Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: www.tacticalforum.de. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

alexfra

Erleuchteter

  • »alexfra« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Göttingen

  • Nachricht senden

1

Mittwoch, 12. September 2018, 10:02

Trennung zwischen Flachschliff und Scandi?

Hallo,

da ich nicht wusste, wo meine Frage richtig zu platzieren ist, habe ich sie mal hier in die "Allgemeine Kategorie" gesteckt:

Mir geht es darum zu erfahren, ob es eine scharfe Trennung (vielleicht ist so etwas ja über den Winkel oder die Höhe des Anschliffs definiert) zwischen Scandi- und Flaschschliff gibt.

Klar, es gibt Messer mit eindeutigem Flachschliff, der meinetwegen bis zum Messerrücken hochgezogen ist und eine mehr oder minder große Sekundärphase hat.
Und es gibt Messer mit eindeutigem Scandi, der relativ niedrig ist und auf Null geht, wie z.B. beim Enzo Trapper Scandi. HIER

Aber es gibt auch Messer, bei denen es für mich nicht so deutlich ist.
Wie ist es z.B. beim J-P Peltonen Ranger Knife? HIER
Der Anschliff ist mittelhoch und hat eine kleine Sekundärphase.
Oder das Terävä Jääkäripuukko? HIER
Den Anschliff würde ich als Scandi bezeichnen, obwohl er eine kleine Sekundärphase hat?


Grüße
Alex

John-117

Freund des freien Willens

Wohnort: nahe Wien

Beruf: Sesselfurzer

  • Nachricht senden

2

Mittwoch, 12. September 2018, 10:12

Wie noch der Schliff gezogen ist spielt keine Rolle, beim Ranger ist die Fase doch deutlich zu erkennen, würde ich als Flach bzw Sabergrind bezeichnen, das hat mit Scandi nix zu tun. Beim Jääkäripuukko is das so ne Sache, wann wird aus Mikrofase ne "richtige" Fase ? Wann aus einem ballig auf Null geschliffenen durch eine Mikrofase ein "irgendwas" ? Denke, diese Definitionen haben beim Gebrauch der Messer wenig auszusagen, ich selber bin aber Purist und sage, Es muss auf Null sein sonst ist es eben "irgendwas"...wobei ich damit auch leben kann wenn es funktioniert

IronDice

angehender Misanthrop

Wohnort: far away from the place I was born

Beruf: untactical bit and byte keeper

  • Nachricht senden

3

Mittwoch, 12. September 2018, 10:42

Tach auch,
hätte auch gesagt, sobald eine Sekundärfase vorhanden ist, ist es kein Scandi mehr.
Scandi geht auf Null runter.
MfG, IronDice


Stinkeputz

So weit - so gut....

Wohnort: Kurpfalz

  • Nachricht senden

4

Mittwoch, 12. September 2018, 10:42

Ja...
So sehe ich das auch.
Ein richtiger Scandischliff wird ursprünglich eigentlich mit der gesamten Fläche des Anschliffs aufgelegt und abgezogen, wodurch dann die Schneide auf Null resultiert.
Auch eine Microphase hat da dann nichts zu suchen.

Das Terävä ist - denke ich - ein Kompromiss des Herstellers. Die traditionelle alte Schärfmethode kann hier aber später trotzdem angewendet werden.

Wenn man es ganz genau nähme, dann hätten traditonelle Katanas demnach ebenfalls einen Scandischliff denn hier wird ja bei der Herstellung und dem Anschliff ebenso verfahren.
Die haben auch keine Microphase...

BG, Andy
Perfer et obdura!

alexfra

Erleuchteter

  • »alexfra« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Göttingen

  • Nachricht senden

5

Mittwoch, 12. September 2018, 14:09

Danke für eure Meinungen zum Thema!

Damit habt ihr mein "Gefühl" zu der Einteilung bestätigt.


Grüße
Alex

Social Bookmarks

UNSERE FORENPARTNER:


Joe’s Messershop – Stahlwaren & mehr …

Unsere Partnerseiten: