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Dienstag, 28. April 2015, 18:53

Kershaw Emerson CQC-6K

Nachdem ich lange still mitgelesen habe und mich endlich angemeldet habe möchte ich nun auch mein erstes Review verfassen.

Mit dem Kershaw Emerson CQC-6K ist es Kershaw mal wieder gelungen ein renommiertes Design zu lizenzieren und dieses für den Budget-Markt zugänglich zu machen. Da mir auch schon die Kershaw Hinderer gefallen haben musste ich hier auch zuschlagen.



Das Messer hat eine 8,3cm lange und 3mm starke Klinge. Das Heft misst 11,4cm. Gefertigt ist die Klinge aus dem günstigen und wohlbekannten 8Cr14MoV. Nicht mein Lieblingsstahl aber für den Preis sicher das richtige. Das Heft ist aus rostfreien 410C Stahl gefertigt. Eine Seite des Hefts wurde mit G10 verkleidet, auf der anderen befindet sich der Kershaw typische Framelock. Vor allem das Heft ist für das vergleichsweise hohe Gewicht von 144g verantwortlich. Damit ist das CQC-6K ein ziemlicher Klopper.





(Größenvergleich, v. oben nach unten: Bark River Gunny, Kershaw Emerson CQC-6K, Spyderco Delica 4 Wave, Kershaw Thermite)

Da es ein Messer nach einem Design von Emerson entstanden ist, bringt es die typischen Features mit. Neben des sehr gut funktionierenden Tumb Button findet man auch das Emerson Wave. Die Wave Funktion ist makellos und zuverlässig. Der Folder lässt sich deutlich einfacher und besser über die Hose öffnen als das Spyderco Delica 4 Wave. Hierzu tagen wohl die Emerson typischen Nylonwasher bei die für einen sehr geschmeidigen Klingengang sorgen. Auch das öffnen über den Tumb Button geschieht so sehr leicht. Zudem bietet die dem Wave geschuldete Erhöhung auf der Klinge sehr guten halt für den Daumen. Das Jimping ist weder zu aggressiv noch zu weich. Sonst weisen die Logos am Clip sowie auf der Klinge auf Emerson hin.
Bei der Klinge selbst hat man wohl einen Kompromiss zwischen Emerson und Kershaw gefunden. Ähnlich wie bei anderen Emerson Messern ist ein Teil der Klinge stonewashed und der andere poliert. Dies hat man für das CQC-6K invertiert so ist hier der ausgeschliffene Teil stonewashed und der Rest poliert. Ich persönlich finde dies vom Design her sehr gelungen. Was sich aber deutlich von Emerson Messern unterscheidet ist der Anschliff. Im Gegensatz zum Chisel Grind befindet sich an der Kershaw Version ein Hohlschliff. Für alltägliche Aufgaben finde ich dies deutlich praktischer. Alles in allem ist das Messer, für seine Preisklasse entsprechend, gut verarbeitet. Keine scharfen Kanten oder Stellen an denen unsauber gearbeitet wurde.
Schneiden tut das Messer wie eine Eins. Wie bei allen meinen Kershaw Messern (die ich besitze) ist der Werksanschliff sehr gut und man kann sich damit problemlos die Haare vom Arm rasieren. Natürlich wird dieser Anschliff nicht besonders lange vorhalten, was dem Stahl geschuldet ist.



In der Hand liegt das Messer sehr „satt“ obwohl ich Handschuhgröße XL (Mechanix) habe füllt es sich nicht zu klein an. Die 144g tun ihr Übriges dazu. Die tiefe Fingermulde und das Jimping am Wave geben einen guten halt. Der Framelock wirkt vertrauenswürdig, ich vermisst aber jetzt schon die Überdehnscheibe vom Hinderer. Beim G10 hat es Kershaw nach einigen unangenehmen Messern doch mal geschafft ein Messer zu bringen was sich nicht zu rau in der Hand anfühlt.



Das tragen in der Hosentasche ist für mich allerdings der Knackpunkt an dem Messer. Die 144g und das relativ dicke Heft machen sich sofort bemerkbar. Nach kurzer Zeit spürt man es zwar nicht mehr sonderlich, sobald man dann aber ein Delica 4 oder ähnliches in der Hose hat weiß man was „das Messer vergessen“ bedeutet. Auf der anderen Seite weiß man natürlich auch was einen erwartet wenn man ein Messer mit Stahlheft kauft.

Am Ende ist das Kershaw Emerson CQC-6K ein gutes Messer zu einem fairen Preis. Für mich persönlich kommt es aufgrund des Gewichts und der dicke aber nicht als EDC Begleiter in Frage. Die paar Tage in meiner Hosentasche haben mit gereicht. Wer aber Lust auf ein Emerson Design Messer hat und nicht gleich 200€ und mehr auf den Tisch legen möchte ist sicherlich gut bedient.

Anmerken möchte ich das mein Messer zwar sehr gut Verarbeitet war aber man in Foren lesen kann dass es wohl doch zu einer gewissen Serienstreuung kommt und einige Messer nicht so viel Spaß machen.

knöllchenklaus

ehem. "knöllchenklaus"

Wohnort: Gießen

Beruf: vorhanden.

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Dienstag, 28. April 2015, 21:35

An und für sich ein gutes Review, Glückwunsch dazu und herzlich willkommen im TF ! :thumbup:

Ich für meinen Teil muss leider sagen, dass mein CQC-6K nicht lange geblieben ist. Es kam bei mir stumpf, mit sehr schwergängigem Klingenlauf und eine Framelock der im letzten Drittel stand an ..

War enttäuscht davon und das hat meine Meinung bestärkt, die ich von Messern dieser Preisklasse habe. Ich kaufe mir dann lieber nach ein paar Monaten sparen (bin noch Schüler) was "Richtiges" wie z.B. von ZT, Lionsteel etc .. mein 0770CF ist seit 2 Monaten jeden Tag dabei und ich habe es nicht eine Sekunde bereut, es mir zu kaufen ..
Klar gibt es auch Ausnahmen, wie z.B. das RAT-1 oder so, aber in der Regel halte ich von solchen Messer nur eins - nämlich Abstand.

3

Dienstag, 28. April 2015, 22:02

Danke fürs willkommen heißen :)

Zitat

stumpf, mit sehr schwergängigem Klingenlauf
Gerade das kann ich bei meinem gar nicht beobachten. Ich war über den Klingenlauf sehr überrascht. Allerdings soll es wie gesagt eine große Serienstreuung geben.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »AdamColton« (28. April 2015, 22:08)


4

Dienstag, 28. April 2015, 23:29

Habe seinerzeit auch zwei gekauft und sie waren beide perfekt.
The subtle tongue, the sophist guile, they fail when the broadswords sing ... (R.E. Howard)



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