messer,welches mit einer besseren Scheide aufwarten kann - ganz im Gegenteil - ne bessere Kydex plus Teklok kommt gegebenenfalls teurer als der Gesamtpreis des Prodigy von 70 Euro.


    Nur mal am Rande: Kauf ich ein Busse - krieg ich gar keine Scheide mit bei!


    Gruß und Peace :thumbup:


    Chris

    Mein neuestes Video-Review handelt vom FOX Prohunter,einem echt starken Stück unter den Einhand-Foldern. 8o


    Mit 5mm Klingenstärke aus bestem N690 Böhler Stahl und einem hochgezogenen Flachschliff präsentiert sich dieses Arbeitstier in praxistauglicher Manier.


    Das Messer ist in zwei Variationen erhältlich:


    Schwarze Klinge / grünes Micarta
    Blanke Klinge/Wüsteneisenholz


    Das Schloß ist ein Linerlock mit zusätzlicher LAWKS-Sicherung,wie man es von den CRKT Modellen her kennen dürfte,welches dieses Schloß wirklich sehr sicher macht.Ein unbeabsichtigtes Schließen ist kaum möglich.


    Die Griffschalen sind gegroovt und bieten auch größeren Händen guten Halt.Ergonomisch leicht gekrümmt,hält sich das Messer bequem in der Hand und ermöglicht sehr führiges Schneiden.


    In erster Linie ist dieses Messer und somit auch die Klingenform als Hunter - also Jagdmesser gedacht und dient somit dem Aufbrechen und Häuten des Wildes.
    Die Schärfe ab Werk ist überdurchschnittlich gut und hält sich auch erstaunlich lange.


    Die Alltagstauglichkeit des Messere ist ebenfalls gegeben,allerdings in D nicht als EDC erlaubt(Sch...!)


    Nun viel Spaß mit meinem kleinen Testvideo und wie immer freue ich mich über euren regen Kommentare hierzu !! :thumbup:



    http://www.youtube.com/watch?v=OeA4TpxoRzI



    Peace


    Euer BFG :thumbup:

    Danke fürs Kompliment :D


    Das Gerber Prodigy gibt es ausschließlich in der Ausführung mit partiellem Wellenschliff.Es ist ein multi-purposal Knife par excellence;
    Messer mit glatter Klinge in dieser Größenordnung gibt es ja schon mehr als genug,auch von Gerber selbst.


    Die Preis/Leistung bei diesem Messer ist einfach 100prozentig :thumbup:


    Die Naht musst du auftrennen bei abgewandelter Trageweise - ist aber kein Problem,da es diese untere Schlaufe nicht wirklich braucht - es ist ja durch die anderen Verbindungsstellen schon mehr als sicher befestigt.Du kannst auch hergehen,und die untere Schlaufe mit einem Klett-Verschluß selber bestücken.

    Also jetzt mal ganz objektiv:


    Bevor ich etwas über die "Qualitäten " dieses Messers gelesen hatte,hat mir dieses Messer optisch gut gefallen.
    Jetzt heißt es,dass die Mängel ausgeräumt seien - das würde ich gern selber testen,statt drüber endlose theoretisierende Monologe zu verfolgen,also:


    Wer kann mir einen günstigen Link zur Beschaffung dieses Messers geben.Dann besorg ich es mir und teste es genauso wie das Prodigy und das LMF II ...and that`s it!


    PEACE,
    BFG :thumbup:

    @ Dithmarscher


    Hallo Kay,


    der Griff ist nicht verklebt,sondern hält nur durch die zwei Messing-Nieten.


    Küchenmäßig wollte ich eigentlich nicht testen,da dies dem Sinn(oder Unsinn) meines Testkanals nicht entspräche - einen HÄTREtest in der Küche kann ich mir nicht so richtig vorstellen ;)


    Das Messer ist in der Tat sehr groß,die anderen der Serie jedoch haben eigentlich gängige Haushalts-Größen
    Preis/Leistung bei diesen Messern finde ich recht gut.


