Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: www.tacticalforum.de. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

geronimo

Dauercamper

  • »geronimo« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: achim

Beruf: Rehstreichler

  • Nachricht senden

1

Dienstag, 23. Juli 2019, 19:56

Condor Terrasaur Vorstellung - Low Budget Bushcraft Messer

Das Terrasauer hatte ich mir auf der IWA schon ausgiebig angesehen. Nun
endlich vor ein paar Wochen hatte es Lasse in seinem Waldläufer Shop
lieferbar.

Ich war sehr gespannt drauf. Hier im Video könnt ihr auch einen Blick draufwerfen ;)
Hat sonst noch irgend jemand schon Erfahrungen mit dem Messer sammeln können.


Ehre und Robustheit !

2

Dienstag, 23. Juli 2019, 20:41

Da hast Du ja wieder mal nen dicken Stein ins Wasser geschmissen :)

Was die Scheiden angeht: Das ist "eigentlich" eine Mora-Scheide, was auch immer draufsteht.
Die gibt es - Du magst es nicht wissen, weil erklärterweise eben kein Mora-"Fanboy" - schon lange nicht mehr nur in der klassischen Form der Companion-Scheide mit dem Handwerkerhosen-Clip, sondern auch mit drehbaren geschlossenen Kunststoffclips, insbesondere aber auch mit dem von Dir gelobten abnehmbaren Ring mit Gürtelschlaufe....Schau mal:



Kam auf mit der Generation Kansbol - Garberg - Eldris..Dies hier ist das Kansbol.
Das würdest Du vermutlich gern wieder an einem Straßenschild abbrechen, tatsächlich ist mir aber noch kein Mora so kaputtgegangen, genau genommen ist mir noch überhaupt keins kaputtgegangen :) Zugegeben, ich nutze sie regulär auch nicht grenzwertig - also ebenso wie 90 Prozent aller Nutzer, denke ich....Ich habe aber auch schon mit Moras und sogar auch den noch etwas leichteren Lindbloms versuchsweise mit einem Schlagholz das Spalten ausprobiert....moderat mit Bedacht und nicht wie die Berserker, die aus der gleichen Gegend kamen, jedoch etwas Grobschlächtigeres bevorzugten, neben Schnaps und Rauschpilzen vermutlich...Auch dabei kein Totalverlust.

Sei es drum, natürlich finde ich völlig legitim, Full Tang zu mögen oder ihn gar zu verlangen, und ich stimme Dir zu: Der Garberg-Griff ist im Vergleich zu anderen Mora-Griffen kein Ergonomie-Wunder, da hält sicher das Condor locker mit oder überholt sogar...Yeppa! Arriba!....die Schweden von weit links aus El Salvador. Glaube ich Dir unbenommen.



Was ich eher NICHT glaube, ist allerdings die "Allgemeingültigkeit" Deiner Bewertung über die sonstigen Mora-Griffe. Das ist, Deine wie meine, wieder erklärt Einzelmeinung.
Ich halte schon den Companion-Griff für SEHR gelungen; mein Freund, der Troll, mit seinen Pranken mag auch sehr den Griff des neuen Pro, an dem mich aber jedenfalls die bunten Einlagen ein wenig stören...
Was ich aber für ein Meisterstück an Ergonomie halte, ist der Bushcrafter-Griff, der hält im Vergleich auch bei Mitbewrbern mit, die ein Mehrfaches seines Preises kosten...

Und man sieht auf dem Bild auch deutlich, daß man bei den verschiedenen Mora-Modellen je nach Anforderungsprofil auch die Wahl bei der Klingenform hat - von bushcraft-spitz wie beim Companion eben bis zum vorderen Belly wie beim Bushcrafter.....wobei es sogar den auch in einer Form gibt, die vorn spitzer ist, siehe ganz rechts.

