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Terminator

sin nombre

Wohnort: Ostallgäu

Beruf: serrated

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81

Dienstag, 24. September 2013, 18:47

:thumbsup: ich wollte niemanden zu diesem Glück zwingen, aber - Hey, bravo, willkommen im Club :D
Mit dem Messer geht es besser!

Jenni

Strombolinchen

Wohnort: Mendig

Beruf: Messerbesorgerin..aber nur die coolen ;)

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82

Mittwoch, 25. September 2013, 10:30

Ich würde jedem empfehlen ein Bravo 1.5 in die Hand zu nehmen...(vielleicht ergibt sich da auch ein Passaround) - das ist einfach ein Traum von Messer und ich bin mir sicher - viele werden dann das Modell 1 vergessen.
Ich werd ja ein paar Modelle mit zum Edersee bringen , und dann leg ich einfach mal ne Liste aus und ihr schreibt drauf, welche Messer euch für ein PA interessieren würden. Und dann schaunmermal ;)
____________________________
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UglyKid

Member of

Wohnort: Gelnhausen (Heimat: Alheim)

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83

Samstag, 5. Oktober 2013, 20:56

Ich werd ja ein paar Modelle mit zum Edersee bringen ,
... hoffentlich auch ein Highland Spezial und ein Fox River, denn...

...das Gunny war Liebe auf den zweiten äh dritten Blick :love:

Irgendwie war ich bis jetzt auch immun gegen den BRKT-Virus und auch das erste Begrabbeln in Heuchelheim, als ich das Gunny von Redemptor in Empfang genommen habe, ließen den Virus nicht stärker werden. Glück gehabt :)
Doch meine Schusseligkeit hatte scheinbar auch direkten Einflus auf mein Immunsystem, denn ich vergaß das Messer in Heuchelheim und Redemptor schickte es mir freundlicherweise zu. Ok, noch mal auspacken und siehe da, der Virus wurde weiterhin bekämpft und auch die sehr tief sitzende Scheide entfachte nicht den Haben-Wollen-Effekt. Doch dann kam das schöne Wetter und ein wenig Testen im Garten...der Virus schlug zu :hit: Verdammt ist das Messer gut :cursing: Bevor jetzt einer sagt "Hättest ja mal das Review lesen können, dann hättest du gewusst, dass es gut ist." sei wie oben bereits erwähnt gesagt, dass ich BRKT bisher komplett nicht auf dem Bildschirm hatte und auch bis eben die Reviews nicht gelesen hatte, um mir selber ein Bild zu machen.

Zum Vergleich habe ich immer mal 2 Bekannte genommen: Das ER Shrapnel und das Fällknifen F1. Durch meine Schusseligkeit wurden nur wenige Tests gemacht, aber für mich persönlich waren sie aussagekräftig.

Feathersticks:

Hier kam mal wieder der altbewährte harte Apfelbaumast zur Geltung. Mit dem Gunny ging es so einfach bzw. mit den Shrapnel ging es diesmal so schwer, dass ich noch mal das F1 testen musste. Auch dieses ging wesentlich schwerer als das Gunny, obwohl alle drei Messer meine Haare vom Unterarm rasierten und sowohl das F1 als auch das Gunny ballig geschliffen sind. Nun ja, das Interesse war geweckt, aber zur Sicherheit bin ich noch mal in die Wohnung und habe ein anderes Messer geholt, um noch mal zu schauen, ob ich nicht doch ein vergleichbares Messer zu dem Gunny in der Vitrine habe...naja, ich habe was gefunden, aber es hört auf den Namen MR ;)

Also ging´s weiter zum Batoning:
Hier bin ich mal wieder zum Thujaholz und habe ein etwas dickeres Stück Holz geholt. Als ich allerdings die Klinge darauf gelegt habe, habe ich mich dann doch nicht getraut, das Gunny da durch zu jagen, da es ja nicht mein Messer ist. Hätte ich mir vorher das Video angeschaut, dann hätte ich es vielleicht doch gemacht...nein, mein Shrapnel habe ich durchgejagt und ich musste schon ordentlich drauf hauen :D Also ein zweiten, etwas dünneren Ast geholt und damit hatte das Gunny keine Probleme :thumbsup:

Und weiter ging´s zu den Kirschlorbeersträuchern

Da meine Frau die kleine Gartenschere brauchte, habe ich mir gedacht, dass ich die Sträucher mit dem Messer stutze :thumbsup: Und ich muss sagen, dass das Gunny hier eine sehr ordentliche Arbeit abgeliefert hat und es kaum länger als mit der Schere gedauert hätte, wenn ich nicht Vergleichschnitte mit dem Shrapnel, dem F1 und dem MR (musste wieder schauen, ob ich nicht was Gleichscharfes habe) hätte machen wollen. Auch in dieser Katogorie kam nur das MR an das Gunny ran, obwohl alle Messer nach den Aktionen noch rasierten (alle haben ihre Wärmebehandlung im Griff).

