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NinjaTurtle

Taktische Schildkröte

Wohnort: dörfliche Ex-Hauptstadt

Beruf: Zirkusdirektor

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41

Mittwoch, 16. Januar 2019, 23:09

@Brotlosebrotdose:
Knaller - dann aber hoffentlich Tanto?


@Silverhawk:
Ja, die Frage ist zurecht verpönt aber Kostenpunkt? (nur ca. ...)

Sieht nach verdammt viel Arbeit aus...

Wohnort: Bayern

Beruf: Knochenbrecher

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42

Mittwoch, 16. Januar 2019, 23:12

Wobei ich es auch sehr löblich finde das immer alle Werkzeuge zum zerlegen und reinigen dann bei gelegt werden und das Vertrauen ein Stück weit in die Hand des Endverbrauchers gelegt wird.
Nach dem Motto "schau rein und du wirst sehen wie nahezu perfekt unsere Fertigungstoleranzen sind und es gibt nichts zu verbergen"
Wenn man Mal Strider in den Punkt nimmt, erlischt die Garantie ja mit der ersten Umdrehung einer Schraube.
Und der lebenslange Spa Service wird von vielen Amis ja gerne missbraucht, um abgerocktw Modelle wieder fit zu machen und diese wieder gewinnbringend zu verkaufen, @Daywalker wird wissen was ich meine.
Reeve Lover - Victorinox Fanboy - Strider Owner

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Knifeaddicted« (16. Januar 2019, 23:34)


43

Mittwoch, 16. Januar 2019, 23:27

@ NinjaTurtle
ne ne ich steh auf Insingo Klingen. Tanto ist eigentlich nicht meins obwohl je länger ich die Reeve Tantoklinge betrachte sie mir immer besser gefällt. Ich warte noch auf Daywalker bis er sein jetziges EDC schärft und wie dann seine Praxiserfahrung ist. Irgendwie gehts nicht ohne Daywalker....soll eigentlich ein Lob sein da er doch umfassendes Hintergrundwissen hat und seine EDC auch durchwechselt. Wenn ich ein passendes EDC gefunden habe bleibe ich dabei. Ich mag keine Veränderungen.

44

Donnerstag, 17. Januar 2019, 08:36

@Brotlosebrotdose:
Knaller - dann aber hoffentlich Tanto?


@Silverhawk:
Ja, die Frage ist zurecht verpönt aber Kostenpunkt? (nur ca. ...)

Sieht nach verdammt viel Arbeit aus...
500.-€

Daywalker

Sebenzarista

  • »Daywalker« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Südlicher Sektor

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45

Donnerstag, 17. Januar 2019, 08:48

Moin zusammen!
Frage an Daywalker (ich glaube da hat er die meiste Erfahrung in Geschichte). Wann begann die Ära der Inlays und wieviele Sorten hat er da angeboten? Wir unterhalten uns jetzt von einer Verringerung von 5 auf 3 Hölzer.....vielleicht war aber der Durchschnitt immer nur 3 Hölzer ?(

Die Original Sebenza, also die erste Serie der Sebenza, nach den handmades, hatten nie Holz-Inlays. Die gab es nur als plain titanium und später dann auch mit Grafiken. 1996 kam das Regular und auch dafür wurden standardmäßig keine Holz-Inlays angeboten. 1999 kam man dann auf die Idee, "Annual Sebenza", als "Jahres-Editionen", auf Basis des Regular zu machen. Die Idee mit den Editionen ist also schon älter ... Hier wurden dann auf der presentation scale vollflächige Holz- und Mammut Inlays eingearbeitet. Auf der lockbar Seite ein Streifen, wie später bei Classic und 21 auch. Man hat von jeder Edition immer 60 Stück gemacht. 30 large und 30 small. Darunter jeweils auch ein paar Exemplare mit Damastklinge. Es gab aber nicht jedes Jahr nur 1 Edition, sondern mehrere. In einigen wenigen Jahren gab es 10, 11 Editionen in einem Jahr. Diese Liste ist nicht ganz perfekt, aber sie gibt eine Idee darüber, wie viele Editionen es in jedem Jahr gab und mit welchen Inlays:1999 - California Buckeye; Dyed California Buckeye; Box Elder; Dyed Maple Burl; Spalted Maple Burl

2000 - Desert Ironwood; African Blackwood; California Buckeye; Maple Burl

2001 - California Buckeye; Maple Burl; Desert Ironwood; Bocote; Curly Maple

2002 - California Buckeye; Desert Ironwood; Box Elder; Ebony

2003 - Curly Maple; Bocote; California Buckeye; Box Elder Burl; Redwood Burl; Maple Burl; Snakewood, Desert Ironwood, Spalted Maple, Walnut, Macassar Ebony, Mammoth

2004 - California Buckeye; Maple Burl; Snakewood; Ebony; Redwood Burl; Bocote; Box Elder; Desert Ironwood; Mammoth; Walnut; Spalted Maple; Curly Maple; Black Palm

2005 - Snakewood; Desert Ironwood; Amboyna; Box Elder Burl; Black Palm; Mammoth Ivory (Bark); Redwood, California Buckeye, Black Ash, Walnut, Thuya; Spalted Maple

2006 - Redwood Burl; California Buckeye; Snakewood; Box Elder Burl; Maka; Spalted Maple, Black Ash; Mammoth Ivory (Bark), Mammoth Ivory (Interior); Walnut, Amboyna

2007 - Black Palm; American Plane; Amboyna; Walnut; Mammoth Ivory (Bark); California Buckeye, Box Elder, Thuya, Snakewood, Redwood, Spalted Maple

2008 - Bubinga; Satinwood; Mammoth Ivory (Interior)

2009 - Thuya; Box Elder Burl

2010 - Spalted Maple; Camphor

2011 - Wenge (with 18K Gold and Silver accents)

2011 wurden die "Annual Sebenza" dann eingestellt. Interessanterweise wurde das Regular eigentlich bereits 2008 eingestellt. Aber die Annual Sebenza auf Basis des Regular hat man noch 3 Jahre fortgeführt.

Kurzer Schwenk noch auf das Regular allgemein. Es wurde wie gesagt 1996 eingeführt. Aber bereits 2 Jahre später wurde das Classic eingeführt! Ich glaube das zeigt deutlich, dass das Regular von der CRK Kundschaft nicht so ganz akzeptiert wurde. 2008 hat man dann beide, Regular und Classic, auslaufen lassen und aus dem Classic dann das 21 abgeleitet und eingeführt.Beim Classic und 21 habe ich mich mit ein paar befreundeten US Sammlern im Bladeforums auch mal daran versucht, eine Liste aller Holz-Inlays zusammenzutragen. Das ist nicht ganz einfach, weil a) CRK damals leider noch nicht so wirklich digital gearbeitet hat und darum über viele Dinge, wie die verwendeten Inlays und Stückzahlen, kein Buch geführt hat und b) es früher auch immer wieder Dealer-Exclusives gab, teilweise in recht kleinen Auflagen. Nicht unterschlagen sollten wir, dass 2001 das Mnandi eingeführt wurde, welches ja ausschließlich mit Holz-Inlays angeboten wird (seit letztem Jahr hat Blade HQ ein dealer exclusive mit Carbon Inlays). Wir kommen da so ungefähr auf 30 verschiedene Holz-Inlays, die seit 2000 beim Classic und beim 21 verbaut wurden. Die Bandbreite ist riesig.

Im Schnitt war es aber immer so, dass um die 5 Hölzer/Inlay Materialien zur Auswahl standen. Insofern finde ich die Reduzierung auf 3 bedauerlich.
Es gab und gibt eigentlich immer 3 Gründe, warum CRK ein Holz-Inlay aus dem Programm nimmt:Man findet dass es lange genug drin war und möchte was Neues bringen.
Die Versorgung in der benötigten Qualität nicht gut funktioniert ...... oder man feststellt dass ein Holz besonders häufig von Reklamationen betroffen ist.

Eine Holz-Art auf der Liste der bedrohten Dingsbums landet (Cites Listen).
1.) Ich sehe hier niemanden als irgendetwas an, jeder von uns hier bringt nur seine persönlichen Eindruck / Meinung zum ausdruck.
2.)Was die Produktion für die USA bzw. Europa / Weltweit (Umkhombe) betrifft wird es immer zu kompromissen kommen oder manche Artikel werden nicht angeboten werden (Gesetzgebung).

3.)Dass früher alles besser war würde ich ebenfalls nicht unterschreiben und ja der Geschmack ist bei jedem von uns unterschiedlich (CCG).
4.)Meine beiden Regulars haben keinen sticky lock, mein Classic hatte dagegen schon einen, wurde aber von CRK auf Garantie behoben.5.)Was die Serrations betrifft wurde ich per Mail informiert das meinem Wunsch eines meiner Sebenza das ich extra zu CRK geschickt hatte nicht entsprochen werde weil die Klingen mit Serrations eingestellt wurden.Vor kurzem ging wieder eine Mail an CRK weil ich auf Ebay einige Seb 21 mit Produktionsdatum Jun 2018 gesehen habe die Serrations haben.Die Antwort lautete, ja sind wieder erhältlich wurde aber nicht Kommuniziert.Ähnlich als ich bei einem Regular mit S30V Klinge beidseitige Daumenpin anbringen lassen wollte, zuerst wurde ja gesagt und als das Messer dann bei CRK war bekam ich wieder ein Mail wo drin stand, nein.

6.) Was Anne und Chris betrifft ist es eine Angelegenheit zwischen denen zwei !
Meine Anmerkung bezüglich Chris sollte sich eher auf die Geradlinigkeit beziehen.Der Umgang mit manchen Menschen kann schwierig sein wenn sie in Führungsrollen sind und Verantwortung tragen bzw. sich selbst immer weiter und weiter pushen um immer noch besser zu werden.Viele andere haben nicht so einen Willen oder ein können um das zu tun und kommen dann mit einem gewissen Druck oder dem menschlichen Umgang dann nicht klar.Jeder von uns sollte alle Möglichkeiten haben um das zu tun was er will, aber es ist nicht jeder von uns geeignet um alles zu tun oder werden.7.) Ja, die Zukunft wird weisen was CRK für uns Kunden bereit hält.

8.) Trotzdem kommt es mir so vor als ob wir die Messer von CRK nur leasen, egal ob Erstkunde oder gebraucht gekauft.Sobald etwas daran gemacht wird ist mal die Garantie futsch, selbst wenn nur der Schliff der Klinge geändert wurde oder eine Gravur auf den Griffschalen angebracht wurde.Es wird jetzt zwar mehr angeboten was Gravur und CAD-Custom betrifft aber es bleibt alles in einem ziemlich kleinen Rahmen.Das was ich mit meinem Sebenza machen lies ist die Garantie ganz bestimmt erloschen (siehe Anhang).



4) Das ist zwangsläufig immer im Einzelfall Glück oder Pech, wenn wir über 1, 2 oder 3 Exemplare sprechen. Aber repräsentativ, aufgrund der Rückmeldungen vieler user in den Foren und auch da ganz vorn das CRK Unterforum im BladeForums, wo sich einfach eine sehr große Zahl an CRK Besitzern herumtreibt, wird dieses Thema "sticky lock" beim Regular allgemein als erwiesen angesehen. Genauso, wie es trotz des auch hier wieder "romantisierten" Hypes über den BG42 Klingenstahl unter fachkundigen und neutralen CRK Besitzern als erwiesen gilt, dass der BG42 durchaus zu pitting, also punktförmigen Roststellen an der Schneidfase neigt. Auch wenn andere immer meinen dies wäre der Superman-Stahl. Chris hat immer versucht seine Messer technisch weiterzuentwickeln. Aber er war auch schlau genug zu wissen, dass seine Ressourcen damals mit einer handvoll Mitarbeitern begrenzt sind. Der hat sich nicht aus Spaß mit Cruicible Steel hingesetzt und den S30V entwickelt. Der kannte genau die Schwächen des BG42. Aber auch hier greifen die Marktmechanismen: Knappes Angebot = hohe Nachfrage = hoher Preis.
5) Das wusste ich nicht. Danke für die Info. Mir wurde es anders erklärt.
Zu Punkt acht (Forumssoftware macht leiden nen Smiley aus meiner "acht" ...): Hierzu würde ich die Aussage von Knifeaddicted unterstützen. Bei vielen Herstellern ist die Garantie futsch, wenn Du nur an der Pivotschraube drehst. Strider wurde genannt. Oder ich erwähne den "Meine-Messer-retten-die-Welt-und-sind-unzerstörbar" Medford. Da lach ich mich kapputt. Aber irgendwo musst Du als Hersteller die Grenze ziehen und das mit der nachträglich aufgebrachten swedge finde ich absolut sinnvoll, das dann die Garantie erlischt. CRK kann doch nicht wissen, wer das wie professionell gemacht hat. Einfach mal die Klinge ne Minute an den Bandschleifer gehalten und ..... ups! Wärmebehandlung im Arsch. Ähm ..... CRK, Garantie bitte. Jetzt. Das kann's ja wirklich nicht sein. Oder? Finde ich absolut in Ordnung, dass bei CRK die Garantie erlischt sobald Materialabhebende Verfahren an Klinge oder Griffschalen angewendet werden. Denn dort die technischen Ausnahmen zu formulieren, das wäre uferlos. "Gravur im Prinzip ja. Aber nur wenn nicht tiefer als 1mm und wenn nicht näher an der Pivotschraube als 8mm ....." Du musst immer überlegen, dass Garantiebedingungen auch in der Praxis zu handhaben sein müssen.
Viele Grüße,

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Daywalker« (17. Januar 2019, 08:57)


46

Donnerstag, 17. Januar 2019, 09:36

Vielen Dank für die ausführliche Übersicht der Hölzer.....wow, mir war gar nicht bewusst wie viel unterschiedliches Holz da verarbeitet wurde. Nochmal vielen Dank für die Zeit um diese Liste zu erstellen. :thumbsup:

47

Montag, 28. Januar 2019, 00:59

2 Hölzer mussten gehen beim Sebenza und schon wurde ein klein wenig Ersatz geschaffen: Natural Canvas Micarta.
Pünktlich zur Shot-show

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