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Xyored1965

In der Ruhe liegt die Kraft

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Donnerstag, 8. Januar 2009, 01:37

Klappmesser : Verriegelungen / Entriegelungen

Klappmesser : Verriegelungen / Entriegelungen

Nachdem ich mich ja eindeutig der Klappmesser-Fraktion verschrieben habe : Ich will mich hier im Forum themenbedingt etwas einsetzten, also eine Art Übersicht + Vergleich zu den verschiedenen Varianten hier aufstellen.

Ich würde mich freuen über PN’s , PM’s und angehängte Posts bezüglich :

--- Hinweise auf weitere, nicht aufgeführte Lock’s
--- Berichtigungen bezüglich aufgeführter Lock’s (sofern Fehlinfos erkannt würden)
--- Zusätzliche Infos und Hinweise zu bereits aufgeführten Lock’s, wenn wichtige Infos nicht aufgeführt sind
--- Nicht mehr funktionierende Links + Verlinkungen
--- Schreibfehler, unverständliche Textpassagen …
--- unzulässige Verlinkungen (falls Urheber Rechte verletzt würden)

Ich würde die eingehenden Infos + Berichtigungen dann in den Posts 1-35 eingügen beziehungsweise berichtigen, damit auf den 1ten Thread-Seiten alle Infos zur Übersicht beieinander bleiben.

Auch dürfen natürlich Posts mit Erfahrungsberichten, Vergleichen und Ansichten angehängt werden.



Hinweise :

In dieser Form werden Zusatzinfos unterlegt, also durch Anklicken weitere Infos ersichtlich, oder Sprung zu andern Lock's

In dieser Form werden nur Begriffe hervorgehoben, die für den Zusammenhang wichtig sind

In dieser Form werden >> fremde Lock's << erwähnt, die in diesem Thread separat anderswo aufgeführt sind


In dieser Form werden >> fremde Lock's << erwähnt, die im gleichen Post aufgeführt sind

In jedem Haupt-Post befindet sich oben und unten eine Rücksprunkfunktion zur Sprungliste, was vor allem hilfreich ist für Leute, die mit dem Browser in nur 1 Fenster arbeiten.





??? Messer ??? xxxxxxxxxxxxxxxxxx!!! JA : Ich will !!!

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Donnerstag, 8. Januar 2009, 01:38



Action²
Arc-Actuator
Arc Lock
Axis Lock _ Auto-Axis

Back Lock
Bali-Song
Ball Bearing Lock
Ball (release) Liner

Blade Lock
Boker-Matic
Bolster Lock

Bolt Action _ Piston Lock
Bolt Lock _ Piston Lock
Button Lock _ Push Button Lock
Button Lock Sonderausführungen
Button Release

Cran Forcé
Compression Lock
Descy Lock
D.O.G. Lock
(Deadbolt Over Grabstep Lock)

Double Action
Dual Action
Double-catch opening/closing system
D-Lock
Drop Pin
E-Lock

E.T. (External Toggle)
Fallmesser / Gravity knife
Ferrule
_ locking ferrule _ turning ferrule (clog)

Frame Lock
Frame Lock Sonderausführungen

Friction Folder
Front Lock
Fulcrum Action
Ghost Lock
Glide Lock
Hawk Lock
Infilock

Integral Lock
InterFrame
k-tec
Lame Ressort (à cran forcé) _ Bastide
Leaf Spring Lock

Lever Action
Lever-Lock _ Lever Lock _ Leverlock _ Leverletto
Levitator Lock
_ Auto-Levitator Lock

Liftlock
Lift Lock
Liner Lock
Liner Lock Sonderausführungen
Locking Liner

Lock Back _ Back Lock_ Front Lock _ Mid Lock _ Pompe
Lock Bar Stabiliser

MagLock
Matt-Lock
Microbar _ Pivoting Microbar
Mid Frame Lock
Mid Lock

Modified Locking Liner
Monolock
Multa-Lock

Nak-Lok
Neeley-Lock
Notch Joint
Nude Lock

Paralock
Pen Blade Release – Federmesser-Drücker
Phantom-Lock
P.A.L. (Piston Activated Lock) _ Auto P.A.L.
Piston Lock _ Bolt Lock
Plate Lock

Plunge Lock
Poehlmann Lock
Pompe
Power Glide
Push Button
Lock

Puzzle Lock
Quattro
Ram Safe Lock
RAO Lock
Ripcord

Rolling Lock
Rolling Lock InDraft
ROLLOCK
Rollox

RussLock
Safety lock system
Scale Release
Self-Lock

Shapeshifter
Side Lock _ Side Opener
Slide-Lock _ SIMBATEC
Slidelock _ Königshofer

Sliding Tail-LockSlip Joint
Smoothlock
Snap Fire
Snap Lock

Spannverschlüsse _ mit Druckbügel _ mit Ring
Springless Lock Back
SpringLock

Stud Lock
Swingguard
Switchblade
_ Picklock

Tab-Lock
Tail-Lock
T-Mag

T.O.A.D. (Toggle Operated Anti Drag)
Toggle Lock _ Thumb Toggle Lock
Tough Lock
Tri-Ad Lock

Triple Action
Turn-Bolt
Twin-Pin Lock
Twistmaster
Ultra Lock

Vault Lock
Virobloc
Walker Lock _ Walker Liner Lock
XYZ Lock


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Dieser Beitrag wurde bereits 28 mal editiert, zuletzt von »Xyored1965« (19. Februar 2009, 13:49)


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Donnerstag, 8. Januar 2009, 01:40




Action²

Von Böker verwendete Bezeichnung für : Double Action

Erklärung siehe :Double Action
Beispiel : Böker Double Action Tactical


Arc-Actuator

Noch keine wirklichen Hintergrundinfos … aber Bezeichnung von SOG für die Verriegelung beim Modell :SOG Trident


Arc Lock

Von Spencer Frazerexklusiv für SOG entwickelter Lock.
Obwohl sehr eng mit dem früher entwickeltem Axis Lock verwandt scheint: Gilt als eigene Entwicklung … wobei sich SOG bezüglich Unterschiede / Vorteile gegenüber dem Axis Lock eher bedeckt gibt …

Beschrieben als sehr stabile, direkt greifende Verriegelung, durch Feder-Unterstützung : Leicht zu bedienen für Rechts- und Linkshänder, langzeitig selber justierend und verhindert dass die Klinge in geschlossenem Zustand ungewollt öffnen kann.

Hersteller Info, Bilder + Beispiele

Verwandt mit : Axis Lock


Axis Lock _ Auto-Axis

Von (Bill) Mc Henry & Williams (Jason) exklusiv für Benchmade entwickelter Lock.

Beschrieben als beidhändiger, sehr sicherer, stabiler und unempfindlicher Lock, der einen sehr geschmeidigen Klingengang ermöglicht.

Ein Bolzen liegt quer über der Klingenachse, geführt durch in beiden Platinen eingefräste Führungen. Eine doppelte Feder zwingt den Bolzen bei vollständig geöffneter Klinge in eine hierfür passend eingearbeitete Einsparung an der Klingenwurzel, und kann nur duch Betätigen des Axis Locks wieder befreit werden, um die Klinge zu entriegeln.

Hersteller Info + Prinzip
Beispiel :BM 710
Verwandt mit : Auto-Axis, Arc-Lock



Auto-Axis

Gleich Axis Lock und wird als Auto-Axis bezeichnet, wenn in Verbindung mit Springmessern der Black Class von Benchmade zur Anwendung kommt.

Beispiel : BM 6150
Verwandt mit : Axis Lock[/align]


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Donnerstag, 8. Januar 2009, 01:40




Back Lock
Siehe : Lock Back


Bali-Song
Verriegelungsvorrichtung bei Butterfly’s.

Oft gleichgesetzt mit Butterfly … bezeichnet aber eigentlich eine spezielle Form des Butterfly.
Beim Bali-Song kann mittels des beweglichen Latch an einem Griffende das Messer in geöffnetem Zustand blockiert werden, also beide Griffhälften miteinander verbunden werden, was nicht bei jedem Butterfly möglich ist.

Herstellerbeschreibung Benchmade (ganz unten)


Ball Bearing Lock

Von Spyderco entwickelter Lock, der zum 1ten Male bei einem Gedenkmesser zur Unterstützung der Opfer der Ereignisse des 11ten Septembers eingesetzt wurde.

Eine Stahlkugel befindet sich zwischen den Platinen in einer Längsführung.
Diese Längsführung zu beiden Heft-Aussenseiten offen, aber so abgeschrägt, dass die Kugel nicht herausfallen kann, aber von beiden Seiten her zugänglich ist (Links- und Rectshänder tauglich) , und in der Führung gegen einen gefederten Kolben gewegt werden kann.

In der Klingenwurzel ist eine Einsparung eingearbeitet, bei vollständig geöffneter Klinge der gefederte Kolben die Kugel hineindrückt und hält, und das Messer dann verriegelt ist.
Zum Entriegeln muss die Kugel entgegen dem gefedertem Kolben gedrückt werden.

Die « gefederte Kugel » dient auch dazu, die Klinge in geschlossenem Zustand zu halten => kein unbeabsichtigtes Öffnen.

Spyderco World Trade Center


Ball (release) Liner
Von Des Horn verwendete Bezeichnung.

((( Ich habe unter Bezeichnung "Ball Liner" ganz unterschiedliche Infos gefunden, wonach ich nicht eindeutig beurteilen kann, ob es sich bei Ball Liner um einen Button Lock oder eine spezielle Ausführung eines Locking Liner handelt … Tendenz geht aber dazu, dass es sich um eine Form des Locking Liner handelt, mit spezieller Betätigungsart (Anordnung des Druck-Knopfes)=> handfeste Info erst, sobald ich hier Klarheit habe … )))

Beispiel 1
Beispiel 2


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Donnerstag, 8. Januar 2009, 01:40




Blade Lock
Von Michael Walkerentwickelter Lock, der neben eigener Coustom-Ausführung auch bei CRKT in Serie ging .

Ein von der Klinge getrennter Daumenstift (Thumb Stud) wirkt wie eine Feder, und wird zum Verriegeln oder Entriegeln in eine Mulde in der Klinge hineingedrückt. Bei Erreichen einer der Endpositionen (Auf / Zu) rastet der bewegliche Daumenpin wieder aus der Mulde und blockiert die Klinge in der erreichten End-Position. Drehen der Klinge ist nur möglich, indem der Daumenstift in die Mulde gedrückt ist, und dann Daumenstift und Klinge gemeinsam gedreht werden.Dadurch befindet sich der Thum Stud immer in Eingriffposition und der Lock verriegelt genauso gut in geschlossenem wie geöffnetem Zustand.

CRKT
Coustom 1Coustom 2


Boker-Matic
Nicht bekannt ist mir, ob Böker-Matic für das patentierte System die offizielle Bezeichnung ist … hergestellt von Boker in Argentinien.

Von Böker entwickelte und patentierte Verriegelung für ein OTF, was manuel über Schieber geöffnet wird, und per Rückhol-Feder automatisch schliesst.

Wogegen die hintere Griffschale geschlossen und unbeweglich ist, ist die vordere Griffschale (Kunststoffteil zwischen den Bolstern) drehbar und gefedert gelagert und besitzt über fast die gesammte Länge eine Längsführung, die geradlinig, bei nicht betätigter Heftschale aber schräg verläuft und an den Enden jeweils abknickt = verriegelte Endlagen bei nicht gedrehter Heftschale.
In dieser Führung sitzt ein fest mit der Klinge verbundener Schieber.
Öffnen : Die Heftschale muss leicht gedreht werden, um die Klinge aus dem unteren Knick zu befreien (entriegeln) , und die Klinge wird über die durch den Drehwinkel nun gerade in Laufrichtung gedrehte Längsführung herausgeschoben, wo im Endanschlag die federunterstützte Heftschale wieder zurückschnappt, und die Klinge im oberen Knick der Führung verriegelt ist.

Schliessen : Die Heftschale wieder leicht drehen, bis die Klinge aus dem oberen Knick zu befreien, die Klinge schnellt dann über beim Öffnen gespannte Rückhol-Feder automatisch ins Heft.

Boker Matic 700 Paratrooper


Bolster Lock
Gefunden im Zusammenhang mit knifemaker Robeson , aber weiter keine hilfreichen Infos mehr finden können, sollte sich aber um recht alte Verriegelungsart (ab 1900 ?) handeln.

Ermittlungen laufen neben ROBESON / CUTLERY in Richtung Terrier Cutlery, Queen Cutlery und CASE … bislang aber nur dieses Detail-Bild gefunden :

Bolster Lock

Weitere Infos hierzu folgen so bald wie möglich.


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Donnerstag, 8. Januar 2009, 01:41




Bolt Action
Von Blackie Collins vor über 15 Jahren für Gerber entwickelte Verriegelung, die nun in Neuauflage des 1ten Gerber-Modells fast baugleich bei Meyerco hergestellt wird, mit dem Unterschied, dass das Meyerco gegenüber dem Gerber einen Daumenpin als Öffnungshilfe erhalten hat.
Als 2tes (und bislang letztes) Modell hat Gerber noch das Chameleon auf den Markt gebracht.

Wenig verbreitete, aber interessante Verriegelungsart die wie beim Gerber Chameleon gezeigt nicht unbedingt völlig geradlinig wirken muss.
Ein Bolzen liegt innerhalb vom Griff und ist mittels langer (und biegsamer) Spiralfeder gespannt.Der Bolzen ist seitlich in Knopfform (Verbreiterung) durch eine längliche Führung im Heft herausgeführt, versehen mit einer Abdeckung in Form eines Schiebers, und innerhalb der Länge der Führung gegen die Spiralfeder beweglich.

Der Bolzen verreigelt durch Federkraft und Eingriff in eine Einsparung an der Klingenwurzel selbständig, und muss zum Entriegeln mittels des Schiebers gegen die Federkraft zurück gedrückt werden.

Gerber Chameleon
Meyerco Bolt Action


Bolt Action Sonderausführungen
Piston Lock : SOG Flash I


Bolt Lock _ Piston Lock
Siehe : Bolt Action


Button Lock _ Push Button Lock
Möglichst genaue Beschreibung folgt …

Beispiel : CRKT Elishewitz Pharaoh
Beispiel : Michael Walker

Auch bei Springmessern kommt der Button Lock zum Einsatz um mittels Druckknopf in geschlossenem Zustand die Klinge zu entriegeln und zum automatischen Öffnen freizugeben .