Fazit:
Was mir persönlich weiterhin nicht so gut gefallen hat, war die Daumenrampe/Firesteel-Lighter, aber hier hat BRKT ja einige Messer im Angebot, welche dieses Detail nicht haben. Des Weiteren saß mir die Scheide ein wenig tief für den EDC-Gebrauch, aber im Garten war es super, da ich das Messer ziehen konnte, ohne dass was darüber war. Naja, hier wäre eine zweite Schlaufe bestimmt machbar. Die Verarbeitung war super (außer die Spitze, aber das wurde ja schon geklärt) und wenn ich berücksichtige, was das Messer schon so mitgemacht hat, dann :worship: und :hatsoff:
Wie oben bereits geschrieben, ist das Gunny Liebe auf den Dritten Blick gewesen und hat mein Interesse für BRKTs geweckt.

VIELEN DANK von mir für das Testendürfen :laola:

Cheers,
Andi

P.S.: Sorry, für die schlechten Bilder.
P.P.S.: Laut Tracking ist das Paket heute bei Edgar angekommen.
»UglyKid« hat folgende Bilder angehängt:
  • Gunny 1.jpg
  • Gunny 2.jpg
  • Gunny 3.jpg
  • Gunny 4.jpg
  • Gunny 5.jpg
  • Gunny 8.jpg
  • Gunny 9.jpg
  • Gunny 10.jpg
  • Gunny 11.jpg

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »UglyKid« (8. Oktober 2013, 06:05) aus folgendem Grund: Teilnehmer verwechselt


84

Montag, 7. Oktober 2013, 22:07

Guten Abend!

Da liegt wohl eine dicke Verwechslung vor, denn bei mir ist leider kein Paket angekommen!

Erik

UglyKid

Member of

Wohnort: Gelnhausen (Heimat: Alheim)

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85

Dienstag, 8. Oktober 2013, 06:03

Oh sorry Erik :worship: Ich habe es natürlich "Edgar" geschickt und nicht dir. Dort müsste es laut Tracking ID angekommen sein :rolleyes:

Cheers,
Andi

Edgar

Fortgeschrittener

Wohnort: Oberbayern

Beruf: Student

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86

Dienstag, 8. Oktober 2013, 08:59

Jawohl, ist es! :thumbup:

Edgar

Fortgeschrittener

Wohnort: Oberbayern

Beruf: Student

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87

Freitag, 11. Oktober 2013, 19:03

So, das Messer ist wieder auf dem Weg zurück, also stelle ich hier mal meinen Bericht ein.


Erster Eindruck
Das als Allround-Messer beworbene Gunny von Bark River kommt mit einer Gesamtlänge von 21,3 cm (Klinge 9,6 cm) gut dimensioniert für den Alltagsgebrauch und herstellertypisch recht schlank daher. Die 4 mm starke Klinge aus A2 und das damit einhergehende Gewicht des Messers lassen jedoch schon beim Auspacken eine gewisse Robustheit erahnen.
Beim ersten Hantieren des Messers hat man sofort den Eindruck, dass es sich um ein hochwertiges Stück Schneidware handelt. Das Gesamtpaket mit Lederscheide und Antique Ivory Micarta - Griffschalen kommt optisch sehr ansprechend daher, obwohl mir das Griffmaterial eher weniger zusagt. Dafür sorgt die Farbkombination für weniger misstrauische Blicke von Nicht-Messerenthusiasten, was zumindest ein kleines Plus ist.






Verarbeitung
Als letzter Tester im Passaround kam das Messer natürlich mit einigen Gebrauchsspuren zu mir. Da ich davon ausgehe, dass ein neues Messer diese Spuren nicht besitzt, werde ich darauf nicht näher eingehen. Die schief geschliffene Spitze ist unschön, aber wäre ja laut Jenni so auch nicht an einen zahlenden Kunden verschickt worden.
An der Schleifkerbe ist ein kleiner Fehler, ebenso an der Daumenriffelung (welche gleichzeitig etwas ungleichmäßig ist). Jedoch kann ich nicht sagen, ob diese ab Werk vorhanden waren. Auch wenn es mich etwas stören würde, fallen die beiden Macken nur bei genauem Hinsehen auf.

Ansonsten ist die Verarbeitung sehr gut. Der ballige Anschliff ist beidseitig gleichmäßig und makellos, der Griff ist schön verschliffen, mit kaum fühlbaren Kanten an Pins und Liner/Klinge.






Die Scheide ist ebenfalls schön verarbeitet, hier gibt es nichts zu beanstanden.
Als Linkshänder bin ich es ohnehin gewohnt, dass Standardscheiden nur begrenzt nützlich sind. So hatte ich das Messer immer im Rucksack dabei, für diesen Zweck tut die Scheide was sie soll. Wie sie sich am Gürtel verhält, kann ich daher nicht beurteilen, dafür würde ich mir eh eine Custom-Scheide zulegen/machen.





Da das Messer von UglyKid mit einer guten Schärfe zu mir kam, ging es gleich an den ersten Test.
Ein Stück Haselnuss mit ca. 6 cm Durchmesser wurde geschwind abgehackt. Hier zeigte sich, dass das Messer eben kein reinrassiges Outdoormesser ist, für solche Arbeiten war es mir etwas zu kurz und der Griff zu schlank für meine Hand. Dafür sorgt der ballige Anschliff aber für eine tolle Schneidfreudigkeit, die 4 mm Klingendicke fallen hier nicht negativ auf. Ganz im Gegenteil, das Messer steckt das keineswegs zärtliche Batoning ohne jegliche Spuren am Messer weg, und danach rasiert es noch fast so gut wie vorher.




Ohne ein Nachschärfen wurde das Stück Holz in einen Löffel verwandelt.
Der ballige Anschliff konnte auch hier seine Vorteile ausspielen. Allerdings war mir dabei die Daumenrampe oft im Weg, diese könnte man meiner Meinung nach nützlicher gestalten oder einfach komplett weglassen (diese Option gibt es ja sogar ab Werk).
Ebenfalls als störend empfand ich die vordere Kante der Griffschalen, zwischen Zeigefingermulde und Schleifkerbe. An dieser Stelle ist der Griff kaum abgerundet, wodurch beidseitig Ecken entstehen. Bei längeren Schnitzarbeiten neigte der Griff dazu, in der Hand zu verrutschen, dadurch verursachte eine der Ecken eine deutliche Druckstelle am Zeigefinger (Grundgelenk).

Zum Anzünden des Hobokochers musste ich mit dem Feuerstahl allerdings etwas arbeiten. Die Daumenrampe, welche ja angeblich für den Feuerstahl gedacht wäre, lies hier keine Vorteile erkennen. Vielleicht hatte ich einfach den Bogen noch nicht raus, jedoch waren große/viele Funken nur schwer zu erzeugen. Eine zum Vergleich verwendete Klinge mit einer scharfen Kante am Rücken funktionierte deutlich besser.




Nach getaner Arbeit ging es natürlich an die Brotzeit.
Käse und Wurst waren, obwohl ich mir eine etwas längere Klinge gewünscht hätte, kein Problem. Beim Apfelschneiden wurde allerdings mehr gespalten als geschnitten. Ein zum Vergleich verwendetes Messer mit 3 mm Klingenstärke und Flachschliff erzielte einwandfreie Ergebnisse.

Da die Essenszubereitung für mich eine der Hauptaufgaben von Messern ist, musste ich hier noch etwas mehr testen.
Zu meiner Freude waren Zwiebel, Knoblauch und Paprika hervorragend zu schneiden, ein „Zerrupfen“ wie man es von manchen dicken Outdoormessern kennt, war hier nicht festzustellen.
Alles in Allem war ich zufrieden, auch wenn das „Allround“-Konzept des Messers auch hier eben einen Kompromiss bedeutet.






Auf der Klinge erzeugten Zwiebel- und Zitronensaft nach kurzer Zeit eine Patina. Wasser und Handschweiß hinterließen erst nach längerer Benutzung leicht dunklere Stellen. Durch die kurze Testdauer kann ich zwar nicht beurteilen, ob das nach einer längeren Zeit ohne Pflege immer noch so wäre, kann mir aber nicht vorstellen dass es zu Problemen kommen würde die nicht in ein paar Minuten wieder zu beheben sind.



Fazit:
Das Gunny ist ein elegantes Messerchen mit einer optimalen Größe für den täglichen Gebrauch. Auch wenn es schwerere Arbeiten nicht scheut, gibt es dafür geeignetere Messer mit einer längeren Klinge und einem größeren Griff. Als Alltagsmesser wäre mir allerdings die Klinge etwas zu dick.
Die Verarbeitung und der Anschliff sind überzeugend, mein Interesse an der Marke Bark River ist auf jeden Fall geweckt.


Das Schleifset mit zwei Schleifpasten und einem Stück Leder ist hervorragend. Die Anwendung ist sehr einfach, in ein paar Minuten lies sich eine gute Schärfe anbringen. Für größere Messer wäre ein größeres Stück Leder gut, aber beim Gunny hat es voll gereicht.


Das wars von meiner Seite.
Schönen Abend,

Edgar


ChriBo

Forenbetreiber

  • »ChriBo« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Mittelhessen

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88

Freitag, 11. Oktober 2013, 19:07

Das letzte Bild schreit förmlich nach dem Bild des Monats :thumbsup:

UglyKid

Member of

Wohnort: Gelnhausen (Heimat: Alheim)

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89

Freitag, 11. Oktober 2013, 19:42

Das letzte Bild schreit förmlich nach dem Bild des Monats :thumbsup:


+1 :thumbsup: :thumbsup:

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