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alexfra

Elite-User

Wohnort: Göttingen

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61

Donnerstag, 3. September 2020, 20:03

Ich behaupte mal, dass JEDE Membran-Jacke nach längerer Zeit im Dauerregen unter den Riemen eine schweren Rucksacks (gerade bei viel Bewegung) Feuchtigkeit durch lässt.
100% dicht und toll atmungsaktiv geht nicht.
Wenn Atmungsaktivität egal ist, kauf dir den alten BW-Gummi-Poncho oder Ölzeug (Friesennerz). Dann schwitzt du dich aber nass...

Grüße Alex

GuentherFrost

Lost Boys Club

Wohnort: Köln

Beruf: Goon with a sewing machine

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62

Donnerstag, 3. September 2020, 20:37

Welche Arcteryx? Ich habe die Alpha Leaf und Beta SV und kann nichts negatives dagegen sagen.


Genau auch die arc'teryx leaf alpha gen 2. Wie dicht ist diese, z.b. wenn ich den ganzen Tag doch strömenden Regen laufe? Habe eine Rezession gelesen, der Nutzer meinte die Jacke würde unter der Last von Rucksackriemen Wasser durchlassen, kannst du das entkräften?
Ist die Regenjacke von Ufpro nicht vielleicht genau so gut?
Trage die Arcteryx LEAF Alpha gen 2 im Dienst und in der Freizeit, bislang hat die noch nie Regen durchgelassen, egal ob mit Schutzweste oder Rucksack darüber. Zu den UfPro Jacken kann ich nichts sagen, hab da nur Hosen die aber allesamt super sind.
Insta: @bangaranggear

63

Donnerstag, 3. September 2020, 21:41

Ich habe eine UfPro Monsoon in PenCott GreenZone.

Hatte in monsunartigem Dauerregen auf dem Schießstand ihren Nutzwert bewiesen, aber irgendwann zieht die Nässe woanders durch.

Die Monsoon hat eine irrsinnige Kapuzenkonstruktion, wobei sie bei Nichtnutzung aussieht wie eine Mischung aus Drakulakragen und Tröte.



DWH

Anvil1971

Elite-User

Wohnort: Ruhrpott-Republic

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64

Donnerstag, 3. September 2020, 22:52

Ich behaupte mal, dass JEDE Membran-Jacke nach längerer Zeit im Dauerregen unter den Riemen eine schweren Rucksacks (gerade bei viel Bewegung) Feuchtigkeit durch lässt.


Hi Alex,
ich war im letzten Jahr mit der Alpha SV bei Windstärke 12 (in Worten: zwölf) für 2 Stunden am Strand von Texel „spazieren“.
Dabei hatte ich meinen Goruck GR1 auf meinen Schultern.
Die Jacke lies nicht einen Tropfen Feuchtigkeit durch. Ich schätze ich hätte mich auch genau so gut 8 Stunden unter die Dusche stellen können.
Eine besseren Kompromiss zwischen Wasserdichtigkeit und Atmungsaktivität als beim Gore-Tex Pro Membran habe ich bislang noch nicht erlebt.
Ich kann das Teil nach bestem Wissen und Gewissen vorbehaltlos empfehlen.

alexfra

Elite-User

Wohnort: Göttingen

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65

Freitag, 4. September 2020, 06:10

ich war im letzten Jahr mit der Alpha SV bei Windstärke 12 (in Worten: zwölf) für 2 Stunden am Strand von Texel ?spazieren?.
Dabei hatte ich meinen Goruck GR1 auf meinen Schultern.
Ja. Genau dafür sind die Jacken perfekt!

Mein Szenario, wo sie an ihre Grenzen stoßen können wäre eigentlich eher acht Stunden Wanderung mit schwerem Trecking-Rucksack.
Das macht auch einer Gore Pro Membran zu schaffen.

Grüße Alex

66

Freitag, 4. September 2020, 09:07

Die Monsoon hat eine irrsinnige Kapuzenkonstruktion, wobei sie bei Nichtnutzung aussieht wie eine Mischung aus Drakulakragen und Tröte.
Geniale Beschreibung :thumbsup:

Allgemein: Bei Regenjacken muss man sehen, dass es da inzwischen eine Preis- und Qualitätsklasse jenseits der 400 € gibt.
Und auch wenn ich noch nicht in den Genuss gekommen bin, ist das auch die Aussage von Freunden, dass die inzwischen auch bei Starkregen wirklich dicht halten können.

Als Low Budget Lösung ist aber der alte BW-Poncho immer noch eine Hausnummer - solange es nicht zu windig ist.
Wobei man da zur Not dann auch einen Gürtel oder ähnliches drüber tragen kann, damit man nicht wegfliegt.

67

Freitag, 4. September 2020, 09:24

Eine Gore Pro ist definitiv dicht. Die Kunst bei Regenjacken ist auch in erster Linie die Atmungsaktivität, nicht unbedingt die Dichtigkeit. Und da spielen die teureren Membrane ihre Stärken aus wenn man sie richtig einsetzt.

Bei negativen Rezensionen weiß man leider nie, wer genau die eigentlich verfasst hat und wie viel Ahnung derjenige hatte. Es ist, spezielle für wenig erfahrene Outdoorer, manchmal etwas schwierig zu unterscheiden ob man nass ist weil die Jacke nicht dicht war oder man einfach (sehr stark) geschwitzt hat weil die Atmungsaktivität nicht gewährleistet war. Das Temperaturgefälle, das eine Gore Membran braucht um zu atmen, sollte man z.B. schon kennen und beachten sonst brüht man schön im eigenen Saft. Der ein oder andere denkt aber, er kauft eine 700€ Jacke und die muss dann alles können und auch bei 30 Grad zu tragen sein weil sie ja so teuer war. Die Physik beeindruckt das allerdings überhaupt nicht. ;)

Tipp von mir: Die Membran ist das Wichtige und sie muss zu deinem Einsatzzweck passen (schweres oder leichtes Gepäck, Gegend mit viel oder eher wenig Wind, Länge der Touren usw.). Der Hersteller der Jacke ist dann nicht unbedingt entscheidend, auch wenn es da Unterschiede im Oberstoff (Robustheit!), der allgemeinen Qualität und Verarbeitung und natürlich im Schnitt (Kapuze, Taschenkonfiguration) gibt. Wenn du das Geld hast, machst du mit einer Arcteryx sicher nichts verkehrt, die deckt alle Bereiche ab. Die UF Pro kenne ich nicht, würde aber aufgrund der allgemein guten Qualität des Herstellers mal davon ausgehen, dass man da auch nicht ganz falsch liegt.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »knifenut« (4. September 2020, 09:35)


68

Freitag, 4. September 2020, 09:32

Ein Jagdkamerad hatte die Swedteam-Jacke Ridge Pro M Anorak empfohlen.

Die liegt aber auch bei über 300 Steinen.

Ich habe mir kürzlich die Carinthia TRG gegönnt, da ich eine Jacke mit größerem Taschenstauraum haben wollte. Macht einen sehr guten Eindruck.

DWH

strcat

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Beruf: 'türlich doch.

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69

Freitag, 4. September 2020, 12:51

Die Leaf trage ich regelmäßig mit Rucksack oder Plattenträger und bisher ist da noch nichts durchgekommen. Jacken mit Goretex-Pro werden u. a. beim Eisklettern und von Bergführern/-Rettern eingesetzt; ich streite gar nicht ab das da Wasser durchkommt oder sich das Material abscheuert, aber die Regel ist das nicht.
If you fall, i'll be here
--Ground

70

Freitag, 4. September 2020, 13:19

@knifenut. +1 für Deinen Post.

Denn das magische Stichwort "Temperaturgefälle" ist beim Einsatz von Membrantechnik keine Fußnote, sondern kriegsentscheidend für die Funktion per se. Darum sind (gerade negative) Rezensionen mit Vorsicht zu genießen, wenn sich Frau Zahnwalt beschwert, dass der Gore-Schuh beim Sommergassi mit dem parfümierten Labrador nix taugt, nur weil man keinen blassen Schimmer vom Funktionsprinzip hat.

Ich handhabe das bei Jagd und Wanderung seit Ewigkeiten gleich — leichtes wasserdichtes Trilaminat in den warmen Monaten, Membrantechnik dann, wenn das Temperaturgefälle zwischen innen und außen gegeben ist. Hersteller, wie bereits erwähnt, eher zweitrangig. Ergänzend bleiben Oberstoff, Gewicht und Ausstattung dem Geschmack bzw. Einsatzzweck geschuldet.

Wohnort: Mühlenkreis

Beruf: Executive Escape Manager

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71

Mittwoch, 9. September 2020, 03:18

Auch von mir +1 für Knifenut

Was den Einsatzzweck angeht, sollte man wirklich schauen was man vorhat: Geht es bei jedem Wetter über Stock und Stein oder kann man sich mal unterziehen?
Ist man sehr zügig und leicht unterwegs oder hat man schweres Gepäck oder ist das Wetter wechselhaft?
Grundsätzlich gibt es keine Jacke die alles kann, aber einige, die halten, was sie versprechen (siehe Eingangspost).
Dabei ist die Wassersäule nicht mal das ausschlaggebende Kriterium, sondern Einsatzzweck und Nutzerverhalten.

Bei urbanen Unternehmungen ist manchmal der Regenschirm der Outdoor-Tactical-Überlebens-radarjacke vorzuziehen...
"Man verkauft uns meistens Gesetze für Gerechtigkeit und oft sind sie gerade das Gegenteil."
Johann Gottfried Seume (1763 - 1810)


72

Mittwoch, 9. September 2020, 09:46

Die Leaf trage ich regelmäßig mit Rucksack oder Plattenträger und bisher ist da noch nichts durchgekommen. Jacken mit Goretex-Pro werden u. a. beim Eisklettern und von Bergführern/-Rettern eingesetzt; ich streite gar nicht ab das da Wasser durchkommt oder sich das Material abscheuert, aber die Regel ist das nicht.
irgendwann (nach vielen Jahren oder sehr intensiver Nutzung) geben die Dichtbänder an den Nähten auf. Die Nähte sind ja von innen mit einem Streifen verklebt, dieser löst sich irgendwann mal durch die mechanische Beanspruchung über eine lange Zeit.

strcat

Infizierter

Wohnort: Nähe Regensburg

Beruf: 'türlich doch.

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73

Mittwoch, 9. September 2020, 12:43

Ist mir in den ~15 Jahren, in denen ich Jacken von Arcteryx verwende, noch nie passiert.
If you fall, i'll be here
--Ground

74

Mittwoch, 16. September 2020, 09:56

Die letzten 20 Jahre habe ich viele Gore-Jacken getragen und reichlich Geld dafür ausgegeben .. Unterm Strich geben sich die Jacken nichts wenn richtiges Gore verarbeitet wurde .. Zwei Lagen Gore reichen für jeden Regen und es atmet sich etwas leichter wenn man mal in den Schweiß kommt ..

Aktuell trage ich nur noch 100% Baumwolle als Regenschutz, Sasta aus dem Material VENTILE ist das Beste was ich je getragen habe, möchte keine Gore mehr tragen ..
Die Jacke ist komplett eine Lage Material, die Nähte sind verschweißt und zu dem ist das Teil hoch atmungsaktiv, ein perfekter Sonnenschutz, auch Insektenstiche gibt es damit nicht ..
Funkenflug schädigt die Jacke auch nicht, somit ist die Jacke das ganze Jahr ein recht guter Schutz gegen alles wenn man international unterwegs ist ..

scts
Beste Grüße
scts

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »scts« (16. September 2020, 10:00)


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