Das alles jetzt aber eigentlich als Randbemerkung, denn es hat ja nicht unbedingt mit Deinem Testkandidaten direkt zu tun, den ich übrigens auch durchaus spannend finde. Aber Du hast Dich eben (wieder einmal :) ) sehr überzeugt zu Mora positioniert, und das wollte ich nicht ganz ohne Widerspruch so stehenlassen.

Interessant finde ich übrigens, daß sich Deine Einstellung zu1095 offenbar positiv verändert hat, früher hast Du das eher im Blickwinkel der Dir unzureichend erscheinenden Schnitthaltigkeit gesehen, und ich finde spannend, daß jemand mit Deiner Anwendungserfahrung und Deinen Vergleichsmöglichkeiten das nun in diesem Anwendungsbereich aufgeschlossener bewertet!
»Micha M.« hat folgende Bilder angehängt:
  • 20190723_201538.jpg
  • 20190723_202025.jpg

3

Dienstag, 23. Juli 2019, 21:37

Ja ein durchaus interessanter User; gefällt mir auch. Wäre evtl zum Garberg UND auch dem Täätätärä (ich denke ihr wisst was ich meine) eine Alternative. Und ja die Scheide is ja fast 1:1 von Mora; aber was solls :keks:
Ich weiß auch nicht warum, ich mag das Garberg auch nicht; dieses Urzeittier allerdings gefällt mir.

In meinen Haushalt wird es vorerst noch nicht landen; aber das heißt nix. Unter Beobachtung ist es gleich mal gestellt...
Da war von Condor doch noch was artverwandtes dabei dachte ich heuer.... mit Holzgriff aber :scratch: Edit sagt Trelken Knife was aber ein kleines Anglermesser ist.

Danke fürs Zeigen @geronimo

Edit sagt das Messer gibt's auch in braun, schwarz und orange.
Meine Marktplatz Bewertungen
Greider

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Greider« (23. Juli 2019, 22:29)


4

Dienstag, 23. Juli 2019, 21:59

@geronimo, ich finde Deine Aussagen sehr gewagt.
Es mag ja sein, dass Du kein Morafan bist, aber im Grunde ist das Condor mit Mora und co. vergleichbar.

1095er Stahl ist ein Standard für Messer.
Der Kohlenstoffstahl von Mora ebenso, wobei der dreilagige Kohlenstoffstahl von denen schon eine Nummer besser ist.
Der 12C27, der von Mora für die Standardmesser benutzt wird, bekommt ebensowenig Ausbrüche, ist halt nur rostträger.

Im Endeffekt ist das Condor auch nur eines von mehreren rostenden Outdoormessern mit Kunststoffgriff.
Eine rostträge Variante davon für eben diesen Preis wäre noch eine interessante Sache, aber Condor scheint nur willkürlich Nicht-1095er-Stahl zu benutzen.

geronimo

Dauercamper

  • »geronimo« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: achim

Beruf: Rehstreichler

  • Nachricht senden

5

Dienstag, 23. Juli 2019, 22:04

Sorry Micha, was den 1095er angeht, nur in Verbindung mit einem Scandi!!!
Ansonsten sind mir sämtliche Messer die ich in Benutzung hatte und aus Kohlenstoffstahl waren, viel zu wenig schnitthaltig ;-)
Hatte gerade eins im jagdlichen Gebrauch, welches mir während der roten Arbeit so stumpf wurde, dass ich das Messer gewechselt habe, um anständig weitermachen zu können. Und es war vorher eben auch rasierscharf. Die Erfahrung habe ich schon sehr oft mit den Röststählen gemacht, daher ist meine Vorliebe immer noch ein guter Chromstahl ;-)
Ehre und Robustheit !

6

Dienstag, 23. Juli 2019, 23:29

@geronimo, schon mal einen 1.2442, einen Aogami, einen CPM-M4 oder CPM3V versucht?

geronimo

Dauercamper

  • »geronimo« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: achim

Beruf: Rehstreichler

  • Nachricht senden

7

Donnerstag, 25. Juli 2019, 01:15

1.2442 verbaue ich als Messermacher des öfteren. M4 und S3V sind PM Stähle, die mit herkömmlichen Stählen soviel gemein haben, wie ein Trabbi mit einem Ferrari!
S3V ist ein Stahl der sehr zäh ist, er verdaut extreme Belastungen! Ich habe letztens einen Bushcrafter aus 3 V gebaut, ebenso ein Jagdmesser. Im Rohzustand ist der schon Grenzwertig, was die Schleifbänder angeht. Im Nachhinein an der gehärteten Klinge noch irgendwelche Versuche zu tätigen, ein Finish anzubringen heißt Schmerzen am Arsch!
3V und M4 haben mit einem erschmolzenen Kohlenstoffstahl keinerlei Ähnlichkeit. Da sind PM Stähle die als Pulver unter Hochdruck zusammengepresst werden und somit vollkommen andere Eigenschaften haben.
Auch ein 1.2442 wird währen der roten Arbeit stumpf! Nur weil da etwas Wolfram drin legiert wurde, ist der nicht schnitthaltiger wie ein z.B. Niolox Stahl!
Ihr verwechselt immer die zu erreichende max Schärfe mit Schnitthaltigkeit!
Ein 2442 wird super Scharf, hat ein sehr feines Gefüge und eben deshalb wird er sehr scharf. Dennoch ist seine Standzeit nicht so hoch.
Einen Chromstahl bekomme ich nicht so rattenscharf. Der bleibt immer etwas davor ;-) Dafür hält er diese Schärfe aber viel länger!
Und was nützt mir diese Überschärfe eines Kohlenstoffstahls, wenn sie nach drei Schnitten weg ist?
Nein, da nehme ich lieber einen modernen Stahl!
Ehre und Robustheit !

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »geronimo« (25. Juli 2019, 01:19)


8

Donnerstag, 25. Juli 2019, 02:35

Ich habe mit dem 1.2442 und einem amderen, normalen Kohlenstoff bei sehr ähnlicher Klingengeometrie Kartons zerschnitten, der 1.2442 hat hier eine viel höhere Standzeit als z.B. ein 1095 oder ähnliches.
Natürlich sind Kartons keine Wildschweine mit Sand im Fell, hier versagt dann auch jeder Niolox oder VG10.

Sicherlich ist mir bewusst, dass M4 und 3V keine herkömmlichen Stähle sind, aber es sind Carbon-PM-Stähle. :-)

geronimo

Dauercamper

  • »geronimo« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: achim

Beruf: Rehstreichler

  • Nachricht senden

9

Donnerstag, 25. Juli 2019, 02:47

Und, hast du effektif ein Kohlenstoffstahlmesser und ein Chromstahlmesser beim Aufbrechen miteinander verglichen? Bist du Jäger? Oder ist das nur etwas ,, Gefühl''
Ehre und Robustheit !

10

Donnerstag, 25. Juli 2019, 03:57

@geronimo, eine Gegenfrage...

Hast Du identische Messer jeweils mit Chrom- und Carbonstahl miteinander beim Aufbrechen verglichen? (und lassen wir die Frage, ob dann beim jeweiligen Härtevorgang das jeweilige Maximum aus dem jeweiligen Stahl herausgeholt wurde einmal außen vor...).
Wenn nicht, ist Deine Aussage bezüglich Carbonstahl nur in Verbindung mit Scandischliff oder Chromstahl nämlich auch nur "so ein Gefühl". ;)

11

Donnerstag, 25. Juli 2019, 08:55

Für die Stahldiskussion möchte ich mal wieder auf das Buch „Stahl-Metallurgie für Einsteiger: Komplizierte Zusammenhänge verständlich erklärt“ von John D. Verhoeven verweisen.
Ein sehr guter und leicht verständlicher Einstieg um ein Verständnis für Stähle zu bekommen.

Danach oder auch davor noch „Messerklingen und Stahl: Technologische Betrachtung von Messerschneiden“ von Roman Landes als systematisch Betrachtung was bei einem Messer an der Schneide genau passiert.

Mit den beiden Werken verlässt man auf jeden Fall die Basis der subjektiven Erfahrungswerte.

Und wenn man danach noch Lust hat, gibt es noch ziemlich viel weitergehende Fachliteratur über Stähle, Härten etc., die ich dann allerdings größtenteils nicht mehr als leicht lesbar bezeichnen würde.

12

Donnerstag, 25. Juli 2019, 09:18

Guten Tag,

fangt doch mal ganz vorn an, PM-Stahl muss auch geschmolzen werden bevor man ihn weiter verarbeitet.

Viele Grüße

Roman

geronimo

Dauercamper

  • »geronimo« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: achim

Beruf: Rehstreichler

  • Nachricht senden

13

Donnerstag, 25. Juli 2019, 13:35

Ich habe mit dem 1.2442 und einem amderen, normalen Kohlenstoff bei sehr ähnlicher Klingengeometrie Kartons zerschnitten, der 1.2442 hat hier eine viel höhere Standzeit als z.B. ein 1095 oder ähnliches.
Natürlich sind Kartons keine Wildschweine mit Sand im Fell, hier versagt dann auch jeder Niolox oder VG10.

Sicherlich ist mir bewusst, dass M4 und 3V keine herkömmlichen Stähle sind, aber es sind Carbon-PM-Stähle. :-)

Das wäre ja auch komisch, wenn das anders wäre, oder?
@geronimo, eine Gegenfrage...



Hast Du identische Messer jeweils mit Chrom- und Carbonstahl miteinander beim Aufbrechen verglichen? (und lassen wir die Frage, ob dann beim jeweiligen Härtevorgang das jeweilige Maximum aus dem jeweiligen Stahl herausgeholt wurde einmal außen vor...).

Wenn nicht, ist Deine Aussage bezüglich Carbonstahl nur in Verbindung mit Scandischliff oder Chromstahl nämlich auch nur "so ein Gefühl". ;)
Whataboutism!

Wieviele Stücke Wild hast du schon versorgt? Wo sind Deine Erfahrungswerte?

Der Feind der Theorie ist die Praxis!


Anhand der Arbeit die ich verrichte kann man sehr wohl Unterschiede in der Schnitthaltigkeit feststellen. Wenn man tausend Stück Wild versorgt hat und dieses mit verschiedenen Messern und jeweils verschiedenen Stählen, kann man Rückschlüsse ziehen was die Standzeiten angeht.

Wenn immer wieder die Kohlenstoffstahlmesser diejenigen sind, welche es nicht schaffen, ein ganzes Stück Wild zu versorgen ( incl dem Zerwirken) und ich während der Arbeit auf ein Messer aus rosträgen Stahl wechsle um sauber weiter zu arbeiten, dann kann man da doch sicher von einer gewissen wiederholenden Gesetzmäßigkeit ausgehen, die sich aus der Erfahrung bei der gemachten Arbeit ergibt, oder?
Diese Erfahrung habe ich mit sehr vielen Messern gemacht, zuletzt mit einem Messer aus Teigelstahl, davor mit meinem Messer aus Federstahl von Claude, ebenso auch mit einigen von mir gebauten Jagdmessern aus 2442, sowie etlichen anderen die sich in meinem Messerfundus befinden, A2 an meinen Blackjacks und BRKTS, Condor, Damaste an Customs, Kabar, Peltonen, Custom Puukos aus Finnland und eben vielen Messern die ich als Messermacher hergestellt habe.
In meinen Kisten lagern gut 400 Messer, sehr viele habe ich direkt am Wildkörper ausprobiert.
Auf meinen Survivalkursen stelle ich auch andauernd fest, dass die Schnitthaltigkeit unter der moderner rostträger Stähle ist.
Dort wird gerne mal das C-Stahl Bushcraftmesser über den Stein gezogen, weil es nicht mehr genügend Trennfähigkeit hat, muss das oft auch zeigen, wie man messer schleift, daher kann ich mir ein Bild davon machen ;-) wärend mein Campknife aus Becut trotz gehacke und gespalte beim Shelterbau, Schnitzarbeit, Seilschneiden usw. usw. noch nach dem Kurswochenende rasierscharf ist. Dieses obwohl ich förmlich am meisten mit dem Messer arbeiten musste, weil ich viele Techniken immer wieder einzeln vorführen muss, wenn einzeln nachgefragt wird und es nochmals vorführt um die Sache zu festigen beim Teilnehmer.
Ich bin Praktiker, ich nutze Messer und habe viel Freude daran, alles Mögliche auszuprobieren.

@LatiBou, warum sezierst du hier so? Wo ist Deine Expertise?
Ehre und Robustheit !

14

Donnerstag, 25. Juli 2019, 15:06

Irgendwas muss ich ja gewaltig falsch machen ...

Gut, ich habe noch keine 1000 Stück Wild versorgt, bisher in meiner recht kurzen jaglichen Laufbahn lediglich etwas Rehwild, ein paar Wutzen und jede Menge Fisch, aber STUMPF, bei einem Stück Wild, wurde noch keines der DREI Gebrauchsmesser, welche ich hierzu bislang benutzt habe.

Messer 1)
Mora Robust / Carbon ... ich ziehe das Messer nicht auf Haarscharf ab, sondern mit Miniphase auf 30 Grad ... hält die Schärfe EEEEEEWIG, die Schneide legt sich nicht um, und mit einem Holzstück kommt man damit auch locker durch das Brustbein eines 3 Jährigen Keilers (soviel zu meinen Erfahrungen aus erster Hand). Ich achte lediglich darauf, wenn die Sau einen Schlammpanzer hat, nicht unbedingt ohne Wilddusche durch den Schlamm zu schneiden, denn DAS macht die Klinge stumpf. Dazu ist die Hemmschwelle ein Mora ordentlich zu benutzen sehr gering.
Es ist mir nicht nachvollziehbar wie man an Moras rumnörgeln kann ... Mehr Messer für weniger Geld bekommt man nicht.
Und kaputt ging mir noch kein Einziges.

Messer2)
Kneissler Bauernmesser / Klappmesser mit Carbonklinge ...
Was soll ich sagen, Rehwild, kein Problem, SUPER für Fisch ... und das mit einem Klappmesser OHNE Verriegelung. Danach kurz übers Leders oder ein feines Abziehen mit dem Wasserstein .. und ab geht die Post.

Messer3)
Fjällkniven F1 ... VG 10 ... gut für ALLES (wenn mich da auch der ballige Schliff immer wieder stört ... jedesmal Mauspad und Schleifleinen raussuchen, wenn es doch mal etwas stumpfer wird, mir ist da ein Wasserstein einfach lieber).
Das F1 war geraume Zeit mein EDC.
Kämpfen – aber mit Freuden! Dreinhauen – aber mit Lachen!
Kurt Tucholsky (1890 - 1935)

Wohnort: Vienna / Munich

Beruf: Sicherheitsmanagement / Student

  • Nachricht senden

15

Donnerstag, 25. Juli 2019, 15:13

Das Chromstähle oft schnitthaltiger sind unterschreibe ich auch.
Aber deswegen sind Chromstähle auch nicht aus Butter, zB habe ich mit O1 von Cold Steel und dem 1095 von TOPS sehr gute Erfahrungen.
Nein, ich bin kein Jäger, aber ich denke nicht nur als Jäger weiß man was scharf bleibt und was nicht

geronimo

Dauercamper

  • »geronimo« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: achim

Beruf: Rehstreichler

  • Nachricht senden

16

Donnerstag, 25. Juli 2019, 15:14

Dazu ist die Hemmschwelle ein Mora ordentlich zu benutzen sehr gering.

Dann lebst du vielleicht über Deinen Verhältnissen, wenn du Deine ,,teuer erkauften Schätze'' nicht ordentlich benutzen magst!
Das ist ja der Aberwitz hier, da kaufen sich die Freaks Messer für Tausende von Eus und benutzen Moras! Heftig!
Kenne auch Jäger, die gehen mit ner Knarre für 15000€ auf Jagd und ziehen dann ein stumpfes Mora bei der Gesellschaftsjagd aus der Tasche! Da passt auch was nicht!
Ehre und Robustheit !

17

Donnerstag, 25. Juli 2019, 16:53

Ich kenne x Jäger die seit 20 Jahren keine Probleme mit ihrem Mora haben, also wozu "aufrüsten"? Ist dann doch im Grunde nur Liebhaberei und jeder begeistert sich eben für was anderes.

Ich kenne auch Typen, die fahren einen fetten Porsche und laufen im Strickpulli rum. (und nein, nicht weil sie kein Geld für einen Anzug hätten.)

18

Freitag, 26. Juli 2019, 15:24

@geronimo

Ich hatte schon genug verschiedene Messer in den Händen, um gewisse Dinge durchaus beurteilen zu können.
Auch der Kontakt von Klinge zu Knochen ist mehr als zur Genüge geschehen.

Ich seziere hier, weil Deine Aussagen recht ungenau und zum Teil für mich nicht zutreffend sind.

Es gibt genügend Jäger, die mit ballig geschliffenen Jagdmessern arbeiten.
Neben Deinen allseits geliebten "Chromstählen" kommen hier verschiedene Damastkombinationen, 1.2442, 1.2842, etc. zum Einsatz.
Auch PM-Stähle sind dabei.
Und im Allgemeinen hört man von ihnen "Ich bin glücklich mit meinem Messer. Es reicht für den Tag, abends wird es dann halt zuhause abgezogen."

Ähnliches gilt für Mora.
Du stellst uns hier ein Bushcraftmesser von Condor vor und verteufelst gleichzeitig "Dein verhasstes Mora".
Nur - das Messer ist bei Mora abgeguckt, selbst die Scheide sieht aus wie Mora.
Im Endeffekt ist nur die Klingenfoŕm etwas anders als beim Garberg.

Zum Thema "Messer richtig rannehmen."...
Ein Sebenza nehme ich ganz sicher nicht so ran wie ein deutlich günstigeres Cold Steel. Bei den "edleren Messern" gebe ich persönlich viel mehr Acht als bei einem "billigen Mora".

Und Ja, auch ich habe ein paar Moras, sie sind toll für normale Arbeiten. Mir egal wie Du darüber denkst. ;)

19

Freitag, 26. Juli 2019, 15:52

Ich frag mich auch, wo das Problem ist, wenn jemand ein günstiges Mora nutzt und entweder keine teuren Messer haben will, oder aber damit zurecht kommt oder sogar seine teuren Messer schnen will.... ich dachte diese Art von naserümpfen wäre eher so ne Golf-Club-und- weiße-Hosen-Träger Sache.....

Ich find das Condor ganz ok. Aber die Oberlehrerhafte Art wie es vorgestellt wird ist nicht mein Ding.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Red Bull« (26. Juli 2019, 21:16)


geronimo

Dauercamper

  • »geronimo« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: achim

Beruf: Rehstreichler

  • Nachricht senden

20

Freitag, 26. Juli 2019, 17:41

Wo wir wieder bei den Meinungen sind! :D

ja, ich finde den Latibou auch ganz schön Oberlehrerhaft ;-)
Ehre und Robustheit !

Social Bookmarks

UNSERE FORENPARTNER:


Joe’s Messershop – Stahlwaren & mehr …

Unsere Partnerseiten: