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Mittwoch, 9. Oktober 2019, 11:15

UF Pro Delta OL vs. Carinthia MIG

Guten Tag, für diesen Winter suche ich eine neue vernünftige Jacke und in die engere Wahl sind die UF Pro Delta OL und die Carinthia MIG gefallen. Da beide mit G-Loft sind mache ich mir grundsätzlich keine Sorgen das ich frieren werde aber ich hätte gerne ein paar Erfahrungswerte oder Ratschläge was ihr an den Jacken besonders toll oder schlecht findet. Wie lange haben eure UF Pro/Carinthia Jacken so gehalten? Merkt man den Unterschied von der Delta OL zur MIG? Leider gibt UF Pro auf ihrer Webseite auch keine Werte an was die Temperaturen angeht. Carinthia sagt bis -15 Grad. Was sagen die Erfahrungen? Verarbeitung etc? Würde mich über eure Meinungen freuen.

Angehabt habe ich bisher nur die UF Pro und ich war sehr positiv überrascht wie bequem und "muckelich" die Jacke ist.

Getragen wird die Jacke nur zivil zum wandern und auch mal zum pennen im Dachzelt wenn ich auf ner Tour bin. Ich habe also keine speziellen Ansprüche an die Jacke außer das sie warm sein muss und lange halten sollte.

2

Mittwoch, 9. Oktober 2019, 11:51

Ich hab die Carinthia von beiden und bin voll zufrieden. Für Winter in unseren Gefilden reicht die locker aus. Im normalen Alltag habe ich die Jacke nur mit einem T-Shirt drunter an.
Als es richtig kalt war, inklusive Regen, an der Küste, hatte ich noch eine Fleecejacke und lange Unterwäsche drunter. War kein Problem so eingepackt auch mehrere Stunden draußen zu sein bei wenig Bewegung.

Fürs wandern selbst ist mir die Jacke allerdings zu warm. Sobald ich mich bewege, zumal noch mit Rucksack etc. fang ich an zu schwitzen und mir wird das zu warm. Für den Rucksack um sie in Pausen anzuziehen ist die Jacke natürlich okay.

Einzig negativ finde ich im Alltag an der Carinthia das diese nur die beiden Brusttaschen hat. Die sind zwar wirklich groß und man kriegt einiges darunter, aber normale Taschen an der Hüfte um mal eben die Hände zu parken oder so wären auch nicht verkehrt gewesen. Ist aber Gewöhnungssache. Wirklich fehlen tun sie auch nicht.

UglyKid

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3

Mittwoch, 9. Oktober 2019, 12:04

Hey,

also ich habe mittlerweile keine der beiden Jacken (mehr) (bin halt Arcteryx-Fan), aber beide Jacken kannst du nicht miteinander vergleichen. Die UfPro entspricht von der Füllung eher der Carinthia HIG, weshalb die MIG dir im direkten Vergleich kühler vorkommen wird ;-)

Wenn ich aber jetzt mal in meine Jackenhistorie gehe, dann ist die HIG (also in deinem Fall die UfPro Delta OL 3.0) für unsere Gefilde inkl. Bewegung ein wenig overbuilt. Bei Nieselregen und rund 0 Grad hatte ich nur ein T-Shirt drunter und habe auf dem Weihnachtsmarkt geschwitzt. Aufgrund dessen würde ich dir bei deinem Anwendungsgebiet auf jeden Fall zu der dünneren MIG raten, wobei die mit Bewegung auch schnell zu warm werden wird, solange es noch solche Plusgrade sind.

Cheers,
Andi

P.S.: Und zum Schlafen im Dachzelt hast du doch hoffentlich einen Schlafsack ?(

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »UglyKid« (9. Oktober 2019, 12:05)


4

Mittwoch, 9. Oktober 2019, 15:13

Die UfPro entspricht von der Füllung eher der Carinthia HIG, weshalb die MIG dir im direkten Vergleich kühler vorkommen wird ;-)

Also das die so gut wärmen hätte ich jetzt nicht gedacht, die MIG ist zwar mit "-15 Grad" ausgezeichnet aber ist ja auch immer etwas Marketing Gequatsche dabei ;-). Ich hatte auch die MIG schon in der Hand aber konnte sie aufgrund der Größe nicht anprobieren, gefühlt machte mir die MIG aber den dickeren Eindruck. Wenn die UF Pro so wie die HIG ist, dann ist das vermutlich viel zu warm. Bin jetzt auch nicht gerade ne Frostbeule oder friere viel.

