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Dienstag, 26. Februar 2019, 15:33

Erfahrungen mit dem KME Sharpening System? Besser ein anderes System?

Hi,

ich möchte mir in nächster Zeit ein neues Schärfsystem zulegen. Ich möchte ein "guided sharpening System" haben, also eines bei der der Schleifstein über das Messer geführt wird. Erfahrungen diesbezüglich habe ich nur mit einem Chinesischen Edge Pro Apex und einem Uralt-Lansky-Set gemacht. Beides war eher ernüchternd.

Ich habe bereits mehrere Schleifsteine und einen Sharpmaker - diese Art des Schleifens interessiert mich aber einfach und ich würde es gerne mal ausprobieren.


Jetzt bin ich mir noch nicht ganz sicher welches System ich mir zulegen soll. Ich tendiere aber zum KME. Was mir daran gefällt ist, dass es vergleichsweise kompakt und transportabel ist und vernünftige Steine zu halbwegs erschwinglichen Preisen bietet. Außerdem gibt es das System seit >10 Jahren. Das ist finde ich auch ein Vorteil, weil man wahrscheinlich auch in ein paar Jahren noch Ersatz- und Erweiterungsteile bekommt. Der größte Nachteil ist laut diverser Berichte die faktisch vorhandene Beschränkung auf 16-25cm Klingenlänge die man gut schleifen kann, bevor es sehr unpraktisch wird. Diese wäre für mich kein großes Problem. Mein größtes Küchenmesser hat 21cm Länge. Küchenmesser schleife ich ohnehin lieber auf japanischen Wasserschleifsteinen freihand. Meine meisten anderen Messer liegen bei 6-12cm Klingenlänge. Das passt also.

Trotzdem würde mich interessieren, welches System ihr empfehlen würdet.

Ebenfalls interessant fand ich folgende Systeme (die ich aber aus angegebenen Gründen nicht so gut wie das KME finde):

-Wickededge (sehr teuer, mittelgroß)
-Edge Pro (sehr teuer, mittelgroß)
-Edge Pro Apex (mittelgroß, Originalsteine okay - ich finde KME trotzdem insgesamt besser)
-Hapstone V7 / M2 (nicht in der EU erhältlich, mittelgroß bis groß, Originalsteine mittelmaß, neue Steine kosten vergleichsweise viel)
-Kazak PRO (nur aus Polen zu beziehen, sehr unbekannt, sehr groß, Originalsteine???)
-TSProf (nur aus Russland zu beziehen, sehr teuer, groß)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »NicoColt1911« (26. Februar 2019, 17:06)


Wohnort: Niederösterreich

Beruf: selbständiger Sklave

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2

Dienstag, 26. Februar 2019, 16:19

Hallo, ich kann den Wicked Edge nur empfehlen.
Bzgl. groß und teuer gibt es mittlerweile den "Wicked Edge Go", der kompakter und günstiger ist.
Die "Steine" kosten natürlich das gleiche.
Ich liebe das beidhändige Arbeiten mit dem Teil und würde es mir jederzeit wieder kaufen. Persönlich hab ich die alte Version, mit Kardangelenk anstatt Kugelgelenk bei den Führungsstäben. Mit etwas Feingefühl ist das aber kein Problem. Die aktuellen Modelle mit Kugelgelenk finde ich eindeutig besser, aber den Neukauf rechtfertigen sie für mich nicht. Dafür ist es dann doch zu teuer.

ChilliHeaD

Neueinsteiger

Wohnort: SchweiZ

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3

Dienstag, 26. Februar 2019, 16:31

Hallo

Bei mir hat sich das Edge Pro System bewährt.
Mittlerweile habe ich mir zusätzlich Naniwa Chosera Steine zugelegt.
Diese sind abrassiver als die originalen und sind aus meiner Sicht leichter zu pflegen.
Damit schärfe ich alle Messer bei denen die Klingendicke >2mm ist.
Bis jetzt funktioniert es super und bring alle Schneidfasen auf Hochglanz sowie einwandfreie Schärfe.

Dünnere Klingen schleife ich mit einem Wasserstein (Shun 1000/6000 Körnung) von Hand.

Das Wicked Edge interessiert mich auch schon seit langem. Jedoch würde ich es ohne vorherigen Praxistest nicht kaufen. Der Preis für das Gerät sowie Zubehör ist schliesslich sehr hoch.

Gruss
ChilliHeaD
Wenn etwas verdächtig aussieht, dann ist es das!

4

Mittwoch, 27. Februar 2019, 19:04

Danke schonmal für Eure Meinungen. Ich werde es mir wohl nochmal überlegen. Letztendlich ist es wahrscheinlich immer ein bisschen der Sprung ins kalte Wasser - die Wahrscheinlichkeit dass einer alle Systeme probiert hat ist ja doch nicht so groß. ;)

Anvil1971

Super-User

Wohnort: Ruhrpott-Republic

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5

Mittwoch, 27. Februar 2019, 20:02

Von mir auch noch eine klare Empfehlung für den Wicked Edge.
Hatte vorher diverse Systeme (Lansky, Edge Pro Apex, Sharpmaker), aber der Wicked Edge ist eine Klasse für sich.
Natürlich recht teurer, ich würde ihn aber immer wieder kaufen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Anvil1971« (27. Februar 2019, 23:03)


6

Mittwoch, 27. Februar 2019, 21:11

Hallo zusammen,

ich nutze den KME und kann mich darüber nicht beklagen.
Wie ja schon erwähnt wurde ist man in der Klingenlänge etwas beschränkt gegenüber dem Edge Pro. Dieses Manko würde sich aber durch eine längere Führungsstange ausgleichen lassen.
Ein großer Vorteil ist es aber, dass sich die Klinge von beiden Seiten bearbeiten läßt ohne die Klemmung zu lösen und dass sie stabil fixiert ist und nicht von Hand in Position gehalten werden muß.
Das mitgelieferte Zubehör ist von guter Qualität und die erreichbaren Ergebnisse können sich wirklich sehenlassen. Für eine Spiegelpolitur reicht es allerdings nicht ganz.
Das optional erhältliche Zubehör bewegt sich finanziell gesehen im vertretbaren Rahmen und es gibt sogar einen Führungsstab der es ermöglicht ballige Anschliffe zu bearbeiten.
Das kenne ich von keinem anderen System...

Unterm Strich kann ich den KME absolut empfehlen.
Er bildet sicher nicht die Spitze im Bereich der Schleifsysteme, aber das gebotene PLV geht für mich absolut in Ordnung.
Ich würde sogar sagen, dass es besser als beim Wicked Edge oder Edge Pro ist und ich würde mir den KME wieder zulegen.

Beste Grüße
David

Edit: um niedrige Klingen zu schleifen, wie die eines Victoinox, braucht man eine flachere Spannzange. Sonst bleibt man mit der Schleifplatte an der Klemmung hängen oder es sind nur extrem steile Winkel möglich.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Francis« (27. Februar 2019, 23:40)


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