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1

Samstag, 16. Mai 2020, 22:50

Inkosi Stop-Pin

Guten Abend zusammen,


ich hab mal eine Frage an alle Inkosi-Nutzer und Reeve Experten :).

Ich habe heute mein Inkosi zum Reinigen, Lanyardwechsel und Liebhaben :love: zerlegt...

Bei meinen Sebenzas mache ich das mittlerweile im Schnelldurchlauf - zur Not im Halbschlaf - beim Inkosi fehlt mir da noch etwas die Routine ;).

Auf jeden Fall bin ich am Entfernen des Stop-Pins gescheitert :rolleyes:.
Der wollte nicht raus - auch mit sanftem Klopfen von innen mit dem Inbus hat's nicht gefunzt. War mir dann erst egal - die Fuseln kriegt man ja auch so weg - aber dann hab ich mir mal ein paar Videos angeschaut und mir ist aufgefallen - alle (inklusive Tim Reeve) lassen den drin und versuchen erst gar nicht den raus zu bekommen.


Meine Frage an die anwesenden Experten:
Ist der Pin genietet?

Wie gesagt, wichtig ist es eigentlich nicht - rein aus Interesse.

Was meiner Meinung nach dafür spricht, ist dass man beim Inkosi außer Griffschalen und Klinge sogar - so gar nicht Reeve typisch - alles inklusive Washer als Ersatzteil kaufen kann, nur eben den Stop-Pin nicht.

Würde ja dafür sprechen, dass er sozusagen zur Griffschale gehört.

Ich freue mich über Antworten - am liebsten aber zur Fragestellung - dass es keine unbedingte Notwendigkeit gibt ein Messer vollständig zu zerlegen, weiß ich selber und muss hier nicht weiter diskutiert werden ;) :P...

Vielen Dank und einen schönen Abend :)

2

Sonntag, 17. Mai 2020, 04:36

Einen schönen guten Morgen,
ich habe jetzt meine beiden small Inkosi zerlegt und bei Beiden ließ sich der Stoppin demontieren. Ich glaube Tim hat mal zum "beißenden" Gürtelclip und Schrauben erklärt, dass die genauen Fertigungstoleranzen es mit sich bringen, dass neue Teile schwer zu lösen sind.
Normalerweise müsstest ja den Stoppin auf einer Seite die Schraube rausdrehen können und dann ist der Stoppin zu demontieren.....ich sage nur ganz ganz sanfte Gewalt und dann lassen sich alle Teile lösen :thumbsup:

atlas77

Memento Mori

Wohnort: Hessen

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3

Sonntag, 17. Mai 2020, 07:36

Morgen,
geht auf jeden Fall raus....Schrauben raus und zur Not etwas Gewalt.
Aber aufpassen, dass man nachher nicht mehr Kratzer als vor dem zerlegen hat....😉
Gruß Mario

4

Sonntag, 17. Mai 2020, 09:46

Guten Morgen :),


vielen Dank für Eure Antworten :thumbup:.
Beim nächsten Mal zerlegen hol ich ihn dann auf jeden Fall mal raus.
Einfach weil es geht ;)...

@Brotlosebrotdose :
Dass DU weißt ob der rausgeht oder nicht, war ja irgendwie klar :D


@atlas77:
Klingt so als hätte Dein Stop-Pin ein paar Kratzer ;)...
Ich glaub ich mach beim nächsten Mal einfach das was ich gestern schonmal halbherzig versucht hab mit etwas mehr Kraft.
Einfach einen Inbus oder so durch das Schraubenloch in den Pin reinschieben und auf die Tischplatte dengeln - das sollte dann ja eigentlich nur im Pin Spuren zurück lassen.


Herzlichen Dank nochmal! :thumbup:

5

Sonntag, 17. Mai 2020, 10:57

Du kannst den Pin auch 2-3x heiß machen und wieder abkühlen lassen (ohne die Klinge weichzuglühen natürlich). Das nimmt Spannung aus dem Material und beseitigt Verbindungen durch Verunreinigungen oder Schraubensicherungslack.
two is one, one is none

6

Sonntag, 17. Mai 2020, 11:38

@Idox:
Danke.
Hatte mir schon gedacht, dass da Loctite im Spiel sein könnte - an der Schraube des Stop-Pins war auch was dran. Ich halte da dann vorher mal den Lötkolben dran

atlas77

Memento Mori

Wohnort: Hessen

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7

Sonntag, 17. Mai 2020, 17:19



@atlas77:
Klingt so als hätte Dein Stop-Pin ein paar Kratzer ;)...
Ich glaub ich mach beim nächsten Mal einfach das was ich gestern schonmal halbherzig versucht hab mit etwas mehr Kraft.
Einfach einen Inbus oder so durch das Schraubenloch in den Pin reinschieben und auf die Tischplatte dengeln - das sollte dann ja eigentlich nur im Pin Spuren zurück lassen.


Herzlichen Dank nochmal! :thumbup:
Nein.....😇
Aber das Geschick, welches ich ab und zu mal an den
Tag lege, traue ich auch anderen zu 😁
Gruß Mario

8

Dienstag, 19. Mai 2020, 19:17

Du kannst den Pin auch 2-3x heiß machen und wieder abkühlen lassen (ohne die Klinge weichzuglühen natürlich). Das nimmt Spannung aus dem Material und beseitigt Verbindungen durch Verunreinigungen oder Schraubensicherungslack.

Da der Stoppinn vermutlich gehärtet ist, würde ich es tunlichst unterlassen, den heiß zu machen.

9

Dienstag, 19. Mai 2020, 19:40

Hast Recht, ich war geistig beim Daumenpin. Aber bei kurzzeitigen 360°C glüht der Stahl auch nicht gleich weich.
two is one, one is none

SARTOOLS

Cranium Society

Wohnort: Berlin

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10

Dienstag, 19. Mai 2020, 20:22

Der Stoppin ist nicht gehärtet

Die Toleranz der Löcher bei Stoppins allgemein, sind oft einseitig auf Press und nicht zur Entnahme eingepaßt.
Bei Reeve kommt dazu, dass das Loch gestahlt ist, dann sitzt der Pin in einer Presspassung, die schwer zu lösen ist.
Beim Strahlen mit Sand/Korund nimmt das Volumen der Oberfläche etwas zu, beim glasperlen wirds verdichtet.
Aus technischer Sicht besteht kein Grund ihn zu entfernen... wenn doch, bitte auch den Pin aus der Klinge treiben.
Der ist zweitilig in der Klinge verpresst und läßt sich einfach mit einen Stecheisen oder Kuhfuß abziehen.

Noch einfacher wenn man die Klinge vorher rotglühend anrichtet. :bibber: :D
~ Böker ~ Chris Reeve ~ Extrema Ratio ~ GD Skulls ~ Hinderer ~ Kershaw ~ Lionsteel ~ Medford ~ Nextorch ~
~ Pohl Force ~ Tasmanian Tiger ~ Zero Tolerance ~
u.v.m.





11

Dienstag, 19. Mai 2020, 20:31

:rofl:....

Alles klar ich hab verstanden :P ;)

Ich habe zwischenzeitlich weder den Bunsenbrenner noch den "Motek" ausgepackt. ;)


Dank Euch für Eure Antworten! :thumbup:

12

Mittwoch, 20. Mai 2020, 15:03

Sicher, dass der Pin nicht gehärtet ist?

13

Mittwoch, 20. Mai 2020, 21:05

Für mich stellt sich die Frage: Warum sollte er gehärtet sein?

Das Inkosi sollte ja laut Tim Reeve möglichst einfach und kostengünstig in der Produktion sein und warum einen Produktionsschritt zusätzlich einbauen welcher Kosten verursacht der durchs Härten entsteht.

Das "flicken lassen" ist ja bei CRK allgemein nicht gern gesehen und beim 21er wurde die relativ dünnwandige Stophülse sehr stark beansprucht welches zu ovalen Verformungen führen konnte wobei das einwandfreie Zusammenspiel gestört werden konnte. Die Wandstärke des Stoppin beim Inkosi wurde deutlich erhöht und der massive Stoppin dürfte dies nun erheblich besser verkraften und warum zusätzlich härten?

Das Teil als Massenware fräsen und ein Gewinde rein und das Billigersatzteil ist produziert. Sollte es Probleme geben einfach durch ein neues Billiges ersetzen.

So sehe ich das ;(

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