Beiträge von BLACK-FOREST-GHOST

    Ich sehe es ähnlich wie Roman - das Messer hat was....


    Besonders gefällt mir die Schneidenform,welche durch ihre geschwungene Form im längeren Teil sicherlich gute schneid-und Hackleistungen erbringt und mit dem richtigen Schleifmnittel dabei einfach nachzuschleifen sein dürfte. Der gerade kurze Teil hat ebenfalls ein gutes Werkzeugpotential -ohne Frage.
    "Geschmackssache" sollte bei einem Werkzeugmesser keine Rolle spielen.Ich habe im Beruf einige Werkzeuge,sie alles andere als schick sind - aber sie funktionieren.


    Würde das Teil mal bei Gelegenheit testen.(Aber nicht sofort).


    Gruß,
    Christian

    @ geronimo


    Danke für die Info,das wusste ich so nicht.Da gebe ich Dir natürlich Recht,dass man bei der Jagd auf waidmännisches Verhalten achten muss.Man will das Tier ja nicht unnötig leiden lassen.


    Also,sollte ich mal auf die Bogenjagd gehen,werde ich darauf achten,dass meine Spitzen scharf sind. :thumbup:

    Hast Recht...ist OT. Also zurück zum Thema:


    Ich habe bisher 5 verschiedene Jagdspitzen getestet(auf Gummi-Ziele und kann daher nur Fluggenauigkeit und Penetrationstiefe derselben auf das Gummiziel(Rhinehartwürfel) vergleichen.Bei gleicher Distanz,Grainzahl und Schäften,flogen die Zweischneider am Exaktesten und am tiefsten in den Würfel. Es sind mittelpreisliche "Magnus Broadheads" aus USA.


    Platz zwei machten die Dreischneider von TrophyRidge,wobei sie deutlich ungenauer sind als die halb so teuren Magnus!(5cm Mittenabweichung zu meinen Feldspitzen.(die Zweischneider weichen 1-2cm ab zu den Feldspitzen)
    Mit den einteiligen Dreischneidern von G5 komm ich gar nicht klar - die fliegen sonst wo hin - keine Ahnung warum - waren ja nicht gerade billig.
    Absolut abraten muss ich jedem von mehrteiligen Billig-Jagdspitzen - die sind gefährlich ungenau und instabil! Finger weg!


    Danke für das Bild,Stefan - sehr interessant mal sowas zu sehen! Vielleicht könntest du bei dem ein oder anderen Schusstest auf Video auch mit deinen Bögen und Schäften mitmachen; das wäre dann noch eine größere Versuchsbandbreite und somit für interessierte Zuseher aussagekräftiger - kölnnen wir ja mal bequatschen bei Gelegenheit. :thumbup:


    Interessant fand ich auch deine Erzählung vom Schusstest auf sandgefüllte Eimer - vielleicht kannst du das hier nochmal kurz beschreiben,oder es gibt nen Link zu nem Foto oder Video dazu?

    Danke für deine Ausführungen hierzu Roman - vielleicht können wir ja mal gemeinsam ein zwei Spitzen für meinen Recurve konstruieren und ausprobieren...aber erst im neuen Jahr ;)



    @ archer


    mit "Ahnen" meinte ich eigentlich nicht jene aus der Steinzeit(so weit wollte ich nicht in die Vergangenheit gehen) ;) sondern die Ahnen aus dem Mittelalter und bis ins 17.Jahrhundert,als geschmiedete Spitzen verschiedenster Couleur verwendet wurden (Flintstoine wäre schon ein schlechter Vergleich gewesen ;) )


    Die geschmiedeten Spitzen,die zur Jagd verwendet wurden waren sehr sehr teuer und selbst für den reichen Adel für Schlachten-Zwecke ab einer gewissen Stückzahl kaum mehr erschwinglich,wie historische Berichte darlegen.So wurden denn auch mal zu einer Schlacht in England im ganzen Reich die Pfeile und Spitzen "gesammelt" oder besser gesagt beschlagnahmt,um über ausreichend Munition zu verfügen.
    Gebrauchte Spitzen wurden immer wieder gerichtet bis zum "Geht-nicht-mehr" und eine Handvoll Schmiedespitzen stellten für einen "Normalbürger" im MA schon ein kleines Vermögen dar,gemessen an den damaligen Verhältnissen,und das auch nur vorrausgesetzt,er fand einen Schmied ,der ihm welche anfertigte - was nicht jeder tat,da es Schmieden oft von der Herrschaft untersagt war,Klingen oder Pfeilspitzen für jedermann zu machen.
    Ein Schmied jedoch lebte durchweg von seinem Ruf und MUSSTE gute Ware abliefern.
    Kunden-Unzufriedenheit konnte im Mittelalter durchaus lebensgefährlich werden ;)


    Was die gebogenen Spitzen angeht: Natürlich würde auch ich nicht mit verbogenen Spitzen auf Tierjagd gehen - sondern sie zuvor wieder gerade richten,insofern möglich.Weder verbogene,noch abgebrochene Spitzen sind gut...aber verbogene sind das kleinere Übel in der Not - so meinte ich es eigentlich


    Dass man unbedingt rasierscharfe Spitzen zur Jagd benötigt halte ich für unzutreffend: Die Wucht,mit welcher die von einem starken Compound abgegebene Pfeilspitze auf ihrem Schaft auf und in ein Ziel rast,dürfte kaum von einer etwas geringeren Schärfe merklich abweichend sein.Kommt eine Jagdspitze von einem 70 Pfund-JagdCompound auf eine jagdliche Distanz von beispielsweise 25 Meter,penetriert die Spitze mit ihrer Minimalen Fläche von unter 1mm² mit zig Tonnen ihr Ziel - kein Fleisch der Welt bietet da Einhalt.


    Mag sein,dass der Wundkanal dann mehr "Gerissen" als geschnitten ist - tötlich dürfte er damit aber genauso sein Eine Kugel aus einem Jagdgewehr "reißt" ja ebenfalls einen Kanal und schneidet ihn nicht - manche Munition ja mit genau dieser Absicht.


    Ich möchte im Neuen Jahr gerne verschiedene Schuss-und Durchschusstests auf Video auf verschiedene Distanzen mit verschiedenen Spitzen und verschiedenen Bögen machen und dokumentieren - erstens aus eigener Wissensgier und zweitens um vielleicht auch ein paar
    hartnäckige "Gerüchte" darüber auszuräumen.Mal sehn,was dabei rauskommt. :) Bis dahin - gebe ich zu - ist vieles was ich dazu sage reine Spekulation...aber deswegen teste ich solches ja - jetzt und in Zukunft ;)

    Aber genau das ist eigendlich die Regel ;)


    Bei einem 70er Compound und nem Hirschen vor ner Felswand ;)


    Nee...mag schon sein,aber dann entscheide ich mich ja erstrecht nicht für den brüchigen Stahl,diese Spitze wäre dann definitiv perdu ;(


    Ich persönlich verfüge auch nicht über direkte Jagderfahrung,sondern bin da ebenfalls auf Erfahrungsberichte von Bogenjägern angewiesen,die dieses öfters ausüben.Alles andere ist bei mir diesbezüglich reine Vermutung.

    Ich wollte noch einmal zurück zu den verschiedenen Stahlsorten für diese Spitzen.


    Ich meinte oben nicht,es gäbe entweder weich /biegsam oder hart/brüchig - es gibt ja noch ne Menge dazwischen! Das richtige Mass zwischen Härte und Zähigkeit zu erstellen macht mMn einen guten Herstelller/Schmied solcher Spitzen aus.
    Ich persönlich würde dennoch eher eine leicht verbogene Spitze einer abgebrochenen vorziehen.Die verbogene läßt sich richten,die zerbrochene nicht:wenn die in der Mitte durch ist,ist sie unbrauchbar.


    Eine verbogene Spitze mag nicht mehr ganz präzise sein,ABER: erstens ist diese Abweichung auf bogenjagdliche Entfernungen vernachlässigbar und zweitens ist eine deutlich abgebrochene Spitze noch weitaus unpräziser,da sie nämlich deutlich an Gewicht verloren hat,was den Pfeil komplett aus seiner gewohnten Flugbahn bringt. Besteht nur ein Gewichtsunterschied von beispielsweise 25 Grain,macht dies ein ganz anderes Trefferbild auf beispielweise 25 Meter aus.Ich habe dies vergangenes Frühjahr selber mal mit verschiedenen Jagdspitzgewichten auf denselben Schäften ausprobiert und bekam einen Höhenunterschied beim Einschlag ins Ziel von 10-15cm auf eine Schussdistanz von nur 20 Metern.Das ist ein klarer Unterschied zwischen Kill und Körpertreffer in den meisten Fällen.


    Würde ich mir vorstellen,ich müsste für lange Zeit in einer Ausnahmesituation mein Essen damit schiessen,würde ich definitiv nicht den brechenden Stahl wählen. - außerdem halte ich es nicht für so wahrscheinlich,dass die SPitze oft durchfliegt und dann auf einem Stein landet.
    Ein guter Bogenjäger wird angehalten,erst dann zu lösen,wenn er sich seines Kills sicher ist - oder seines"Blattschusses".zumindest was die ehrenhaften Bogenjäger angeht.Dass dann ein Schuss durch den Hirschen noch mit soviel Wucht aus ihm austritt und an einem Stein zerschellt halte ich für Ausnahmefälle.Dies ist aber nur meine persönliche Ansicht und erhebt keinerlei Anspruch auf Allgemeingültigkeit.Vor allem die Traditionellen Schützen dürften wohl kaum Probleme mit Durchschüssen haben.So stark sind diese Bögen in den meisten Fällen nicht und brauchen es auch nicht zu sein.Bei einem Compound mag es da schon anders aussehen.


    Ich möchte hierzu nochmal an unsere Ahnen erinnern - für diese war eine Jagdspitze nie nur ein Einweg-Gegenstand - und sie verwendeten die Spitzen immer und immer wieder - und sie mussten sich darauf verlassen können - ihr Überleben hing schlichtweg oftmals davon ab.

    ich denke,dass eine zu hohe Härte gepaart mit einem bruchanfälligen Stahl wie ATS 34 nicht die erstrebenwerteste Lösung für Jagdspitzen sein dürfte.
    Wichtig für Jagdspitzen,wie für alle Klingen,die man möglichst lange verwenden möchte,ist hingegen eine gute Haltbarkeit und nachschärfbarkeit.Was nützt mir eine Klinge,die HighTech-Stahl verwendet,aber bei Torsionskräften bricht wie eine Glasplatte?


    Ich denke unsere Vorfahren,die sich auf ihre Jagdspitzen verlassen können mussten,haben eine "weichere" geschmiedete Variante bevorzugt,die sie immer wieder selber richten und schnell schärfen konnten.


    Gute Jagdspitzen - selbst aus industrieller Massenproduktion- sind nicht gerade billig. Also wenn ich öfters auf die Bogenjagd gehen würde,würde ich mir Spitzen aus Kohlenstoffstahl nach meinen Anforderungen(Gewicht/Spezifikation/Beute) anfertigen lassen,das würde sich dann sicher rentieren - für meine Trainingszwecke jedoch ist das unrentabel.


    Wenn man bedenkt,wie verschieden in Winkel und mit welcher enormen Wucht eine Jagdspitze auftreffen kann,dann ist ein Stahl wie ATS oder RWL der denkbar ungünstigste - Ich würde solch einen Stahl auch nie bei einer Machete einsetzen.


    Es wäre hierzu sicherlich interessant,was Bogenjäger,welche häufig auf Jagd gehen,zu Spitzenhaltbarkeit berichten können.
    Diese findet man dann eher in einschlägigen amerikanischen Bowhunter-Foren.Rein vom Gefühl her(persönliche Meinung) halte ich einen guten-nicht allzuhoch gehärteten Kohlenstoffstahl für am Geeignetsten.Ich vermute Zähigkeit ist hier besser als Härte.

