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Sonntag, 6. Oktober 2013, 20:13

Würde mein Hund mich im Ernstfall verteidigen?

So aus aktuellem Anlass dachte ich mal der Thread wäre interessant. Also momentan habe ich eine 16 Monate alte Schäferhund Hündin. Bei einem rechtswidrigen Angriff auf meine Person würd ich den Hund Platz machen lassen-warum das Ganze? Für mich ist mein Hund primär Familienmitglied und sekundär Freizeitpartner da ich weiss das nach so einem Vorfall häufig geprüft wird ob die verhältnismäßigkeit gewahrt wurde möchte ich meinen Hund da raus halten. Ich hab mit einem früheren Hund das Ganze Prozedere dirch inkl. Wesenstest usw ich denke bei uns in der BRD dürfte es schwierig sein gut zu argumentieren wenn bei so einem Vorfall der Angreifer durch den Hund schwer verletzt werden würde. Grundsätzlich glaube ich das ein trainierter Personenschutzhund für Personen mit einem Sicherheitsbedürfnis die richtige Wahl wäre weil dieser auch bei einem Biss i.d.R weiter im Gehorsam ateht. So wie seht ihr das Leute
inter arma enim silent leges

(Über)Lebenskünstler

unregistriert

2

Sonntag, 6. Oktober 2013, 20:18

Sehe ich genauso wie du vermutlich weil ich auch Aktiv auf dem Hundeplatz zu gange bin. Es hört sich jetzt vllt. überspitzt an aber ein trainierter Hund ist eine " kontrollierte" Waffe ein nicht trainierter eine tickende Bombe. Und hast du dann noch einen sogenannten Kampfhund bist du eh das Arschloch egal was ist daher würde ich bei einem Vorfall IMMER versuchen meine Hunde rauszuhalten.

Gruß Chris

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »(Über)Lebenskünstler« (6. Oktober 2013, 20:21)


3

Sonntag, 6. Oktober 2013, 20:29

Chris das deckt sich zu 100% mit meinen Erfahrungen vor einigen Jahren habe ich genau diesen Fall erlebt es haben sich zwei Personen Zutritt zu meiner Wohnung verschafft (ich habe geschlafen) und mein 50kg American Bulldog der nicht trainiert war ist erheblich gegen einen der beide vorgegangen ist . Das war 2007 und dir Kampfhundedebatte war noch täglich in der Blödzeitung den Ärger und die Kosten die damals entstanden sind standen dann kaum noch im Verhältnis zum verhinderten Einbruch...
inter arma enim silent leges

4

Sonntag, 6. Oktober 2013, 21:15

Zitat von »badboyloga«

Chris das deckt sich zu 100% mit meinen Erfahrungen vor einigen Jahren habe ich genau diesen Fall erlebt es haben sich zwei Personen Zutritt zu meiner Wohnung verschafft (ich habe geschlafen) und mein 50kg American Bulldog der nicht trainiert war ist erheblich gegen einen der beide vorgegangen ist . Das war 2007 und dir Kampfhundedebatte war noch täglich in der Blödzeitung den Ärger und die Kosten die damals entstanden sind standen dann kaum noch im Verhältnis zum verhinderten Einbruch...

Ich bin beeindruckt! :thumbsup: Ein singulärer Einsatz von Interpunktion in einem Gummibeitrag und dieser wird nicht korrekt durchgeführt. Hinweis: Vor dem satzschließenden Punkt ist eine Leerstelle unüblich.

Zitat von »badboyloga«

und die Kosten die damals entstanden sind standen dann kaum noch im Verhältnis zum verhinderten Einbruch...

Du hättest Deinem Hund beibringen sollen alles aufzuessen, was er angefangen hat.

Ein alternatives Szenario wäre:
Würde ich meinen Hund essen?


Bis denne!
Frank
Wozu braucht man das?

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Frank« (6. Oktober 2013, 21:28)


5

Sonntag, 6. Oktober 2013, 21:20

Und Frank würdest du? Falls ja gibt es n schnelles Rezept?
inter arma enim silent leges

Jomba

tactical monkey

Wohnort: BW

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6

Sonntag, 6. Oktober 2013, 21:26

Ganz im Ernst? Im Ernstfall, sprich wenn ich angegriffen werde, habe ich andere Sorgen als meinen Hund abzulegen.
Zumal ich ernsthaft glaube weder der Hovi meiner Freundin noch mein Schäfermix würde sich im Falle einer "Rangelei" ablegen lassen, obwohl die beiden sonst recht gehorsam sind.