Beispiel : Böker Speedlock T4


Button Lock Sonderausführungen
P.A.L. : CRKT P.A.L.
Matt-Lock : William Henry
Plunge-Lock : CQD Mark I


Button Release
Gängige Bezeichnung bei Springmessern mit Button Lock , abgeleitet von "release" = "freilassen" , da der Knopf ja auch dazu dient, die Klinge frei- und aufschnappen zu lassen.

Eigentlich aber Button Lock


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Donnerstag, 8. Januar 2009, 01:41




Cran Forcé
Keine feste Verriegelung, eher als Blockade für unbeabsichtigtes Öffnen / Schliessen anzusehen.Fest verbunden mit der französischen Messer-Tradition , aber mittlerweile auch ausserhalb Frankreich gängig und dann unter den Bezeichnungen Slip Joint oder Notch Joint

Beispiel aus Frankreich
Französisches DOUK-DOUK

Siehe : Slip Joint


Compression Lock
Spyderco-Eigene Verriegelungsart und bezeichnet einen auf die Griff-Oberseite verlegten Liner Lock oder Frame Lock.

Herstellerinfo + Aufbau

Beispiel : Compression Lock als Liner Lock
Beispiel : Compression Lock als Frame Lock

Siehe auch : Liner Lock , Frame Lock


Descy Lock
Vom französischen Messermacher Alain Descy entwickelte Verriegelung auf Basis eines Kolbens, der mittels Schieber in Einkerbung der Klingenwurzel geschobenem wird.
Ob hierzu der Schieber nun zusätzlich gedrückt werden muss, und in die eine oder andere Richtung mit Federkraft unterlegt ist … ist mir derzeit noch unbekannt.Genauere Infos werde ich so bald wie möglich nachreichen.

Bilder + Erklärung


D.O.G. Lock (Deadbolt Over Grabstep Lock)
Von Grant Hawk entwickelter Lock, der neben eigener Coustom-Ausführung auch bei CRKT in Serie ging : CRKT Hawk D.O.G.

Genaue Beschreibung + detaillierte Bilder vom Entwickler


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Donnerstag, 8. Januar 2009, 01:41




Double Action
Bei >> Double Action << und >> Action² << handelt es sich nicht um eine eigentliche Verriegelungsart.Bezeichnet wird damit eine Kombination zwischen einer klassischen Verriegelung, meist Liner Lock und einem Springmechanismus.
Wahlweise kann die Klinge manuel geöffnet werden, oder aber als Springmesser indem meist eine der beiden Heftschale beweglich ausgeführt ist und bei Drücken die Feder für den Springmechanismus frei gibt.
Die Feder wird nach Auslösung wieder gespannt, wenn die Klinge geschlossen wird, und bleibt in diesem Zustand, bis wieder über die Heftschale ausgelöst wird.

Beispiel mit Demo-Video : Lone Wolf Double-Duty

Verwandt mit : Action²
Oft auch als Dual Action bezeichnet.


Dual Action
Oft auch als Double Action bezeichnet.

Meist aber Bezeichnung im Zusammenhang mit OTF (Out The Front) für « Auto Fire / Auto Retract » , wo über einen Schieber die Klinge als Spingmesser sowohl automatisch vorne aus dem Heft gefeuert wird, wie auch wieder automatisch zurück ins Heft gefeuert wird.

Beispiele OTF


Double-catch opening/closing system
Vom französischen Coutellier Jean-Pierre Beal entwickelte und patentierte Verriegelung, wozu unter Firmennamen Calibre 12 ein Messermodell in verschiedenen Ausführungen hergestellt wird.
Ein Dreh-Hebel gehalten mit 2 Inox-Achsen in einer Art Schloss verriegelt / entriegelt die Klinge.Dieser einfache Mechanismus wird von Calibre 12 sehr präzise gefertigt.

Website J-P- Beal


D-Lock
Noch keine Info … folgt sobald wie möglich.

Beispiel : Michael Walker



Drop Pin
Von Fred Carter patentierte Verriegelung die bei dem von United Cutlery für Colt produziertem Modell M4-K zum Einsatz kommt.

Innen, oben liegender , bis über die Klingenwurzel reichender Liner , der also nicht direkt unter die Klingenwurzel eingreift, sondern mit einem am Liner befindlichen Stop Pin von der Seite her in eine Bohrung in der Klingenwurzel eingreift.
Über den gefederten Druckknopf wird der Liner dann zurückgedrückt, so dass der Stop Pin die Klinge wieder frei gibt.


E-Lock
Von Allen Elishewitz entwickelter Lock, der neben eigener Coustom-Ausführung auch bei CRKT in Serie ging als CRKT Allen Elishewitz E-Lock

Ein massiver Stahlriegel kann die Klinge sowohl offen als auch geschlossen arretiert halten.Genauere Beschreibung folgt so bald wie möglich …

Beispiel CRKT Allen Elishewitz E-Lock
Beispiel Allen Elishewitz E-Lock Coustom-Ausführung



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Donnerstag, 8. Januar 2009, 01:42




E.T. (External Toggle)
Von Grant & Gavin Hawkentwickelter Lock, der neben eigener Coustom-Ausführung auch bei Kershaw in Serie ging : Kershaw E.T.

Info : Genaue Beschreibung + detaillierte Bilder vom Entwickler


Fallmesser_ Gravity knife
Der Griff ist nur nach Vorne hin offen, durch Betätigung eines Hebels und Schwungbewegung mit dem Messer schnellt die Klinge durch Fliehkraft heraus (respektive fällt heraus, wenn das Messer mit Vorder Öffnung nach Unten gehalten wird) und verriegelt.
Gilt in Deutschland als verbotener Gegenstand.

Ausnahme bildet ein aktuelles Modell von Eickhorn in Ausführung eines Rettungstools, welches vom BKA als Werkzeug eingestuft wurde und somit kein verbotener Gegenstand ist.

Rettungsmesser Eickhorn RT-I-TAC

Beispiele (Bilder) unerlaubter Fallmesser : Beispiel 1 Beispiel 2 Beispiel 3


Ferrule _ locking ferrule _ turning ferrule (clog)
Bezeichnung eines französischen Herstellers : Nontron für seinen in der Funktionsweise gleichen Lock wie der Opinel Virobloc, der aber anstelle wie bei Opinel durch Ausbuchtungen an der Zylinderwand in diesem Bereich völlig eben ist, und vorne als eine Art Zahnrad ausgeführt ist, um die Griffigkeit und Handhabung zu ermöglichen.
Bild 1 Bild 2

Funktion siehe Virobloc


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Donnerstag, 8. Januar 2009, 01:42




Frame Lock
Allgemeine Bezeichnung für eine von Chris Reeve entwickelte Verriegelung : Integral Lock.
Benchmade bezeichnet den gleichen Lock als : Mono Lock

Eng verwandt und abgeleitet aus dem Prinzip des Liner Lock

Beim Frame Lock gibt es für den Frame (entspricht Liner ) keine zusätzliche Platine, sondern eine der beiden Griff-Hälften übernimmt diese Funktion integral, indem der Frame (entspricht Liner ) in die Griffhälfte geschnitten ist, und nach aussen hin frei liegt.
Hauptsächlich also geeignet für Folder mit mindestens einer Voll-Metall-Griffschale, die dann Funktion von Platine + Liner vollständig übernimmt, und als Frame meist mit deutlich breiterer Angriffsfläche ausgelegt sein kann. Zudem kann sich wegen fehlender Platine zwischen Frame und Heftschale keine Verschmutzung ansammeln.

Der Frame (= fast abgetrennter Teil der Heftschale, die in als Liner benutz wird) ist zur Heftmitte hin gebogen, wirkt also in wie eine Blattfeder.
Bei nicht vollständig geöffneter Klinge steht der Frame bündig zur Heftschale, steht aber unter Federspannung.

Klingenwurzel und Frame sind so geformt (aufeinader angepasst), dass bei vollständig geöffneter Klinge der Frame « frei » wird, und auf seinem Weg zur gegenüberliegenden Heftschale in die Klingenwurzel greift, und diese dann blockiert.

Zum Entriegeln muss der Frame per Hand wieder soweit zurückgebogen werden bis bündig mit der Heftschale und die Klinge wieder entriegelt wird.

Vorteile : Gewichteinsparung bei mehr Stabilität vor allem bei grossen Foldern möglich.
Nachteil : Optisch nicht immer mit Konzepten zu vereinbaren.

Kershaw : Frame Lock
Benchmade : Monolock
Spyderco : Integral Lock


Frame Lock Sonderausführungen
Frame Lock bietet sich auch an für eine einseitig offene Konstruktion mit nur 1 Heftschale :
Frame Lock : CRKT KISS
Mid Frame Lock : XiKar Xi730 Express
Nude Lock : Maserin Nude Lock
Liftlock : Pat Crawford

Lock Bar Stabiliser
Weiterentwicklung des Frame Lock von Rick Hinderer
Kommt unter Lizenz auch bei Zero Tolerance (KAI) und Strider zur Anwendung.

Bei dickwandigen Griffen wird oft der Frame (Lock Bar) am Anfang (wo mit dem Heft Verbindung noch besteht) muldenartig eingeschliffen, und hierhin dann der Biegepunkt für die Federungwirkung verlegt.Damit für die Betätigung des Frame nicht zu viel Kraft aufgebracht werden muss : Talpunkt der Mulde ist oft sehr dünnwandig und bei Überdehnung nach Aussen (Entriegeln) könnte die Federwirkung verloren gehen oder der Frame abbrechen.
Um Überdehnung nach Aussen zu vermeiden : Es wird eine Art Knopf in den Spalt zwischen Heftschale und Liner eingesetzt, der eine Überdehnung nach Aussen begrenzt.

Sehr gut ersichlich auf diesem Bild , den Lock Bar Stabiliser bildet der « Knopf » mit der Aufschrift « Zero Tolerance » :
Zero Tolerance ZT0300

Rick Hinderer XM-18
Strider


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Donnerstag, 8. Januar 2009, 01:42




Friction Folder
Eigentlich keine « echte Verriegelung » : Die Klinge wird im geöffnetem Zustand mittels einer Verlängerung der Klingenwurzel, die in geöffnetem Zustand in/auf den Heft-Rücken zu liegen kommt und per Daumenkraft festgehalten wird.

Friction Folder
Tony Lopes aus Frankreich (Bilder ganz unten auf der Seite)


Front Lock
Siehe : Lock Back


Fulcrum Action
Von Charles Kain entwickelter Lock, der 2008 bei CRKT in Zusammenarbeit mit einem von Russ Kommer in Serie ging .

Genauere Beschreibung folgt sobald wie möglich …

CRKT Fulcrum
CRKT Fulcrum Flame


Ghost Lock
Vom Coutom Knifemaker Gary Blanchard entwickelte und patentierte Verriegelung, die derzeit z.B. bei United Cutlery für Harley Davidson beim ebenfalls von Gary Blanchard designtem HD0070 Ghost Lock Folding Knive in Serie ging.

Beschreibung :
Eigentliche Verriegelung ist ein Liner Lock ... in Kombination mit einem innen liegendem Ball Bearing Lock
Entriegelt wird dieser mittels Druckknopf auf der gegenüberliegenden Seite des Liner Lock.
Der Knopf betätigt den Liner nicht direkt (ansonsten das Teil ja blockiert wäre) sondern über eine kleine Stahlkugel (Ball Bearing), die dann in eine Ausspaarung in der Klingenwurzel fährt und den Liner drückt.
Bei Schliessen der Klinge verbleibt diese Stahlkugel dann in dieser Ausspaarung in der Klingenwurzel, und bleibt hier auch bei geschlossener Klinge, und ist von aussen / hinten in der Klingenwurzel steckend sichtbar.
Durchmesser der Stahlkugel ist ganz leicht grösser als Klingenstärke an der Wurzel, so dass die Kugel beide Stahlplatinen berührt, und die Klinge an der Wurzel bei Öffnen/Schliessen zusätzlich führt.
Beim Verriegeln (Eingreifen des Liners an der Klingenwurzel) wird durch die Federkraft des Liners die Kugel wieder aus der Einspaarung gegen den gefederten Druckknopf gedrückt.

Eigene Meinung zum System :
Eigentlich ein hervorragend durchdachtes, sehr toll funktionierendes Konzept für einen berührungslosen Liner Lock, wo ja die Stärke des altbewährten Liner Lock die Stabilität der eigentlichen Verriegelung übernimmt.
Bei diesem Harley Davidson Modell bei einem Modell der unteren Preisklasse in Serie gegangen, trotzdem ein ganz manierliches Messer, gänzlich frei von Klingenspiel, und sicherer, unempfindlicher und robuster Vrriegelung.
Die Konstruktion ganz sicher auch Potential bei deutlich hochklassischeren Messern, da "unpräzise" ausgeführt bereits hervorragend funktioniert.


Glide Lock
Von Charles Kain entwickelter Lock, der 2008 bei CRKT in Zusammenarbeit mit einem von Barry Gallagherdesignten Folder in Serie ging .

Genauere Beschreibung folgt sobald wie möglich …

CRKT Glide Lock


Hawk Lock
Von Grant & Gavin Hawkentwickelter Lock, der neben eigener Coustom-Ausführung auch bei Kershaw und Zero Tolerance in Serie ging.

Schwierig zu umschreiben ...Versuch anhand des nicht vollständig gekapselten Kershaw R.A.M.:
Der Schieber ist fest verbunden mit einer nach vorne gefederten Platte (also so, dass diese Platte gegen Federkraft nach hinten geschoben werden kann)
Seitlich an der Klingenwurzel (Seite zu Heftschale mit Schiebeplatte) sind 2 kleine Nocken so angeordnet, dass die eine in geöffnetem Zustand die Klinge verriegelt, indem die bewegliche Platte so einrastet, dass nur mittels zurückschieben der Platte mittels Schieber wieder freigegeben wird.
Die 2te Nocke rastet bei geschlossener Klinge nicht vollständig ein, so dass mittels Flipper (ohne Betätigung des Schiebers, aber mit Kraftaufwand) die Klinge geöffnet werden kann. (Bei Betätigung des Schiebers in geschlossenem Zustand : Die Klinge öffnet "freischwingend").
Nach Überwinden der Nocke + Rückhaltekraft : Die Klinge wird durch die wieder rückfedernde Platte kurz beschleunigt, und wirkt sich aus als "assisted opening".

Bilder eines zerlegten ZT-500 MUDD Folders
Kershaw R.A.M
.
Grant & Gavin Hawk MUDD


Infilock
Von Ray & Ron Appleton entwickelter Lock, der es ermöglicht, die Klinge in jeder beliebigen Position zu verriegeln (Infi = abgeleitet aus « Unendlich »)
Verriegelung erfolgt in beliebiger Position durch Drücken der Klinge Richtung Achse … Entriegelung umgekehrt durch Ziehen von der Achse weg.
Aufgrund sehr hoher Fertigungspräzision vom « Drücker auf die Klingenachse » (angegeben mit 0.00025 mm mittels Funken-Erosionsverfahren) funktioniert der Lock sicher und präzise.

IQ-Folder

Siehe auch : Multa-Lock


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Donnerstag, 8. Januar 2009, 01:43




Integral Lock
Andere Bezeichnung für Framelock, die z.B. verwendet wird von :
Chris Reeve , Beispiel : Sebenza Integral Lock
Spyderco , Beispiel : Spin

Chris Reeve gilt als Vater dieser Verriegelungsart, und hat den Namen Integral Lock dafür als registriertes Markenzeichen eingetragen, wird aber auch bei Spyderco als Bezeichnung verwendet.

Allgemein verbreitet wurde diese Verriegelungsart dann unter dem Namen Frame Lock

Erklärungen : Siehe Frame Lock


InterFrame

Noch keine Info => folgt sobald wie möglich …

Gesehen im Zusammenhang mit : Judy Gottage
Auch bei CRKT wird InterFrame bei einigen neuen Modellen im Programm angegeben, z.B.: CRKT Montu


k-tec
Nicht bekannt ist mir, ob "k-tec" für das von Puma patentierte System auch die offizielle Bezeichnung auch für dieses Verriegelungssystem ist …

Unter Modellbezeichnung k-tec ist eine Serie von 3 Klappmessern erschienen, die sich neben unterschiedlicher Farbgestaltung durch ihre Funktion unterscheiden : Manuel _ Halb-Automatik _ Automatik

Info mit Videodarstellung


Lame Ressort à cran forcé _ Bastide
Von Bastide in Frankreich patentierte Verriegelung, die auch nur bei diesem fanzösischen Macher bei diversen Modellen zu finden ist.

Beschreibung
anhand der oberen Bilder bis "Double Mouse" : Es muss noch "Couteaux pliants" angeklickt werden :
Die Klingenwurzel wird durch Laser-Auschnitt als Feder ausgeführt, die entstandene Feder läuft komplett um die Ache herum und ist unten nicht mit der Klingenwurzel verbunden.

Der obere, runde Pin ist auf der Platine feststehend und öffnet/schliesst automatisch bei Kraftaufwand die Feder =>
Es handelt sich somit nicht um eine feste Verriegelung, also keine wirklich feststellbare Klinge.
Der untere, längliche Pin ist dagegen Teil der Klingenwurzel (oberstes Bild, wo auch zu erkennen ist, wie die Klinge gelagert ist) und dreht folglich mit der Klinge, führt und begrenzt die eigentliche Feder.
Die Nocke zum automatischen Verriegeln / Entriegeln ist so ausgeführt, dass das verriegeln mit deutlich weniger Kraftaufwand zu bewerkstelligen ist, als das Entriegeln. Entriegeln kann aber unterstützt werden, indem man hierfür unten auf die Feder drückt : Dann ohne weiteren Kraftaufwand zu schliessen.
Das Prinzip wird bei Bastide angewendet sowohl bei offenen als auch bei geschlossenen Konstruktionen.

Kommentar zu dieser Konstruktion
Eigentlich eine geniale Idee, leider aber bei Bastide nur bei Leichtbaufoldern verwendet ... also sehr dünne Konstruktionsweise mit Klingenstärke unter 2 mm.

Dabei hätte zumal in Deutschland diese Konstruktion sehr hohes Potential, da es sich ja um eine nicht feste Verriegelung handelt, die aber in jetztiger Form bereits stärker verriegelt, als z.B. ein Spyderco UK Pen Knife.
Entriegeln kann aber unerstützt werden (durch Drücken unten auf die Feder) und geht dann leichter als beim Pen Knife ...

Es wäre also möglich, die Verriegelung noch deutlich stärker auszuführen ... wäre dann immer noch keine feste Verriegelung ... die durch Unterstützung an der Feder trotzdem keinen grossen Kraftakt für die Entriegelung bedeuten würde ... sozusagen ein "assisted closing" !!!
Zudem könnte bei noch besserer Nockenform ein noch leichters Überwinden der erforderlichen Kraft zum Öffnen bei der offenen Bauweise die Klingenwurzel mit einer Verzahnung ausgeführt werden, so dass es sich einhändig öffnen ließe.

Es wäre dann : Ein Einhandmesser mit kräftiger, aber nicht fester Verriegelung, die durch Unterstützung trotzdem leicht gelöst werden könnte !!


Leaf Spring Lock
Von Cold Steel patentiert : Modifizierter Liner Lock, wo am Betätigungspunkt (Angriffpunkt) des Locking Liner eine zusätzliche Platte angebracht wurde zur besseren Griffigkeit.
Zuerst am Ti Lite , und nun an mehreren Cold Steel Modellen zu finden.
Bild : Ti Lite

Ansonsten : Siehe Liner Lock



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Donnerstag, 8. Januar 2009, 01:43




Lever Action
Von Kershaw entwickelt und nur bei einem Modell erschienen, aber nicht mehr in Produktion.

Die Klinge ist mit einer Fingernagelmulde als Öffnungshilfe ausgestattet, versinkt geschlossen aber vollständig im Heft und muss zuerst mittels des Hebels soweit hervorgeholt werden, dass diese Öffnungshilfe überhaupt erst zugänglich wird.

Der Hebel bewegt hierzu im Heftinnern eine Nocke, die gleichzeitig den Lock Back anhebt (betätigt) und dient dementsprechend ebenfalls zum Entriegeln der festgestellten Klinge.
Kershaw K4500ST 3''Saber Tooth


Lever-Lock _ Lever Lock _ Leverlock _ Leverletto
Seit etwa Mitte des 19ten Jahrhunderts eine der ältesten Ver- / Entriegelungsarten bei Spingmessern : Historie von Hubertus Solingen
Solche Messer werden auch Heute noch neben Hubertus / Solingen von einigen anderen Herstellern gefertigt , und gelten vor allem in Italien noch als aktuelle Klassiker.

Die sichbare und schwenkbare Betätigungslasche ist mit einer Blattfeder unterlegt.
Diese Blattfeder drückt bei geschlossenem Messer (gespannte Feder) einen Bolzen in eine Ausspaarung in der Klingenwurzel und hält somit trotz gespannter Feder die Klinge geschlossen.

Wird die Betätigungslasche nach Hinten geschwenkt (gedrückt) hebt sie über Hebelwirkung die Blattfeder an, was bewirkt, dass auch der Bolzen gehoben wird => Die Klinge wird frei und öffner mit Sprung-Federkraft.