    Viele Grüße,
    Chris

    Kurz-Zusammenfassung:


    Das Ontario Old Hickory 7-14 ist ein großes Butcher Knife ,welches aus Kohlenstoffstahl(2mm) und einem Hickory Holzgriff gefertigt wird.
    Es entstammt der Küchen/Haushaltsserie von Ontario,USA


    Das Teil ist zugegeben ein ziemlicher Säbel,aber mit knapp über 400 Gramm recht leichtgewichtig und sehr führig.Der glatte griff ist für mich ein kleiner Wermutstropfen ,hinderte mich aber nicht an einem ausgiebigen Test dieses Küchen-Riesen,der 28 Euro gekostet hat.


    Die Werksschärfe ließ sehr zu wünschen übrig,weswegen ich in meditativer Heimarbeit auf meinen Wassersteinen erst mal ne gute Stunde zu tun hatte - doch jetzt ist die Schärfe prächtig und in Zukunft einfach nachzuschärfen.


    Das Design ist simpel und erinnert tatsächlich mit der leicht nach oben gebogenen Nase an einen Säbel und erfreut sich in den USA großer Beliebtheit.Hierzulande sind die OldHickory Messer eher unbekannt - was einen zusätzlichen Reiz für mich darstellte.


    hier nun das Video:


    http://www.youtube.com/watch?v=gur3ds8uucQ


    Wie immer freue ich mich auf eure Kommentare,


    Gruß,
    Chris :thumbup:

    @ Major


    Wieso Parallelen? Ich wußte nicht,dass du deinen Ausspruch auf den Unterschied von digitaler numerischer Anzeige zu Zeiger/Zifferblatt beziehst.Es gibt ja auch gshocks mit Zeiger ;) Ich kann mich da nie so richtig zwischen entscheiden - habe manchmal eine mit Digitalanzeige,manchmal mit Zeiger ,zur Zeit grad mit beidem gemixt :whistling: :D


    Gruß,
    Chris

    Nur meine ganz persönliche Meinung:


    Wäre das Teil aus Plastik,würde ich sagen,es wär so ein Pfadfinder/Agenten-Gimmick aus der Micky-Maus. Ein Haufen "Eigenschaften" - aber nicht wirklich!


    Bitte nicht böse sein - ist wiegesagt nur meine Meinung:


    Da steht z.B. es sei ne Uhr - ja vielleicht bei Sonnenschein und natürlich nur am Tage(genauigkeit auf ne Stunde etwa)
    dann - es sei ein Kompass - also bitte - kein Kommentar!
    dann es sei ein Survival Kit Holder - hä?? also ein Halter für ein survival kit - ich bin begeistert :wacko:
    ein "arrow-launcher" - also mir als Bogenschütze fällt dazu nur soviel ein: :rofl:


    Die Krönung ist ja die Behauptung,es sei ne Axt - das will ich mal sehen,wie man damit nen Baum fällt! (wenn man ne Woche Zeit für hat).
    Mit der Aufzählung der Eigenschaften dieses Tools soll ja der Anschein erweckt werden,dass es diese Gegenstände(Messer,Axt,Kompass,Uhr usw.) ersetzen würde - das ist aber geradezu verwegen!Mir fallen auf Anhieb ne ganze Reihe Anwendungen im survival ein,wobei man hiermit aufgeschmissen wäre.


    Ich betreibe jetzt (intensiver) seit etwa 11 Jahren survival mit Freunden,sowohl in der Natur wie auch in urbanen Umgebungen und hätte dafür wirklich keinen vernünftigen Einsatz.Das Teil ist weder ein Ersatz für ein gutes Messer,noch stellt es eine Axt oder ein brauchbares Meß-Instrument dar.Hebeln kann man damit auch nicht richtig - es ist viel zu klein hierfür.Ne Uhr hat man in der Regel sowieso am Mann und wer im Survival keinen Kompass mitführt,der hat was nicht verstanden.
    Ich schätze TOPS für ihre durchaus guten Messer und ihre gute Qualität - aber was sie DA geritten hat - keine Ahnung!


    Besser,man führt ein anständiges Messer mit und ein Multi-Tool - damit ist man sicher besser bedient.


    Peace :thumbup:


    Chris