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Eiserner

Tactical Hippie

Wohnort: Redhairmountains

Beruf: Berufskraftfahrer mit pädagogischem Auftrag/ AAT/ CT- Trainer

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21

Dienstag, 3. März 2020, 19:57

Ich lebe so weiter wie bisher, ich denke es ist eh nicht zu schaffen sich nach jeder Türklinke, jedem Einkaufswagen, jedem Haltegriff in einem ÖV usw. die Hände zu waschen oder zu desinfizieren.
Mein Schwiegervater der an COPD leidet sollte da vorsichtiger sein, ist er aber nicht.
Lustig fand ich neulich einen älteren Herren, der sich in der Fußgängerzone die Hand mit einem Strickhandschuh vor den Mund hielt. Er hat mit diesem Handschuh wahrscheinlich vorher keine Türklinken... angefasst. Man kann das Infektionsrisiko natürlich auch künstlich erhöhen, außer es waren die Strickhandschuhe von Hans Sölners Großvater (Die haben den 2. WK überlebt, dann überleben die den AIDS auch und somit auch Corona)

Schönen panikfreien Abend, Eiserner
SEX, KNIVES AND ROCK'N'ROLL

22

Dienstag, 3. März 2020, 20:29

Bei uns haben vom Papier her leider beide Kinder ein erhöhtes Infektionsrisiko. Großartig geändert haben wir unseren Alltag aber nicht, legen vielleicht etwas erhöhten Wert aufs Händewaschen und würden nun auch nicht zwingend größere Menschenansammlungen besuchen. Die mag ich persönlich eh nicht so gern. Prepper sind wir nicht, aber ein wenig Vorräte sind dennoch vorhanden. Ansonsten geht der Alltag kaum verändert weiter. In den Discountern kann man aber schon ein paar Hamsterkäufe beobachten.

In der Firma ist es deutlich bemerkbar. Sämtliche Dienstreisen sind gestrichen bzw. müssen von ganz ganz oben abgesegnet werden. Betriebsfremde dürfen das Firmengelände nur noch betreten, wenn es zwingend zum Aufrechterhalten des Betriebes nötig ist. Alles andere wird verschoben oder falls möglich via Skype erledigt. Wer in letzter Zeit ein "Risiko-Land" besucht hat, soll sich bei vollen Bezügen 14 Tage freistellen lassen und sofern möglich aufs Home Office ausweichen. Es wurden sogar Sicherheitstore entfernt, die sonst von mehreren Hundert Menschen täglich passiert und begrabbelt werden. Kurzfristig sollen wohl noch Desinfektionsstationen aufgebaut werden.

Zu Hause habe ich noch drei Flaschen Sterillium gefunden, für die wir glaube ich so je um 3,- Euro gezahlt haben. Aktuell liegen die Preise bei etwa 20-30 Euro pro Flasche. Ich warte noch ein bisschen, verkaufe sie dann und kaufe uns vom Erlös eine einsame Insel ;)

Ein blödes Gefühl bleibt, da wir in wenigen Tagen zu einem runden Geburtstag eine Kreuzfahrt verschenken, die im April angetreten werden soll. Norwegen liegt auch auf der Route, wo ja gerade ein Schiff länger als geplant vor Anker lag. Zum Glück falscher Alarm. Trotzdem irgendwie eine doofe Situation :S

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »dischu« (3. März 2020, 21:30)


23

Dienstag, 3. März 2020, 20:48

Auf eine Kreuzfahrt (es gibt ohnehin nur wenige die jch machen würde) verzichte ich derzeit liebend gerne. Schon alleine bzw als Pärchen wäre eine Quarantäne grauenhaft, aber mit Kindern!?!?! Das ist sicherlich gräßlich.


Ein guter Grundvorrat wird derzeit wieder von deutlich mehr Menschen angelegt als früher, zumindest erfahre ich das in Gesprächen. Panisch sind wenige, aber genervt extrem viele...

Das mit den gestrichenen Dienstreisen habe ich auch gehört.


Ach ja, ich habe mir übrigens schon einen dicken Nachbarn ausgesucht, dessen Hirn ich im SHTF an Fababohnen genießen werde...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »hanomag« (3. März 2020, 21:00)


Wohnort: Schwarzer Waldhügel

Beruf: Executive Escape Manager

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24

Dienstag, 3. März 2020, 22:36

Also ich war heute in DREI Läden und nirgendswo gab es Spaghetti!
Nur noch Dinkelnudeln und Lasagneplatten.

Naja, solln die Leute Nudeln fressen, mir geht das kalt am Arm ab, hab für 14+ Tage alles da, drüber wird improvisiert.

Der Preis für Sterilium lag jüngst schon bei 49,- Euro!

Das ist einigermaßen krass, da es gar nicht mal antiviral ist.... :rolleyes:
"Man verkauft uns meistens Gesetze für Gerechtigkeit und oft sind sie gerade das Gegenteil."
Johann Gottfried Seume (1763 - 1810)


25

Dienstag, 3. März 2020, 23:01

Sterilium als alkoholisches Desinfektionsmittel tötet hüllentragende Viren, also auch Coronaviren. Ist sonst eingeschränkt antiviral, stimmt. Deshalb nimmt man für andere Viren Stirilium Virugard.

26

Mittwoch, 4. März 2020, 08:53

Das Virus hat eine Lipidhülle und wird durch Seife/Seifenwasser stark beeinträchtigt, wenn nicht sogar zerstört.
Für den Normalbürger, der keiner Risikogruppe angehört und auch keine Arztpraxis führen muss, würde demnach selbstgemachtes Seifenwasser reichen.

Und in den Medien kommen Meldungen, dass in Krankenhäusern und Firmen die Desinfektionsmittel aus öffentlich aufgestellte Spendern geklaut werden...

Liegt aber auch an einer mehr als schlechten Informationspolitik offizieller Stellen.

ChilliHeaD

Neueinsteiger

Wohnort: SchweiZ

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27

Mittwoch, 4. März 2020, 13:26

Sars-CoV-2

Hallo zusammen

Hier noch ein Link zu einem (wie ich finde) sachlichen Beitrag:

https://www.republik.ch/2020/03/04/das-c…enn-ja-was-dann


GrusS
ChilliHeaD
Wenn etwas verdächtig aussieht, dann ist es das!

28

Mittwoch, 4. März 2020, 18:02

So, Toilettenpapier, Dosentomaten, Mehl Milch und Zucker werden knapp nachgeliefert.
Pray there's intelligent life in space because it's all bugger down on earth. (Monty Python)

29

Mittwoch, 4. März 2020, 18:55

Von der WHO gibts auch eine Anleitung, zur Herstellung von Desinfektionsmitteln: Guide to Local Production: WHO-recommended Handrub Formulations.

balinzwerg

Legion der Verlorenen und Vergessenen

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30

Mittwoch, 4. März 2020, 18:58

Mich nervt das ganze nur noch, was ich inzwischen an neuen Meldeverpflichtungen erfüllen muss kostet nur unnötig Zeit. Kategorie 1 Patienten sollen in Quarantäne aber ab 3 macht sich keiner mehr Gedanken.
Ich hoffe das bald die 60 % Ansteckungsrate erreicht ist, damit bei 5 bis 10 % infizierten bei Kontakt die Welle abebbte.
T.I.T.A.N #0815 // Kopportunist #0815

balinzwerg

Legion der Verlorenen und Vergessenen

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31

Mittwoch, 4. März 2020, 19:05

Hallo zusammen

Hier noch ein Link zu einem (wie ich finde) sachlichen Beitrag:

https://www.republik.ch/2020/03/04/das-c…enn-ja-was-dann


GrusS
ChilliHeaD

Na ja teilweise find ich die Angaben noch überzogen und fast auf der Panikschiene.
Da sind die Ausführungen hier

https://www.quarks.de/gesundheit/medizin…das-wissen-wir/

deutlich sachlicher interressant die tollen Komentare drunter, da wird einem Angst und Bange 8|
T.I.T.A.N #0815 // Kopportunist #0815

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »balinzwerg« (4. März 2020, 19:23)


32

Donnerstag, 5. März 2020, 09:23

Tja, Balin....alles scheint sich darauf "einzurichten", daß die Sache erst natürlich gestoppt werden kann durch eine hinreichend hohe Quote bereits Infizierter.
So lese ich das ja nicht nur bei Dir, sondern vor allem auch bei einigen hochrangigen Virologen.

Das steht in einem krassen Gegensatz zu den Parolen von "Eindämmen", die die Politik noch immer ausgibt und schon jetzt anscheinend bei einer vergleichsweise noch verschwindend geringen Infiziertenzahl an ihre Grenzen zu stoßen scheint.

Aber rechnen wir doch mal hoch: Zwei Drittel als ausreichende "Sättigung" würde heißen, 50 Mio. Infizierte versorgen zu müssen, zwar nicht zeitgleich, aber immerhin auch sukzessive absehbar im System gar nicht zu bewältigen. Bereits jetzt bei wenigen Hunderten werden Sicherheitsstandards in Kliniken und Einrichtungen heruntergefahren, bereits jetzt gibt es Versorgungsengpässe....

Gerade die Leute unter uns aus dem medizinischen und dem Verwaltungsbereich sollen doch mal abschätzen, ob wir auch nur eine optimale medizinische Versorgung von 500.000 Infizierten hinbekommen würden.....Eher nicht....

Mit einer sich ausbreitenden Infektionsquote wird die medizinische Versorgung nicht besser, sondern in vielen Bereichen ebenfalls geschwächt bis handlungsunfähig.

Noch ein Rechenbeispiel: Bei derzeit vergleichsweise optimaler medizinischer Versorgung von landesweit "nur" 3.000 Infizierten hat Italien eine Mortalitätsquote von ca. 3 Prozent. Okay: Das vergleicht die Erkannt-Infizierten mit der Anzahl der Todesopfer, die tatsächliche Infiziertenzahl beinhaltet aber auch die symptomfrei Infizierten. Also wird man da gottseidank kürzen dürfen / müssen.

Aber bei 50 Mio. Infizierten sprechen wir da ansonsten von 1.5 Mio. Toten, selbst bei einer Kürzung von zwei Dritteln für die nicht erkannten symptomfrei Infizierten wären das eine halbe Mio. Tote....
Panikmache? An den Haaren herbeigezogen? Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht. Aber die Beruhigungspillen der Politik überzeugen mich dabei überhaupt nicht mehr. Und unvorstellbare Panikmache? Man lese mal über die Spanische Grippe nach, die - heute fast vergessen - mehr Menschen getötet hat als der WK I. Und zwar mit Opferzahlen, die die o.a. "Hochrechnung" locker um ein Mehrfaches übertrafen....

Holzkuh

Damn hippie tree hugger vom Dienst

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33

Donnerstag, 5. März 2020, 10:41

Ich denke du hast den Nagel auf den Kopf getroffen.
In God We Trust, All Others We Monitor

34

Donnerstag, 5. März 2020, 10:54

Also, um das vorweg zu nehmen..... Ich kann die Lage auch nicht richtig einschätzen.

Es gibt viele Leute die einerseits in das Extrem verfallen und aktuell zu Hardcore-Preppern werden, eigentlich gar nicht mehr rausgehen wollen und nur noch mit ´ner Gasmaske schlafen gehen.....

Dann gibts viele Leute, die das ganze komplett ignorieren und so tun als gäbe es gar keine Gefahr.... was sicherlich auch übertrieben ist.

Gehört man nicht zu einer Risikogruppe mit entsprechenden Vorerkrankungen oder einem gewissen Alter, denke ich, ist das Virus selbst wirklich eine überschaubare Gefahr.

Ich sehe eher in den indirekten Folgen eine Gefahr, wie eben, so habe ich es zumindest gelesen, 15-20% der infizierten eine intensivmedizinische Betreuung benötigen und ab einer gewissen Anzahl von infizierten einfach keine Kapazitäten mehr dafür da sind, alle Betroffenen zu versorgen, vor allem nicht, wenn auch noch Krankenhauspersonal usw. fehlt weil die auch infiziert sind etc. Das könnte ein echtes Problem werden.

Aktuell scheint die Strategie ja zu sein, die zahlen möglichst unten zu halten und genau dieses Szenario zu verhindern. So lange das gelingt, und das scheint es vorerst zu tun, sehe ich kein großes Problem und verhalte mich und lebe wie immer.

Holzkuh

Damn hippie tree hugger vom Dienst

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35

Donnerstag, 5. März 2020, 12:14

Muss dich leider enttäuschen, solange Bundesligaspiele und ähnliche Veranstaltungen ausgetragen werden, hat DE wenig bis gar nix im Griff:-)
In God We Trust, All Others We Monitor

John-117

König der Nörgler

Wohnort: nahe Wien

Beruf: Sesselfurzer

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36

Donnerstag, 5. März 2020, 14:38

Ich denke, man sieht aktuell die geballte Unfähigkeit und Inkompetenz der Führungsebene :) Quarantänene werden nicht schnell und streng genug durchgeführt, es fehlt an geplanten Vorgehen, manche preschen vor andere lehnen sich entspannt zurück...da kann man nur zum Schlus kommen das ein gut geplanter Angriff mit Biowaffen den Westen in die Steinzeit bringen wird.


Für mich persönlich ändert sich wenig,m ich fahre nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln, Lebensmittel sind immer mehr als genug zu Hause und ich kann auch von zu Hause arbeiten wenn ich nicht ruas dürfte oder das Firmengelände abgeriegelt wird. Voin daher bin ich eher entspannt.
Manches erstaunt mich dann aber schon, innerstädtisch sind immer weider mal Teile der Regale leer, "am Land" bekommt man aber alles wie gehabt. Besonders witzig finde ich die Leute die unter Panik jetzt viel Geld in "Survivalkram" jeglicher Art stecken, es soll auch Leute geben die meinen, mit einem großen Vorrat NRG5 kommen sie lcoker über die Runden....ja verhungern wird man nicht, aber Spaß hat man da nun wirklich nicht dran.
Da man ja jetzt mit Desinfektionsmitteln kein Geld mehr machen kann (man bekommt ja laut Medien nix mehr) würde ich als zukunftsträchtiges Geschäftsmodell vorschlagen das sich schon Leute darauf vorbereiten anderen die Verwertung der Reste und Hamstervorräte beizubringen. Quasi "Hilfe ich hab Zöliakie, was mach ich jetzt mit 100kg Mehl!" auf YT stellen und sich mit Werbeeinnahmen den Urlaub finanzieren ;) Denke, der ein oder andere Kurs für Survival und Bushcraft wird auch profitieren können.
Und wir wissen, die nächste Katastrophe kommt bestimmt, die Leute werden nichts dazulernen und das gleiche Spiel geht von vorne los

37

Donnerstag, 5. März 2020, 17:05

Noch eine Überlegung zu Zahlen, die normalerweise ein dringendstes Argument sein müßte, eine schnelle Steigerung der Infinzierten-Quote mit ALLEN Mitteln zu verhndern zu versuchen:
In Heinsberg resultieren vermutlich fast 150 Infektionen aus der Teilnahme an EINER größeren Veranstaltung, nämlich der ominösen Karnevalssitzung.

Trotzdem weigert sich der Bundesgesundheitsminister immer noch, ein Verbot von Großveranstaltungen verhängen zu lassen, bislang ist wohl "nicht genug" passiert....

Die Quote der Intensivbehandlungspflichtigen unter den Infizierten lag in vergleichbaren Industrieländern wie Italien bei 15-20 v.H., wie gesagt betrug die Mortalitätsquote trotzdem über 3 v.H., das entspricht auch dem globalen Durchschnitt.

In Deutschland existieren rund 20.000 Intensivbehandlungs-Plätze, in denen auch ohne Corona per anno ca. 2 Mio. Patienten betreut werden müssen, darunter ca. 20 v. H. auch beatmungspflichtig.
Im letzten Jahr haben sich bei der Verteilung von Neuaufnahmen bereits in einzelnen Regionen bis zu 50 v. H. dieser Stationen "rot melden" müssen, da sie aus Personalnot die Stationen nicht auslasten oder überhaupt betreiben können.
Ab einer Infektionszahl von 100.000 bundesweit wären ALLE theoretisch vorhandenen Plätze, einschließlich der gar nicht mit Personal zu bestückenden, komplett mit Corona-Fällen ausgelastet. Wir reden hier also nicht über Leerstände oder offene Kapazitäten...
Tatsächlich ist die Überlastungsgrenze aber drastisch geringer, da ja auch weiterhin anderweitig Erkrankte oder Verunfallte usw. zu betreuen sind.

Können die "eigentlich"" intensivmedizinisch zu Betreuenden nicht mehr versorgt werden, wird absehbar die Mortalitätsquote drastisch ansteigen.

In China versucht man das durch aus dem Boden gestampfte Behandlungszentren und Armee-Einsatz aufzufangen.
Hier streitet man währenddessen über so "kriegsentscheidende" Fragen wie die, ob eine Datenauswertung von Handydaten Infizierter zur Ermittlung möglicher Kontaktpersonen und eines Ausbreitungsraums überhaupt wegen der Datenschutz-Grundverordnung zulässig sei....

Und, die Holzkuh hat ja völlig recht, bislang werden hier nicht einmal bundesweit zur weiteren Eindämming Großveranstaltungen abgesagt....

Ach ja, Öffis.....die wir ja zum Klimaschutz gefälligst alle viel mehr nutzen sollen.
Heute mal nach längerer Zeit wieder Zug gefahren. In dem es NICHT irgendwie gereinigt oder gar desinfiziert roch und in dem auf dem Boden alte Papiertaschentücher herumlagen. Und in einer Stadt mit Corona-Fällen am Hauptbahnhof z.B. keine Handdesinfektions-Station am Ein-/Ausgang.
Die gabs in einem Supermarkt....Eigeninitiative des Betreibers....