In geöffneter Position dient eine weitere Ausspaarung in der Klingenwurzel dazu, dass hier der Bolzen wieder einrastet und die Klinge geöffnet fest verriegelt ist.
Entriegelt wird über erneute Betätigung des Lever-Lock.

Zusätzlich meist mit Slip Joint,versehen: Bei defektem Lever-Lock oder Ausbau des Lever-Lock wäre solches Messer ein normales Slip Joint Taschenmesser …

Video

Beispiele :

Classic Leverlock : Böker 712
Italian Birdhead Leverlock
Italian Leverletto


Levitator Lock _ Auto-Levitator Lock
Exklusivrechte bei Benchmade, wenig verbreitet.

Eine Heftschale beherbergt eine Wippe : Entweder wie beim Fecas als separates Teil und durch die Heftschale nach aussen geführt oder wie beim Benchmitewo die Wippe in die eigentliche Heftschale eingearbeitet ist.
Auf der Innenseite der Wippe im Bereich der Klingenwurzel sitzt ein Pin, der durch Drücken der Wippe angeboben wird, und die Klinge in beiben Endpositionen offen / geschlossen durch entsprechende Eingriffe in der Klingenwurzel ent- / oder verriegelt.


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Donnerstag, 8. Januar 2009, 01:43




Liftlock
Von Pat Crawford abgeleitete Variante vom Frame Lock, wo der Rücken des oben geschlossenen Vollmetallheftes den Frame Lock bildet.

Beispiel :

Siehe : Frame Lock Sonderausführungen


Lift Lock
Von Böker patentierte Variante des Lock Back , in Serie gegangen beim gleichnamigen Böker Lift
Betätigung (Entriegelung) erfolgt nicht wie beim klassischen Lock Back durch direktes Drücken in der Fingermulde,sondern ist von aussen nicht direkt erreichbar.

Der eigentliche Lock Back ist gekoppelt mit dem beweglichen, vorderen Teil einer der Griffschalen (ersichtlich am "scharzen Punkt", der einen Betätigungspunkt aus Gummi darstellt). Durch Drücken dieses Punktes nach Oben verschiebt man den vorderen Teil der Griffschale leicht nach oben, und hebt dadurch indirekt den Lock Back, so dass die Klinge entriegelt wird.

Das Heft besitzt zusätzliche Platinen, wo für den Lock wohl auch eine Führungsnut vorhanden sein dürfte, um den Weg nach Oben zu begrenzen, so dass nicht nach Oben überdehnt werden kann.

Die grosse Angriffsfläche (=Reibung) + verdeckte Führungsnut macht diesen Lock aber nicht wirklich sicher ... bereits sehr leichte Verschmutzung zwischen Platine und Heftschale führen dazu, dass der Lock nicht ordentlich einrasten kann ... oder dass in geschlossenem Zustand die Klinge nicht ordentlich im Heft gehalten wird (ich muss hierzu beim eigenen Exemplar leicht nachdrücken) ...


Liner Lock
Eng verwandt mit dem daraus abgeleiteten Frame Lock

Als Erfinder des Liner Lock gilt Michael Walker und daher wird dieser Lock oft auch als Walker Liner Lock oder Walker Lock bezeichnet

((( Zumindest sehr ähnliche Systeme gab es aber auch bereits lange davor … so dass wohl Michael Walker nur als Erster auf die Idee kam, diese Verriegelungsart fest zu definieren …und hat den Lock 1980 auf seinen Namen registriert )))

Beim Liner Lock gibt es zusätzlich zu den beiden Griffschalen mindestens 1 Platine (Metall) , oft auch 2 Platinen, wobei dann aber nur 1 Platine die Linerfunktion übernimmt.
Die Platine(n) können sich über die gesammte Grifffläche erstrecken, bilden dann das eigentliche Heft und sind dann meist Träger der hierauf aufgebrachten Griffschalen.

Es gibt aber auch Ausführungen, wo 1 oder 2 Teilplatinen in die Griffschale eingearbeitet sind, und die Griffschalen die eigentliche Basis für den Griff bilden, die Platine(n) nur die zusätzliche Funktion des Liners übernimmt und dann von aussen nicht sichtbar sind _ Gewichteinspaarung _ schmalere Bauweise möglich (Heftdicke)

Die Platine, die die Linerfunktion zu übernehmen hat ist geteilt und springt durch seine eigene Federspannung hinter die Klingenwurzel wenn die Klinge ausgeklappt ist.
Bei nicht vollständig geöffneter Klinge steht der Liner bündig zur Platine, steht aber unter Federspannung gegen die Klinge zur gegenüberliegenden Platine / Heftschale

Klingenwurzel und Liner sind so geformt (aufeinader angepasst), dass erst bei vollständig geöffneter Klinge der Liner « frei » wird, und auf seinem Weg zur gegenüberliegenden Heftschale in die Klingenwurzel greift, und diese dann blockiert.

Zum Entriegeln muss der Liner per Hand wieder soweit zurückgebogen werden, bis er bündig zu der Platine steht, und somit der Eingriff in die Klingenwurzel nicht mehr besteht.

Liner Lock
Spyderco Liner Lock
Kershaw (Locking Liner)


Liner Lock Sonderausführungen :
Walker Liner Lock : Walker Liner Lock

Black-Forst-Knives _ über exzentrisches Anschlagröllchen einzustellender / nachstellbarer Liner Lock
Von Thomas Braunagel modifizierter, nachstellbarer Liner Lock, ab Werk perfekt angepasst , kann aber bei späterem Verschleiß mehrmals mittels ausgeklügeltem System nachgestellt werden.
Dies funktioniert über ein nachstellbares, exzentrisches Anschlagröllchen, so dass der Liner-Anschlag bei Bedarf wieder in den ersten Drittel der Klingenrampe positioniert werden kann.

Ziel hierbei ist bleibende Präzision, weitere Details mit freundlicher Genehmigung von Thomas Braunagel :

Der Klingenanschlag ist ein leicht exzentrisch gedrehtes, mit den Platinen verschraubtes Röllchen. Die Grundeinstellung erfolgt auf knapp den kleinsten Radius bzw. Durchmesser des Röllchens. Wenn der Liner nun verschleißt und tiefer wandert, wird eigentlich nur das "Anschlagröllchen" etwas verdreht, was in der Konsequenz entsprechend, die Stellung der Klingenrampe zum Liner lagemäßig verändert. Eine Lageänderung im Bereich von wenigen 1/100stel Millimetern ist ausreichend um den Liner wieder im ersten Drittel der Klingenrampe zu positionieren. Dies kann mehrfach wiederholt werden und ermöglicht mir ebenfalls eine absolut perfekte Justierung des Liners beim Bau des Messers.
Angemerkt wird allerdings, dass das Verdrehen des Linerröllchen eine minimale Lageänderung der Messerspitze zur Folge hat. Sie wandert ganz leicht, da der Anschlagpunkt dementsprechend minimal verschoben wird, kann aber vernachlässigt werden.


Beispiel : The Transformer


Locking Liner

Bezeichnung von Kershaw für Liner Lock

Siehe : Liner Lock


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Donnerstag, 8. Januar 2009, 01:43




Lock Back _ Back Lock_ Front Lock _ Mid Lock _ Pompe

5 Bezeichnungen für eigentlich gleiches Verriegelungsprinzip, wobei die unterschiedlichen Bezeichnungen eigentlich nur wegen der Position der Anordnung des Betätigungspunktes ändern, oder unterschiedlicher Bezeichnung bei Herstellern und Pompe (Frankreich( genau wie Lock Back die allgemeine Bezeichnung für alle 5 Varianten ist.

Lock Back
Allemeine Bezeichnung zutreffend auch auf alle Varianten dieser Verriegelungsart mit Anordnung des Betätigungspunktes im Bereich « irgendwo im Griffrücken » .

Mit wenigen Bauteilen sehr stabil und unempfindlich => weit verbreitet.

In den Griffrücken ist ein federnd gelagerter Laufhacken eingelassen, der beim Erreichen der vollständig aufgeklappten Position in eine passende Aussparung der Klinge einrastet und diese verriegelt.
Zum Einklappen der Klinge muss der Laufhaken (in einer Aussparung im Griffrücken frei liegend) gegen den Federdruck nach unten gedrückt werden.

!!! => Lock Back und Back Lock bedeutet nicht, dass der Betätigungspunkt im hinteren Griffende zu finden ist. !!!

Benchmade Lock Back
Kershaw Back Lock
Beispiel für Anordnung am Griffende : Böker Classic Lock Back

Back Lock
Hauptsächlich von Spyderco und Kershaw verwendete Bezeichnung für diese Verriegelungsart, die genausogut auch Lock Back wie auch Front Lock oder Mid Lock sein kann
Interessanter Forenbeitrag von Trion : Spyderco Manix Innenleben

Front Lock
Zuerst von Al Mar eingeführte Bezeichnung für Lock Back wenn Betätigungspunkt in den Bereich Griffmitte <-> Klingenachse verlegt ist, was Einhandbetrieb ermöglicht.Wurde von Spyderco und weiteren Herstellern für gleiche Anordnung übernommen.
Beispiel + Bauweise Spyderco

Mid Lock
Bezeichnung für Front Lock nur, wenn sich der Betätigungspunkt genau in der Griffmitte befindet.
Beispiel

Pompe
Allgemeine Bezeichnung in Frankreich für diese Verriegelungsart, wohl abgeleitet von früher verbreiteten und vergleichbaren Handschwengelpumpen mit ähnlicher Betätigung …

Variante : Springless Lock Back

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Donnerstag, 8. Januar 2009, 01:44




Lock Bar Stabiliser
Weiterentwicklung des Frame Lock von Rick Hinderer
Kommt unter Lizenz auch bei Zero Tolerance (KAI) und Strider zur Anwendung

Beschreibung siehe : Frame Lock Sonderausführungen


MagLock
Von Gunther Löbach _ ScorpioDesign _ entwickelte und patentierte Verriegelung mit Doppelfunktion.

Info und Erklärung direkt vom Entwickler


Matt-Lock

Bezeichnung von William Henry für seinen (weiterentwickelten ?) Button Lock

Siehe : Button Lock


Microbar _ Pivoting Microbar

Von Microtech entwickelt und patentiert, z.B. bei Modellen MT Socom Elite und MT Vector (Manual) verwendet.

Funktionsweise + Betätigung : ähnlich Liner Lock

Unterscheidet sich aber in Konstruktionsweise deutlich vom klassischen Liner Lock : Der Liner ist hier ein eigenständiges Mini-Teil ohne eigene Federwirkung, sondern eine geradlinige, gelagerte und fremdgefederte Einheit, die in eine Heftschale aus 6061-T6 Alu-Heftschale integriert wurde, die selber nicht die Liner oder Frame Lock Funktion übernehmen könnte (Materialbedingt).

Weil integriert : Die Heftschale kommt für diese mit Liner und Frame in Funktion verwandte Verriegelungart ohne zusätzliche Platine trotz Griffmaterial Aluminium aus. Die Kräfte der Verriegelung werden über die Microbar auf die Heftschale abgeleitet.


Mid Frame Lock
Beispiel : XiKar Xi730 Express

Siehe : Frame Lock Sonderausführungen


Mid Lock
Siehe : Lock Back


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Donnerstag, 8. Januar 2009, 01:44




Modified Locking Liner
Bezeichnung von Bechmade für einen modifizierten Liner Lock

Weitere Infos folgen so bald wie möglich …

Beispiel + Prinzip : Benchmade
Siehe : Liner Lock


Monolock
Andere Bezeichnung von Benchmade für Framelock.
Beispiel : Skirmish

Chris Reeve gilt als Vater dieser Verriegelungsart, und hat den Namen Integral Lock dafür als registriertes Markenzeichen eingetragen.
Genauso hat auch Benchmade eine eigene Bezeichnung für diesen Lock eingeführt : Monolock

Allgemein verbreitet wurde diese Verriegelungsart dann unter dem Namen Frame Lock
Erklärungen : Siehe Frame Lock


Multa-Lock
Von Ray & Ron Appleton entwickelter Lock, der es ermöglicht, die Klinge in mehreren Position zu verriegeln, meist 10 Positionen.

Der gesammte Arretierungsmechanismus ist in der Klingenachse enthalten. Drückt man den Knopf oder die Knöpfe eines Multa-Lock, bewegen sich 1 oder mehrere Wellen axial einwärts zur Mitte der Drehachse und ermöglichen den Kugeln, sich radial mit ihnen einwärts zu drehen, bis sie sich komplett innerhalb des Lagerrings befinden.Danach sind sie frei im Ring beweglich, was wiederum das freie Drehen der auf diese Weise kugelgelagerten Klinge ermöglicht.
Multa-Lock 12 Positionen

Eine Sonderversion stellen in 3 Positionen verriegelbaren Modelle dar, wo dei Griff-Form so gestaltet ist, dass das Messer in der mittleren Position verriegelt einen Push-Dagger (Faustmesser) bildet.
3 Positionen Push Dagger

Siehe auch :Infilock


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Donnerstag, 8. Januar 2009, 01:44




Nak-Lok
Exklusivrechte bei Benchmade (und ofizielle Bezeichnung auch wirklich Nak-Lok, obwohl es sich ja um einen Lock handelt) , entwickelt von Seiichi Nakamura und aktuel nur bei 1 Messer in Produktion : BM480 Shoki Nakamura

Prinzip : Benchmade


Neeley-Lock
Von Timberline Knive & Toolentwickelt, und nur bei einem einzigen Model : Timberlite erhältlich gewesen, was aber nicht mehr in Produktion ist.

Genauer innerer Aufbau unbekannt … bei vollständig geöffneter Klinge rastet diese mittels Federkraft ein (wird dabei etwa 1mm bis Anschlag Richtung Heft gezogen)Zum Entriegeln muss die Klinge mittels beidseitigem Daumenpin weggezogen werden (etwa 1-2 mm Zug möglich) und aus vollständig geöffneter Position rausgedreht werden, und wird dann normal eingeklappt.

Tip : Günstiges Messer mit sehr gutem Preis-Leistungsverhältnis für leichtes EDC, mit toller Verriegelung, was leider nicht mehr produziert wird, aber sehr günstig noch bei Händlern zu finden ist !!


Notch Joint
Von Spyderco abgeleiteter Slip Joint , der gleich funktioniert mit dem Unterschied, dass der Slip Joint komplett in das Heft integriert wurde, und von Aussen nicht sichtbar ist.
Beispiel : UK Pen Knife

Funktion : Siehe : Slip Joint


Nude Lock

Nur von Maserin bei einem Modell verwedete Bezeichnung für einen offenen Frame Lock mit nur 1 Platine, was dann auch Namensgebung für dieses Model ist : Maserin Nude Lock

Siehe : Frame Lock Sonderausführungen


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Donnerstag, 8. Januar 2009, 01:45




Paralock
Entwicklung von Urs Bezold : Freischaffender Erfinder aus Hiltpoltstein / Deutschland

Patent + Prinzip Paralock
Hersteller-Erklärung Paralock
Messer-Beispiele Paralock


Pen Blade Release – Federmesser-Drücker
Hinweis + Mithilfe von Claus

Ältere, kaum noch verbreitete Verriegelungsart, wo der Ursprung bei traditionsreichen Herstellern in Solingen zu finden sein dürfte : F.A. Kirschbaum & Co (1919-1970) , Rob. KLAAS sowie Hubertus, wo diese Messer auch Heute noch aktuel gefertigt werden.

Diese Pen Knife besitzen (konstruktionsbedingt) 2 Klingen : Eine grössere, feststellbare Hauptklinge + eine kleinere nicht feststellbare Klinge, die aber zur Entriegelung für die Hauptklinge benutzt wird.
Beide « System-Klingen » liegen parallel in gleicher Öffnungs / Schliessrichtung (als nicht gegenüberliegend angeordnet … es kann natürlich eine 3te oder 4te zusätzliche Klinge auf der gegenüberliegenden Seite geben)

Die eigentliche Verriegelung kann man sich vorstellen als umgekehrt unten im Heft liegender Back Lock, der anstelle mit dem Finger direkt betätigt über Drücken auf den Klingenrücken der geschlossenen, kleineren Klinge (= Federmesser) erfolgt, die ihrerseits dann über eine Auswölbung an der Klingenwurzel
auf einen L-förmigen Haken an der Hauptfeder den Back Lock betätigt und die Hauptklinge entriegelt, dazu hat die mittlere Platine eine Aussparung für diesen Haken.

Beispiel : Hubertus Pen Blade Release _ manuel

In USA wurde die Idee aber wieder aufgegriffen und man findet Pen Blade Release auch in modernen Ausführungen z.B. bei : Great Eastern Cutlery

Auto Pen Blade Release
Dieses System wurde von verschiedenen Herstellern auch als Springmesser-Ausführung gefertigt (bei Hubertus/Solingen z.B. auch Heute noch), hier ist aber der Aufbau eher mit einem Leverlock vergleichbar :
Mittels eines Bolzens wird die Klinge in den zwei End-Positionen verriegelt, durch das Federmesser wird der Bolzen zur Seite gedrückt und löst die Verriegelung somit.
Somit übernimmt die Federmesser-Klinge nicht nur die Funktion zum Entriegeln der geöffneten Klinge sondern auch als Auslöser für den Springmessermechanismus.
Verriegelung
Hubertus Auto Pen Blade Release : Bild 1 Bild 2 Bild 3



Phantom-Lock
Von Spyderco entwickelt, und nur bei einem einzigen Model : C64 MEERKAT erhältlich gewesen, was aber nicht mehr in Produktion ist.

Funktion :
Eigentliche Verriegelung ist ein nicht frei zugänglicher Lock Back, der ganz hinten gelagert ist, zum Entriegeln also vorne gehoben werden muss.
Das Anheben des Lock Back erfolgt indirekt durch eine drehbar gelagerte Heftschale (Drehpunkt etwa nach dem vorderen 1/3 der Heftlänge), wo ein Betätigungspunkt ganz hinten in diese Heftschale eingeprägt ist (Mulde)
Die Schale ist nicht direkt an den Lock Back gekoppelt, sondern muss durch einen verborgenen Pin den Lock Back anheben, da die Wege von Lock Back und Heftschale unterschiedlich sind (der Lock Back erhebt sich bei Entriegelungspunkt über die Heftschale hinaus)



P.A.L. (Piston Activated Lock) _ Auto P.A.L.
Von Ron Lake entwickelter Lock, der neben eigener Coustom-Ausführung auch bei CRKT in Serie ging : CRKT P.A.L.

Gehört zu Button Lock und dürfte ein modifizierter Plunge Lock sein, der aber ebenfalls als eine Sonderausführung zu den Button Lock gehört.
Erklärungen zu speziellen Eigenschaften und Konstruktionsmerkmalen folgen so bald wie möglich …

Siehe : Button Lock


Piston Lock _ Bolt Lock
Als Piston Lock bezeichnet SOG die Verreigelung bei den Flash I und Flash II Modellen , die aber von den meisten Anbietern dieser Messer als Bolt Lock angegeben wird.
Letztendlich dürfte es sich hierbei um eine (modifizierte ?) Bolt Action Verriegelung handeln … ?

SOG Flash I
Siehe : Bolt Action


Plate Lock
Entwicklung, Entwickler und Funktion : siehe Böker Che
Auch in kleiner Stückzahl als manuelle Coustom Ausführung erschienen : SteirerEisen


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Donnerstag, 8. Januar 2009, 01:45




Plunge Lock
Von MOD entwickelte Verriegelung für die CQD Mark Baureihe, die mit MOD nun zu Blackhawk übergewechselt ist.
Animierte Herstellerinfo CQD Mark I

Gehört zu Button Lock und findet bei CQD Mark Baureihe Anwendung sowohl bei den manuellen wie auch den automatischen Ausführungen.
Erklärungen zu speziellen Eigenschaften und Konstruktionsmerkmalen folgen so bald wie möglich …
Siehe : Button Lock


Poehlmann Lock
Paul W. Poehlmann hat mehrere Verriegelungen erfunden und patentiert, die bei verschiedenen Herstellern wie Gerber, Lone Wolf, Dough Ritter in Serie gingen, unter Bezeichnungen wie z.B. Paul Knife, Paul Pocket, Paul Presto, Paul Perfecto … in Serie gingen.
Was aber nun genau unter Poehlmann Lock zu verstehen ist, entzieht sich (zuminest noch) meiner Kenntnis.

Sehr viele Hintergrundinfos zu Paul W. Poehlmann


Pompe
So lautet die französische Bezeichnung für Lock Back.
Siehe : Lock Back


Power Glide
Ein bereits älteres Konzept (USA Fallschirmjäger-Messer im 2ten Weltkrieg) wurde von Rocky Moser neu designt und ging bei Smith&Wesson unter der Bezeichnung Power Glide in Produktion.

Öffnungs- Schliess-Mechanismus :
Geschlossenen ist die Klinge komplett vom Griff umschlossen.
Zum Öffnen werden die beiden Griffhälften zu erst auseinander gezogen, die Klinge ist nun etwa zur Hälfte ausgefahren. Schließt man nun die Griffhälften wieder, wird die Klinge komplett ausgefahren.
Verriegelt wird die Klinge dadurch, dass die Griffschalen durch einen Clip am unteren Griffende verbunden werden, und eine Einheit bilden.
Schliessvorgang : Gleiche Prozedur.

Smith & Wesson Power Glide

Nachbau vom Original


Push Button Lock
Andere Bezeichnung für : Button Lock


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