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Xpedition

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Samstag, 9. April 2011, 12:51

Viper by Tecnocut!

Die Italiennische Marke Viper kommt aus dem Hause Tecnocut, mit sitzt in der Italiennischen Klingenstadt Maniago. Neben eleganten Klappmessern fertigt Tecnocut auch Jagdmesser und auch Beile. Als Klingenstahl kommt je nach Messertyp und Verwendung schwedischer 12C27 Stahl, N690 aus Österreich oder auch der Deutsche 1.4110 Stahl zum Einsatz.

Gruß

Bastian

Xpedition

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Samstag, 9. April 2011, 12:55

Viper - Pointer Olive!

Die Tapered Tang Bauweise und die Verwendung des hochwertigen Böhler N690Co Stahls machen das Viper Pointer zu einem schicken Allrounder. Eine tiefe, geriffelte Daumenmulde, eine Fingermulde mit Parierstück und die guten geformten Olivenholz-Griffschalen bieten eine sehr gute Handlage. Zum Anknoten einer Sicherungsschnur ist am Heftende eine Öse ausgebildet. Das Messer wird in einer Gürtelscheide aus kräftigem, braunem Leder geliefert. Die Klingenlänge beträgt 10,5cm, die Gesamtlänge liegt bei 22cm. Das Gewicht beträgt 247g.









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Donnerstag, 11. Juli 2013, 15:18

Viper - Rhino

Das Rhino verfügt über eine 11cm lange und 4mm starke Klinge aus D2 Stahl. Die Drop Point Klinge ist Flach geschliffen und wird durch einen Back-Lock verriegelt. Die Griffschalen bestehen aus G10 und liegen dank der ausgeprägten Fingermulden gut in der Hand. Die Gesamtlänge des Messers liegt bei 25,7cm, das Gewicht liegt bei 274g.



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CedricP

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Donnerstag, 11. Juli 2013, 15:43

Echt schön die zwei Messer :)

Manix

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Donnerstag, 11. Juli 2013, 18:42

Die Tapered Tang Bauweise und die Verwendung des hochwertigen Böhler N690Co Stahls machen das Viper Pointer zu einem schicken Allrounder. Eine tiefe, geriffelte Daumenmulde, eine Fingermulde mit Parierstück und die guten geformten Olivenholz-Griffschalen bieten eine sehr gute Handlage. Zum Anknoten einer Sicherungsschnur ist am Heftende eine Öse ausgebildet. Das Messer wird in einer Gürtelscheide aus kräftigem, braunem Leder geliefert. Die Klingenlänge beträgt 10,5cm, die Gesamtlänge liegt bei 22cm. Das Gewicht beträgt 247g.




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Wenn ich mir deine Fotos anschaue, wird mir manchmal ganz schwindelig. Wahnsinn, dass du dir die Mühe machst, ausgesuchte Messer am Steilhang zu fotografieren. :wallhide:

Manix
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Papi-Dirk

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Donnerstag, 11. Juli 2013, 18:55

Das Rhino verfügt über eine 11cm lange und 4mm starke Klinge aus D2 Stahl. Die Drop Point Klinge ist Flach geschliffen und wird durch einen Back-Lock verriegelt. Die Griffschalen bestehen aus G10 und liegen dank der ausgeprägten Fingermulden gut in der Hand. Die Gesamtlänge des Messers liegt bei 25,7cm, das Gewicht liegt bei 274g.



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Die Tapered Tang Bauweise und die Verwendung des hochwertigen Böhler N690Co Stahls machen das Viper Pointer zu einem schicken Allrounder. Eine tiefe, geriffelte Daumenmulde, eine Fingermulde mit Parierstück und die guten geformten Olivenholz-Griffschalen bieten eine sehr gute Handlage. Zum Anknoten einer Sicherungsschnur ist am Heftende eine Öse ausgebildet. Das Messer wird in einer Gürtelscheide aus kräftigem, braunem Leder geliefert. Die Klingenlänge beträgt 10,5cm, die Gesamtlänge liegt bei 22cm. Das Gewicht beträgt 247g.









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Viele Fotos aber kannst Du mal dringend ein Foto von der Klingenspitze machen .Was mich interessiert ob die Stabil oder dünn ausgeschliffen ist .

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Freitag, 12. Juli 2013, 07:46

@Manix, danke, dass war auch verdammt viel Arbeit, vor allem die Suche nach einen Steilhang hier im Münsterland hat mich echt nerven gekostet :D !

Camper1993

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Donnerstag, 18. Juli 2013, 21:15

Wie schauts eig. bei dem Rhino aus mit Klingenachse nachziehen? Kann mir nicht vorstellen das die kleine Schraube diese schwere Klinge halten soll. Ist die Klingenachse unter den Schalen oder kann man die gar nicht nachziehen?

Danke schon mal für die Antwort. ;)

Gruß
Camper

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Mittwoch, 14. August 2013, 19:58

Viper - Free Black G10

Das neue Viper – Free aus dem Hause Tecnocut Maniago verfügt über den neu Entwickelten Smart-Lock Mechanismus. Bei dieser Klingenverriegelung wird der Liner durch eine rechtwinklige Aussparung in der Klingenwurzel gestoppt, ein „Durchrutschen“ des Liners ist also nicht mehr möglich. Bei diesem System kann es trotz der sehr genauen Fertigung zu leichtem Klingenspiel kommen, dies wird aber durch den Schieber des Smart-Lock –Systems korrigiert. Dieser drückt den Liner quasi in die Klingenwurzel und sorgt so für eine Sichere und Spielfreie Verriegelung.
Daten: Gesamtlänge 21cm, Klingenlänge 8,60cm, Klingenstärke 3,5mm, Gewicht 124g, Klingenstahl D2.



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Freitag, 4. Oktober 2013, 18:28

Viper - Tank!

Beim Viper – Tank ist der Name Programm, dass Messer des Italienischen Herstellers Tecnocut ist gebaut wie ein Panzer. Die 15,5cm lange und 5,8mm starke Klinge besteht aus D2 Werkzeugstahl und besitzt eine Härte von 58 - 60 HRC. Die Klinge ist flach geschliffen und besitzt ein robustes Stonewash-Finish. Die Griffschalen des Tank bestehen aus Leinenmicarta.

Technische Daten: Klingenlänge 15,5cm, Klingenstärke 5,8mm, Klingenhöhe 5cm, Gesamtlänge 29,7cm, Gewicht 430g.

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Mittwoch, 18. Dezember 2013, 14:31

Viper - Start Carbon!

Das Viper – Start ist ein ausgewachsener stabiler Folder, der im Alltag eine genau so gute Figur macht wie im Outdoor Einsatz. Trotz der 3,7mm starken und 10,5cm langen Spearpoint-Klinge aus N690Co Stahl trägt das Messer wenig auf und läßt sich so bequem und komfortabel in der Tasche tragen. Auch hier kommt der Viper-eigene "Advanced Lockback" zum Einsatz, eine Weiterentwicklung der klassischen Rückenfederverriegelung, die ohne Unterfeder auskommt. Stattdessen sitzen zwei dauerhafte Drahtfedern links und rechts unter den Backen, die den nötigen Federdruck erzeugen. Hierdurch wird eine doppelte Sicherheit bewirkt, da selbst beim unwahrscheinlichen Bruch einer Feder die zweite Feder die Verriegelungsfunktion weiter gewährleistet. Die ergonomisch konturierte Griffschale gibt dem Viper Start eine ausgezeichnete Handlage. Verdeckte Fangriemenöse. Mit Clip (Tip-up). Beschalung aus oberflächenkonturiertem Carbon. Die Konturierung wird hier nicht einfach in das Carbon gefräst, sondern es wird die ganze Schale in einem aufwändigen Verfahren in die entsprechende Form gebracht, was zu einer einzigartig gleichmäßigen Oberflächenstruktur führt.
Daten: Klingenlänge 10,5cm, Klingenstärke 3,7mm, Gesamtlänge 23,5cm, Gewicht 183g.

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Montag, 28. Juli 2014, 16:48

Viper - Maga

Das Viper Maga ist das Produkt der Zusammenarbeit zwischen der Italienischen Messerschmiede Tecnocut und dem Messerdesigner & "Krav Maga" Lehrer Boris Manasherov. Die Klinge des Maga ist 3,5mm stark und wird durch einen Liner-Lock verriegelt. Die Griffschalen des Messers sind aus Robusten G10. Daten: Klingenstahl N690, Klingenlänge 9,5cm, Klingenstärke 3,5mm, Gesamtlänge 20,8cm, Gewicht 166g.

