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TimB

Fortgeschrittener

  • »TimB« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Wetterau

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1

Montag, 29. September 2014, 12:40

Passaround Berichte Kizlyar Supreme Echo

Moin,

bevor ich zu meinem eigentlichen Bericht komme, möchte ich mich zuerst einmal bei Jenni für das Bereitstellen des Messers bedanken :thumbup:


Am Anfang gibt es erstmal ein Paar trockene Daten:


Klingenlänge: 11,5cm
Grifflänge: 12cm
Gesamtlänge: 23,5cm
Klingenstärke: 4mm
Stahl: AUS-8
Griffmaterial: Micarta
Scheide: Kydex


Kommen wir jetzt zum Messer:


Die Klinge:
Die Klinge des Echo ist wie gesagt 11,5 cm lang und besitzt einen Hohlschliff über die gesamte Länge, das heißt, das Messer hat nur eine Schleifkerbe, nicht aber einen Choil, welcher unnötig Schneide wegnimmt. Auch hat es eine recht ausgeprägte falsche Schneide, welche sehr symmetrisch geschliffen ist. Auch über den Anschliff vermag ich nichts negatives zu sagen, er ist sehr schön symmetrisch.
Auch wenn das Messer eine recht gute Gebrauchschärfe hatte, es rasierte mit etwas Druck, war die Schneidfase ungleich geschliffen, die Winkel stimmten nicht.
Am Klingenrücken gibt es ein 2cm langes Jimping, welches nicht ,,angeschärft,, sondern nur eingesägt oder gefräst wurde. Trotzdem gibt es dem Daumen gerade noch genügend Halt. Dazu muss ich allerdings sagen, dass ich ein großer Fan ,,scharfer,, Jimpings bin, welche sich regelrecht im Daumen verbeißen.
Die Schnitthaltigkeit des AUS-8 war nicht überraschend, er hält recht lange eine sehr gut nutzbare Schärfe. Auch nach einer guten Stunde des Schnitzens konnte ich noch keinen nennenswerten Verlust der Schärfe feststellen. Ein Abziehen nach der Benutzung ist allerdings zu empfehlen und wurde von mit täglich vorgenommen.

Jetzt kommt der Punkt, der mich beim Echo am meisten überrascht hat: die Beschichtung.
Die schwarze Beschichtung sah beim Erhalten des Messers super aus, und sie hat überraschenderweise auch extrem gut gehalten. Ungefähr eine Stunde schnitzen an jedem der drei Testtage im Wald sowie das Schneiden von saurem Obst und auch das Spalten von ca. 5-7cm starken Ästen haben der Beschichtung bis auf leichteste Spuren nichts ausgemacht.



Der Griff:
Der Griff besteht aus Micarta und wird von drei Hohlnieten gehalten. Er besitzt zudem noch 4 leichte Fingermulden.
Das Micarta war recht grob, man konnte den Stoff gut erfühlen und der Griff schien in den Stoffschichten leicht auszufransen. Es waren allerdings auch nach längerem Arbeiten keine Fussel in der Hand oder Schäden auf dem Griff zu erkennen, dies ist also etwas rein subjektives. Die ,,Fransenstruktur,, erhöhte sogar die Grifigkeit des Messers bei nassem oder öligem Griff.
Die Niete sind konisch eingefräst, wie man es beispielsweise von Busse-Messern kennt. Dies ist nicht nur optisch sehr schön, der Griff lässt sich so auch angenehmer fassen, da die Fingerkuppen nicht auch irgendwelchen Nieten oder Schrauben ruhen, dies erhält vorallem bei längeren Arbeiten bei welchen man das Messer lange fest umgreifen muss Relevanz.
Auch kann man das Messer somit als Speerspitze an einen Stock binden. Durch die konischen Niete ist dies für das Paracord etc. schonender. (ein sehr dämlicher Punkt, ich käme niemals auf die Idee mein Werkzeug an einen Stock zu binden und es dann evtl. auch noch wegzuschmeissen, es scheint aber Leute zu geben, die darauf stehen :rolleyes: Also seie hiermit erwähnt, dass dies möglich wäre)


Der Griff liegt mit den Fingermulden sehr gut in der Hand, längeres Arbeiten ist ermüdungsfrei möglich.



Die Scheide:
Die Scheide ist aus Kydex gefertigt und ist sehr passgenau. Sie sieht sehr viele Befestigungsmöglichkeiten vor, Molle, TekLok, Per Band am Bein befestigen,... alles ist möglich.
Befestigt ist bereits eine ,,Gürtelschlaufe,, welche wiederumauf einer kleinen Platte befestigt ist. Dadurch wird die Scheide am Befestigungspunkt zwar recht dick, ich fand aber, dass das Messer sehr gut am Gürtel zu tragen ist.




Mein Fazit:
Das Echo ist ein recht gut verarbeitetes Messer für einen günstigen Preis. Das Gesamtkonzept stimmt, es gibt weder eine Einsatzspezifische Klinge noch einen Griff, der nur eine spezielle Griffposition zulässt.
Das Messer ist sehr leicht und kann immer und überall getragen werden.
Somit kann das Messer hervorragend als Arbeitsmesser, Allroundmesser und Outdoor oder EDC Messer benutzt werden.
Ich persönlich werde es mir wohl zukünftig zulegen.


Viele Grüße
Tim
So it goes...

2

Samstag, 4. Oktober 2014, 19:11

Hier mein Review zum Kizlyar Supreme Echo - für diejenigen, die dem Forentreffen fernbleiben.

Nachdem es schon die technischen Details zum Messer von TimB gab, werde ich hier gleich zum Testbericht übergehen.

Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, bat ich Jenni darum mir das Kizlyar Supreme (KS) Echo während des TFOD Austria Treffens zur Verfügung zu stellen, damit auch noch andere neben mir das Messer in Augenschein nehmen können.

Gesagt, getan und am Treffen haben Archer, nikkfuchs und ich das Messer einem gemeinsamen Test unterzogen.

Alle drei von uns haben das Messer nacheinander selben oder ähnlichen Schneid- und Hacktests unterzogen, dabei die Klinge aber nie nachgeschärft. In dieser Hinsicht haben wir gehofft, dass wir am Ende eine Aussage über die Schneidleistung tätigen und gleichzeitig mit den Tests mögliche Anwendungen demonstrieren können.



Was stand für den Test zur Auswahl?
  • Eine simple Nylonschnur
  • Ein PVC Rohr mit einem Durchmesser von ca. 2 cm
  • Einige Hölzer und Bretter
  • Eine Handvoll leerer Wasserflaschen zum Bottle Cutten
Den Anfang machte Nikkfuchs:
Zunächst musste die Schnur daran glauben und wurde erwartungsgemäß problemlos gekürzt. Durch den Hohlschliff und die Klingengeometrie ist das KS Echo ein ausgezeichneter Cutter.



Schwerer wurde es dann schon beim PVC Rohr. Hier war das Problem eine Angriffsfläche für die Klinge zu finden. Sobald jedoch das Messer in das Rohr eingedrungen war, ging es durchaus schnell hindurch.



Danach ging es zum Hacken. Nikkfuchs konnte sich - wie man sieht - sehr schnell in das kleine Brett hinein arbeiten.



Nachdem er sich bis zur Hälfte durch das Brett gearbeitet hatte, ging es zum ersten Flaschentest. Wie ihr am Foto sehen könnt, war das Messer noch mehr als scharf genug, die getroffene Fläche der Flasche problemlos zu durchdringen.



Als nächstes war Archer an der Reihe:
Archer fing zunächst damit an, die Schnur mehrfach zu doppeln, um mehr Schneidgut zu fabrizieren. Als Resultat kam dann letzten Endes ein regelrechter Nylonschnursalat heraus. Wie man sehen kann, konnte sich das Messer nach den vorangegangenen Strapazen noch problemlos und sauber durch die Schnur arbeiten. Das Messer war immer noch rasierscharf und köpfte auf Druck die Haare auf Archers Unterarm.









Aber soviel kann und muss man von jedem Messer erwarten können - deshalb ging unser Test gleich weiter.

Archer durchbohrte als nächstes mit der Spitze des Messers das Rohr, um sofort eine Angriffsfläche für die Klinge zu haben. Danach war es nur noch eine Frage von wenigen Schnitten, bis das Messer ein weiteres Stück davon gekürzt hatte.



Gleich im Anschluss daran ging er ins Hacken über, wobei er hier noch das Rohr um einige Zentimeter kürzte.



Darauffolgend wurde eines der Bretter zugespitzt.





Nach dieser Arbeit rasierte das Echo nach wie vor auf Druck. Archer holte sich daraufhin gleich zwei Flaschen, die dem Messer auch nicht viel entgegen zu halten hatten.





Nun war ich an der Reihe:
Nachdem die Schnur nun schon zweimal gekürzt worden war und das Rohr mich nicht mehr interessierte, entschloss ich mich dazu ein paar der Bretter her zu nehmen und ein wenig Batoning auszuprobieren. Zugegebenermaßen ist dies bei Brettern mir gerader Wuchsrichtung nicht sooo schwer, jedoch wollte ich demonstrieren, das genügend Platz am Rücken der Klinge ist, um sie hierfür zu verwenden.



Dank Hohlschliff und nach wie vor schneidfreudiger Schneide, hatte ich auch schnell ein paar schöne Hölzer beisammen und beschloss einen Featherstick zu machen.



Hier sieht man sehr schön, wie fein man nach wie vor mit dem Messer arbeiten konnte.



Danach musste eine weitere Flasche daran glauben. Nachdem ich dann jedoch sowohl ehrgeizig, als auch egoistisch geworden war, musste ich im Anschluss gleich zwei weitere köpfen.



Beim zweiten Anlauf traf ich die Flaschen wirklich so gut, dass ich selbige beinahe wirklich geköpft hätte. Man kann sich also sein eigenes Urteil über die Schneidleistung bilden.



Damit war unser Test zu Ende und wir hatten noch eine Flasche übrig. Also ließen wir unseren fleißigen Assistenten auch einmal ran.
Maxi hatte uns die ganze Zeit über beim Test geholfen und immer größere Augen bekommen. Nach einer kurzen Einweisung von uns Dreien durfte er also die letzte Flasche köpfen und hat das dann auch mehr als nur passabel zusammen gebracht. Die Begeisterung in seinen Augen kann man nicht beschreiben.



Hier ein Bild der Flaschen, die daran glauben mussten:



Was ist unser Fazit?
Sowohl Archer als auch Nikkfuchs waren zu Beginn mehr als skeptisch. Die Messer von Kizlyar Supreme wurden immer nur am Rande wahrgenommen. Auch wenn z.b. Archer wie ich ein begeisterter Fan der alten Kizlyar Produktion ist (wir sind beide u.a. stolze Phönix u8 Besitzer), kann er mit dem Großteil der neuen KS Produktion nicht viel anfangen.

Hinzu kommt, dass AUS-8 nicht gerade den besten Ruf hat, da einige Firmen immer wieder an der Wärmebehandlung gepfuscht haben. Ich persönlich habe mit AUS-8 nur gute Erfahrungen gemacht (Camillus, SOG und jetzt auch Kizlyar Supreme).

Lange Rede kurzer Sinn:

Wir drei waren von zwei Sachen mehr als überrascht:
  1. Die Schneidleistung war mehr als nur passabel und ist auch so geblieben.
  2. Die Beschichtung hat dem Ganzen trotzig standgehalten.
Das Messer hat uns alle letzten Endes überzeugt, und etwaige anfängliche Zweifel ausgeräumt.


3

Samstag, 4. Oktober 2014, 19:11



Als ich wieder daheim war und das Messer geputzt hatte, sah es fast wieder wie neu aus. Ich möchte an dieser Stelle noch ein paar Ergänzungen präsentieren:



Ein paar in Hand Fotos mit diversen Griffarten:












Ein paar Fotos zur Verarbeitung:









Und letzten Endes eine Anmerkung zur Scheide:
Wie bei allen Modellen, die ich bis jetzt in der Hand hatte, liegt auch dem Echo eine tadellos verarbeitete Kydex Scheide bei. Bei diesem Modell könnte das Einrasten ein wenig fester vonstatten gehen, aber das ist kein Problem solange man einen Heißluftfön besitzt.





Weiters wurde bereits erwähnt, dass zwischen Kydexscheide und Gürtelklammer eine weitere Scheibe angebracht wurde. Diese habe ich abgenommen und für euch genauer fotografiert:











Mit dieser Konstruktion kann man das Messer auf verschiedene Art und Weise am Gürtel tragen. Nicht nur horizontal und vertikal, sondern auch diagonal. Je nachdem wie man das Messer also favorisiert führt und zieht, kann man hier persönliche Anpassungen vornehmen.


Allerletztes Fazit:
Das Messer mag vielleicht durch die Vielzahl der Kizlyar Supreme Modelle untergehen, dennoch sollte man dieses Messer nicht übersehen. Vor allem die Bushcraft Fraktion könnte hier ein geeignetes Messer vorfinden.
Durch die fehlenden Guards (die ein Zugeständnis an die russische Gesetzgebung sind) wirkt es weder aggressiv noch militärisch. Die Scheide bietet diverse Tragemöglichkeiten und wertet das Gesamtpaket durch Qualität und Praktikabilität noch zusätzlich auf.
Sowohl Wärmebehandlung als auch Beschichtung wissen zu überzeugen. Wenn man also diese Aspekte in Betracht zieht, muss man sich eigentlich wundern, warum nicht schon mehr Exemplare dieses Messers im Umlauf sind.

Damit wäre ich am Ende angelangt. Nur noch ein letztes Wort zum Schluss:

Ich ziehe mich aus der Verlosung zurück - sollte meine Nummer gezogen werden, würde ich darum bitten, das Messer Maxi zukommen zu lassen, der sich scheinbar unsterblich in das Messer verliebt hat. Sofern Archer und Nikkfuchs aufgrund ihrer Beteiligung an dem Test auch bei der Verlosung teilnehmen dürfen, würden sie ebenfalls ihre Nummern an Maxi abtreten.

In diesem Sinne Danke fürs Lesen!



ICEMAN

Manhunter

Wohnort: Graz/Austria

Beruf: LEO

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4

Samstag, 4. Oktober 2014, 19:43

Ich durfte am TFODA auch ein bisserl mit dem Messer spielen - und bin begeistert!! Eine tolle Handlage, sehr führig und die Schneidleistung ist typisch Hohlschliff mega!
Einzig, dass die Kydex auf keinen breiten Ledergürtel passt (ich besitzte nur solche aus alter Gendarmeriezeit...) stört ein wenig, lässt sich aber sicher beheben.
Danke LowEndD, Nikkfuchs und Archer und Maxi für eure Mühe! :thumbsup:
-Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken -

5

Samstag, 4. Oktober 2014, 19:51

Nachdem das Messer gestern bei mir angekommen ist habe ich mit Maxi heute Abend das Nachtmahl zubereitet. Dabei waren Paradeiser und Paprika zu schneiden. Das hat das Echo ohne Nachschleifen ausgezeichnet erledigt. Foto und kurzes Video reiche ich noch nach, morgen machen wir noch ein paar Tests und am Montag geht es weiter zum nächsten Tester. Maxi wills zwar net hergeben, aber was sein muss, muss sein... :)

Wer seine Waffen zu Pflugscharen schmiedet, der wird für jene pflügen, die dies nicht getan haben.

“We must reject the idea that every time a law’s broken, society is guilty rather than the lawbreaker. It is time to restore the American precept that each individual is accountable for his actions.” -- Ronald Reagan

6

Samstag, 4. Oktober 2014, 20:44

Auch ich möchte mich bei Jenni für die Möglichkeit des Testes bedanken und ein wenig zum Kizlar Supreme Echo schreiben.

Die Kizlar Modelle wurden bisher von mir, wie von David bereits angedeutet, eher stiefmütterlich behandelt. Irgendwie sprang der Funke nie über, das Ganze ist rationell auch nicht begründbar und schwer in Worte zu fassen, am ehesten könnte man mangelnden Sexepil anführen, bzw. die nicht vorhandene Fähigkeit Emotionen zu wecken und zu erzeugen.

Beim Echo war der Erstkontakt nicht anders. Das Messer wirkt sehr gut verarbeitet, die Proportionen stimmen und an der Handlage gibt es auch nichts zu bemängeln, aber gleich nach dem Weglegen war es wieder vergessen.
Bis, ja bis wir dem Messer ein wenig abverlangten. Das Echo hat absolut unbeeindruckt alles eingesteckt was wir ihm abverlangt haben und dies gänzlich ohne Mucken und Murren. Weder die Schneidleistung noch die Beschichtung ließ sich durch unsere improvisierten Tests beeindrucken und durch dieses stoische Performen hat das kleine Kyzlar sehr wohl einen bleibenden, positiven Eindruck hinterlassen. Ich werde jetzt nicht sofort losstürmen um mir eines zu holen, aber es war ein würdiger Markenbotschafter und sowohl das Echo als auch Kizlar im Allgemeinen sind im Hinterkopf abgespeichert.


Sollte mir auch eine Losnummer zustehen würde ich diese sehr gerne an Maxi abgeben. Bei Ihm hat das Messer eingeschlagen wie eine Bombe und was das kleine Fixed bei mir nicht vermochte, Emotionen zu wecken, hat bei Maxi wunderbar funktioniert. Diese verliebten Blicke, als er es in der Hand hielt, als er die Flasche köpfte, wie er danach davon erzählte und in welcher Inbrunst er seinen Vater bekniete es ihm zu kaufen, lassen keinen weiteren Schluss zu als es ihm zukommen zu lassen.

7

Montag, 6. Oktober 2014, 19:51

Heute standen auf dem Programm: Apfel und Fichtenholz.

Der Apfel wird trotz der nicht allzu starken Klinge gespalten, sieht man ganz gut. Aber man kommt zurecht. Beim Batoning gabs keine Klagen. Und die Beschichtung sowie der Stahl sind tadellos. Morgen wird das Messer auf die Reise gehen. Alles, was nicht zu knackig ist, wird problemlos geschnitten.

Aber seht selbst. Ist nicht großartig gemacht, aber man kann nachvollziehen, wovon ich hier fasle. Mein Sohn hat übrigens bis aufs Batoning als Tester fungiert :)

Mein Fazit: Ein gutes Outdoormesser. Top Beschichtung, top Stahl, saubere Verarbeitung Der Griff liegt ausgezeichnet in der Hand und ist griffig, ohne zu kantig zu sein.
Ein Wolf im Schafspelz. Die Kydex hat mir auch gut gefallen, hält das Messer sicher, aber nicht zu fest.

http://youtu.be/4RRgMYJA9nc

Wer seine Waffen zu Pflugscharen schmiedet, der wird für jene pflügen, die dies nicht getan haben.

“We must reject the idea that every time a law’s broken, society is guilty rather than the lawbreaker. It is time to restore the American precept that each individual is accountable for his actions.” -- Ronald Reagan

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Revierler« (6. Oktober 2014, 19:55)


8

Freitag, 14. November 2014, 00:08

Hey,
ich hatte ebenfalls das Glück das Messer testen zu können. Leider bot sich mir keine Möglichkeit es "ordentlich" zu testen, dafür kam es in der Küche ein paar mal zum Einsatz.

Handgefühl: Der Griff fühlt sich gut an und die Fingermulden stören nicht. Anfangs dachte ich, dass sie stören werden, doch es kam anders. Ich denke, dass der Griff eine ganz gute Größe für verschiedene Handgrößen hat und jeder zufrieden wird. Das Griffmaterial fühlt sich angenehm an.

Handhabung: Ich finde, dass das Messer etwas zu schwer im Griff ist. Der Schwerpunkt sollte weiter Richtung Spitze sein. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass ich mir eine Art "Fingerschutz" gewünscht hätte, so dass man nicht in die Klinge rutschen könnte. Ich glaube aber nicht, dass man so leicht in die Klinge rutscht, es liegt satt in der Hand. Das ist eher ein subjektives Gefühl meinerseits. Für die Klingenstärke hat es super geschnitten, nichts zu beanstanden.

Verarbeitung: Die Verarbeitung ist super, ich konnte nicht wirklich etwas beanstanden. Die Kydex ist auch gut verarbeitet und ist für den Preis sehr gut.

Alles in Allem ein sehr feines Messer, wenn ich etwas ändern könnte dann wäre es nur die Gewichtsverteilung. Weniger Gewicht im Griff, dies ist aber ebenfalls nur meine Meinung.




Eiserner

Tactical Hippie

Wohnort: Redhairmountains

Beruf: Berufskraftfahrer mit pädagogischem Auftrag/ AAT/ CT- Trainer

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9

Freitag, 21. November 2014, 21:08

So, ich hatte das Echo jetzt eine Woche zum testen und will euch mal meine Eindrücke schildern.
Erster Eindruck:
Ach ja, Hohlschliff, das hatte ich verdrängt aber jetzt lasse ich mich drauf ein, mal sehen ob das Echo meine Abneigung gegen diese Klingengeomerie ändern kann.
Der Griff wirkt optisch sehr schlicht, greift sich aber dennoch in allen Positionen ziemlich komfortabel. Die Daumenrampe ist wirklich zahm, mir egal, ich brauch sowas nicht.

Die Beschichtung ist an einigen Stellen leicht abgenutzt. Dies ist aber so gering, dass ich es nicht fotografisch festhalten kann ( was aber auch an meinem mangelnden Fototalent liegt). Die Abnutzungen scheinen von der Kydex zu kommen.
Die Scheide macht einen guten ersten Eindruck, genau wie der Gürtelclip.
Womit wir auch schon bei den Unterschieden des ersten und der folgenden Eindrücke sind.
Greift man die Scheide und bewegt das ganze mit dem Messergriff nach unten ruckartig so schießt das Messer ohne großen Wiederstand aus der Kydex, hier wäre eine strammere Scheide wünschenswert.
Der Gürterlclip hält gut, es ist etwas fummelig ihn bei geschlossenem Gürtel an- und abzulegen aber er sitzt fest und sicher am Gürtel.
Ich hab das ganze auch mal abgeschraubt, man kann das Messer mit dem Clip vertikal, horizontal und crossdraw, links und rechts tragen, nicht schlecht. Nur das ganze System weiter unten an der Scheide anbringen um das Messer höher am Gürtel zu tragen, kann man nicht, da passen die Löcher nicht überein.
Ich habe das Messer auf 5 Uhr getragen und es hat nie gestört, auch nicht beim Autofahren.
Nun zur Praxis, ich nutze neue Messer meist zuerst in der Küche. Wurst, Speck und Zwiebeln vertragen den Hohlschliff recht gut. Äpfel ließen sich damit auch gut schälen, beim vierteln hingegen ging es nicht mehr wirklich um schneiden sondern mehr um spalten und das bei der doch noch moderaten Klingenstärke.

Normale Schnitzarbeiten und das Herstellen von Anmachholz für den Ofen (Fichte) sind kein Problem für das Echo.
Aber dann, ich schnitze gerade einen neuen Stiel für mein Beil aus Esche und bei dem Hartholz kamen die Nachteile des Hohlschliffs an Tageslicht. Bei tiefen Schnitten klemmte sich die Klinge im Holz ein und erschwerte die Arbeit im Gegensatz zum Flachschliff merklich.

Der Aus-8 Stahl hat sich wirklich gut geschlagen, auch nach der Arbeit an der trockenen Esche hat die Schärfe nicht erheblich gelitten und nach ein paar Zügen übers Leder rasierte die Klinge wieder.
Fazit:
Tja, da werde ich mir eben mit mir selbst nicht so richtig einig.
Ein schlichtes, gut verarbeitetes Messer in einer Größe, die mir zusagt. Es erledigt den Großteil seiner Aufgaben sehr gut und doch macht es mich nicht so richtig an.
Meine Abneigung Hohlschliffen gegenüber ist unverändert, wenn auch nicht ganz objektiv. Auf mich macht ein Messer mit Hohlschliff immer irgendwie einen minderwertigeren Eindruck.
Messer sind eben auch eine subjektive Angelegenheit und deshalb lieben wir alle sie so.

Schönen Abend und Danke an Jenny für den Passaround,
Eiserner
SEX, KNIVES AND ROCK'N'ROLL

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Eiserner« (21. November 2014, 21:14)


10

Mittwoch, 3. Dezember 2014, 21:44

Zuerst sei mal ein Dank für die Möglichkeit dieses Tests an Jenni gerichtet.

Dann zum Messer.
Holen wir es mal aus der Ver... Oh, es gibt keine Verpackung. Gut, weil vermeidet Müll. Schlecht, weil ich gerne auspacke und mir die OVP dann ins Regal lege. Kann man also sehen wie man will.
Dann trennen wir das ganze mal.

