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UglyKid

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1

Samstag, 30. März 2019, 09:59

Rock Creek / Hanwei Springbok...Unboxing und spätere Erfahrungen

Halli Hallo,

ich habe diese Woche wieder einmal ein Haben-Wollen-Messer gesucht. Die Bedingungen für das Messer waren allerdings nicht so einfach und begrenzten auch mit eurer Hilfe die Kandidaten auf eine nicht ganz so große Anzahl. Hier geht es zur Suche: Rostfreies Fixed mit Lederscheibengriff

Am Ende bin ich dann doch bei dem Rock Creek / Hanwei Springbok hängengeblieben und möchte euch hier die ersten Eindrücke schildern...

Ich habe es mir dann bestellt, weil ich mal ein Rock Creek / Hanwei Teton und andere Folder hatte und weil es diesen Thread gab: Hanwei / CAS Iberia "Rock Creek" - Messer mit Lederscheibengriff

0) Daten laut Hersteller

Gewicht: rund 142 g
Komplettlänge: rund 20 cm
Klingenlänge: rund 9 cm
Klingendicke: rund 0,48 cm
Stahl: HWS-1 (rund 58-60 HRC)
Griff: Lederscheiben

1) Die Verpackung
Naja, darauf lege ich keinen Wert, denn das Messer soll ja mal tatsächlich von mir gebraucht werden. Sie schützt das Messer, wird aber gleich entsorgt ;)

2) Der Griff
Der Lederscheibengriff fasst sich mit meinen S-Größe-Händen super an und nichts drückt oder stört. Die leichten Riffelungen an dem Fingerschutz gibt es zwar, aber ich merke sie so gut wie gar nicht.

3) Die Klinge
Die Größe der Klinge ist genau das, was ich gesucht habe. Der Auslieferungszustand war so scharf, dass die Haare von Ärmchen ohne Probleme rasiert wurden. Wie sich der Stahl auf lange Sicht schlägt, werde ich aber mal später berichten.
Im oberen Bereich hat die Droppoint-Klinge eine Riffelung, die wirklich gut gemacht ist. Sie weist genug Widerstand auf ohne wie eine Hufraspel zu wirken.
Andere Hersteller würden die Machart des Klingenfinishs als Two-Tone-Finish bezeichnen und 20,-€ mehr dafür verlangen. Wie es gemacht ist...siehe unten.
Bei dem Anschliff bin ich mir noch nicht ganz sicher, ob es wirklich ein Flachschliff ist oder ein Kontaktrad mit sehr großem Radius war ?( Es fühlt sich wie ein Hohlschliff an, Genaueres werde ich mal nachliefern.
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UglyKid

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2

Samstag, 30. März 2019, 10:03

4) Die Scheide
Die Scheide wirkt robust und hält das Messer gut fest. OK, sie ist noch ein wenig steif. Die Metallbeschläge sollen sicherlich dem Durchstichschutz dienen und im oberen Bereich das Einschneiden verhindern. Ob man das wirklich braucht...naja, ich werde sie nicht nutzen, da ich zum Glück 3 andere Scheiden habe, die ich für das Messer nutzen kann und mir weitaus besser gefallen. Allerdings wurde ich sagen, dass die Scheide für ein Serienmesser in dem Preissegment gut ist und ich schon schlechteres hatte.

5) Die Verarbeitung / Allgemein

Die Klinge soll geschmiedet sein...irgendwie kann ich das nicht glauben, kann aber den Gegenbeweis auch nicht antreten. Evtl. wurde wie bei anderen Herstellern ( ;) :D ) 1x mit dem Hammer drauf geschlagen und schon darf man es so nennen.
Der Griff mit den Lederscheiben ist gut verarbeitet. Nur zum hinteren Knauf kann ich im oberen Bereich einen minimalen (wirklich minimalen) Übergang merken.
Die Klinge weist noch Schleifspuren auf und die Satinierung wirkt ein wenig grob. Für den Preis finde ich es aber noch ok, zumal, wie oben angedeutet, ich das Messer nutzen werde.
Ob der vordere Fingerschutz/das Parierelement verlötet ist, kann ich nicht sagen. Es ist allerdings ebenso wie hintere Knauf sehr ordentlich angepasst. Ich kann nur einen minimalen Spalt auf einer Seite erkennen...mein Bark River Materhorn würde sich freuen, wenn es ebenso genau angepasst worden wäre :D Der Griffabschluss soll laut Hersteller verschraubt sein, was ich allerdings nicht überprüfen kann.
Out of the box wies sowohl die Klinge als auch der Griffabschluss einige Kratzer auf. Ob das bei jedem Exemplar ist, kann ich nicht sagen. Aber wer es also als Vitrinenstück haben möchte, der sollte darauf achten.

6) Fazit
Wenn ich ehrlich bin, dann kann das Messer von der Verarbeitung nicht ganz mit meinem Mark 1 Hirschhorn mithalten, weshalb ich vermute, dass das Linder Mark 1 Lederscheibenmodell das etwas besser verarbeitete Messermodell wäre. Allerdings bin ich mit dem Messer im Moment wahrscheinlich doch glücklicher, denn die Größe spricht mich voll und ganz an und über die leichten Verarbeitungsmängel kann ich deshalb hinwegsehen. Wen das stört, der sollte das Mark 1 in Betracht ziehen. Wer aber sieht, dass die Lederscheibenmesser in diesem gesuchten Segment etwas rar sind, sollte das Springbok auf jeden Fall im Auge behalten.

So, das war mein erster Eindruck von dem Messer. Falls mir noch mehr einfällt, werde ich es in einem weiteren Post ergänzen. Über Erfahrungen werde ich weiter berichten ;)

Cheers,
Andi
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schlangus

Infizierter

Wohnort: Ruhrpott

Beruf: Meister der Elektrotechnik

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3

Samstag, 30. März 2019, 11:35

Hallo Andi

vielen Dank für Deine Vorstellung und das Teilen Deiner Erfahrungen zu dem Messer.

So wie ich das Messer auf Deinen Bildern sehe sieht es recht schick aus und gefällt mir optisch ganz gut.

Beste grüße aus Jinzhong
Thomas

Solution

sehr erfahren!

Wohnort: Dietzenbach

Beruf: Feuermacher

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4

Samstag, 30. März 2019, 11:51

Hallo, danke für die vielen tollen Bilder, aber die Specs von den guten Stück könntest du vielleicht noch ergänzen. ;)
Kann jemand was zu dem HWS-1K Stahl sagen?
In der Gülle schwimmt die größte Scheiße immer oben.

UglyKid

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5

Samstag, 30. März 2019, 13:01

Ich füge die Daten mal doch oben ein, da mir eh noch ein paar Rechtschreibfehler aufgefallen sind :D

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »UglyKid« (30. März 2019, 13:05)


6

Sonntag, 31. März 2019, 09:22

Wo kam das denn noch her, Kid? Hab schon lange keins mehr angeboten gesehen...

UglyKid

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7

Sonntag, 31. März 2019, 13:00

Wo kam das denn noch her, Kid? Hab schon lange keins mehr angeboten gesehen...


Hey Micha,

ich habe es bei Swords and More entdeckt. Ich nenne den Händler mal, weil kein FoPa die Marke (zumindest ist es mir nicht bekannt) im Programm hat.

UglyKid

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8

Sonntag, 31. März 2019, 13:06

Also als kleine Ergänzung zu dem Messer:
Der Stahl ist wirklich rostfrei. Von einem Anlaufen ist nichts zu sehen, obwohl es mittlerweile mit Senf, Orangen, Gemüse, Kartoffeln, Zwiebeln, etc. in Berührung gekommen ist und ich es nicht immer gleich abgewaschen habe.

Zu der Schärfe: Es hat richtig Spaß gemacht, mit dem Messer das Grillgemüse und den Kartoffelsalat zuzubereiten. Es ist jetzt nicht die höchste Beanspruchung für einen Schärfetest, aber das Messer schneidet für mich sehr gut. Sobald ich mehr dazu berichten kann, werde ich es hier posten.

Cheers,
Andi

waldwandler

Fortgeschrittener

Wohnort: Schaumburger Land

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9

Mittwoch, 3. April 2019, 13:46

Kleine Ergänzung noch von mir. Das Messer auf jeden Fall außerhalb der Scheide aufbewahren. Ich habe das Nyala einige Monate in der Scheide gehabt und der Stahl zeigt sich empfindlich gegenüber der Gerbsäure im Leder und weist leichte Korrosionsspuren auf. Andere Rostfreie sind da deutlich beständiger.
Schönen Gruß vom Waldwandler

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