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Sonntag, 11. August 2019, 12:12

Puukko - Kein alter Hut!

Ein für mich spannendes Thema bei Messern ist die Fortentwicklung klassischer Gestaltungsformen und Messerarten. Ob das nun beim Tanto der Weg des "Modern Tanto" oder die Fortentwicklung beim Material und moderner Gestaltungsform von Tanto mit klassischer Spitzenform ist wie beim Hissatsu oder beim Otanashi Noh Ken; ob es beim scheinbar nun "unsterblichen" Bowie qualitativ und in moderner Formensprache neue Modelle von Hinderer oder RMJ sind oder einfach nur der Marine Raider, der nach über 100 Jahren zwischen der Sandbank und WW2 immer noch seinen Praxisnutzen in moderner Gestaltung gezeigt hat, ob es die Fortentwicklung des FS-Konzeptes z.B. durch Les George oder den Blackhawk-Dagger oder den Eickhorn Dagger 2000 sein mag...Uberall werden klassische Formen nicht verworfen,sondern in aktueller Materialwahl und Formensprache angepasst und z.T. fortentwickelt weiterverwendet.

Das gilt auch beim Puukko, das klassisch in kleinerer Gebrauchsmesserform z.B. daherkommt wie dieses fast 50 Jahre alte Messer, eines meiner ersten und das älteste in meinem Bestand...



Die klassischen Wiedererkennungsmerkmale sind da:
Ledersteckscheide ohne Sicherungsriemen - alles was man nicht auch mit dicken Fäustlingen bedienen könnte, scheidet im Herkunftsgebiet aus...
Gerade annähernd rückenspitze Klinge, gerader Griff, kein Handschutz - so läßt sich das Messer vielseitig handhaben und kann z.B. beim Schlachten eines Rentiers oder Abfangen von Jagdwild über das Klingenende hinaus nach vorn gebracht werden. Außerdem kann das Messer so weit in Köcherscheiden eingeführt und der Griff damit vor Extremwetter geschützt werden.
Griffmaterial z.B. Lederscheiben oder Scheiben aus Birkenrinde - man friert nicht fest und hat das Messer auch "benetzt" gut in der Hand.

Diese Form hat sich über Jahrhunderte bewährt und den Stil von Puukko und Leuku geprägt.
Klassische Puukko- und Leuku-Messer sind nicht der Kernpunkt meines Interessengebiets, und ich würde mich freuen, wenn die Fachleute in der Runde hier bei dieser Gelegenheit den einen oder anderen informativen Link einfügen könnten!

Hier mal für den Start:

https://en.wikipedia.org/wiki/Puukko

https://en.wikipedia.org/wiki/Sami_knife

https://nordiskaknivar.wordpress.com/201…leuku-part-one/



Neben der Fortführung klassischer Puukko-Gestaltung insbesndere bei vielen skandinavischen Herstellern ist auch dem Durchschnittsanwender - wohl jedem - vor allem EINE Übertragung in die Moderne der Gebrauchsmesserverwendung bekannt: das Mora :)

Noch immer auch mit den Mora-klassischen runden Holzgriffen zu haben, dominiert hier doch mittlerweile die in Material und Form moderne Gestaltung von Messern wie dem geradezu legendären Companion, später dann z.B. auch den Bushcraftern und neuen Serien wie Garberg und Kansbol: Kunststoffgriffe, vor allem aus einer Art Gummi...das liegt dann auch "benetzt" und mit kalten Händen sehr sicher in der Hand, für m i c h ist auch die Ergonomie sehr gut. Auffallende Veränderung ist die Einführung eines moderaten Handschutzes bei den meisten Modellen, viele Anwender begrüßen das und müssen z.B. auch kein Ren mehr schlachten, bekommen dafür aber dann mehr Sicherheit vor dem Verrutschen nach vorn, sowohl durch das rutschhemmende Gummi als auch das kleine PE...



Mora bleibt bei der für die Mehrzahl der Puukko-Messer typischen geringen Klingenstärke und variiert die Klingenform zwischen der Puukko-typisch spitzen Form und der eher Leuku-typischen mit mehr "Belly" vorn...