    Nachdem meine rote Japan-Flunder letzte Woche auf der B500 Seppuku begangen hat(Motortotalschaden) hab ich mir heute ein "vernünftiges" Automobil organisiert,das nun von meinen Schwestern auch nicht mehr lästernderweise als "Miezenschlepper" bezeichnet werden kann ;)


    Ein Lancia Lybra Kombi - mittelgroßer praktischer Kombi mit ordentlich Platz und guter Ausstattung für kleines Geld(gebraucht)....
    lybra.jpg


    na hoffentlich hat dieses Fahrzeug nicht auch wieder Suizid-Tendenzen.... :D

    Mir ist es egal,ob ein Messer(oder auch anderes Produkt) deutsch-seriös oder albern präsentiert wird -es kommt mir stets darauf an,ob es was taugt oder eben nicht.
    Wer denkt,dass eine seriöse Präsentation ergo ein besseres Produkt darstellt ist sehr leicht zu täuschen und zu beeinflussen.


    Darauf zielt ja beispielweise die Zahnpastawerbung ab :rolleyes:


    Nee - man kann Werbung und anderen Produktsupport gut oder blöd finden - beeinflussen lassen sollte man sich davon nicht.
    Ich fände es gut ,wenn es mehr Werbung mit Witz oder schwarzem(britischen) Humor gäbe...dann wäre sie wenigstens für irgendwas gut ;)


    Ob ich ein Produkt,Messer gut finde,lasse ich mir nicht von irgendwelchen Marketingmanagern vorkauen,sondern entscheide das immer noch selbst. Zeigt sich im Praxis-Test ;)

    @ Ulli


    Ja also die Aktion mit dem Gertel war mehr so ne Spass-Aktion aus Langeweile heraus ;)


    Ein Edelstahlmesser würde ich erst recht nicht mit der Flex bearbeiten - da würde nichts brauchbares mehr bei rauskommen.
    Die etwas verbiegefreudige Angel ist nicht etwa das Resultat der Bearbeitung,sondern ein zu erwartendes Verhalten einer so dünnen Angel wie bei dem vorliegenden Gertel via Hebelkräfte.


    Besser wäre gewesen,die Form von Hand auszusägen und dann per Bandschleifer in Form und Schliff zu bekommen.


    Werde ich irgendwann mal probieren.


    PS.: Mein Juchten-Bowie kriegt niemand und ist an sicherem Ort verwahrt ;)

    Es ist schon schwierig bei der heutigen Riesen-Auswahl an in frage kommenden Messer dan richtigen Tipp zu geben.Die Geschmäcker und persönlichen Erfahrungen laufen sehr weit auseinander.


    Das Prodigy warf ich auch eher als Outdoormesser ins Rennen - es hat zwar wenige millimeter über 12 cm --aber,naja....


    Soll es "wasserdicht"-EDC tauglich sein,dann auf jeden Fall darüber erkundigen über die tatsächliche Klingenlänge.


    Preislich ist der Rahmen extrem eng gesteckt - da kann ich nur Gerber oder Arbolito Messer empfehlen,bei Selbstimport aus den USA auch Ontario-Knives - die haben von traditionell bis taktisch eine große und vor allem gute Produktpalette.


    Auf jeden Fall würde ich zu einem Kohlenstoffstahl raten wie einem 1065 oder 1095,der besseren Schärfbarkeit wegen,außerdem bekommt man sie rasierscharf mit einfachen Mitteln.Das ist für Anfänger bei einem 440c nicht unbedingt gegeben(je nach Härtung).


    Interessant könnte auch ein Fox Prohunter sein. Hacken mit 12cm Klinge - ähem...vergiss es! Das ist wie den Hof mit ner Zahnbürste putzen ;) Batonen geht allerdings schon

    Empfehlenswert für diese Altersgruppe und auch abernteuertauglich fände ich das Gerber Prodigy - es ist sehr vielseitig - hat nen "coolen" schwarzen Look und steckt ne ganze Menge jugendliches Experimentieren locker weg ;) Bei Xpedition günstig zu erstehen.