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Micha M.« (5. März 2020, 17:20)


Dat Uli

Der Schwob

Wohnort: In der Zollerstadt

Beruf: Werkzeugmechaniker

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38

Donnerstag, 5. März 2020, 17:24

Es gibt eine Risikoanalyse der deutschen Regierung aus dem Jahr 2012.
Diese Risikoanalyse beschäftigt sich mit dem Ausbruch eines SARS Virus.
Dort wird der Ablauf einer Pandemie beschrieben.
Das sieht nicht rosig aus. Wieso die Regierung jetzt aber nicht handelt wie sie sollte ist mir schleierhaft.

Falls es jemanden interessiert einfach mal nach Drucksache 17/12051 googeln.

Gruß Jörg

39

Donnerstag, 5. März 2020, 18:08

Die von Uli angesprochene Studie solltet Ihr nur lesen, wenn Ihr nicht zur Panik neigt.
Ich habs vorhin quergelesen, und mir ist einigermaßen schlecht vor Grauen.
Alles hübsch wissenschaftlich, alles nachvollziehbar, keine gewollte Panikmache, nur Wahrscheinlicheiten....Folgen in den verschiedensten Bereichen nüchtern hochgerechnet an einem hypothetischen pandemischen Ausbruch von "Modi-SARS".
Leider liest sich die 8 Jahre alte Studie in vielen Teilen wie eine Beschreibung der nun eingetretenen Phänomene.
Dazu trägt bei, daß es auch um ganz ähnliche, ebenfalls zur "Corona"-Familie gehörende Krankheiten bzw. Viren ging.

Irgendwie hatte ich bei meinem obigen Beitrag mit der ja mittlerweile - nüchtern gesprochen - empirisch bestätigten Mortalitätsquote von 3 Prozent im Durchschnitt gehofft, vielleicht zu plump und kurz zu rechnen.....kann ja alles gar nicht sein, ist ja in unserer modernen Welt gar nicht möglich, so schlmm kanns ja gar nicht kommen.....

Tja, die rechnen auch mit einer anderen Quote, nämlich 10 Prozent Mortalität....und kommen dann auf "sichere" 7.5 Mio. Tote.

Und die Aussagen über schnell eintretende Kapazitätsengpässe sind auch nicht meine "Erfindung" oder Übertreibung.
Die reden da ganz nüchtern von Triage und der Entscheidung, wer überhaupt noch sinnvoll behandelt werden soll, anders ginge es eh nicht....
Und kommen zum gleichen Ergebnis: Wer durchs Auswahl-Raster fällt, hat dann natürlich dummerweise ein noch drastisch höheres Sterberisiko.

Ach ja, natürlich wird dort mehrfach angesprochen, daß man - solange es keinen Impfstoff gibt - eigentlich nur alles tun kann, um eine Ausbreitung zu behindern und zu verlangsamen, z.B.Schulschließungen, Verbot von Großveranstaltungen usw.....

Aber sie können auch beruhigen: Börsen undd Parlamente werden wohl weiter arbeiten können.
Alles klar, Herr Spahn, dann müssen wir uns ja auch nicht aufregen.

Wie gesagt, alles Berechnungen und Prognosen nicht von Quoten-Kaspern und professionellen Panikmachern.
Vielleicht hätte ich das nicht lesen sollen, ich fühl mich gerade völlig beschissen....

40

Donnerstag, 5. März 2020, 18:26

Die Karnevalshöhepunkt Rosenmontag bis Aschwermittwoch war der Knackpunkt. Hätte so nie stattfinden dürfen. Bundesliga-Spielbetrieb ebenfalls, das er jetzt noch so stattfindet ist verantwortungslos.
Die Winterferien und der Italien-Reiseverkehr kommen noch obendrauf.
Der starke Anstieg an Fallzahlen in Italien begann am 22. Februar.

Es geht einzig und alleine darum die Infektionswelle, die man ohnehin nicht aufhalten kann, langsam durchs Land gehen zu lassen. Eben um die Zahl der schweren Verläufe auf einem Level zu lassen, das noch halbwegs beherrschbar ist.

Leider scheinen das viele nicht zu begreifen. Selbst einige Leute in meinem direkten Umfeld, die ich bisher für intelligent hielt.
Wir haben übrigens in Deutschland von gestern auf heute die Wachstumsrate erreicht, die Italien am 22.02 hatte.
Das vom letzten Wochenende waren vielleicht Hamsterkäufe, aber das war noch keine Panik.

Wer die sehen will, muss noch zwei bis drei Wochen warten und dann mal versuchen, Klopapier und Nudeln zu kaufen.

Ich denke das es im Frühjahr bei steigenden Temperaturem und schönem Wetter aufhört, und dann im nächsten Winter wiederkommt.
Aktuell kann man nur auf einen frühen und heißen Sommer hoffen.

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