@ Frank: Das kommt dann kurz vor dem Kanibalismus. Davor greift für mich der Grundsatz was ich beim Namen kenne wird verschont. ;)
Mankind must put an end to war, or war will put an end to mankind.
JFK

Alzwolf

Anytime and anywhere at all terrain!

Wohnort: Berchtesgadener Land

Beruf: Executiver

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7

Sonntag, 6. Oktober 2013, 21:42

a) meine Hunde würden mich verteidigen
b) glaubst Du wirklch was Du schreibst?

Surf mal im Internet und lues mal die ganzen Urteile durch über die Fälle durch in dem ein Hund ob trainiert oder untrainiert als Waffe zur Verteidigung eingesetzt wurde. Selbst wenn ein Einbrecher gestellt wurde gab es ÄRger für den Hundehalter, weil der Einbrecher durch den Hund verletzt wurde.

Verheiz Deinen Hund nicht

8

Sonntag, 6. Oktober 2013, 21:42

Wird die ganze Sache hier nicht doch ein wenig zu satt-theoretischem Couch-Geplauder über den weit-entfernt-theoretischen "Ernstfall/Ausnahmezustand"??

Mit allem Respekt, aber wenn es darum geht, abzuwenden, daß jemand meine Frau vergewaltigt und mich mit einer sinnigen Fesselung langsam zu Tode stranguliert, um das Versteck von knappen Gütern oder Wertsachen aus mir herauszupressen, schlimmstenfalls auch einfach so, dann leg ich den Wauwi doch nicht ab und geb ihm ein Leckerchen, weil ich mir Sorgen um spätere Anwaltskosten mache....

Schon wieder so eine inkonsequente Überlegung, daß der "Ausnahmezustand" einer ist, bei dem dann nach 5 Minuten nach dem Schellen von Alarmsirenen ne Polizei-Tour vor dem Haus vorfährt? Und der hier diskutierte "Ernstfall" ist dann einer, den man auch so beiläufig ohne größeren Schaden für den Angreifer (...weil es ja sonst ne Gegenanzeige wg. KV gibt....) abwenden kann, am besten durch Weggehen oder ein gemeinsames Gesellschaftsspiel oder eine Diskussion in der Gruppe?

Es geht doch hier nicht um den Streit um eine Parklücke oder den heldenhaften und saugefährlichen Kampf um einen besseren Platz an der Supermarktkasse, oder eher doch?

Und was den Verzehr von Lassie angeht: Leute, wenn es den Menschen nach einer Schiffshavarie oder einem Flugzeugabsturz ans nackte Leben gegangen ist und sie vor Hunger halb wahnsinnig waren, haben sie sogar ihre Kumpels aufgefressen, sie schlimmstenfalls sogar dafür getötet...DAS ist "Ernstfall", wie es ernster kaum geht.

Wir sprechen hier davon, Rintintin zu schlachten, weil der Pizzadienst gerade zu hat oder die Chips aus sind? Oder doch eher davon, sonst zu sterben, mitsamt Angehörigen? Ganz nüchtern: Bevor meine Süße verhungert, kommt Lassie in den Kessel.

Rezepte gibt es übrigens in Vietnam in Fülle, wer es nicht so weit haben will zum Probieren, findet Passendes in der Schweiz, glaube ich....Noch vor einigen Jahren stand bei den Vietnamesen in Paris allerdings auch "Chien roti" auf der Karte...

9

Sonntag, 6. Oktober 2013, 21:52

Micha ich stimme dir zum Teil zu wenn die Apokalypse eintreten sollte braucht mein Hund nicht mehr Platz machen. Ich dachte eher an typisvhe Gefahrensituationen die im urbanen Umfeld vorkommen, Streit mit Betrunkenen, Versuche ausgeraubt zu werden o.Ä. Ich denke die Diskussion ist genau so realistisch oder unrealistisch wie die anderen SV Threads oder was tun beim Atomkrieg usw.
inter arma enim silent leges

10

Sonntag, 6. Oktober 2013, 22:10

Ich bleib dabei: Schutzhund ist und bleibt ein Sport. Der Hund weiß was er mit dem Figuranten zu tun hat, aber es ist nicht sicher, ob er im Ernstfall das Gelernte auf eine Person übertragen kann, die kein Figurant ist. Da kann man den Ärmel noch so toll und lange ausschleichen, am Ende checkt es der Hund nicht und attackiert die Person instinktiv und nicht wie im Spiel.
Schutzhund ist imo für behördlich genutzte Hunde interessanter als für Privatpersonen. Mein Hund muss niemanden verfolgen, sondern abwehren.

Interessant wird es dann erst, wenn hinterher rauskommt, dass mit dem Hund Schutzhund gemacht worden ist. Daraus ließe sich auch ein interessanter Strick drehen, zum Beispiel: "Kampfhund zerfleischt Arm - er wurde jahrelang scharf gemacht".

Also: Schutzhund = spielerischer Sport. Ernstfall = Ausnahmesituation in der Aggression gewünscht und an die Situation angepasstes Handeln gefordert ist. Wenn eure Hunde ruhig bleiben - Hut ab vor eurer herausragenden Erziehung. Da kann ich nicht mithalten. Mein Hund ist gehorsam und im Grunde ein ruhiger Kollege, aber er bleibt nicht stoisch liegen wenn er merkt, dass irgendwas nicht in Ordnung ist. Würde ich das wollen? Nein, eigentlich nicht. Ich möchte auch keinen Hund der sich das ganze lieber von weitem anschaut oder sich mit geklemmter Rute unter der Treppe zum Hauseingang versteckt.
Wenn ich wüsste, dass ich morgen in eine ernste Auseinandersetzung verwickelt werde und mich zwischen der "Schreckschusswaffe" und der tickenden Zeitbombe entscheiden müsste, würde ich die Zeitbombe nehmen. Ich meine damit keine Pöbelei mit Besoffenen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »kleinermann« (6. Oktober 2013, 22:23)


11

Montag, 7. Oktober 2013, 02:06

Ich finde deine Meinung völlig ok aber wann weiss dein Hund denn wann er loslegen darf? Was Schutzdienst bertrifft stimme ich zu das was nach VDH Richtlinien gemacht wird is außerhalb vom Platz unbrauchbar das ist aber auch so gewollt schließlich verbietetcdercGesetzgeber eine Ausbildung die sich gegen Menschen richtet.
inter arma enim silent leges

mortnizer

Anfänger

Wohnort: schwäbische Alb

Beruf: Duracell Männchen

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12

Montag, 7. Oktober 2013, 06:13

Meine Hündin ist normalerweise ruhig und faul... fängt aber übest an zu Knurren, wenn irgendwas nicht stimmt. Sie merkt schneller ob uns einer entgegen kommt oder irgendwas nicht stimmt. Sollte sich ein "Ernstfall" ergeben bleibt es an mir die Situation zu bewerten. Jeder der nach dem Knurren weitermacht mit einem Angriff, ist eh selber Schuld und irgendwann kommt auch der Punkt an dem der Hund sagt "Leck mich am A****, jetzt muss ich meinem Herrchen oder Frauchen helfen". Und wenn dieser Punkt wirklich eintritt, bin ich froh wenn meine Hündin so denkt. Zeitbombe hin oder her...

BTW: Darf ich vorstellen: Ronja, Leonberger Hündin, 50 kg, 2 1/2 Jahre
»mortnizer« hat folgendes Bild angehängt:
  • Ronja.jpg

13

Montag, 7. Oktober 2013, 06:44

Guten Tag,

Wieso sollte ein Hund einen nicht verteidigen wenn man angegriffen wird, wenn er das nicht tut verlange ich doch von einem Hund ein Verhalten was gegen jede Natur ist.
Das setzt natürlich voraus das mein Hund aufgrund seiner Anatomie dazu fähig ist, ich rede also von einem Hund im eigentlichen Sinne ist und nicht von einem Bleistiftspitzer der wie eine Gummiente macht wenn der böse Bube ihn wegkickt. Da wären wir schon beim springenden Punkt, wenn man einen Hund hat dessen Anatomie augenscheinlich schon darauf hinweist dass er dazu in der Lage ist mehr als Wauwau zu machen haben die meisten schon gar keine Lust mehr Gedanken an irgendwelche Angriffe zu verschwenden.
Wenn ich in meinen eigenen vier Wänden meinen Hund laufen habe und er des Nachts einen Einbrecher in den Ruhestand beißt, dann ist mir das offen gesagt Recht, nämlich das Recht in meinen vier Wänden. Was müssen nicht alles für rechtliche Voraussetzungen vorliegen damit die Polizei nachts in eine fremde Wohnung darf, und dann kommt jemand mit einer derartigen kriminellen Energie, verschafft sich unbemerkt Eintritt zu meinem Haus und schleicht nachts auf der Suche nach Wertgegenständen oder mit noch schlimmeren Gedanken durch mein Haus. Wenn ich einen Hund im Haus hätte hoffe ich inständig das er dann mehr macht als bellen, wenn mir bellen ausreicht tut es auch ein Bewegungsmelder mit elektronischer "Wauwaumache".
Ich sehe auch keine rechtlichen Probleme diesbezüglich, in meinem Haus darf mein Hund laufen wohin er will, wenn er des Nachts einen Einbrecher beißt ist das nicht mehr als ein ganz normales Verhalten. Zudem muß jemand der in fremde Häuser einsteigt mit allem rechnen, schließlich begibt er sich freiwillig in eine Ausnahmesitutation und schafft durch sein Tun auch eine solche für jemand anderen, für jemand anderen der fast automatisch im Recht ist wenn er sich in seinen vier eigenen Wänden befindet.

Falls nach so einer Aktion die Rechtsprechung es anders sieht, dann ist es eben so und ich muss mit den Konsequenzen leben. Aber es ist mir viel lieber mit diesen Konsequenzen zu leben als nachts ein Szenario erleben zu müssen was so ein Einbrecher anrichten kann. Leute bei denen eingebrochen wurde haben oft schon einen Schock und lange danach Ängste wenn "nur" die Schubladen durchwühlt worden sind, wie wird man sich erst fühlen wenn man wach im Bett liegt und hört wie einer oder mehrere durch das Haus schleichen und alles auf den Kopf stellen, stets mit dem Gedanken "was tun sie wenn sie ins Schlafzimmer kommen?". Wenn mein Hund die Angelgenheit dann regeln würde, egal mit welchem Ausgang, dann würde ich mir im ersten Moment einmal keine Gedanken um die körperliche Unversehrtheit von solchen Straftätern machen, in Anbetracht des Schwarzbestandes an Schußwaffen in unseren Landen sind sie mit ein paar Bisswunden noch gut bedient.

Ich hoffe Ihr wißt um was es hier überhaupt geht, Ihr geht davon aus das jemand, obwohl Ihr einen ansehenlichen Hund bei Euch habt, Euch angreift. Wenn einer sich dazu entschlossen hat, dann ist er im Prinzip zu allem bereit und hat alle Bedenken über Bord geworfen. Und das soll der Moment sein wo ich mir um die letzte Schutzhundeprüfung meines Hundes oder über irgendwelche Hundeverbände Gedanken machen soll?

Viele Grüße
Roman

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »juchten« (7. Oktober 2013, 06:48)


14

Montag, 7. Oktober 2013, 09:30

Ganz frisch gab es diesen Vorfall in Münster:

http://www.hundenachrichten.de/schaeferh…r-20131075.html

(Wenn ich mit meinem Hund unterwegs bin, fühle ich mich eher als Beschützer von ihm. Mein Tibet Terrier ist zwar kein "Bleistiftspitzer", trotzdem fehlt da etwas Volumen. Das gleiche ich dann aus. ;) )

"Eet watt gor is, schnack watt wohr is und drink watt kloar is!"

15

Montag, 7. Oktober 2013, 10:05

Aehm Roman mit Verlaub, die Welt hat mehr potentielle Suicidenten als man so denkt.

Ich bin selbst nicht der schmälste, mein Zeus ist ein ordentlicher Hund (wenn auch grundsätzlich von seinen Naturell her eher ein Schaf als ein Wolf) und trotzdem gab es verschiedene Situationen in den letzten Jahren, bei denen sich mir vollkommen fremde Menschen so verhalten haben, dass Sie eigentlich einen Biss in den Hintern verdient gehabt hätten.

So spontan fallen mir drei herausragende Ereignisse ein.

Ein dunkel gekleideter Jogger, der sich beim Spaziergang in der Dämmerung auf einem engen Waldpfad zwischen meinem Hund, meinem Sohn (damals noch ein Kleinkind) und mir durchdrängeln musste und dabei mein Söhnchen abdrängte.
Der wurde damals vom Hund deutlich ermahnt und er wäre ohne einen olympiareifen Zwischensprint auch mit Sicherheit gebissen worden.

Ein weiteres Beispiel (auch beim Spaziergang, mein Hund war ordentlich angeleint):
Ein freilaufender schwarzer Schäferhunde stürzte sich ohne Vorwarnung auf meinen Hund und die Beisserei ging los.
Ich hatte einfach die Leine fallen lassen, um der Natur ihren freien Lauf zu lassen, da sich der Schäferhund sehr schnell in der Rückenlage befand. Alles war soweit wieder gut und die Lage bereinigt, der Schäferhunde knurrend unten, mein Hund knurrend oben, bis der aggressive Halter des ordnungswidrig freilaufenden Hundes um die Ecke kam um mit mir einen Streit zu beginnen. Den hätte ich am liebsten selbst gebissen.

Und zum Schluss noch ein Beispiel aus dem letzten Jahr (ich selbst war nicht zu Hause, bekam es nur nachträglich erzählt):

Meine Frau öffnete die Haustür und fand eine südländische Frau mit Kinderwagen (und schreiendem Kleinkind darin) vor unserem Gartentor. Die Frau war vermutlich Angehörige einer ethnischen Minderheit, von der in Deutschland keiner mehr weiß, wie er sie politisch korrekt bezeichnen darf (es existiert ein gleichnamiges Schnitzelgericht, angelehnt an eine früher gebräuchliche Bezeichnung dieser Volksgruppe und NEIN, ich meine weder die Wiener, noch die Jäger).
Die Frau beklagte ihr hartes Lebenslos und hantierte mit großen Tüchern, die sie meiner Frau zum Verkauf anbot.
Als nächstes, so meine Frau in der Schilderung, hätte Sie panisches Gekreische aus dem Haus vernommen und aus der offenen Terassentür wären zwei Jugendliche der gleichen Abstammung geflüchtet und ansatzlos über den Gartenzaun gehechtet, gefolgt von 50 kg ärgerlichen Ridgebacks. Bis meine Frau letztendlich kappiert hatte, was da gerade gelaufen war, hatte auch die Frau mit dem Kinderwagen die Beine in die Hand genommen.

Ein Hund ist ein Hund und bleibt ein Hund.
Er ist ein Rudeltier und wird mit und für sein Rudel kämpfen.
Insbesondere wenn das Alphatier (hoffentlich der Hundehalter) loslegt.
Mir selbst ist Jacke immer näher als Hose.
Nicht in 100 Jahren würde ich meinen Hund im Falle einer Bedrohungslage "ABLEGEN" lassen.
Anbetracht des Geldes für Tierhaftpflichtversicherung und erweiterte Rechtschutzversicherung, welches ich in den letzten 8 Jahren bezahlt habe, hat mein Hund viel zu wenig kaputt gemacht und deutlich zu wenige "Idioten" gebissen.

Jetzt ist er ein geruhsamer Alter Herr und grau um die Schnauze, somit wird es damit wohl auch in der Zukunft nix mehr werden ;)
Kämpfen – aber mit Freuden! Dreinhauen – aber mit Lachen!
Kurt Tucholsky (1890 - 1935)

Dexer

Fortgeschrittener

Wohnort: Köln

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16

Montag, 7. Oktober 2013, 10:09

Unser Hund würde zumindest meine Frau verteidigen. Auch untrainiert. Das hat sie dann feststellen dürfen, als sie alleine Gassi gegangen ist. Ein netter Mitbürger hat meine Frau grob angequatscht, aber noch bevor es zu Handgreiflichkeiten kam, wurde das von unseren tschechoslowakischen Wolfshund unterbunden. Der hatte sich knapp neben den Weg in die Büsche geschlagen und sein größeres Geschäft erledigt, was der Typ dann vermutlich auch in seine Hose gemacht hat. :D
Unser aller Glück war, dass meine Frau den Hund noch vor einen Biss schnappen konnte.
Mittlerweile ist der Gute 14 Jahre alt und leicht schwerhörig. Jetzt heißt es also für Einbrecher "Forget the dog, beware of the owner"

17

Montag, 7. Oktober 2013, 10:24

Schliesse mich mal der überwiegenden Mehrheit an.

Wenn ich einer derartigen Situation aus dem Weg gehen kann, tue ich es auch. Das braucht keiner.
Aber wenn wir von einer besagten Situation sprechen der man eben nicht mehr aus dem Weg gehen KANN, sprich von der u.U. eine erhebliche Gefahr für mich oder meine Familie ausgeht erwarte ich sogar, dass mein Hund mir zur Seite steht.
Und zwar bis zum Schluss.
Das erwarte ich auch von meinem Hund.
Ob er auch die tatsächliche "Härte" besitzt wird hoffentlich niemals auf die Probe gestellt werden, aber ich gehe davon aus.

Und bei einer Rasse wie ich sie habe geht dann sicherlich auch die "üble Nachrede" los, aber Hauptsache meine Familie und ich kommen gesund zu Hause an. :)

18

Dienstag, 8. Oktober 2013, 09:33

Mein letzter Hund (MAX) war ein Parson Rusel Terrier mit 14kg, dieser war jagdlich ausgebildet und in allen Situationen unerschrocken.
Er hat jedes Familienmitglied in Schutz genommen, sobald Fremde in irgendeiner Form aggressiv aufgetreten sind, auf Ruf aber auch sofort den Rückwärtsgang eingelegt.
Leider habe ich den Kleinen beim Sonntagsausflug an eine Sau verloren. Seine Unerschrockenheit hat ihm das Leben gekostet, denn die Sau wollte sich auch nicht ins Fell zwicken lassen.

Jetzt viele Jahre später bin ich immer noch traurig und zeitgleich glücklich, wenn ich an den Kleinen denke..
Beste Grüße
scts

AJAX

...fuckin´animal!

Wohnort: Eifel

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19

Dienstag, 8. Oktober 2013, 09:59

@scts: tut mir leid für dich. Ein Hund der geht bereitet übelst Schmerz.

Ich bin erst in ein paar Jahren wieder Hundebesitzer und sehe es ebenfalls wie die Mehrheit hier. Das Tier darf natürlich nicht bei jedem Ansatz ausrasten, aber im Notfall wird die Bindung sicherlich dafür sorgen, dass er mir, bzw. meiner Familie hilft!
Plan - Prepare - Execute

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »AJAX« (8. Oktober 2013, 12:06)


(Über)Lebenskünstler

unregistriert

20

Dienstag, 8. Oktober 2013, 11:42

Meine Hunde gehen auch dran wenn ich Probleme hätte keine Frage jedoch würde ich alles Versuchen das sie nicht dran können weil ganz einfach ich keinen Bock habe das sie Abgespritzt werden. Habe ich alles schon erlebt ich brauch kein Hund der mich verteidigen muss kann mich selbst gut schützen. Auch ist für mich mein Hund keine Potenzverlängerung in erster Linie ist es mein Freund mein bester Freund und lang lang danach kommen erst die 2 Beinigen gefährden. Und zu diesen Szenarien mit Kochtopf usw.. bevor ich in so einer Situation meinen Hund essen würde würde ich mir was anderes schnappen den Fantasien soll jetzt freien Lauf gelassen werden. Jetzt könnt ihr gerne auf mir einhacken das ist jedoch MEINE Meinung was andere davon denken interessiert mich nicht die Bohne. Es gibt ein Sprichwort ``Umso mehr Menschen ich kennenlernte umso lieber wurde mir der Hund`` Und mein Hund wäre das allerletzte was ich essen würde.






Gruß Chris

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »(Über)Lebenskünstler« (8. Oktober 2013, 11:55)


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