    Ebenfalls interessant wäre hier Ontario zu nennen mit ihrer SP-Serie - sehr gut nachzuschärfen - für Jugendliche"cooler" schwarzer militärischer Look und ein Messer,das der Junge auch noch gerne in 20 Jahren mit schönen Ereinnerungen daran hervorholt! :thumbup:


    Es liegt preislich knapp über dem Rahmen - aber ich denke,für das erste Fixed des geliebten Sohnes darf man auch mal 10 oder 20 Euro mehr ausgeben - dieses Messer soll ihm ja eine tolle Jugenderinnerung werden.


    Greuß
    BFG

    Hallo Pascal,


    sehr gute ARbeit,


    das Messer mit dem Wenge-Griff ist eine echte Schönheit! Es ist zeitlos elegant und sicher sehr führig,könnte ich mir vorstellen.Das Wengeholz ist einfach wunderschön - auch ich habe vor Jahren(als Schnitzer) sehr gerne damit gearbeitet,wenngleich die Verarbeitung nicht immer einfach war - aber das macht es erstrecht so besonders!
    Wirklich 1a gelungen.Gefällt sehr gut! :thumbup:

    Ich sehe das Teil deswegen als"Waffe",weil bei solch einem Neckie der Mißbrauchsfaktor bei diversen Nutzern(nicht TFler!) hoch sein kann.
    Gemacht wird ein Messer zur Waffe(oder auch nicht) durch den jeweiligen User - ein Messer - egal welches ist erstmal ein harmloser gegenstand - es kommt darauf an,wie es eingesetzt wird.Bei dem vorliegenden Neckiedesign(welches mir optisch gut gefällt) denke ich,dass davon auch Leute angesprochen werden könnten,die eine möglichst effektiv-zu versteckende Klinge suchen,die sie gegebenenfalls ohne zu zögern in einem Zwist mißbrauchen könnten,es kann für das Gegenüber völlig unsichtbar gezogen und eingesetzt werden.


    Das ist der persönliche Grund,weswegen ich sehr spitze Neckies etwas mit gemischten Gefühlen sehe.Das geht in keinster Weise gegen Robert oder Major - hatte ich ja bereits erwähnt - und gesetztesmäßig stellt es auch nicht zwingend eine Waffe dar - schon klar - aber reel gesehen für mich schon.


    Gegen dieses Neckie selber habe ich überhaupt nichts , sondern gegen bestimmte "User",die sich von solchen "Undercover-Knives" angesprochen fühlen könnten und damit leider oftmals Mißbrauch treiben - kasnn mit anderen Messern natürlich auch passieren,ein solches Neckie jedoch ist dafür predestiniert.


    Ich kenne aus vergangenem Umfeld persönlich "gewisse Fälle,wo solche Neckies übelst eingestzt wurden - sie sind im Handgemenge nicht zu erkennen und äußerst gefährlich(in den falschen Händen versteht sich).


    Ein guter freund von mir wurde vor jahren von einem Unbekannten mit solch einem Teil übelst verletzt - bin daher wohl diesbezüglich etwas "gebranntes Kind"!


    Ich glaube auch einigen,dass sie damit Kartons öffnen und Spriessen ziehen - den Meisten glaube ich das jedoch nicht.,damit meine ich selbstredend nicht unsere Messerliebhaber hier im TF.
    Nur wenn ich schon leute auf Volksfesten und der Strandpromenade mit Neckis gesehen habe,frage ich mich - ob sie da jetzt ne Paketlieferung erwarten oder...?


    Möchte dies auch nur als Bedenkpunkt mit einwerfen,und hier keinem Neck-Knife-Liebhaber oder gar dir Argento zu nahe treten,


    Peace :thumbup:

    ich finds interessant wie da die meinungen auseinandergehen... ich vermisse beim gnome die spitze.... gerade bei einem so kleinen entwurf sehe ich schon einen vorteil in der möglichkeit einer direkten kraftübertragung auf die spitze...



    glasscherbe aus stahl find ich gut:D


    Die Spitze des Gnome hat ziemlich beeindruckende Penetrationseigenschaften und halt auch Stabilität(siehe mein Video) also da vermisse ich nix ;)


    Aber nochmal,damit das nicht in den falschen Hals kommt:
    Ich habe nichts gegen Neckknifes und auch nichts gegen Messer,die eindeutig Waffen sind(Dolche,Kampfmesser,etc.) Ich (persönlich) habe nur was gegen Messer,die beides kombinieren - das ist natürlich auch ein Stück weit AnsichtssacheEin Neck-knife - käme es z.B. im Design eines typischen Jim Wagner,wäre - für mich persönlich - eine tückische Waffe(insofern sie dazu benutzt wird).


