Howdy Roxxster,
Du hast ja bereits eine illustre Vorauswahl getroffen. Dieser entnehme ich, daß Du bereit bist, eine vernünftige Summe zu investieren und keinen Ramsch für 1500 Teuro zu kaufen. 
Mit Yamaha, Polaris oder CanAm ex Bombardier hast Du renommierte Markenhersteller.
Ich schmeiße zusätzlich Honda ins Rennen. Ich habe vor 6 Jahren zwischen der Yamaha Grizzly und der Honda Foreman TRX500 geschwankt. Die ist es dann geworden:[gallery]4554[/gallery]
Da sich die weichen Originalreifen auf der Straße recht schnell abnutzen und das Fahrverhalten auf nassen Asphalt unter aller Latüchte ist, habe ich inzwischen (eingetragene) Geländewagenreifen drauf: [gallery]5339[/gallery] Viel besser! Das bedeutet außerdem mehr Bodenfreiheit. Das einzige Manko ist der ebenfalls nach oben gewanderte Schwerpunkt.
Zusätzlich drangekommen sind eine Touratech GPS-Halterung fürs Garmin, die Zargesbox auf dem hinteren Rack als abschließbarer Kofferraum und eine Ramsey-Seilwinde mit Funkfernbedienung.
Langstreckentauglichkeit: 500 km zu Kanjis Outdoortreff abgesehen von 2 Tankstops in einem Rutsch. Und man läuft hinterher trotzdem ganz nomal und nicht wie Lucky Luke! 
Zugelassen ist das ATV als landwirtschaftliche Zugmaschine. Das bringt Dir steuerlich mittlerweile nichts mehr, aber die Versicherung ist günstiger und der Ofen muß nicht gedrosselt werden. Inwieweit sich das auf die Funktin von Schildern á la Nur land- und forstwirschaftliche Fahrzeuge auswirkt, muß jeder selbst wissen. Oberste Regel sollte sowieso sein, mit Sinn & Verstand zu fahren und nichts kaputtzumachen. Mit einem Großteil der Quad- und ATV-Fahrer, die ich getroffen habe will ich definitiv nichts zu tun haben.
In den 6 Jahren habe ich außer einem schnell behobenen Kurzschluß aufgrund eines losen Blinkerkabels NICHTS dran gehabt.
Honda verwendet als einziger einen hydrostatischen Antrieb: keine Kette, kein Riemen, praktisch verschleißfrei.
Was ich gerne hätte, aber an der Foreman nicht habe (Achtung: es folgt Nörgeln auf hohem Niveau!):
1. Einzelradaufhängung hinten statt Starrachse (ist genauso philosophisch wie Pistole vs. Revolver
)
2. Sich daraus ergebend keine mechanisch (Trommel) gebremste Hinterachse sondern hydraulische Bremsen auch hinten
3. Eine 100%ige manuelle Differentialsperre und keine 90%ige automatische
Honda ATV: immer wieder! 
Punkte, die man beachten sollte:
Da Du Dich bei renommierten Herstellern orientierst, fällt der Punkt kein Billigschrott schon mal weg.
1. Verbrauch: Du fährst eine aerodynamische Lusche.
Ich brauche auf der Straße 8,5 l/100 km, die Zargesbox kostet mich einen weiteren 3/4 l. Ich habe schon ATVs gesehen, bei denen mir die Besitzer was von 11 l aufwärts zuraunten. Straße wohlgemerkt, nicht Gelände.
2. Was beim Händler gern verschwiegen wird, sind Inspektionsintervalle und die Kosten derselben. Während der Garantiezeit ist das sowieso ein Muß.
Meine Foreman soll theoretisch alle 1000 km zur Inspektion inklusive 4,5 l Ölwechsel (Antrieb). Wenn man aber nicht NUR schweres Gelände fährt, kann man diese Intervalle ausdehnen.
Bei den anderen Herstellern dürfte es nicht anders aussehen.
3. Achte darauf, daß Beleuchtungseinrichtung und der sonstige Umbau (Verkabelung, AHK,...) EU-konform sind und laß Dir das schriftlich geben. Manche Importeure/Händler nehmen es da nicht so genau. Du willst schießlich eine Straßenzulassung als Trecker für den Ofen bekommen, oder?
Fahr erstmal die Kisten probe. Du mußt schließlich wissen, was Dir gefällt und was Du haben möchtest.
Bis denne!
Frank