Sie sind nicht angemeldet.

+++ Olight-Special ~ Xmas offer - nur noch heute 30% Rabatt auf die Modelle R50 - R50 PRO & R50 PRO LE +++
KLICK MICH!

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: www.tacticalforum.de. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

1

Dienstag, 21. November 2017, 21:01

Eisen-III-Chlorid & G10?

Hallo,

kann mir jemand sagen, was Eisen-III-Chlorid mit G10-Griffschalen anstellt? Wie ist es mit Micarta?

Hintergrund:
Ich würde gern den Stahl eines Manly Patriot mit der Chemie behandeln, bekomme aber die Griffschalen nicht ohne Weiteres entfernt.


Grüße Alex

2

Dienstag, 21. November 2017, 22:58

Kommt auf die Anwendungsdauer an. G-10 kann das gut ab, Micarta wird sich verfärben, da es leicht saugt. Wobei ich noch nicht versucht habe, was passiert wenn ich G-10 über Nacht drin bade...
Mir langt's, dass i woaß, dass i kannt, wenn i woin dad.

Termite

Snoop Dog

Wohnort: Aitrang im OstAllgäu

Beruf: ja

  • Nachricht senden

3

Dienstag, 21. November 2017, 23:16

wenn dir aber das eisen3 zwischen klinge und griffschale kommt wird es da weiteraetzen und in folge zu korrosion fuehren, denn das bekommst du da nicht mehr raus


LiGrü

Stefan

4

Mittwoch, 22. November 2017, 05:43

wenn dir aber das eisen3 zwischen klinge und griffschale kommt wird es da weiteraetzen und in folge zu korrosion fuehren, denn das bekommst du da nicht mehr raus
Ein guter Einwand! Das wäre natürlich nicht so gut für das Messer.
Ich könnte nach dem Ätzen über einen längeren Zeitraum wässern (meinetwegen über Tage), dass sollte evtl eingedrungenes Eisen-III doch entfernen?

Grüße Alex

5

Mittwoch, 22. November 2017, 05:46

Kommt auf die Anwendungsdauer an. G-10 kann das gut ab, Micarta wird sich verfärben, da es leicht saugt. Wobei ich noch nicht versucht habe, was passiert wenn ich G-10 über Nacht drin bade...
Eine halbe, maximal eine Stunde sollte reichen.
Das angedachte Patriot hat schwarze G10-Schalen.

Grüße Alex

6

Mittwoch, 22. November 2017, 14:46

Den schwarzen G-10 Schalen sollte eine Stunde nicht Schäden. Den Einwand mit den Resten unter der Schale halte ich für richtig und ich würde mich nicht auf ausreichend Wässern verlassen. Woran scheitert die Demontage der Schalen?
Mir langt's, dass i woaß, dass i kannt, wenn i woin dad.

7

Mittwoch, 22. November 2017, 22:09

So schaut das Messer aus:
http://manly-bg.com/catalog/19829_patriot_black.html


Die Ösen werde ich nicht entfernen können, ohne sie völlig zu zerstören. Und dann bleibt noch die Frage, ob die Schalen zusätzlich verklebt sind.


Grüße Alex

Hatamoto

Hatamoto

Wohnort: Landshut

Beruf: Knifemaker

  • Nachricht senden

8

Mittwoch, 22. November 2017, 22:23

Mal 'ne Basisfrage:

Warum fragst Du bei Manly nicht nach den Einzelteilen, des Messers an, also Klinge, Griffschalen, Pressnieten ?

Mit einer (falls sprachlich gut gestellt) kurz formulierten Nachricht über Dein Vorhaben könnt ich mir vorstellen, daß das kein Problem darstellt, die Teile separat zu beziehen.

Und das Patriot, was Du hast, das behältst, oder verkaufst es. Unverbastelt. :thumbup:

9

Mittwoch, 22. November 2017, 22:32

Klar ist das alles möglich.

Meine Idee war, da ich eh ein Ganzstahlmesser ätzen wollte, das Patriot mit in die Suppe zu werfen. Als ohne Aufwand. Deshalb ja meine Frage hier, bevor ich das Messer versaue. Ist zwar nicht mein Liebling, wär aber schade drum.

Den Aufwand (auch finanziell) mit Einzelteilen werde ich nicht treiben wollen.


Grüße Alex

Hatamoto

Hatamoto

Wohnort: Landshut

Beruf: Knifemaker

  • Nachricht senden

10

Mittwoch, 22. November 2017, 22:49

Ähm, Aufwand ???

Du kaufst 'ne Klinge, auf welche zwei Griffschalen konisch aufgenietet werden würd.

Dann maximal noch schärfen, und fertig ist das Messer.

Mal in Bastlersprache erklärt reden wir hier von einem Schraubstock und zwei abgesägten Senkköpfen einer 6er Holzschraube als Konusform.


Und da ich mal davon ausgehe, daß Du die Einzelteile durchaus ein paar Kröten günstiger bekommst, als das fertige Messer an sich kostet, schiebst Du aller- ALLERhöchstens ne finanzielle Nullrunde.

Den geschilderten Aufwand, das Messer fertig zu konstruieren, betracht ich jetzt mal als nahezu lächerlich gering.

11

Donnerstag, 23. November 2017, 07:08

Immer vorausgesetzt, er bekommt (positive) Antwort von Manly. Ich habe per Mail bereits 2x etwas angefragt - einmal tatsächlich wegen separater Griffschalen - und gar keine Antwort erhalten.
Sprachlich in Ordnung war das meiner Meinung nach, jedoch halt in englisch, nicht in bulgarisch.