P.S.: Und zum Schlafen im Dachzelt hast du doch hoffentlich einen Schlafsack
Also zum schlafen eher weniger aber wenn ich mich mal aufgrund des schlechteren Wetters im Zelt aufhalten möchte oder morgens wenn man sich was zum essen macht oder einfach mal ne Pause. Dann bewegt man sich nicht und friert dann doch etwas schnell.

Wohnort: Wien

Beruf: Exil-Niedersachse im Alpenvorland

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5

Mittwoch, 9. Oktober 2019, 16:07

Ist denn dann die UFPro Delta ML mit der Carinthia LIG vergleichbar oder zwischen MIG und LIG?

UglyKid

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6

Mittwoch, 9. Oktober 2019, 16:26

Ist denn dann die UFPro Delta ML mit der Carinthia LIG vergleichbar oder zwischen MIG und LIG?


Na von den Werten her ziemlich genau zwischen LIG und MIG.

@Fiddich: Wenn dir aber die UfPro super passt und auch gefällt, dann nimm sie. Ich hatte sie selber noch nicht an und die Carinthias, zumindest die neuesten wirkten auf mich auch ein wenig steif, weshalb ich auch auf Arcteryx gewechselt habe.

Cheers,
Andi

Wohnort: Wien

Beruf: Exil-Niedersachse im Alpenvorland

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7

Mittwoch, 9. Oktober 2019, 16:58

Ich find die MIG und HIG auch ziemlich steif und klobig. Arc'teryx ist da wesentlich schnittiger im Design, aber meistens Made in Bangladesh und dafür halt relativ teuer. Jedenfalls ist meine Atom LT Made in Bangladesh :D

8

Mittwoch, 9. Oktober 2019, 20:40

Arc'teryx ist da wesentlich schnittiger im Design
Ich bin leider etwas dicker und kann mir dass dann nicht immer so aussuchen. Deswegen war ich sehr froh das die Delta OL einfach so in XXL gepasst hat und ich sie überhaupt zubekommen habe.

UglyKid

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Wohnort: Gelnhausen (Heimat: Alheim)

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9

Mittwoch, 9. Oktober 2019, 20:56

Die Carinthias, zumindest die neueren Modelle, sind wesentlich körperbetonter geschnitten. Zumindest fallen sie bei mir so aus. Evtl. wirkt da dann die Steifheit noch ein bisschen mit, aber in den Arcteryx habe ich gefühlt mehr Luft.

Evtl. käme für dich noch eine weitere Jacke infrage: Helikon Tex Level 7 ;-) Helikon ist etwas weiter geschnitten und ich liebe meine Malamute Weste.

Cheers,
Andi

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »UglyKid« (9. Oktober 2019, 20:57)


10

Mittwoch, 9. Oktober 2019, 21:04

Von den beiden genannten Jacken habe ich "nur" die MIG. Die 2.0er hat mir vom Schnitt nicht gefallen und ich fand sie zu kurz. Die 3.0er ist etwas länger (absolut ausreichend) und etwas besser geschnitten (es bleibt aber das nervige hochrutschen der kompletten Jacke wenn die Arme sich über Schulterhöhe bewegen und - wie hier schon einige schrieben - die klobige Passform und die Steifigkeit). Die Jacke trage ich fast ausschließlich zum Pendeln bei echten Minusgraden mit niedriger körperlicher Belastung (also eher selten, wohne und arbeite im Rhein-Main-Gebiet).

Die Arcteryx Fusion ist da schon ein anderes Kaliber: athletischer Schnitt, weich, leicht und sehr atmungsaktiv, und wenns arg frostig wird kommt die Atom LT drunter.

Die Uf-Pro kenne ich nur von der Herstellerseite, finde die Konstruktion auf Halshöhe etwas eigenartig und voluminös. So wie meine Erfahrungen mit Uf-Pro bisher sind, wird die Jacke sicherlich robust sein und du lange Freude dran haben. Bei deinem Anforderungsprofil könnte aber die Delta ML mit entsprechenden Lagen drunter die bessere Wahl sein, und bei der Rast dann die Helikon Swagman drüber.

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