Die Scheide:

Kydex, sieht sauber gemacht aus und der Name des Messers steht nochmal aussen drauf, hatte ich so auch noch nicht, gefällt mir aber.
Ausgestattet ist sie mit vielen Bohrungen und einem verstellbaren Gürteladapter, der verschiedene Tragepositionen erlaubt, zur Verstellung aber jedes mal komplett entfernt werden muss. Stört mich nicht, einmal eingestellt und gut ist. Was mich mehr störte war der Clip ansich, irgendwie war ich zu grobmotorig das Teil vernünftig bei geschlossenem Gürtel auf diesem zu installieren, also habe ich ihn abgeschraubt und die Scheide per Paracord hinter dem Gürtel installiert. Dabei fiel mir dann der nun doch etwas lockere Sit des Messers in der Scheide auf, so sollte man das Messer nicht kopfüber tragen, ansonsten fällt es bei Erschütterung aus der Scheide. Das Problem gibt sich aber, sobald man den Gürteladapter wieder drangeschraubt hat, was das Kydex wohl nochmal etwas zusammendrückt.

Das Messer:
Das Messer ist soweit ich das beurteilen kann perfekt verarbeitet, die Niete sauber versenkt, keine scharfen Stellen wo sie nicht hingehören und die Beschichtung zeigt bis auf eine kleine Stelle, die vermutlich die Kydex poliert hat noch keine sichtbaren Gebrauchsspuren. Es liegt angenehm in der Hand, der Griff passt mir perfekt und ist schön griffig, auch mit nassen Händen. Die Daumenauflage ist ebenfalls genau richtig, der Daumen findet Halt ohne, dass man sich an der „Aggressivität“ der Zacken stört.
Im Alltagseinsatz fand sich das Messer wie gesagt hinter dem Gürtel und kam mir in keiner Situation störend vor, es fand sich immer eine bequeme Trageposition, egal ob im Auto sitzend oder durch die Gegend laufend.
AUS8 kannte ich bisher nur von Cold Steel und war davon sehr angetan, dieser Eindruck bestätigte sich auch in diesem Test. Ein nachschärfen wäre meines Erachtens nach meiner Testwoche, in der das Messer nur typischen EDC-Kram wie Karton oder mal n Brötchen zu fressen bekam, noch nicht nötig gewesen, ich habs aber trotzdem mal über den Sharpmaker gezogen um zu testen, was an Schärfe damit hinzubekommen ist, das Resultat war rasierend.

Zum Abschluss dann noch ein Bild, das Echo passt größenmäßig so schön zu meinen sonstigen EDC-Fixed...

11

Sonntag, 7. Dezember 2014, 11:39

Mahlzeit,

Nun ich muss leider vorweg sagen, dassmein "Review" sehr knapp ausfallen wird. Bilder kann ich auch keine beisteuern.
Ich habe am TFODA 2014 die Möglichkeit gehabt, das Echo in AUS8 kurz zu testen.


Die Bilder hat David schon gepostet und eigentlich auch schon alles gesagt was gesagt werden muss.

Was mir sehr positiv aufgefallen ist war der Klingenstahl. Ich war anfänglich eher skeptisch weil ich mit AUS 8 von anderen Herstellern schlechte Erfahrung gemacht habe was Schnitthaltigkeit und härte angeht.
Ich hab das mal ganz blauäugig auf den Stahl geschoben (obwohl ich es eigentlich besser wissen müsste). Aber wie sich herausgestellt hat lag es wohl an der Unfähigkeit der anderen Hersteller den Stahl zu härten.
Hier haben die Leute von Kizlyar Supreme echt tolle arbeit geleistet. Die Schnitthaltigkeit war echt beeindruckend! Selbst nach dem schneiden und hacken von PVC Rohr und Holz rasierte die Klinge noch mit etwas Druck.
Ebenfalls positiv aufgefallen ist mir die Beschichtung welche erstaunlich gut gehalten hat.

Die Verarbeitung war auch absolut OK, der Anchliff war gleichmäßig und sauber und die Handlage war echt super!
Alles in Allem finde ich ein sehr gelungenes und nettes kleines Messer.


Und das wars auch schon von mir. Ich hoffe das geht als Review durch. Wenn das dann doch etwas zu kurz war lasst mich einfach uas der Verlosung raus...
Danke nochmal an David und Jenni fürdie Chance das Messer testen zu können...


Grüße und schönes verlängertes WE

Archer
better be judged by twelve than carried by six

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »archer« (7. Dezember 2014, 11:42)


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