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13

Montag, 28. Juli 2014, 21:36

Für mich eine der interessantesten Folder-Neuerscheinungen dieses Jahres. Für Kampfkunst-Interessierte vielleicht DER Serienfolder 2014, wie es das Otanashi 2013 war!

Eine Hauptschneiden-Geometrie, die mit dem ausgeprägten Recurve etwas wie eine "Unterspitze" liefert, ähnlich dem Specwog Warrior oder den BS Raptoren. Eine Kombination aus Griffbiegung und Klingenspitzen-Position, die gestalterisch auch vorwärts das Messer bestens zur Wirkung bringt. Eine Konstruktion des Klingenrückens, die durch die Mulde und die hoch aufragende hintere "Flosse" Techniken wie Trapping / Weiterführen sehr gut unterstützt, wie es ausschaut. Außerdem gestalterische Parallelen (Form des Griffs, "Flosse") zum Cherusker LLC, einem der besten SV-Folder imo.

Übrigens verschwindet die gesamte Klinge vor der "Flosse" im Griff - das bietet Möglichkeiten zum Schärfen der vorderen Rücken-Schor, ggf. sogar Anbringen von Zähnen in der hinteren Mulde oben für noch böseres Trapping.

Außerdem für mich reizvoll: die Anzahl der Modellvarianten. Verschiedene Griffmaterialien, unterschiedliches Finish, Wellenschliff oder glatte Schneide im hinteren Schneidenteil.
Meine Wunschvariante: schwarzes G10, blanke Klinge, unten Wellenschliff. Dann vorn oben nachschärfen und große Trapping-Zähne, drei Mulden, zwei Zähne.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Micha M.« (28. Juli 2014, 21:39)


14

Montag, 28. Juli 2014, 21:50

Ja, es ist ein aussergewöhnliches Design!

Und zweifellos Geschmackssache, ich finde es einfach potthässlich :) .

15

Montag, 28. Juli 2014, 22:19

Es ging bei dem Entwurf - vermute ich - weniger um ein ästhetisches Ideal als um eine Verbindung von Gestaltungselementen, die Techniken eines bestimmten Stils möglichst leistungsfähig umsetzen lassen.

Die vordere Schneide steigt so an, daß sie in einem bogenförmigen Hieb schräg auf das Schneidgut trifft und damit besser schneidet als eine gerade wie eine Axt auftreffende Schneide. Über diesen "Golok-Effekt" oder "Guillotinen-Effekt" kann man immer wieder mal was nachlesen, auch aufgeschwungene Säbel- oder Messerklingen sind ja z.T. wegen dieses Effekts so gestaltet.
Vorderschneide und vorderer Klingenrücken bilden einen Winkel, der eine gute "Einstellung" zwischen Klingenvortrieb und Aufweitung des Stichkanals darstellt, das ist wichtig für das Durchdringen härteren / widerstandsfähigeren Schneidguts, insbesondere bei höheren Klingen.
Diese Klingenhöhe wird beim Maga schon relativ weit vorn erreicht - das gewährleistet eine wirksame Wundballistik schon bei begrenztem Vortrieb und wirkt entsprechend auch tief im Stichkanal.
Durch die "Unterspitze" ist im Hieb eine schlitzende Wirkung ähnlich Hawkbill- / Karambitklingen möglich. Will man so eine Wirkung mit einer guten Eignung für den geraden Stich verbinden, gelangt man fast "automatisch" zu einer Form ähnlich einem Recurve-Tanto. Tatsächlich bin ich aus vermutlich genau denselben Überlegungen zu einer ganz ähnlichen Klingenspitzen-Gestaltung bei den Raptoren gelangt, Dean Rostohar unabhängig von Martin und mir wiederum ebenfalls zu dieser Form bei seinem Specwog Warrior.
Will man das Messer in bogenförmigen Stichen führen, insbesondere auch reverse, und die Klinge auch zum Trapping / Weiterführen nutzen, schwingt man die Klinge auf und bildet am hinteren Rücken eine Mulde. Oben wird das Einfangen durch ein größeres PE begrenzt wie etwa beim Echanis / Taylor Warrior. Will man kein großes PE, findet man Lösungen wie Bram Frank beim Abaniko, Duane Dieter mit seinem krallenförmigen oberen PE beim ATAC-Fighter oder eben der Gestalter des Maga mit dieser Flosse.

Im Maga findet man Gestaltungen wieder, die den Überlegungen anderer sehr bekannter Fighter-Konzepte ähneln. Lustigerweise hab ich vor einigen Jahren einmal mit einem Freund an einem kompakten Kampfkunst-Messer getüftelt, dessen Klingenkontur ganz ähnlich war wie die Maga-Klinge, ich kann also die funktionalen Überlegungen, die dahinterstecken, wirklich gut nachvollziehen.
Will man diese Techniken optimal unterstützen, weicht man "automatisch" von einer ästhetisch meist besonders ansprechenden schlank-symmetrischen Form ab.
Die vorliegende Gestaltung ist aber - wenn man bestimmte Messerkampf-Stile optimal unterstützen will - sozusagen "naheliegend" und nachvollziehbar, wenn man sich mal intensiv damit beschäftigt hat.
Wie alles andere in diesem Bereich sind diese Stile nicht alleinseligmachend, auch das Messer wird nicht den Anspruch haben, jeden glücklich zu machen. Ich finde es sehr durchdacht und funktional gelungen und bin gespannt, seine Ergonomie, Balance und Schneidleistung einmal auch praktisch auszuprobieren!

John-117

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16

Dienstag, 29. Juli 2014, 08:09

Auch wenn ich mit dem SV Zweck absolut nichts am HUt habe, das Design ist genau mein Fall. Mir gefällt die Micartaversion am besten.

Nur fürchte ich das das Messer nicht so recht hosentaschenfreundlich ist, das wirkt recht voluminnös und der stark ausgeprägte "Wave" würde mich wohl auch eher stören. Muss mir das Ding mal in natura anschauen und eben auch mal einstecken und ziehen :)

17

Dienstag, 29. Juli 2014, 08:43

Es ging bei dem Entwurf - vermute ich - weniger um ein ästhetisches Ideal als um eine Verbindung von Gestaltungselementen, die Techniken eines bestimmten Stils möglichst leistungsfähig umsetzen lassen.

Die vordere Schneide steigt so an, daß sie in einem bogenförmigen Hieb schräg auf das Schneidgut trifft und damit besser schneidet als eine gerade wie eine Axt auftreffende Schneide. Über diesen "Golok-Effekt" oder "Guillotinen-Effekt" kann man immer wieder mal was nachlesen, auch aufgeschwungene Säbel- oder Messerklingen sind ja z.T. wegen dieses Effekts so gestaltet.
Vorderschneide und vorderer Klingenrücken bilden einen Winkel, der eine gute "Einstellung" zwischen Klingenvortrieb und Aufweitung des Stichkanals darstellt, das ist wichtig für das Durchdringen härteren / widerstandsfähigeren Schneidguts, insbesondere bei höheren Klingen.
Diese Klingenhöhe wird beim Maga schon relativ weit vorn erreicht - das gewährleistet eine wirksame Wundballistik schon bei begrenztem Vortrieb und wirkt entsprechend auch tief im Stichkanal.
Durch die "Unterspitze" ist im Hieb eine schlitzende Wirkung ähnlich Hawkbill- / Karambitklingen möglich. Will man so eine Wirkung mit einer guten Eignung für den geraden Stich verbinden, gelangt man fast "automatisch" zu einer Form ähnlich einem Recurve-Tanto. Tatsächlich bin ich aus vermutlich genau denselben Überlegungen zu einer ganz ähnlichen Klingenspitzen-Gestaltung bei den Raptoren gelangt, Dean Rostohar unabhängig von Martin und mir wiederum ebenfalls zu dieser Form bei seinem Specwog Warrior.
Will man das Messer in bogenförmigen Stichen führen, insbesondere auch reverse, und die Klinge auch zum Trapping / Weiterführen nutzen, schwingt man die Klinge auf und bildet am hinteren Rücken eine Mulde. Oben wird das Einfangen durch ein größeres PE begrenzt wie etwa beim Echanis / Taylor Warrior. Will man kein großes PE, findet man Lösungen wie Bram Frank beim Abaniko, Duane Dieter mit seinem krallenförmigen oberen PE beim ATAC-Fighter oder eben der Gestalter des Maga mit dieser Flosse.

Im Maga findet man Gestaltungen wieder, die den Überlegungen anderer sehr bekannter Fighter-Konzepte ähneln. Lustigerweise hab ich vor einigen Jahren einmal mit einem Freund an einem kompakten Kampfkunst-Messer getüftelt, dessen Klingenkontur ganz ähnlich war wie die Maga-Klinge, ich kann also die funktionalen Überlegungen, die dahinterstecken, wirklich gut nachvollziehen.
Will man diese Techniken optimal unterstützen, weicht man "automatisch" von einer ästhetisch meist besonders ansprechenden schlank-symmetrischen Form ab.
Die vorliegende Gestaltung ist aber - wenn man bestimmte Messerkampf-Stile optimal unterstützen will - sozusagen "naheliegend" und nachvollziehbar, wenn man sich mal intensiv damit beschäftigt hat.
Wie alles andere in diesem Bereich sind diese Stile nicht alleinseligmachend, auch das Messer wird nicht den Anspruch haben, jeden glücklich zu machen. Ich finde es sehr durchdacht und funktional gelungen und bin gespannt, seine Ergonomie, Balance und Schneidleistung einmal auch praktisch auszuprobieren!


Micha, Deine Gedankengänge sind mal wieder über jeden Zweifel erhaben! Hast Spass gemacht zu lesen und das Kopfkino angeregt.
In der Tat "fehlt" bei diesem Messer wirklich noch ein angeschärfter Rücken im vorderen Bereich um z.B. revers geführt noch ziehend Schnitte zu setzen. Die nachfolgende Mulde auf dem Rücken noch leicht gezahnt um das Trapping zu unterstützen und um ein abrutschen zu verhindern. Für meinen Geschmack hätte das Griffende ruhig spitzer auslaufen können, um je nach Griffhaltung noch Nervenpunkte oder andere Schmerzregionen intensiver zu treffen. Oder ein wechselbaren Einsatz, der in Länge und Form variabel ist. Ebenso könnte der Wave Haken noch einen Dorn quer zur Klingenachse haben --> Gunting Technik.

Alles in allem ist das Maga eines der interessantesten Messer in dieser speziellen Ausrichtung, die ich bisher gesehen habe!
Ob es davon noch ein Fixed ähnlich dem Israel Tracker Kapap geben wird?
Gruß
Günni.

18

Dienstag, 29. Juli 2014, 09:39

Nicht zweifeln? Das wäre fatal! Es gibt ja auch genug Gegenmeinungen zu solchen Konzeptionen, die z.B. grundsätzlich die Reversehaltung in Zweifel ziehen und Techniken wie Trapping ins Reich der Show-Videos verbannen. Auch damit muß man sich auseinandersetzen. Gerade durch den Austausch von Argumenten lernen wir ja alle dazu.
Persönlich finde ich auch solche Reverse-Konzeptionen interessant, denn Messeranwendung ist für mich nicht ausschließlich die in einem "Messerduell" von zwei offen jeweils mit dem Messer agierenden Kontrahenten. Und Forward-Argumente des Reichweitenvorteils relativieren sich eben, wenn es z.B. um die Abwehr eines mit einer längeren Schlagwaffe bewaffneten Gegners geht oder um einen Gegner, zu dem man ohnehin keine größere Distanz mehr herstellen kann. Sowohl in einem ggf. auch gezielt nonletalen oder maximal beweglichen Anwendungsbereich von Schneidtechniken als auch für besonders kraftvolles Stechen im Infight kann die Reverse-Haltung Vorteile bringen. Auch hier gilt, daß man weder Waffe noch Technik um jeden Preis bevorzugen sollte und auch diese Techniken wohl nicht erste Wahl für jeden Anwender sein müssen :)

19

Dienstag, 29. Juli 2014, 09:47

Günni,
Micha,

so seh ich es auch. Ich hab das Ding in einer Zeitschrift gesehen und auch Kopfkino bekommen. Mich dann aber mit Hundewelpen und Friedenstauben wieder runtergeholt.
Ich hatte ein Auge auf den "specwog Folder " geworfen, aber das Maga ist schon ne Nummer für sich.

Zu den Gegenmeinungen: Diese empfinde ich immer herzerfrischend und bieten Platz für vortreffliche Diskussionen über Sinn und Unsinn.
Schlussendlich miuß ein jeder wissen was er im Rahmen seiner Möglichkeiten haben möchte.

20

Dienstag, 29. Juli 2014, 10:49

Richtig!

Den Sinn der Gestaltung und Hintergrund zum Design hat Micha sehr verständlich erläutert. Wie immer Lexikonreif :) mindestens :) !!

Und ob einen dieses Design dann anspricht, bzw. die Idee dahinter, ist ja wie so oft im Leben Geschmackssache. Wäre ja auch schlimm, wenn es nicht so wäre! :)

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