    Wären alle Messerbesitzer verantwortungsvolle Sammler oder Liebhaber,sollten meiner Meinung nach ALLE Klingen erlaubt sein ;)


    Viel Freude an deinen Neckis,Major :thumbup: .

    Hi Major - es war nicht als Kritik an Dir oder Argento gedacht.


    Den Waffencharacter sehe ich auch nicht aus rechtlichen Gründen,sondern ich denke persönlich,die meisten,die sich solche Messer besorgen(Du jetzt mal ausgeschlossen) tun dies,um eine kleine versteckbare Stich-und Schlitzwaffe zu haben,und leider ist dies oft tatsächlich der Fall.


    Abgesehen jetzt mal von Liebhabern von Neck-knives - stellt dieses"Messer" eben kein typisches Gebrauchsmesser dar sondern eignet sich eher als "tückische" Angriffswaffe(SV denke ich,eher nicht - wenn jemand sich sicherer fühlen möchte,wäre ein Neck-Knife sicherlich nicht die naheliegendste Wahl). BITTE nicht falsch verstehen -dies ist nur meine persönliche Meinung zu solchen "aggressiven" Neck-Knives und muss keinesfalls auf Zustimmung stossen - nur ich persönlich - sollte ich ein Gebrauchs-neck-knife wählen,sähe es wohl eher aus wie ein Gnome oder Rhino - dieses Neck-knife jedoch ist eine"Glasscherbe" aus Stahl mit Griff.(Nicht abwertend gemeint!!)


    Dass es bei dir,geschätzter Major nicht in den falschen Händen ist,davon bin ich überzeugt,
    Peace :thumbup:
    Chris

    Hallo argento,


    Du hast die Arbeiten wirklich schön ausgeführt :thumbup: Es stellen für mich jedoch keine Messer dar sondern reine Waffen - was aber an sich noch nichts "Böses" darstellt(Böse ist nur der ,der sowas mißbraucht,nicht der Gegenstand selbst).


    Solange diese Teile nicht in die falschen Hände kommen,finde ich sie durchaus interessant - aber leicht grenzwertig(rein persönliche Meinung ;) ) DIe handwerkliche Ausführung finde ich recht gelungen.


    Man könnte es natürlich auch als "Not-Messer" in den Geldbeutel verstauen ;)

    Auf meiner Arbeit als Elektro-Monteur habe ich wechselnd verschiedene Folder dabei,die ich für verschiedene Arbeiten nutze,die aber nicht unbedingt Werkzeugmesser sind.Meist Einhandfolder.(ich arbeite in der Schweiz). Witzigerweise kommen - wenn überhaupt- spiessige oder pseudomoralische Kommentare ausschlieslich von jungen Kollegen,die sich ansonsten gerne jedes Wochenende zulaufen lassen,alkoholisiert Auto fahren und keine Probleme mit Schlägereien haben(Hallo Doppel-Moral!)


    Ältere oder gleichaltrige Kollegen fragen mich hingegen öfters mal,ob ich ihnen mein Messer für eine Arbeit kurz borgen kann(Kabel abmanteln,Kabelbinder schneiden,Lieferung aus Kartons öffnen,etc.) und verlieren keinerlei Kritik über die Art des Messers.


    Wenn ich auf dem Gelände des Bogensporthotels im Schwarzwald bin,trage ich auch große Fixed und ausser interessiert neugierigen Fragen,wie "...was ist das für ein Modell" oder "kann ich mal sehn" gab es bisher keinerlei negativen Kommentare oder gar Anfeindungen,von Jung bis Alt.


    Ich merke,dass - wenn überhaupt bissige Bemerkungen kommen - dies stets von Twens geschieht(so in den Zwanzigern),von älteren oder gar Senioren überhaupt nicht! Man sollte meinen es sei eher anders herum - isses aber nicht...hmmmm :hmmm: