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1

Mittwoch, 15. Juli 2020, 21:57

Kocher für Unterwegs gesucht - Gas, Benzin oder Multi-Fuel? Oder was ganz anderes?

Moin zusammen,

ärgerlicherweise ist mir kürzlich bei einem mehrtägigen Ausflug mein 08/15 Gaskocher (Campinggaz 206) verreckt. Die Küche blieb also nicht nur kalt, sondern - viel schlimmer: es gab auch keinen Kaffee.

Die Wichtigkeit eines guten Kochers unterschätzt und total frustriert will ich nun vorsorgen und mir etwas Ordentliches beschaffen. Ich bin absoluter DAU in diesem Bereich und habe mich auch nur wenig mit dem Thema befasst. Ich weiß also weder was der Markt hergibt, noch welche Vor- und Nachteile die Systeme haben. Nur eins weiß ich: Multi-Fuel ist laut.

Meine Anforderungen sind deshalb auch nur rudimentär:
-einflammiges System
-leicht verfügbarer Energieträger
-kompakt / rucksacktauglich
-muss nicht superleicht sein, aber sollte auch keinen Stahlfuß haben
-robust und zuverlässig sollte er sein
-die Lautstärke ist zwar kein Ausschlusskriterium, aber für mich schon ein eher negativer Punkt
-genutzt wird er zum Erwärmen einfacher Gerichte und zum Wasserkochen für 2 Personen (falls das relevant ist)
-keine Stechkartuschen
-kein Hobo-Kocher (Holz als Energieträger scheidet aus)

Was empfehlt Ihr bzw. welche Systeme haben sich bei Euch bewährt?


Viele Grüße
Idox
two is one, one is none

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Idox« (15. Juli 2020, 21:59)


2

Mittwoch, 15. Juli 2020, 22:08

Also ich bin da bei was ganz anderes.
Nämlich Spiritus, genauer dem Trangiakocher.
Windschutz eine Pfanne und zwei Töpfe mit dabei.

Grüße,
Holger

Tactical99

Feitelfechter

Wohnort: Vienna / Munich

Beruf: To Protect, not to Serve

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3

Mittwoch, 15. Juli 2020, 22:14

Einen Esbit hast du bestimmt schon probiert oder?
Zum Aufwärmen ausreichend, leicht und kompakt, altbewährt.
Nutze selbst (außer Lagerfeuer natürlich) nichts anderes mehr.
Hatte mal nen Hobo, ist mMn eher Spielerei

nic-0

Vom Gear-Virus infiziert

Wohnort: Taunus

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4

Mittwoch, 15. Juli 2020, 22:22

Trangia ist super - keine beweglichen Teile, je nach Ausführung mit verschiedenen Töpfen und Deckel als Pfanne, windsicher. Nachteil allerdings: man braucht lange, bis Wasser kocht bspw. Und bei winterlichen Temperaturen wird es mit dem Spiritus eng, da er schlechter verdampft.

Ich hab für die üblichen kleinen Touren nen einfachen Jetboil-Gaskocher. Schraubkartuschen, Standfuß dabei und kocht dank des verbauten Wärmetauschers recht schnel Wasser fürn Kaffee. Allerdings hat der Topf den Nachteil, dass man anderes Kochgut schlecht darin zubereiten kann. Da musst du schon ständig rühren, damit es nicht anbrennt. Ach ja, verstaut wird alles im Topf, daher ein relativ kleines Packmaß.

Das hat sich bei mir zumindest so bewährt.

VG
Nico

oslofjord

Fortgeschrittener

Wohnort: Norwegen

Beruf: Gesundheitswesen

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5

Mittwoch, 15. Juli 2020, 23:24

Hallo Idox,
Wenn Du was einfaches haben möchtest sind die Trangia ganz gut. Es gibt auch welche mit Gasbrenner statt Spiritus.
Allerdings ist da meistens auch ein Topfset dabei...
Ich würde Dir einen Gaskocher empfehlen zum aufschrauben auf eine Kartusche.
Von MSR der Pocket-Rocket hat einen Anschluss der auf eigentlich alle Schraubkartuschen passt, egal welches Gewinde die Kartuschen haben.
Gut möglich, dass inzwischen auch andere Firmen so was anbieten.
Die meisten Flüssigkeitsbrenstoffkocher brauchen etwas technisches Verständnis, Wartung, Ersatzteile usw. und schmutzige Finger vom Russ/vorheizen gibts gratis...
Gas ist wahrscheinlich für Dich die beste Lösung.
Lieben Gruss, Helge

6

Mittwoch, 15. Juli 2020, 23:32

Ich weiß nicht was Du ausgeben willst.
Als eher günstige bis mittelpreisige Lösung habe ich mir im Frühjahr den Spirituskocher von Esbit gekauft. Mit Alu-Topf, wobei es da inzwischen wohl auch eine Edelstahlausführung gibt.

Der kann mit Spiritus und mit Esbit-Würfeln betrieben werden und zur Not kann man ihn auch noch mit Holz als Hobo verwenden.
»Mc Bain« hat folgendes Bild angehängt:
  • esbitko.jpg

7

Mittwoch, 15. Juli 2020, 23:57

...

Jetboil wäre auch meine Empfehlung..kleines Packmass, geht ordentlich schnell, für Kaffee gibts nen Frenchpressaufsatz und es gibt ein Hängeset mit dem man den Kocher auch aufhängen kann. Meiner ist jetzt locker 15 Jahre alt und funzt immer noch super.

Ultralight geht natürlich auch...EOE Titanium mit nem Snowpeak Titantopf z.B. 900 ml. Kocher passt da super rein, Dämpfung mit nem kleinen Tuch etc.
Nicht mehr im Inner Circle aber noch im Inner Inner Circle

Wulfher

Meinungsänderer

Wohnort: Speckgürtel von Hannover (Flughafenstadt)

Beruf: TCU-Sumpfmonster

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8

Donnerstag, 16. Juli 2020, 00:59

Moin Jan

Wenn es Schnell sein muß Gaskocher mit Schraubkartusche (gibt auch Wintergas), wenns Entspanter Zugeht Spirituskocher, ob das Gro0e Trangia Set oder Minimalistisch nur mit US Canteen Cup . Je nach Tour oder Gegebenheiten Nutze ich diese Varianten.

Gruß Wulfher
Lieber im Sumpf Übernachten,als über Nacht Versumpfen :D

9

Donnerstag, 16. Juli 2020, 07:14

Servus,

Ich hab den und war dir auch schon mehrere Tage unterwegs. Wenn wir Feuer machen konnten wurde der Topf drüber gehängt, ansonsten mit Spiritus

https://www.militarybasics.de/kochgeschi…-unbenutzt.html

Gibt's auch in alu, da ist er leichter und findet man sicher auch noch günstiger oder gebraucht

Merc

Foren-Weise

Wohnort: Dresden

Beruf: Irgendwas mit Internet

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10

Donnerstag, 16. Juli 2020, 07:52

+1 für den Jetboil, wenn du schnell heißes Wasser brauchst und alles sehr kompakt und ineinander verpackt haben möchtest. Nimmt nicht mehr Platz weg als eine 1l Nalgene, macht dir super schnell kochendes Wasser, inklusive Standfuß für die Gaskartusche.

Wenn du es kompakter haben willst, dann Esbit oder eine Ultra-Light-Ausführung wie von drachentöter beschrieben.

Nach dem aktuellen Stand der Klimakatatrophe halte ich Wintertauglichkeit eher für zweitrangig. Und wenn uns der Golfstrom wegbricht, haben wir eh andere Probleme.

Gruß Merc
Paranoia - das heißt doch nur, die Wirklichkeit realistischer zu sehen als andere. (Strange Days)

thehunt

Profi

Wohnort: Berlin

Beruf: Herr der Daten

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11

Donnerstag, 16. Juli 2020, 09:26

Wenns idiotensicher sein soll, der alte Esbitkocher.
Nicht kaputt zu bekommen, passt zur Not auch in die Hosentasche und ist mittlerweile auch in abgerundeter Form zu bekommen.




Nachteil ist, es stinkt das Zeug.
Und es ist windanfällig. Dafür ist der Kocher und Brennstoff recht günstig.


Der MSR Pocket Rocket ist super, aber man braucht Töpfe mit größerem Durchmesser, also solche wo die Kartusche auch reinpasst, sonst wirds zu wackelg.






In den breiten Topp passen dann auch EPAs rein, ein Vorteil wie ich finde...

Meine liebste Kombi ist der Bushcraft Essentials Ultralight Pocket stove. Der Trangia Brenner passt super rein, hat gleich nen Windschutz und zur Not kann ich mit Holz oder auch mit Esbit befeuern.

12

Donnerstag, 16. Juli 2020, 14:25

Und noch ne Stimme für Gas und/oder Spiritus Trangia!

Gas ist halt am schnellsten und saubersten! (macht jedoch auch Geräusche, jedoch viel leiser als Benzin/Multifuel)

Der Spiritusbrenner von Trangia ist halt ein, wenn nicht sogar DER Klassiker, mit Topfset's und "Ständern" in verschiedenen Variationen. Man braucht halt mehr Geduld (Oder Romantik)

Ich mache dir nachher mal ein paar Bilder für einen besseren Überblick und Größenvergleich

Esbit ist bei der Energieausbeute dem Spiritus sehr ähnlich, verbrennt jedoch viel schmutziger! Dem Spiritus kann man bis ca 10% Wasser beimischen, dann rußt er kaum noch.
Die etwas besseren Spiritusse :D sind schon vorab mit Wasser versetzt.



Der große Sturmkocher steht am stabilsten, und bietet den besten Windschutz. IMHO die beste Varinate für 2-3 Personen, wenn es nicht so sehr auf Gewicht und Platz ankommt.
Für den sicheren Stand der Aufschraub-Kartuschen-Gasbrenner gibt es Standfüße im Zubehör, damit auch größere Töpfe nicht umkippen... 8)
Eine schlanke Variante wäre, 1 Nalgene-Kompatible Tasse pro Person, und einen Gasbrenner mit Schraub-Kartusche (und Standfuß) für beide zusammen :thumbup:

Meine bevorzugte Ein-Personen-Variante ist der 700ml Titan Topf/Tasse, in den die kleine Gaskartusche samt Brenner passt. Becher und Standfuß verschwinden dann im Transportbeutel :rolleyes:


Natürlich gibt es auch unterchiedlich große Brenner :D

NIVEAU ist keine Creme!

Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von »luke.netwalker« (16. Juli 2020, 22:13)


13

Donnerstag, 16. Juli 2020, 14:30

Ich benutze seit über 25 Jahren auf längeren Touren eigentlich immer das Trangiaset 25.
Das Teil ist einfach unkaputtbar...
Ist ja auch nichts dran was ausfallen könnte.
Es wird mich wohl in den kommenden 25 Jahren weiter begleiten können.

Das einzige was mich noch reizen würde wäre das 27er Set für Tagestouren, einfach weil es kleiner ist.

optimal

Super-User

Wohnort: Regensburg

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14

Donnerstag, 16. Juli 2020, 14:47

Servus!
Ich bin ja auch ein kleiner Kocher Fan, und habe schon einige ausprobiert und ausgiebig getestet. Esbit, Trangia, div. Gaskartuschen Kocher, ...
Übrig geblieben sind:
- Der "Coleman Unleaded 533 Sportster Stove", kompakt, Brenndauer von über 8h mit 0,5l bleifreien Benzin und echten 2,8 kW Leistung.
- Der "Coleman exponent Multi Fuel", klein, kompakt, 0,3l Tank, Brenndauer ca. 7h, 2,2 kW Leitung.
- Der "Optimus Polaris Optifuel", ein kleiner Alleskönner mit 3,5 kW! Kann mit allen flüssigen (außer Alkohol) Brennstoffen und auch mit Gas betrieben werden. Der ist zwar etwas lauter, aber es gibt da einen "Silencer", der richtig klasse funktioniert!
Alle Kocher betreibe ich mit "Aspen4", 5l kosten ca. € 20,- Teurer als bleifreies Benzin, aber das Verrusen ist wirklich minimal und man kommt richtg lange damit aus!
Gaskartuschen sind nicht das Meine, obwohl solche Kocher einfacher und sauberer sind, aber mit meinen bin ich total unabhängig auf Bezug von: Wieviel Brennstoff habe ich noch, wohin mit den leeren Kartuschen, Windanfälligkeit, Temperatur, ...
Grüße!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »optimal« (16. Juli 2020, 15:32)


15

Donnerstag, 16. Juli 2020, 15:11

Wenn Gas dann auf jeden Fall keinen Aufschraubkocher. Die sind zwar leicht, aber du hast dann nur die Kartusche als Standfuß und damit einen hohen Schwerpunkt.

Ich habe seit etlichen Jahren nen Titan Gaskocher aus China, mit Heizschlaufe für den Wintereinsatz. Kartuschen habe ich immer einen Vorrat da, kommen damit gut klar.

Am Ende gibt es nicht DIE Lösung, es kommt auch auf Geschmack an.

Anvil1971

Infizierter

Wohnort: Ruhrpott-Republic

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16

Donnerstag, 16. Juli 2020, 22:01

In meinem Kocher-Repertoire befindet sich nach Jahren zahlloser Anschaffungen so ziemlich alles.
Angefangen vom BW-Esbitkocher und Spiritusbrenner (Trangia 25 Duosal, Evernew Titanium Alcohol Stove mit Ti-Kreuz) über diverse Hobos (Bushcraft Essentials Bushbox XL Titanium, Solo Stove Lite, Kelly Kettle Trekker, Petromax RF 33 Raketenofen für die Outdoorküche) bis hin zum Benzin-Kocher (Optimus Nova+) liegt hier so einiges rum.

Am häufigsten nehme ich die Hobos mit in den Wald. Ich mag einfach dieses gemütliche Lagerfeuer-Feeling wenn ich mir eine Kleinigkeit zubereite. Vorher noch ein bisschen Brennholz (eher Stöckchen) sammeln und dann in die Flamme starren - herrlich. Im Sommer (Waldbrandgefahr!) betreibe ich die Bushbox oder den Solo Stove dann einfach mit dem Trangia oder Evernew-Brenner.
Wenn wir zu mehreren draußen sind und man wirklich kochen möchte, ist der Trangia 25 absolut spitze.

Meine neueste Errungenschaft ist der super transportable Gasgrill Skotti. Mit 3kg Gewicht ist er aber eher etwas für den Ausflug mit Bollerwagen, Camper oder die Ferienwohnung. Dafür ist das Teil ein wirklich vollwertiger Grill und verfügt mit 2,5KW Brenner (auf einem DIN A4-Blatt großen Grillrost) über ordentlich Power.
Ich mag diese kleine Höllenmaschine, sie ist exzellent verarbeitet und macht einen Riesenspaß.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Anvil1971« (17. Juli 2020, 07:09) aus folgendem Grund: Rechtschreibung


Wildman

exWildman

Wohnort: At the campfire!

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17

Freitag, 17. Juli 2020, 07:26

Moin!
Für den Rucksack-Transport bin ich mittlerweile beim kleinen Gaskocher gelandet. Ist einfach am einfachsten und sauber noch dazu.
Seit einiger Zeit nutze ich den Soto WindMaster, der für einen Gasbrenner sehr leise ist! Kartusche und Kocher transportiere ich im Topf und so bleibt das ganze ziemlich kompakt!
»Wildman« hat folgendes Bild angehängt:
  • WindMaster260420-1.JPEG

18

Freitag, 17. Juli 2020, 12:21

Hallo zusammen!

Holladiewaldfee, hier ging ja richtig was vorwärts. Vielen Dank für die zahlreichen Antworten, Ratschläge und Erfahrungen! Danke auch für die Bilder und Vergleichsfotos. Spitze :thumbup: .

Bitte entschuldigt die verzögerte Antwort, aber ich musste mir die Gerätschaften erstmal anschauen und mir einen Überblick verschaffen. Ich habe folgende engere Auswahl getroffen, getrennt nach Systemen aufgelistet:

MSR WhisperLite Universal - Mein Favorit, da er beides kann. Sowohl MultiFuel, als auch Gaskartusche.


MSR WindPro II oder EOE Cobaltium - Gaskocher mit getrenntem Brenner und Kartusche.

Jetboil MightyMo oder MSR Pocket Rocket Deluxe - Gaskocher mit aufgeschraubter Kartusche. Das Argument des hohen Schwerpunktes leuchtet ein, weshalb diese Bauart auch eher meine zweite Wahl wäre. Jetboil bietet wohl ausschließlich diese Bauart an.

Coleman Unleaded Feather - interessantes und kompaktes System, kannte ich noch nicht. Allerdings erschließt sich mir der Vorteil gegenüber eines Multifuel-Kochers nicht.


Kocher mit Wärmetauscher schließe ich kategorisch aus. Dafür nutze ich zu viele verschiedene Töpfe und passe die Größe auf meine Touren an.

Einen Trangia Spirituskocher besitze ich bereits. Das ist ein wirklich robustes System und für Kurztrips sicherlich toll. Aber bei kalten Temperaturen und Wind stößt so ein System schnell an seine Grenzen. Nicht falsch verstehen, ich mag das Teil sehr. Aber es ist nicht das, was ich hier suche. Dennoch liebäugle ich mit dieser Bushbox Ultrlight, danke für den Tipp :-) .

Auch einen Hobo-Kocher nutze ich. Der Vorteil ist für mich klar die Kompaktheit und dass man faktisch überall Brennstoff herbekommt. Auch die aufkommende Lagerfeuerromantik ist toll. Allerdings handelt es sich um offenes Feuer und die Akzeptanz in Wäldern oder am Rande von Naturschutzgebieten ist gleich Null. Da macht man sich schnell unbeliebt. Außerdem ist das Kochen damit tendentiell eher aufwendig und Rußintnsiv. Für romantische Touren abseits der Zivilisation aber durchaus meine präferierte Wahl.

Esbit Kocher habe ich in diversen Größen. Das sind tolle NoNonsense Kocher für ein BOB, aber m.M.n. nichts für mehrtägige Touren. In Kombination mit dem eher schlechten Brennwert und dem Gestank würde ich diesen Kocher als Notfalllösung eingruppieren.


So, wer die Wahl hat... - Wer hat Erfahrungen mit den oben genannten Systemen und kann mir die Auswahl erleichtern? Hat jemand vielleicht sogar die eierlegende Wollmilchsau von MSR? Was wäre Eurer Meinung nach das beste System für den Rucksack?

Ich bedanke mich im Voraus!


Viele Grüße
Idox
two is one, one is none

19

Freitag, 17. Juli 2020, 12:43

Bei mir ist es genau umgekehrt.
Je weiter und länger es in die Wildnis geht, umso mehr weiß ich den Trangia zu schätzen.
Und Wind und Kälte hatte ich in den letzten Jahrzehnten in den skandinavischen Fjälls genügend.

Aber so macht jeder andere Erfahrungen...

optimal

Super-User

Wohnort: Regensburg

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20

Freitag, 17. Juli 2020, 13:09

Servus!
Ja, MSR sind auch eine Option, aber: Bei dem Optimus ist ALLES (bis auf einen kleinen Schlauch an der Druckpumpe) aus Metall. Dies war/ist für mich wichtig, speziell bei der Pumpe, die ja sehr in Anspruch genommen wird! Ein Verschleißteil eben, daher sollte es so robust wie möhlich sein. Auch ist der MSR, nur meine Meinung, im Ganzen nicht so stabil, er durfte gehen.
Mit dem kleinen Coleman machst du nichts verkehrt, da kannst du richtig kochen. Meine heimliche Liebe ist auch der kleine Coleman exponent, super robust! Damit mache ich im Garten in einer 20er Lodge Gußpfanne (Leergewicht 1411g) Kartoffelpuffer, ... und so Zeugs.
Wenn du mit einer Bushbox liebäugelst, meine Bushbox LF in Ti (Bestzustand!) darf gehen.
Grüße!

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