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  • »rerewalf« ist der Autor dieses Themas

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1

Mittwoch, 26. Februar 2014, 16:41

Review: Helikon Tex Gunfighter - Soft Shell Jacket

Guten Abend allerseits,

nach dem Haix GSG9-X - Review schieße ich auch gleich hier noch das im Januar versprochene Review der Helikon Tex Gunfighter Softshell nach.
Die Jacke habe ich nun 6 Wochen bei den selben Bedingen wie die Schuhe getragen. Von 7 Stunden Dienst bei -7°C und Schneeregen über trockene Kälte und leichten Regen war alles dabei. Als Ergänzung zu der Jacke hatte ich noch
eine Helikon Tex Liberty Fleecejacke dabei.

Zuerst einmal die Fakten:
  • Sharkskin Softshell mit Abperleffekt
  • Achselventilation
  • YKK-Reißverschlüsse (dicht)
  • Extrem individualisierbare feste und verstaubare Kapuze
  • Lootbag am Rücken, 2 Fronttaschen auf Brusthöhe (sehr groß), 2 Oberarmtaschen, 1 Unterarmtasche (links) und eine Innentasche (links)
Auf Bild 1 und 2 sieht man die Gesamtansicht und den Aufbau der Jacke. Erwähnenswert ist der hohe Kragen in dem die Kapuze schlummert. Dieser deckt angenehm den Nacken ab und schützt somit gut vor Wind und Wetter. Generell bietet das Material einen sehr guten Nässeschutz für eine Softshell. Selbst bei mittlerem Regen und recht enger Kompression (Fleece darunter angehabt) ist die Verarbeitung so gut, dass selbst die Armtaschen (dünneres Material) sich zwar innen Klamm anfühlen, dies aber nur durch die Kälte/Feuchte außerhalb kommt und der Inhalt 100% trocken bleibt. Ich habe diese Jacke über einer leichten Thermowäsche und Tshirt bis 0 grad und Wind alleine angehabt. Unter 0*C wird es langsam unangenehm, dort kommt man allerdings mit dem Fleece darunter dann locker auf -10°C bei feuchter Kälte (gefühlt -15*C und Kälter), speziell da die Jacke sehr starke Windblockerqualitäten aufweist.

Die Achselventilation und der 2-Wege-Reißverschluss in der Front sorgen entsprechend für Ventilation im Räumen ohne, dass man die Jacke gleich komplett ablegen muss.

Die Kapuze verdient noch eine gesonderte Erwähnung:
Zum einen hat sie wie man auf Bild 3 gut erkennen kann eine leichte Kappe an der Front, der selbst bei Wind und Regen das Gesicht einigermaßen Trocken hält und damit entsprechend die Schutzbrillen sauber hält ein sehr cleverer Aufbau, der durch optimale Einstellbarkeit durch Gummiezüge am Rücken der Kapuze und in den beiden Fronttaschen verstärkt wird. Man hat sehr guten Zugriff auf die Kapuze und kann sie optimal auf sich einstellen.
Nach schwerem Regen und kurzem Ausklopfen der Jacke trocknet sie in der Regel extrem schnell durch und bleibt somit einsatzeffizient. Die ist auch der guten Nahtverarbeitung (Bild 5) und den YKK-Reißverschlüssen geschuldet. Hinzu kommt Kompressionsmöglichkeit an den Ärmeln via Klatt/Flausch.
Ein nettes Detail ist, dass die Jacke sowie in der Waschmaschine gewaschen werden kann, als auch ein Besuch im Trockner ihr nichts anhaben kann (außer, dass die dunkle Beschichtung der Reißverschlüsse etwas leidet).
Rundum also eine sehr effiziente und preisgünstige (~90€) Jacke, die ich sehr empfehlen kann.
Die Taschen bieten eine Menge Platz für Equipment. Gerade die Fronttaschen sind sehr breit ausgefühlt und fast bis ganz unten durchgezogen. Hinzu kommt nocht, dass kleinere "Handyfächer" dort abgeteilt sind für entsprechendes Equipment. Für Funk und/oder MP3-Player bietet die Innentasche einen auf Bild 6 gezeigten Kabelausgang.
Alles in allem hält die Jacke sehr gut trocken und warm und bietet durch den sportlichen und kurzen Schnitt eine sehr große Operationsfreiheit trotz gutem Stauraum. Kombiniert mit dem Fleece in gleicher Größe gekauft erscheint die Softshell etwas kleiner was mich zuerst stutzen ließ, aber es ergibt Sinn:
Wenn kein Wind geht und es einfach kühl ist kann man das Fleece tragen, es ist sehr locker und angenehm.
Bei Wind und Nässe steigt man dann auf die Softshell um, trägt man Beides zusammen bietet die Kombination durch die "enge" der Softshell eine angenehme Kompression. Dadurch behält man maximale Bewegungsfreiheit und hat entsprechend durch die Schichten auch eine optimale Isolierung vor Kälte und Nässe.
Fazit: Sehr empfehlenswert und es scheint als wären die Nahtprobleme usw. von Helikon bei den aktuellen Modellen nicht mehr akut.
Gruß und hoffe euch etwas geholfen zu haben ...
Wolf
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rude69

Oh scheisse Rambo!

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2

Mittwoch, 26. Februar 2014, 18:12

ich habe auch eine gunfighter. kann aber sagen das es nicht schadet wenn man nach dem waschen eine neue imprägnierung aufbringt. ansonsten braucht man nichts zu tun.
Nein. Ein BMW kann kein Mini Cooper sein!!

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3

Mittwoch, 26. Februar 2014, 18:30

Da hast du recht, guter Punkt. Nach einer Vollwäsche (die selten nötig ist, da man Schmutz durch die Beschichtung auch gut mit einem feuchten Lappen abwischen kann und sie kaum Gerüche usw aufnimmt) schadet eine Imprägnierung nicht.

ICEMAN

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4

Donnerstag, 27. Februar 2014, 11:46

Danke für die Vorstellung! Ich persönlich habe noch kein Teil von Helikon gesehen bzw besitze kein Teil, was Verarbeitungsmängel aufweist. Sei es bei den Hosen, Jacken oder Taschen - es ist alles sauberst gut! Eine Firma, wo das Preis/Leistungsverhältnis stimmt. Auch die Gunfighter wird ihren Weg zu mir finden :thumbsup:
-Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken -

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5

Donnerstag, 27. Februar 2014, 11:56

Soweit ich das gesehen habe, sind die ersten Modelle recht häufig von schludrigen Nähten, schlecht aufgenähten Flauschteilen usw betroffen gewesen. Ich denke seit dem Vertrag mit der polnischen Armee und damit festem Absatz und anderen Qualitätsstandarts hat Helikon die letzten Jahre qualitativ deutlich Gewinn gemacht.

6

Donnerstag, 27. Februar 2014, 12:25

Bei meiner Patriot Jacke war die Öffnungshilfe vom Reißverschluss am Stoff der Jacke festgenäht. 😄

7

Sonntag, 2. März 2014, 08:19

Danke für dein Review! Kannst du, abgesehen von den Pit Zips, schon etwas zur Atmungsaktivität sagen? Ein Foto vom Inneren der Jacke wäre noch von Interesse!

Merci!

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8

Sonntag, 2. März 2014, 19:13

Heya,

Atmungsaktivität der Jacke ist in Ordnung. Solang man die Jacke anzieht wenn es vom Klima her Sinn macht (<15°C imho mit Shirt drunter, entsprechend mehr drunter wenns kälter wird) und die Pit Zips / Jacke öffnet wenn man ins warme geht ist sie für einen ausgewiesenen WINDBREAKER gut. Natürlich nicht mit der Atmungsaktivität eines Fleece zu vergleichen, aber dann wäre der Windbreaker natürlich auch unwirksam. Es empfiehlt sich aber auf jedenfall die Zips zu nutzen wenn es angemessen erscheint.

Anbei die Fotos.

  • Bild 1 ist ein "Querschuss" über das Innenleben der umgekrempelten Jacke. Die Jackenhauptnähte sind sehr kräftig und mehrfach vernäht. Trotz 2-facher Begegnung mit Waschmaschine und Trockner keine wilden Fäden.
  • Bild 2 ist das Lootbag am Rücken. Man sieht gut wie groß diese Tasche ist und sie ist in Mesh gehalten
  • Bild 3 entspricht der Unterarmtasche am linken Arm. Auch sie ist in Mesh
  • Bild 4 ist eine der identischen Oberarmtaschen. Diese sind von innen in Fleece/Stoff gehalten.
  • Bild 5 zeigt zum einen die durch Klett geschlossene Innentasche auf der linken Seite, als auch im größeren die Brusttaschengröße.
Ich hoffe euch geholfen zu haben,
Gruß,
Wolf
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9

Sonntag, 2. März 2014, 21:18

Danke für die Ergänzung! Hat meine Fragen geklärt. :)

Kauz

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10

Montag, 3. März 2014, 11:46

Servus,

ich habe seit ein paar Jahren eine Gunfighter als meine EDC-Jacke. Bin mit dem Teil überaus zufrieden und würde sie mir jederzeit wieder kaufen. Das einzige was nach Jahren intensiver Nutzung etwas in Mitleidenschaft gezogen wurde ist der Stoff am Kragen und am Rücken. Dort haben sich nach einer wohl zu heißen Wäsche Falten gebildet weil der Stoff an den Stellen wo er immer ein bisschen gestaucht wurde delaminiert ist. Ist allerdings eher kosmetischer Natur und außerdem selbst verschuldet...

