Beiträge von widhalmt

    Vorsicht mit dem isolierband! Da gibt's wohl unterschiedliche Kleber. Ein Bekannter hat, laut Arzt, auf den Kleber so übel reagiert, dass er kollabiert ist.


    Was ich immer dabei habe und das, nach entsprechender Schulung auch empfehlen würde:


    * mind. 3 Paar Einmalhandschuhe
    * Beatmungstuch
    * Pflasterstreifen zum Selberschneiden (nicht ganz so wichtig)
    * Verbandpäckchen (bei mir meist Uriel, sonst Olaes, Israeli oder einfach welche aus der Apotheke)
    * Was zum Abbinden (Bei mir ein SOFTT Toruniquet (entweder W oder NH), aber das ist zugegebenermassen leicht durch Dreiecktuch oder so zu ersetzen)
    * Was zum Notieren, wann abgebunden wurde (Edding, Sharpie)
    * Gurtschneider
    * Glasbrecher


    Wenn ich mehr Platz habe, von dem einiges auch einfach praktisch ist:


    * Rettungsschere
    * Steristrips
    * Rettungsdecke
    * Extra Verbandpäckchen
    * Kühlbandagen
    * Ibuprofen
    * Traubenzucker
    * komprimierte Gaze
    * Desinfektionsmittel
    * Blasenpflaster


    Was ich nicht habe aber empfehlen kann:


    * Sam-Splint
    * Wendl-Tubus (nur mit entsprechender Ausbildung)


    Noch ein Wort zum Tourniquet, Celox und Tubus: Ohne Ausbildung sollte man sich gut überlegen, ob man es überhaupt einpackt. Viel zu gross ist die Versuchung, es doch mal anzuwenden, wenn man mal voller Adrenalin und Blut ist. In meiner Ausbildung hiess es noch, abgebunden wird eigentlich gar nicht, wir lehren das nur mehr theoretisch. Das hat sich in den letzten Jahren stark geändert, Aber immer noch gilt, unsachgemäss kann man mit Abbinden, Tourniquet und Tubus verdammt viel kaputt machen. Inkl. eigentlich rettbare Gliedmassen so schädigen, dass sie abgenommen werden müssen oder jemand, der eigentlich nicht in Lebensgefahr ist, umbringen. Gerade Celox oder andere hämostatische Präparate können durchaus fatale Folgen haben. Das Problem ist halt, dass man die Anwendung dieser Sachen auch nicht in einem etwas längeren Erste-Hilfe-Kurs lernt, sondern da schon etwas spezialisiertere Ausbildungen besuchen muss.


    Daher kurz und knapp auch von mir: Ausbildungen machen und dann das Zeug mitnehmen, auf dem man ausgebildet wurde.

    Hi,


    Ich hab' am TF-Treffen jemand mit einem Shirt in "Waffel"-Optik von Helikon gesehen. Ich bin mir jedenfalls ziemlich sicher, dass es Helikon war. Von der Farbe her, würde ich es Coyote nennen. Genauer war's wohl zwischen Shirt und leichter Jacke. Kennt das jemand?


    Auf deren Website werde ich nicht fündig, ausser der Layer 2 von deren ECWCS Variante und die gibt's nur in grün und schwarz. Das könnte es eventuell gewesen sein, wenn es wirklich dick ist, aber ich hätte es eher als leichte Jacke / Combat Blouse eingeordnet.


    Ich mag' solche Stoffe mit ordentlich viel Struktur ganz gern, also wüsste ich gern, was das war. Leider hab' ich Depp mir nicht gemerkt, wer es an hatte.

    Ich hab' nicht alles auf meiner Dienstreise dabei, deshalb nur die Aufzählung, was ich so mit nach Hause genommen hab', aus der Rhön:


    * Direct Action Small Messenger Bag in PenCott GreenZone (Danke sleepless !)
    * Ein Minimalist Wallet (dazu kommt noch mal ein Beitrag)
    * Direct Action Patches
    * Ein minimalisiertes Neckknife (werd' ich wohl auch noch vorstellen)
    * Ein MAXpedition FRP
    * Zwei Twools
    * Meine ersten beiden Olights (M2R Warrior und S1 Mini Baton "Cu") von jojo
    * Ein Titanzahnstocher
    * TF-Patches
    * Ein ganz besonderer Bead (Danke, Wulfher !)
    * Ein paar Päckchen Celox Combat Gauze


    Ich glaube, das war's. :)


    Ahja und ich hab' Läuten hören, dass meine Holde noch eine besondere Schneidware bei Robert für mich geschossen hat. Bis ich die krieg' muss ich aber erst wieder etwas älter werden. :)

    Danke für das Review und die Bilder. Du wirst noch nicht probiert haben, ob Du es auch, wie beworben, rückstandsfrei wieder runter kriegst, oder? Ich überlege schon die ganze Zeit, ob ich damit mein Notebook pencottifizieren soll...

    Stimmt schon, dass die Rechtsvorschrift in Österreich, wofür ich die Lampe suche, so nicht gilt. Ob es da was vergleichbares gibt, weiss ich nicht. Ich hab' nicht recht recherchiert, ob bei uns eine Lampe speziell zugelassen sein muss oder ob es tatsächlich Obergrenzen bei der Helligkeit gibt. Unabhängig davon braucht man sicher kein 1500 Lumen Lichtschwert auf einer ansonsten beleuchteten Strasse. Ob erlaubt oder nicht, man will ja sichtbar sein und nicht blenden.


    Aber bitte haltet die Diskussion sachlich. Stänkern hilft nix. Da krieg' ich lieber noch zwei mal einen Tip, der für mich speziell nicht zutrifft, dafür vielleicht anderen Lesern hilft.


    Edit: Anscheinend gibt's entsprechende Vorschriften in Österreich nicht. (Keine Ahnung, wie verlässlich die Quelle https://www.radlobby.at/fahrradbeleuchtung ist). Der zufolge gibt es aber wohl auch keine Obergrenze. Unter Umständen habe ich mich aber auch falsch erinnert.

    Hi,


    Ina (für alle, die sie nicht am Treffen kennen gelernt haben: meine Frau) ist recht begeistert von der Olight S1 Mini Baton Cu, die mir jojo dankenswerterweise am Rhöntreffen mitgebracht hat.


    Sie braucht immer wieder mal eine Lampe zum Radfahren und da wäre die schon recht praktisch. Sie fährt auch öfter mal zu geschäftlichen oder gesellschaftlichen Terminen, bei denen Sie sehr wenig Gepäck dabei hat, weshalb die Fenix UC60, die sie momentan hat, manchmal zu gross ist. Sonderlich hell muss sie auch nicht sein, da sie meist in der Stadt unterwegs ist, wo sowieso Strassenbeleuchtung verfügbar ist. Ausserdem wurden angeblich schon Leute bei uns gestraft, weil ihre Lampe zu hell war.


    Die Cu Version müsste es für sie nicht sein, die normale aus Alu würde ihr reichen. Ich wollte ihr schon die S1R Baton raten, aber ich bin nicht sicher, ob die lange genug genug Saft hat. Also 300-600 Lumen würden sicher ausreichen, aber mindestens eine halbe Stunde sollte sie schon durchhalten. Oder braucht sie da eher was mit etwas mehr Material zur Kühlung und muss es ein 18650er sein? Oder zumindest mehrere AA.


    Was meint Ihr? Hat da jemand eine Idee, was da passen würde?


    Danke schonmal im Voraus,
    Thomas

    Coghlan's hat einige verschiedene Ponchos im Angebot. Die winzigen und dünnen Dinger hab' ich normalerweise im Arbeitsrucksack. Da ich fast nur in der Stadt unterwegs bin muss der nur vom Kunden ins Hotel halten. Aber ich hatte von denen auch schon deutlich robustere, die sehr flach und ca. so gross wie ein DIN A4 Blatt zusammengelegt sind: https://www.coghlans.com/gear/rainwear


    Inzwischen hab' ich aber eigentlich immer einen Sea to Summit Tarp Poncho mit. (Achtung, ein Affiliate Link). Den kann man schön klein zusammenlegen, er hält und ich kann ihn zur Not gut als Tarp verwenden.

    Bei mir ist's aktuell:


    * Zero Tolerance 0095BW
    * Nitecore EC11
    * Ein Pfefferspray
    * Hank von Spartanmonkeysewing
    * KHS Shooter


    Dazu noch ein IFAK, meistens im TAD Litespeed.


    Da drin sind dann noch:


    * erwähntes IFAK
    * ER Scout 1
    * SOFTT Tourniquet
    * Fenix TK21


    Bilder gibt's da: Twitter

    Ja, so ein Langzeiteindruck ist wertvoll. Danke schonmal für's Review.


    Wenn ich nicht wahrscheinlich nach dem TF Treffen eine ebensolche besitzen würde, würde ich nach dem Review auch bei der Rabattaktion zuschlagen. 8)

    Ich sehe das auch so, dass es auf den Einsatzzweck ankommt. Ich hab' in letzter Zeit gern mein Strider AR durch ein ZT 0095B als EDC ersetzt. Das flippt einfach besser, wenn ich schnell mal eine Schachtel aufmachen, Brot aufschneiden oder einen Kabelbinder von einem neu erworbenen Kleidungsstück schneiden musst. 8)


    Für die Fälle, wo ich mehr "Schmalz" brauch', hab' ich meist noch ein ER oder Strider Fixed im Rucksack, damit hat sich die Frage nach der Stabilität meist erledigt.


    Ein Messer aufgrund eines Konstruktionsmerkmals auszuschliessen kenne ich zwar von mir selber (würde mir wohl keines mit Emerson Wave Haken holen), aber ist eigentlich eine unnötige Einschränkung. Wie gesagt, hängt immer davon ab, was man damit machen will und da gibt's sicher genug, wo Kugellager ausreichend sind bzw. ihre Stärken ausspielen.


    Den Vergleich mit den Uhren finde ich super. Ich hab' gern die Option, eine G-Shock zu nehmen, weil ich halt overbuilt und superrobust mag, aber ab und zu darf's auch filigraner sein und da muss ich dann damit leben, dass es nicht so stabil ist.


    Aber jeder wie er meint. ;)


    Hut ab vor denen, die sie sich umbauen - ich könnte das nicht. Und mit meinem Faible für Serienmesser würde ich das auch nicht wollen. Wenn's in der Serie mit gewissen Einschränkungen vorgesehen war, dann ist das halt so, aber das ist mein persönlicher Monk,der da aus mir spricht. :D

    Ich hab' ein Extrema Ratio Dicok. Man muss es halt pflegen und reinigen, wie wahrscheinlich jedes Messer, das man zum Tauchen mitnimmt (und das nicht aus Titan ist) aber wenn man sich dran hält, hat man wohl lange Freude damit. Ich bin allerdings ein schlechter Ratgeber, da ich erstens ER Fan bin und zweitens kein passionierter Taucher sondern es nur mit zum Schnorcheln im Urlaub nehme.


    Ein Orca von Böker hatte ich mal in der Hand. Wirkte ziemlich sinnvoll.

    5.11 und Tasmanian Tiger haben sehr interessante Messenger Bags. Direct Action / Helikon hat üblicherweise hervorragendes Preis-/Leistungsverhältnis und interessante Optionen bei Tarnmustern. Die von MAXpedition und T.A.D. sind DIr dann wohl zu teuer.