Außer Morallergikern wie dem Heide-Apachen können da also die meisten Anwender ein für sie passendes Gebrauchsmesser finden, solange der Gebrauch nicht allzu sehr ins Mißbräuchliche und den "Hardcore-Bereich" abdriftet :)

Ich hab diese Messer recht lange zwar nicht verachtet, aber für den Eigengebrauch wenig in Betracht gezogen, das hat sich mittlerweile geändert, und Jasmin benutzt auch gegen die Konkurrenz hochpreisiger Mitbewerber in meinem Bestand nichts lieber als die Moras, die mittlerweile im Dutzend taktisch deponiert, an Rucksäcke geschlauft oder beigepackt sind, um in den Ferienküchen oder beim Pilzesuchen bereit zu stehen :)


Wer das Puukko zwar schätzt, aber eine moderne und vor allem auch stabile "Unimog"-Variante für härtere Arbeiten besser gebrauchen kann, ist bekanntlich mit dem "Jägermesser" der schrägen finnischen Varusteleka-Truppe bestens bedient, das unter der Eigenmarke Terävä als Jääkaripuukko vertrieben wird. Es wurde hier ausführlich vorgestellt:

Terävä Jääkäripuukko 110 Carbon - oder: Unimog mit Klinge





Unterscheidungsmerkmale zur klassischen Ausgabe sind hier der Kunststoffgriff, der ebenfalls einen moderaten Handschutz aufweist, der als Hebelkante/Schlagstück hinten herausragende Erl und eine vergleichsweise üppige Klingenstärke.

Veränderungen von Griffmaterial, oft auch das Hinzufügen eines kleinen Handschutzes und eine Veränderung der Klingenstärke scheinen insgesamt typische "Evolutionsschritte" der modernen Pukko-Abkömmlinge zu sein.


Die Lederscheide hat einen Druckknopf, das Messer sitzt aber so fest in der Scheide, daß man auch bei Fäustling-Temperaturen nicht in hilfloses Gefummel verfallen müßte :)



Das 11er-Jägermesser (übrigens nach der finnischen Militäreinheit, aber auch mit diesem Bezug ein reines Gebrauchsmesser!) hat meine Sehnsucht gestillt nach einer 42a-konformen Form einer früheren Puukko-Modernisierung aus Skandinavien: dem vom Berufssoldaten Peltonen entwickelten Gebrauchs-/Einsatzmesser Sissipuukko M95, in der fünfzölligen Version M07...



Peltonen hat sozusagen dem Terävä-Modell "vorausgedacht" bei der Gestaltun eines modernen Einsatzmessers auf der Basis eines Puukko.
Auch hier findet man einen Gummigriff mit kleinem PE für sichere Handhabung und eine stärkere Klinge als beim klassischen Puukko, hier auch beschichtet und differtiell gehärtet, um Messer-Ausfälle durch Klingenbrauch im Einsatz auf jeden Fall auszuschließen...

Ich besitzte meines seit vielen Jahren, und es ist für mich immer noch ein Musterbeispiel ausgezeichneter Evolution mit dem Ergebnis eines hervorragenden Outdoormessers.

"Erfunden" hat aber auch Peltonen die Puukko-Modernisierung nicht. Wer wars (unter anderem)? Nein, nicht die Schweizer, sondern "der" Russe. Karelien war ja lange russische Provinz, und die nordischen Messerformen haben die russische Messergestaltun wesentlich mitbeeinflußt sowohl beim PE-losen Puukko als auch insbesondere einer Vielzahl von Fortentwicklungen, oft mit PE, die wir als "Finka" oder "Finskiy" kennen....

Auch die haben wir hier schon zuweilen vorgestellt, und ich mag mein A&R Finka wirklich :)

Näher am klassischen Puukko ohne PE, aber mit modernem Griffmaterial und stärkerer Klinge umgesetzt ist die "Smersh"-Reihe, hier mit einem NOKS Smersh 3.




Die Namensgebung stammt von einer russischen Kampagne "Tod den Spionen", und das Messer ist als SE-Tool bekannt geworden, bleibt aber - viel mehr als "nebenbei" - auch ein sehr nützliches Gebrauchsmesser, denn es ist eben ein Puukko, wenn auch hier mit stabiler 6mm-Klingenstärke....

Hier hat es klassisch kein PE, es gibt aber Smersh-Variaten auch mit Handschutz, die aber dann aus russisch-rechtlichen Gründen hier schwer zu bekommen sind....







Da sind wir dann wieder beim "Finka" :)

From Russia with love


Im Custom-Bereich kann man dann natürlich die Phantasie schießen und die Variationslust spielen lassen und Puukko-Elemente z.B. auch mit denen des Aikuchi und der Materialstärke und Griffgestaltung US-amerikanischer Jagd- und Gebrauchsmesser zu einem Crossover-Modell wie dem "Taiga" verbinden, das Roman "Juchten" für mich gemacht hat :)



Einseitig herumgezogene Fingermulden wie bei Randall, ein Lederscheibengriff, den diesen mindestens nicht nachsteht und eine unzerstörbar stabile rückenspitze gerade Klinge....



Sicher könnt auch Ihr noch etwas zu modernen Puukko-Modellen und -Abkömmlingen beitragen!
Ich würde mich freuen, sowohl über moderne Custom-Puukko-Beispiele als auch über Gebrauchsmesser / Einsatzmesser mit Puukko-Tradition! :)
»Micha M.« hat folgende Bilder angehängt:
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suomi70

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2

Sonntag, 11. August 2019, 12:55

Hallo Micha

Dass beste, was ich heute lesen konnte, war dein Beitrag. 8o
Das fast 50 jährige, ist eines der schönsten Puukko wo ich je gesehen habe.
Ja so ein Puukko würde zu meinem Nickname und meiner Tikkakoski gut passen. :D
Wie sagt man: "alte Besen, kehren gut."


LG

Sacha
„Wenn du Frieden willst, redest du nicht mit deinen Freunden. Du redest mit deinen Feinden.“

George

Alter Sack

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Beruf: Bin zu alt für den Scheiß...

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3

Sonntag, 11. August 2019, 13:59

Moin Micha. Schöner Bericht.

Hier noch eine Abwandlung vom klssischen Puuko.
Heimo Roselli Hunter.

Sorry. Bilddatei ist zu groß....
Gruß George
Sabbel nich, datt geit...

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »George« (11. August 2019, 14:02)


suomi70

hier bleibt ich!

Wohnort: Schweiz

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4

Sonntag, 11. August 2019, 14:35

Hallo @George

Nach einem Tipp von Micha, verwende ich nur noch Picr.de. Zum Fotos hochladen. :thumbup:

https://picr.de


Gruss

suomi70
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Greider

Ein Leben ohne Bauchtasche ist möglich, aber sinnlos.

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5

Sonntag, 11. August 2019, 16:35

Guten Tag.

Schöner Thread mal wieder @Micha M. Ich habe heute ein paar Bilder gemacht und warte noch meinerseits auf zwei Neuzugänge sowie den Besuch eines Freundes mit seinen zwei Vertretern; dann stell ich hier mal ein....

Übrigens der Faden läuft ja unter "Feststehende Messer", was natürlich richtig ist; jedoch haben z.B. Cold Steel mit dem Finn Wolf (aktuell, nicht zu verwechseln mit dem Fixed unter selbem Namen) als auch Real Steel mit dem Bushcraft Folder, dementsprechende Klappmesser im Angebot.

Tante Edit sagt Links mangels Besitz.
Hier die zwei mir bekannten skandinavisch inspirierten Folder
https://www.cold-steel.de/Shop/Taschenme…7_479_1105.html
https://www.bladewalkers.de/2018/08/15/r…shcraft-folder/

Von Cold Steel gibt bzw. gab es im Budget Bereich nicht nur den feststehenden Finn Wolf sondern auch den Finn Bear und Finn Hawk. Der alte Wolf kommt später mit Bild; letztere zwei besitze ich auch nicht.
https://www.coldsteel.com/finnbear.html
https://www.coldsteel.com/finnhawk.html




Gruß
Rainer
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Greider

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Greider« (11. August 2019, 17:47)


6

Sonntag, 11. August 2019, 17:13

Sehr gern, und zumindest mir sind da auch Ausführungen und Infos zu Puukko-Foldern sehr willkommen!
Im Russen-Thread haben wir ja auch längst diese Trennung aufgehoben und zeigen beides gemeinsam. Und warum auch nicht? Zum Thema "Tanto" macht es doch z.B. auch Sinn, Folder wie das Otanashi neben Fixed wie dem Yukanto zu diskutieren :)

Also immer ran damit! :)

Greider

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7

Sonntag, 11. August 2019, 17:59

@Micha M. Ich habe den Post #5 dementsprechend mit Links bestückt.
Übrigens greifen auch andere Messerhersteller das Prinzip der Budgetler aus dem hohen Norden gerne mal auf, beispielsweise hier von United Cutlery
https://www.unitedcutlery.com/ProductDet…o=UC3202&cat=BM
Oder auch Böker unter "Magnum" https://ueberlebenskunst.at/survivalshop…r-magnum-falun/
https://www.angelcenter-soest.de/Boeker-…hwarz--596.html
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Greider

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Greider« (11. August 2019, 18:06)


8

Sonntag, 11. August 2019, 18:03

Stimmt, die Ähnlichkeiten sind ja nicht nur bei CS zu erkennen :)
Übrigens gibts ja bei den modernen "Budgetlern" (gefällt mir :) ) nicht nur Mora, sondern z.B. auch Lindblom und Hultafors....
Aber das United Cutlery sieht schon ziemlich nach Mora aus...

Greider

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9

Sonntag, 11. August 2019, 18:09

Definitiv @Micha M. Lindbloms und Hultafors kommen dann im Bildteil, außerdem hab ich da auch noch ein angeblich finnisches Klonmesser gefunden; Flohmarktfund. Denke die Klinge ist aus Trompetenblech, aber für Jobs im Schuppen ok.
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Greider

10

Sonntag, 11. August 2019, 18:23

Also wir haben hier ein Lindblom, auch nicht gerade das Randall Schwedens, das nun schon 10 Jahre Jasmins Garten- und Balkonarbeit überlebt hat :)

Greider

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11

Sonntag, 11. August 2019, 19:10

Jo da hab ich das Lindbloms "Force": mein Favorit für gröbere Küchenjobs. In lebensbeJAendem schlumpfblau und mit rostträger Klinge, welche sogar ich scharf kriege. Der Griff liegt erstaunlich gut in der Hand und ich würde die doch etwas längere Klinge von der Stabilität her schon Richtung Mora Robust/Heavy Duty Companion bzw Hultafors Grobmesser sehen. Und jetzt Schluss hier sonst hab ich zu den Bildern keinen Text mehr :bangdesk:
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Greider« (13. August 2019, 13:28)


12

Sonntag, 11. August 2019, 19:45

Skandi ist aber nicht gleich Puukko, oder?
Ich habe mich auf die klassische Form eingelassen und es bisher nicht bereut. Wie ein messerreviewender Youtuber so nett sarkastisch frotzelte über ihn erreichende Nutzermeinungen zu Puukkos und Co.: “Oh mein Gott...kein Fingerguard ... die Finger werden in die Klinge rutschen und wir werden sterben“. Ich war früher auch ein Fingerguard-Beführworter.

Das Peltonen hab ich auch im Bestand.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »columbo« (11. August 2019, 19:46)


13

Dienstag, 13. August 2019, 12:42

Schönes Thema ! :)

Mir gefallen da ja eher die klassischen Puukkos ( muss am fortschreitenden Alter liegen... :D ).
Im Serienbereich kämpft man da teilweise mit ärgerlichen Verarbeitungsmängeln; meist unschöne Spaltmasse am Übergang Klinge/Griff.

Was ich aus eigener Erfahrung empfehlen kann,sind da Puukkos der Firma "Ahti" - die sind für das Geld sauber gemacht.



Auch gut: "Kauhava" Puukkos,erhältlich bei brisa.fi:



Einen zwiespältigen Eindruck bei Serienmessern hinterlassen eigentlich immer die Scheiden - toll sind die meisten nicht....

Wer statt im Netz lieber in Büchern nach Infos für traditionelle Puukkos sucht,dem sei dieses Buch ( meins ist von amazon ) ans Herz gelegt - klasse Bilder und top Infos:




Ach ja,ich hab noch zwei Puukkos und ein Leuku,alle geschmiedet von Roman/"juchten". Die sind natürlich eine Klasse für sich und zuverlässige Werkzeuge,die auch mal grober rangenommen werden können:


Greider

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14

Dienstag, 13. August 2019, 13:27

@rumpeltroll grüß dich. Schöne Exemplare; gerade die traditionellen Lederscheiden mit dem gebogenen Ende geben so ein schrulliges Flair dazu.

Übrigens hier noch ein Hersteller (der auch ein paar hier weniger passende Folder im Programm hat), welcher irgendwie weniger vertreten scheint hier? Martinii aus Finnland
https://www.eknives.de/messer-marken/marttiini-messer/

So heute kam einer von zwei Neuzugängen an; der andere sollte folgen bald. Dazu heute noch Besuch am Abend und bald folgen Bilder hier.... ;)
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Greider

15

Dienstag, 13. August 2019, 13:40

Marttiini ist recht bekannt und sehr untaktisch ... nix für TFDE-User :D

Teilweise sackrisch teure und feine Customs.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »columbo« (13. August 2019, 23:42)


deovolens

Meister

Wohnort: Belgien

Beruf: Wirtschaftsingenieur

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16

Dienstag, 13. August 2019, 14:44








Lange her war für mich der Puukko DAS Messer.
Micha du bist auch ein Fan :thumbsup:

Dieser Beitrag wurde bereits 7 mal editiert, zuletzt von »deovolens« (13. August 2019, 15:03)


optimal

Erleuchteter

Wohnort: Regensburg

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17

Dienstag, 13. August 2019, 15:17

Servus!
Das Puukko mit dem Pferdekkopf am Anfang war vor mehr als 50 Jahren auch eines meiner ersten Messer! Es ging im Laufe der Zeit leider seine eigenen Wege! Sehr schade!
Grüße!

18

Dienstag, 13. August 2019, 15:34

Deovolens: Gar nicht einmal so ausgeprägt....
Ich besitze sonst keine klassischen nordischen Messer...vielleicht kommt bei Gelegenheit mal ein kleines Ahti dazu.
Aber sonst ist das alte Pferdekopf-Puukko tatsächlich der einzige "Klassiker".
Ich hab sonst eher die gezeigten modernen Varianten, die alle wirklich gute Gebrauchsmesser sind.

Greider

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19

Mittwoch, 14. August 2019, 15:44

So. Jetzt also mal eigene Bilder :

Nun ich kann eine gewisse Vorliebe für moderne Skandinavier (und davon inspirierte Asiaten oder Südamerikaner) nicht abstreiten :love:

Das Mora Bushcraft sowie Real Steel Bushcraft und auch das Hultafors OK4 gehören Freunden. Den Vertreter von Real Steel würde ich sogar als schönen Vertreter dieser Gattung bezeichnen; übrigens auch ein Fulltang aus D2; angeschafft als stabiles EDC Messer.

Ich selber besitze nun als Fulltang Skandinavier das legendäre TerääX Jägermesser, gar nicht so hässlich wie erwartet aber definitiv DAS Arbeitstier schlechthin mit sehr ansprechender Kydex hier von @Argento . Darauf folgt mein erstes Condor, ein Terrasaur. Wollte nicht auf die orangene Version warten, Danke @geronimo für den Tipp. Leider konnte ich kein Mora Garberg auftreiben für die Bilder: meiner Meinung nach wäre dann das TeräX Mr. Hyde, Garberg Dr. Jekyll und der Terrasur irgendwo dazwischen :crazy:
Übrigens beim Thema (mehr) Stabilität: Exemplare wie Mora Robust oder Companion Heavy Duty, Hultafors Grobmesser oder OK1/Ok4, sowie auch ein Cold Steel Finn Bear vertragen auch ohne Fulltang sehr viel. Allerdings nutze ich solche Messer hier nicht für Zugriffe oder Autorettung o.ä.; auch bin ich kein Freund von Batoning oder Messer im Steigeiseneinsatz.... Jeder mag hier Prioritäten anders setzen.

Etwas aus der Reihe tanzen hier generell meine beiden Cold Steel, zum einen das alte Finn Wolf als auch das Survival Edge. Ersteres ist definitiv ein besseres Küchenmesser, für Fischer z.B. Mir reicht es im Wald auch, fungiert aber hauptsächlich draußen im Garten beim grillen/kochen. Zum Survival Edge inspirierten den guten Herrn Thompson angeblich (auch) die Skandinavier, daher nehme ich es hier mal mit dazu.
Bei Fragen einfach kurz "schreien" :hae;
»Greider« hat folgende Bilder angehängt:
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Greider

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Greider« (14. August 2019, 16:09)


Greider

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20

Mittwoch, 14. August 2019, 15:48

Anmerkung: Das Gruppenfoto auf dem TT Essential Pack ist nicht mehr ganz aktuell bezüglich meiner Messer.
»Greider« hat folgende Bilder angehängt:
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