Ich bin jetzt kein Arzt und schon gar kein Sanitäter, im Grund weis ich fast nix über Erste Hilfe außer das was man so als „Normalo“ lernt.
Man sollte nur den Unterschied zwischen Soldat und Polizist verstehen.
Soldaten sind auf einem Schlachtfeld unbekannter Größe und Anzahl von Feinden sowie Verletzten. Die „Rettung“ von selbigem Ort kann länger dauern, seit dem Vietnam Krieg ist die Zeit zunehmend.
Astan ca. 45min bis zum nächsten HSp.
Hier zählt jede Minute und es geht darum mit jedem Mittel egal welchem Leben zu retten.
Auch TQs werden hier eingesetzt weil ein Bein zu verlieren Scheiße ist, jedoch das Leben weit aus tragischer. Abklemmen und dann wenn möglich ist bzw. der Sani kommt Druckverband und Blutung so unter Kontrolle zu bringen; TQ kann abgenommen oder gelockert werden.
Beatmung falls Notwendig durch die Nase oder sonst wie, Hauptsache es passiert ETWAS.
Wunden und Blutungen stielen, schließen => den Rest macht ein Profi, aber nicht vor Ort.
Polizei, wieder ein ganz anderes Feld.
Rettung kann in Minuten an Ort und Stelle sein. Je nach Art der Behandlung z.B. Österreich und Deutschland wird eine „Stay and Play“ Philosophie angewandt, im Gegensatz zu den USA „ Load and Go“.
Durch den Vietnam Krieg kam man Drauf das es schneller ist und einfacher weniger gut ausgebildete Leute darin zu Schulden Verletzte einfach in den Wagen zu packen und abfahrt. In Österreich und Deutschland hat man fast immer einen Notarzt vor Ort der dann alles versucht den Patienten „Stabile“ zu bekommen, für die Reise in das nächst Krankenhaus.
Ideal Fall wird es nie geben und ist auch immer abhängig von dem Umständen.
Ob ein so umfangreiches BOB Sinn macht…ich weis es nicht.
Jedoch am Schlachtfeld wird man wenn möglich immer mit seinem eigenen Materialversorgt so spart der Sani für sonstige Fälle das Zeug das er mit hat.
Im Z-Fall oder auch sonst, ist immer die Frage ob genau die Versorgung die jetzt vorhanden ist oder einem Soldaten zu Verfügung steht oder noch zubekommen ist.
Das gebe ich noch zu Bedenken.