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IronDice

angehender Misanthrop

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1

Freitag, 10. Mai 2019, 09:25

Surefire E1B Backup Kurzreview

Tach auch,

habe mir vor einiger Zeit eine Surefire E1B Backup zugelegt und jetzt eine Weile im meiner EDC Rotation genutzt.
Zeit mal ein kleine Kurzreview da der Lampe zu schreiben.




Für mich ein wichtiger Punkt war, dass die Lampe für CR123 Akku tauglich ist, d.h. die Treiber Elektronik
kommt mit der höheren Spannung der wiederaufladbaren Energiespendern zurecht.




Ich hatte mal eine ältere Version der Surefire Backup, die lief nicht mit Akkus, die aktuelle Version kann
dies jetzt problemlos.

Surefire wirbt für die Lampe mit dem MaxVision Beam, der durch einen speziellen facettierten Reflektor,
der eine glatte, nahtlose LED-Lichtwand erzeugt erzeugt, die sich auch für eine größere Reichweite eignet.
Dadurch erzeugt die Lampe eben keinen konzentrierten Spot, sondern einen Beam, der weich zum Rand hin ausläuft.




Die Verarbeitung ist soweit tadellos, der Body besteht aus 3 Teilen hart anodisiertem Aluminium in schwarz, die
jeweils mit Gewinden verbunden sind.
Der obere Kopf hat einen Durchmesser von 28,5mm und beinhaltet die LED mit der MaxVision Optik, sowie die
Treiber Elektronik. Der mittlere Teil dient als Batterierohr mit Clipbefestigung, der als zwei Wege Clip
ausgelegt wurde.
Den Abschluss bildet der Endkappenschalter mit Forward-Click, mit einem Durchmesser von 21mm.




Alles in allem wirkt die Lampe sehr wertig und robust, die Linse ist ein Stück weit in den Kopf eingelassen,
sodass diese nicht allzu schnell Kratzer abbekommen sollte.
Durch die kompakte Bauweise mit einer gesamten Länge von 97mm ist die Lampe auch noch sehr hosentaschenfreundlich,
wobei der Kopfdurchmesser von 28,5mm sich schon bemerkbar macht, da gibt es durchaus schlankere Lampenmodelle
in der Bauart.
Ganz praktisch ist der 2-Wege-Clip, mit dem sich die Lampe sowohl in einer Tasche verstauen lässt, aber auch
z.B. bei einer Basecap an der Schirmmütze befestigt werden kann, wenn man zwei freie Hände benötigt.
Der Clip sitzt stramm, aber nicht so sehr, dass man diesen nicht nutzen könnte.




Um einen Energiespender einzulegen zu können, muss übrigens nicht der Endkappenschalter abgeschraubt werden,
sondern das mittlere Batterierohr vom Kopf, nur hier kann die Batterie eingelegt werden. Dieses Batterierohr
hat am unteren Ende des Innendurchmessers eine Verjüngung, sodass die Batterie hier nicht durch rutschen kann.
Wozu dies dient kann ich nur spekulieren, ggf. dass der Endkappenschalter getauscht werden kann, ohne dass
dabei die Batterie verloren gehen kann?!?

Der Endkappenschalter wird auch als Lockout Methode beschrieben, um die Lampe so führen zu können, ohne dass
sich aus versehen einschalten lässt. Dazu den Endkappenschalter einfach ein 1/4 Drehung aufdrehen.

Das Userinterface ist aufgrund der Tatsache, dass es nur 2 Leuchtstufen gibt sehr simpel.
Beim ersten Anschalten startet die Lampe immer auf High mit 400 Lumen, noch mal schnell aus und wieder
anschalten und der zweite Modus mit 5 Lumen ist aktiv. Man kann den 5 Lumen Mode aber auch erreichen, indem man
durch nur erstmaliges antippen den Endkappenschalters den High Mode aktiviert, den Schalter wieder kurz löst
und dann die Lampe vollens anschaltet.
Einen direkten Start mit dem Low Modus gibt es nicht.

Der Endkappenschalter liegt hinten offen, ohne vom Aluminium Körper umbaut zu sein, wodurch die Lampe auch nicht
Tailstand fähig ist. Dadurch besteht auch mal die Gefahr, dass sich die Lampe beim Transport in einer Tasche oder
Rucksack mal aus Versehen ein durch Druck von Außen einschaltet. Da diese ja dann immer auf High startet, wäre
eine eingelegte Batterie recht schnell leer. Um dies zu verhindern kann der Endkappenschalter leicht aufgedreht
werden, eine viertel Umdrehung reicht, und die Lampe befindet sich im Lockout Mode. Was nichts anderes bedeutet,
als dass der Stromfluß mechanisch unterbrochen ist, auch wenn der Endkappenschalter betätigt wird.




Die Leuchtdauer der zwei Modi wird vom Hersteller mit einer frischen CR123 Batterie mit 1 1/4 Stunden auf High,
und 50 Stunden auf Low angegeben.

Hier noch die ganzen Technische Daten auf einen Blick:

- 2 Leuchtstufen 400/5 Lumen
- MaxVision Beam
- gesamt Länge 97mm
- Durchmesser 28,5mm / 21mm
- Gewicht 84g ohne Batterie
- CR123 BAtterie bzw. CR123 Akku
- zwei Wege Clip
- hart anodizierter aluminum Body
- lockout Tailcap

Soweit mal meine ersten Eindrücke zu der Lampe.


MfG, IronDice


suomi70

TF, was sonst?!

Wohnort: Schweiz

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2

Freitag, 10. Mai 2019, 12:11

Hallo @IronDice

Super, Danke für deine Mühe. :thumbup:
Sowieso als Surefirerer ist es schön einen Test darüber zu lesen.

Gruss

suomi70
„Wenn du Frieden willst, redest du nicht mit deinen Freunden. Du redest mit deinen Feinden.“

3

Samstag, 11. Mai 2019, 08:57

Zwei Fragen:

Ich habe bisher zwei Versionen mit was um 300 und 300 Lumen gesehen. 400 Lumen müsste dann relativ neu sein?

Wie bewertest Du das Lichtbild mit Maxvision? Oder hab ich was überlesen?

4

Samstag, 11. Mai 2019, 09:28

Die 400 Lumen treffen nur auf die E1B-MV zu. Die 200 bzw. 300 Varianten gab es bei der "normalen' E1B ohne MV.
MaxVision kannste als Flooder sehen. A Wall of light - unheimlich breit ausleuchtend ohne definierten center spot. Für den Nah/Mittelbereich richtig geil!
Also das genaue Gegenteil zur TIR Optik die eher mit Reichweite punktet.
Gruß
Günni.

5

Samstag, 11. Mai 2019, 11:33

Flood-Charakteristik wusste ich. Wie gefällt Dir das Lichtbild, die Farbe und Farbwahrnehmung?

Die TIR an der Olight M1T Raider fand ich auch eher flutig als spotlastig.

IronDice

angehender Misanthrop

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6

Samstag, 11. Mai 2019, 11:53

Tach auch,

@columbo Hier CR123 Taschenlampen Vergleich mit Endkappenschalter bin ich ein wenig auf das Thema des Lichtbildes im Vergleich eingegangen.

MfG, IronDice


7

Samstag, 11. Mai 2019, 16:35

Das war schondie neue? Hatte ich nicht mehr auf dem Schirm. Danke :thumbup:

Anvil1971

Super-User

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8

Samstag, 11. Mai 2019, 17:41

Danke für Deinen lesenswerten Bericht IronDice. :thumbup:
Die Lampe gefällt mir in der MV-Variante richtig gut. Ich hab noch eine ältere Variante mit „satten“ 110 Lumen, die Urversion hatte so glaube ich zu Wissen 80 Lumen. Hier war das Leuchtbild eher auf Reichweite ausgelegt, denn für 110 Lumen ist das Ganze gar nicht so übel.
Die neue Version kommt, auch wegen der Akkutauglichkeit, auf meine Liste.

IronDice

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9

Sonntag, 12. Mai 2019, 10:12

Tach auch,

ich hatte hier über das Forum mit auch schon mal eine ältere Version der Surefire Backup besorgt, und fand diese von der
Größe und Verarbeitung her sehr gut. Leider war diese nicht Akku tauglich, was mir für meine EDC Lampen doch recht
wichtig ist, da ich keine Lust habe ständig neue Batterien zu kaufen, was in meinen Augen auch umweltpolitisch nicht
wirklich sinnvoll ist.
Für eine Lampe die nur als Backup im Auto oder Keller liegt, um im Notfall mal genutzt zu werden ist eine Batterie ja OK,
aber nicht für einen EDC Gegenstand der sehr oft genutzt wird.

MfG, IronDice


NinjaTurtle

Taktische Schildkröte

Wohnort: dörfliche Ex-Hauptstadt

Beruf: Zirkusdirektor

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10

Sonntag, 12. Mai 2019, 11:38

Vielen Dank für das Review.
Ich nutze auch 2 ältere 110 lm Versionen - allerdings auch jedes Mal mit schlechtem Gewissen wenn eine Batterie leer ist...

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