Moin.
Ich glaube es ist im urbanen Umfeld einfacher eine "Unterkunft" zu finden. Man muss halt von der Einkaufstrasse weg, aber auch da findet man Papiercontainer. Die sind lt einem Bekannten ein idealer Schlafplatz, man sollte nur früh wieder aufstehen. Sobald man in die Vorstädte kommt, findet man auch Grünanlagen, verlassene Häuser, Rohbauten und wenn es wirklich nötig sein sollte: diverse Gartenhäuschen und offene Keller. Hier in der Straße haben zwei Jugendliche mal in einem Auto geschlafen. Gab bei der Entdeckung durch den Besitzer furchtbar Alarm, aber das Auto war nicht abgeschlossen und somit waren die Kids nicht einmal eingebrochen. Wären die Beiden nicht besoffen gewesen und rechtzeitig bei Sonnenaufgang wieder wach: Das hätte niemand gemerkt. Ich habe die Beiden Nachts noch gesehen, aber mir gedacht: "Besser die Schlafen ihren Rausch erstmal aus und fahren dann nach Hause."
Hier mal ein Artikel von der Website von DonRearic(englisch): The "Joys" of beeing homeless http://www.donrearic.com/homeless.htm
Weiteres Lesematerial auf Englisch wäre die PDF RoughLiving, die man ergoogeln und runterladen kann. Hat jemand geschrieben, der in den USA in einem VW-Bus wohnt. Das ist das von Bergmann erwähnte Dokument ![]()
Ich kannte ein paar Leute die zeitweise "auf der Straße" lebten oder es noch tun. Oftmals Typ Strassenmusiker oder Surflehrer, die im Sommer unterwegs sind und im Winter in irgendeine WG unterkriechen. Was bin ich froh ein Zuhause zu haben, wo ich Abends hin kann.
Gruß
Ugorr