Es gibt nur eine Sache die ich an der Jacke ändern würde: Die Kapuze. Ich habe sie zwar ein paar mal verwendet aber nur bei Niesel wo man eigentlich eh keine Bräuchte. Gegen kalten Wind ist sie ok aber bei Nässe sollte man eher seinen Kopf nass werden lassen oder eine externe Kopfbedeckung aufsetzen. Die Kapuze überlappt nämlich nicht die Tasche in der sie verstaut wird. Sie ist am Boden dieser Tasche vernäht. Das bedeutet dass bei Regen eben diese vollläuft. Wirklich in dem Sinne dass sie überschwappt weil ein Liter Wasser drin steht. Wenn diese Tasche dann nach ca. 5min ihre Dichtigkeit verliert (was eine beachtlich lange zeit ist) läuft einem herrlich kaltes Wasser direkt über den Rücken. Ich hab das ganze unter kontrollierten Bedingungen (Dusche :rolleyes: ) mal ausprobiert. Das ist ohne Zweifel ein absoluter Konstruktionsfehler und ein schlankerer Kragen ohne Kapuze wäre mir lieber. Also quasi einfach eine Trooper mit Futter (Die Trooper ist doch ohne Futter oder?).
Wenn man aber davon absieht handelt es sich um ein hervorragendes Stück Ausrüstung.


Gruß


Daniel

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11

Montag, 3. März 2014, 12:13

Bin mal gespannt - ich werde deinen Duschentest mal nachmachen und gugge ob die aktuelle Serie das Problem auch noch in der Form hat ;) Interessiert mich auch mal ...

12

Montag, 3. März 2014, 12:38

Also quasi einfach eine Trooper mit Futter (Die Trooper ist doch ohne Futter oder?)


Die Trooper hat zwar kein Futter, aber eine Kapuze, also ist die Gunfighter bereits die Trooper mit Futter ;)

Das Modell Delta dürfte allerdings deinem Wunsch entsprechen: http://helikon-tex.com/#!/Softshells/Delta/BL-DLT-FS

Aber wenn dir das Problem bei Regen bekannt ist, lass doch die Kapuze einfach im Kragen und freu dich über ihre Windschutz-Kapazität...

DONT DEAD OPEN INSIDE

Kauz

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13

Montag, 3. März 2014, 23:45

Danke Meph,

Die Delta werde ich mir wohl mal in absehbarer Zeit besorgen. Und tatsächlich benutze ich die Kapuze eben nur gegen Wind oder schwachen Regen... Alles andere wäre ja auch reichlich blöd.

@rerewalf:

Auf deinem dritten Bild sieht man dass der Fehler immer noch da ist... Der Reißverschluss müsste von der Kapuze verdeckt werden. Wenn es eine wirklich stört könnte man einen vielleicht 2cm breiten Streifen unten umfalten und so verkleben oder vernähen dass diese Falte eben über den Reißverschluss ragt.

Wie ich das mit der Falte meine habe ich mal illustiert.

Gruß

Daniel
»Kauz« hat folgendes Bild angehängt:
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14

Mittwoch, 27. August 2014, 09:25

....Hi Leute

Liebäugel schon länger mit der Gunfighter.
Ich würde die bei richtig kaltem Wetter gerne mit einer Atom Thermaljacke von Arcteryx kombinieren.
Was haltet Ihr davon?

Gruß ausm Sauerland
Es sind schon viele Dünne gestorben,aber noch kein Dicker geplatzt!

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15

Mittwoch, 27. August 2014, 09:35

Was I st für dich richtig kalt. Bis - 15 reicht sie mir mir nen helikon fleece. Falls du jenseits der temperatur meinst warum nicht. Ich hab sie zusammen mit dem helikon lvl7 climashield

16

Donnerstag, 28. August 2014, 17:03

Die lvl7 sieht mir so aus, als ob sie zu dick aufträgt unter der Gunfighter.
Da wird die Sache wahrscheinlich zu eng, oder?
Die Atom Jacke sieht mir so aus, als ob sie etwas enger geschnitten wäre.
Es sind schon viele Dünne gestorben,aber noch kein Dicker geplatzt!

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17

Donnerstag, 28. August 2014, 23:53

stifte verwirrung - die jacke benutze ich mit dem fleece für -15°C ca. danach oder falls ich nicht zwiebeln möchte steige ich auf fleece + lvl7 um.
MMN gibt es keinen Grund die Softshell anders als mit einem Fleece (und entsprechender underwear) zu kombinieren - dafür gibt es entsprechendes material

bullpower

Bonehead

Wohnort: Im ganz wilden Süden ;-)

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18

Freitag, 29. August 2014, 06:33

Bin ja sonst auch ein Helikon Fan (Level7, Patriots und Hosen). Habe mir aber dieses mal die funktionsgleiche Jacke von Pentagon (Artaxes) geholt. 8.000er Wassersäule und 3.000er Atmung! :thumbsup:
Die Woche noch mit -20% im camostore. Review folgt.
"Halte dein Wort oder deine Fresse!"

Verwendete Tags

gunfighter, Helikon, jacket, Softshell

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