Zum Thema, ich hätte keine Scheu, das G10 in die Brühe zu werfen, weiß es aber halt nicht sicher. Was sich natürlich auch verändern wird, sind die großen Nieten.
Ich habe vor kurzem das erste Mal mit Eisen-III-Chlorid rumgespielt (Ganzstahlmesser) und ohne anschl. Stonewash hat es mir nicht gefallen. Spätestens da müssten die Griffschalen dann eh runter.

12

Donnerstag, 23. November 2017, 11:43

Ähm, Aufwand ???

...

Den geschilderten Aufwand, das Messer fertig zu konstruieren, betracht ich jetzt mal als nahezu lächerlich gering.
Ja, Aufwand.

Wie dischu schon richtig anmerkte, ist es nicht gesagt, dass von Manly Einzelteile zu erwarten sind. Da sind andere Messerhersteller aber auch nicht unbedingt besser.
Versuch mal alle Teile eine Golfs einzeln zu kaufen, um ihn dann alleine zusammenzuschrauben. Was? Die Karre kostet dann das 10-fache gegenüber Neukauf? Klar, Manly ist nicht VW, aber die werden auch ihr Geld verdienen wollen.
Und nochmals zum Thema Aufwand: Auch die Griffschalen müsste man sicher noch ordentlich bearbeiten. So bündig mit dem Erl wie es sein soll, werden sie nach dem Vernieten sicher nicht sein.

Du magst es anders sehen, aber für MICH ist das keine Option.


Grüße
Alex

Hatamoto

Hatamoto

Wohnort: Landshut

Beruf: Knifemaker

  • Nachricht senden

13

Donnerstag, 23. November 2017, 14:56

@ alexfra

Abgesehen von der fragwürdigen Beschaffbarkeit der Einzelteile,

zum Thema Aufwand und Passung der Griffschalen:
wenn ich Dir sage, daß ich eine Pin-Bohrung in der Regel 1/10 ( ein Zehntelmillimeter! ) größer bohre, als die Niete im Durchmesser hat, dann erübrigt sich die Vermutung über eine schwierige Nacharbeit bzgl. überstehender Griffschalen, wenn diese von vornherein schon an die fertige Außenkontur passend gefräst sind.

Da ich ja Deine handwerkliche Quali nicht kenne, ist mir Deine Unsicherheit bzgl. dieser Arbeitsschritte selbstverständlich nachvollziehbar.
In meinem Fall als gelernter Handwerker aber absolut lächerlich, um es treffend zu bezeichnen.

Wenn man sich des DIY mal annimmt, ein komplettes Messer selbst entstehen zu lassen, kommt man relativ schnell hinter die bauartbedingten Details und deren (nahezu) perfekter und simpler Umsetzung.

Ich möchte immer wieder gerne jeden dazu ermutigen, sowas mal selbst auszuprobieren.

14

Donnerstag, 23. November 2017, 15:01

Ich würde nun nicht gerade sagen, dass ich zwei linke Hände habe, auch ohne gelernter Handwerker zu sein, aber dennoch scheue ich den Aufwand.

Bezüglich präziser Fertigung von Griffschalen:
Ich habe meine Erfahrungen mit Griffschalen vom Böker GEK und GEK EDC gemacht. Passgenau ist etwas anderes (waren original von Böker). Mag natürlich sein, dass die Bulgaren in der Fertigung über ein größeres Know-How verfügen oder gründlicher sind als die Solinger.


Grüße
Alex

15

Donnerstag, 23. November 2017, 20:48

Guten Tag,

wie wäre es denn, wenn Du einfach das Messer mit der Klinge nach unten hältst und mit einem feinen Pinsel das Eisen3Chlorid aufträgst. So kannst Du bis auf den Milimeter das Eisen3Chlorid auftragen und abtropfen lassen.
Ich würde es nicht über Nacht darin baden, mehrmals auftragen, und mit dem Pinsel immer schön mehrmals drüber pinseln. Wenn das Eisen3Chlorid warm ist geht es eigentlich ganz gut.

Und mit der Methode brauchst Du dir keine Gedanken über die Schalen zu machen.

Viele Grüße
Roman

16

Donnerstag, 23. November 2017, 20:59

Hey Roman,

das ist ja eigentlich eine naheliegende Idee, auf die noch niemand gekommen ist.
Ist halt gut, wenn Profis zu Wort kommen. ;)
So werde ich es probieren.
Wenn es nicht gut klappt, kann ich den Hobel immer noch in die Suppe legen...




Viele Grüße
Alex

17

Donnerstag, 23. November 2017, 21:14

Guten Tag,

Alex, ich bin kein Profi, ich bin pragmatisch und mag einfache Sachen.

Du kannst die Klinge auch mit dieser Methode schwärzen, lass das Eisen3Chlorid einwirken bis es anfängt zu korrodieren, dann tauch die Klinge in kochendes Wasser und wisch sie mit einem Schwamm sauber, dann wieder Eisen3Chlorid und wieder warten bis es beschlägt, wieder kochendes Wasser usw..... bis es eine schöne dunkle Farbe annimmt. Ölen, abreiben, fertig.

Viele Grüße und gutes Gelingen
Roman

18

Donnerstag, 23. November 2017, 22:50

Hallo,

ich werde mein Glück mal versuchen und wenn ich scheiter, ist es wenigstens nicht das allerteuerste Messer...

Grüße Alex

Social Bookmarks

UNSERE FORENPARTNER:


Joe’s Messershop – Stahlwaren & mehr …

Unsere Partnerseiten: