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Sonntag, 30. Dezember 2018, 01:44

Shrapnel Varianten

Hallo!

Ich besitze von ER nur das TFDE 11.

Überlege mir nun auch das Shrapnel zuzulegen. Kann mich aber nicht entscheiden für welche Version, also ob Shrapnel OG, Shrapnel OG FH oder das Shrapnel One.

Tendiere zum OG FH, wegen dem größeren Griff und der vermeintlich angenehmeren Handhabe mit Handschuhen. Das Shrapnel One ist mir dafür fast schon wieder zu groß...

Der Einsatzbereich des Messers wäre EDC, Outdoor und als Backup. Oder wäre dafür gar noch ein anderes ER Modell besser, z.B. das Fulcrum C? Oder Defender OG (wobei mir hier die Kehle nicht gefällt, da geht mir zu viel "Fleisch" an dem Messer verloren...)?

Stumpfen die ER Scheiden die Messer eigentlich wirklich so krass ab? Gibt es eine Möglichkeit (außer eine neue Kydex...) das an der gelieferten Scheide zu beheben? Oder hat sich das inzwischen geändert?

Ihr merkt, ich bin was ER angeht nicht wirklich bewandert...

Danke für eure Entscheidungshilfe!

MFG,

Red Bull

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Red Bull« (30. Dezember 2018, 01:48)


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Sonntag, 30. Dezember 2018, 09:26

Wenn es Shrapnel sein soll, würde ich bei Deinen Anforderungen zur Full-Handle-Variante greifen. Die C-Variante ist zu kurz für intensive Outdoor-Nutzung. Das wars mit objektiver Aussage (ich hatte das Shrapnel C).

Subjektiv und nicht relevant:
Für die Staubsaugerdüsenproblematik gibt es wohl eine Ziehtechnik über den Messerrücken, die das Abtumpfen verhindert. Hier musst Du dich aber an die Hardware anpassen und das ist nicht optimal.

ER ist teilweise bekannt dafür, nicht allzu vernünftig zu schleifen und suboptimal scharfe Messer auszuliefern. Wenn Du einen dicken Outdoor-Joschi suchst, ist ER sicher eine Option. Fürs Schnitzen und feinere Arbeiten qualifizieren sich meiner Meinung nach andere, dünnere geschliffene Messer eher allein von der Geometrie.

Bin selbst gespannt, was die ER-Erfahreneren hier an Tipps und Orientierung geben.

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Sonntag, 30. Dezember 2018, 09:45

Hallo Red Bull,

ich rate Dir ebenfalls zum vollwertigen Griff. Je nach Handgröße taugt die kurze Version nur als edc oder Backup bei gelegentlicher Nutzung. Meine Meinung.

Zur Scheide:ich habe an meinen ER Scheiden einfach einen schmalen Kydex-Streifen eingeklebt. Somit kommt die Schneide nicht mehr mit dem GFK in Kontakt und alles ist gut (vorausgesetzt man mag die Staubsaugerdüse).
two is one, one is none

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Sonntag, 30. Dezember 2018, 09:46

Wichtiger Punkt für eine Beratung wäre Deine Handgröße.
Ich selbst verwende Messer mit C-Griffen seit vielen Jahren, habe allerdings auch eine kleine Hand mit Hanschuhgr. 8

Das Shrapnel One finde ich als Backup und EDC schon ziemlich groß. Ich liebe große Messer. Hier in D wäre es eh tragebeschränkt, in "felix Austria" wäre das eher eine Frage der Bequemlichkeit. Aber das große Shrapnel ist für mich eher keine Backup-Alternative, sondern eine Übertragung der ausgezeichneten Shrapnel-Klinge in ein offen zu führendes Feld-/Einsatzmesser...

Von den kompakteren Modellen bin ich bei den neuen mit schmalerem Griff und dünneren Klingen "raus".
Ich bin - gerade auch dienstlich - begeisterter ER-Anwender seit vielen Jahren und besitze und nutze 3 Messer der C-Klasse (Shrapnel, Fulcrum, T4000). Die ER-Alleinstellungsmerkmale des auch in der Kompaktklasse sehr gut handfüllenden Griffs und der viertelzölligen Klinge ist mir da zuwenig geblieben, da ist man zu nah an den Angeboten anderer guter Einsatzmesser-Hersteller oder anderer Konzepte.
Aber jeder Jeck ist anders und ich denke, andere Anwender werden vielleicht sogar sehr begrüßt haben, auch dünnere ERs nun bekommen zu können. Für m i c h waren die aufgeführten Merkmale aber immer ein Kaufgrund.

Bei der Griffgröße kommt es wie gesagt auf Deine Handgröße an. Ich nutze die C-Griffe auch in Einsatzhandschuhen und finde darauf genug Platz, aber Anwender mit recht großen Händen hatten immer wieder den Wunsch nach kompakten Modellen mit dem großen Standardgriff, der ca. 27 mm länger ist. Daher ja auch die entsprechenden Versionen von Fulcrum und Shrapnel....
Für mich hat sich diese Frage auch durch das Angebot der OG-Versionen deutlich weiter entschärft, weil der Verzicht auf den oberen Guard auch nach vorn in der Handhaltung mehr Platz bringt.
Leg Deine Hand mal um einen Zollstock oder ein Lineal und teile mit, wieviel reine Auflagefläche Deine Hand da benötigt...
Besser verdeckt zu führen ist natürlich die C-Version.

Hat man die Frage nach längerem oder Standardgriff beantwortet, grenzt das die weitere Modellauswahl ein, FH-Griffe gibt es für Fulcrum C und Shrapnel, die anderen Alternativen wären dann nur mit dem angesprochenen C-Griff erhältlich, soweit ich weiß.
Sonder-Serien von ER hat jedoch Robert von SAR-Tools auch schon in anderen Fällen angeboten, dort solltest Du also dann ggf. schauen, ob er z.B. auch ein Task FH anbietet oder anbieten kann.

Bei der Klingenform und damit dem auszuwählenden Modell kommt es sehr darauf an, wo Du den Hauptzweck des Messers siehst und wie Du mit speziellen Formen auch im Alltag klarkommst.
Das Fulcrum würde ich nur empfehlen, wenn Du sozusagen im Fokus absehbarer Anwendung auch den maximal harten, mißbräuchlichen Anwendungsbereich hast. Das Messer ist wegen der Klingenform ultra-robust bis weit vorn in den Spitzenbereich. Bevor ich meine Ausrüstung zu Einsatzmesser PLUS Hebeltool differenziert habe, war es oft mit im Einsatz. Jetzt aber viel seltener, da die Schneidleistung wegen des halbhohen Anschliffs und der ausschließlich auf Stabilität ausgerichteten Klingengeometrie von den anderen C-Modellen deutlich übertroffen wird.
Suchst Du also eine "scharfe Brechstange" im Sinne eines Strider DB, wäre das Fulcrum C für Dich interessant, ist Normalgebrauch und SV eher im Fokus, würde ich andere Formen wählen.

Kommst Du im Alltag gut mit American Tanto- Formen hin, lohnt sich ein Blick auf das ausgezeichnet schneidende T4000C, das dann allerdings in einer Cordura-Scheide kommt und nicht in die "Staubsaugerdüse" passt. Auch zur SV wäre das ein heißer Kandidat. Die Klinge ist etwas dünner, nur 5/32 buchsische Zoll,...äääääh, 4 mm :)...., und anders angeschliffen als beim Fulcrum, also hier die schneidfreudigere Tanto-Variante und eher nicht die "scharfe Brechstange". Aber für den EDC-Gebrauch muß man da schon Tanto für den Alltag mögen. Ich selbst mag die Form auch im Alltag.

Liegt SV auf der Skala weit vorn, wäre ich sofort beim Col Moschin C, im glücklichen Österreich läßt man dann den Rücken schärfen und hat ein perfektes SV-Backup.

Das Shrapnel ist ein sehr guter Kompromiss zwischen sehr großer Stabilität und Schneid- und Penetrationsleistung, also sowohl als EDC als auch als SV-Backup sehr gut brauchbar. Die Schneidleistung liegt deutlich vor dem Fulcrum, die Penetrationsleistung ist ganz erstaunlich für ein so stabiles einschneidiges Messer. Ich habs seit Jahren standardmäßig am Einsatzkoppel verbaut und wechsle es nur bei absehbaren besonderen Gebrauchslagen. Es kann in meinem Anwendungsbereich ansonsten wirklich ALLES.

Geht es Dir aber um "normalen" EDC-Gebrauch und Outdoor-Gebrauch, solltest Du Dir das gezielt dafür entwickelte Task C anschauen. Das ist von den C-Modellen das am meisten auf Werkzeug-Messergebrauch und normale Schneidaufgaben ausgerichtete Messer.
Natürlich kann man sich auch damit wehren, wenns Not tut - wie mit jedem Küchen- oder Steakmesser ja auch. Und das spannende Jagdkommando-Modell T4000J zeigt ja auch, daß die Klingenform in normaler Einsatzmesser-Größe durchaus ein breiteres Potenzial hat als nur Stöckchen schnitzen :)

Scheiden:
Ich hab glücklicherweise noch 2 alte C-Scheiden. Oben verschraubt, sind mir die nicht ausgebrochen, wie es früher zuweilen passiert ist wegen des harten Materials. Da passt auch das T4000C rein :)
Auch Cordura ist ja erhältlich, siehe T4000C. Robert hat da wohl eine gewisse Auswahl,soweit ich weiß.
Die "Staubsaugerdüse" ist imo bis auf das robustere Material nicht so gut wie die alten.
Das seit langem bekannte Problem mit dem Abstumpfen der Schneiden durch Kontakt mit dem Kunststoff der Scheide bleibt ungelöst, soweit ich weiß.

Nun ist das Shrapnel noch das Messer, das von den angesprochenen Modellen am besten erlaubt, dem zu entgehen: Die Klinge wird ja sofort ab Klingenwurzel stetig niedriger. Zieht man es also gewohnheitsmäßig gegen den Klingenrücken aus der Scheide, kommt die Schneide gar nicht in Kontakt mit dem Plastikzeugs.

Und ERs sind ganz häufig Messer, die einen viele Jahre lang begleiten, wenn man denn warm mit ihnen wird. Also lohnt sich allemal auch eine genau auf die eigenen Trage-Vorlieben und die gewünschte Ergonomie hin gestaltete Custom-Kydex.

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Sonntag, 30. Dezember 2018, 10:02

Ich hab das Shrapnel OG mit dem kurzen Griff seit vielen Jahren ständig draußen in Gebrauch. Super Messer, ich hab Handschuhgröße 10/11 und komme mit dem Griff gut klar. Details sind von den anderen genannt worden.

Gute Alternativen outdoor sind - wie Micha dargestellt hat - das T4000C und das Task C.

Ein größeres und entsprechend schweres Messer braucht man meiner Ansicht nach nur, wenn man zum Lagerbau oder fürs Feuer große Holzstücke bearbeiten muss. Da tät's alternativ auch ein gutes Beil als Ergänzung zum EDC-Messer.

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Sonntag, 30. Dezember 2018, 10:14

Aber wenn Du eh eine Axt hast, wäre outdoortechnisch vom Konzept her generell ein dünneres schneidefreudigeres Messer die Ergänzung. Da scheinen mir ER-Modelle generell zu robust gebaut (mit dem Einsatzgedanken sind sie ja auch konzipiert und in dem Bereich sehr gut).

Aber das ist natürlich Geschmack. Für einen One Tool Only Option ist Masse und Schneidefähigkeit sicher nicht verkehrt. Ich ich bin der letzte, der schreien darf. Ich kauf mich auch Krempel, weil mir irgendwas dran gefällt und mich reizt, Jobs 100% passt oder nicht. :rolleyes:

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Sonntag, 30. Dezember 2018, 10:27

Hier noch 2 Bilder zur Problemlösung mit der Scheide. Wie gesagt, habe ich auf der Seite der Fase einfach einen dünnen und schmalen Streifen Kydex eingeklebt und oben umgelegt. Fällt nicht auf, löst das Problem und ist in 15 Minuten erledigt.



two is one, one is none

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Sonntag, 30. Dezember 2018, 10:27

Durchaus richtig. Aber Stabilität ist ja auch kein Nachteil :)
Und der Forprene-Griff liegt ausgzeichnet auch in nassen, kalten, rutschigen Händen, ebenso auch beim Tragen von Handschuhen, von dünneren Einsatzhandschuhen bis zu dicken Wintermodellen.
Aber ich stimme Dir zu: Man hat bei differenzierter Ausrüstung jedenfalls dann die freie Wahl auch in Richtung schneidfreudigerer Messer.
Das ist ja einer der Gründe, warum ich das z.B. auch an meinem Einsatzkoppel entsprechend "aufgeteilt" hab zwischen Einsatzmesser und dem kleineren ABW-Tool.

9

Montag, 31. Dezember 2018, 16:40

Hallo Zusammen!

Erstmal vielen Dank für die ganzen Antworten und die ausführlichen Gedanken dazu!!!!!!

Kurz dazu: Meine Handschuhgröße ist eine 9 / US 10 / L .

"Brechstangen" habe ich schon - auch das TFDE 11 geht ja in diese Richtung. Ich suche quasi einen Allrounder für EDC, Outdoor der aber auch im bewaffneten Dienst als Backup ´ne gute Figur macht...
Allerdings sind mir - wie Micha schon schrieb - die neueren Modelle von ER wirklich schon etwas zu... dünn ist das falsche Wort... Aber so einen Stil würde ich jedenfalls nicht bei ER suchen...

Tanto ist nicht wirklich mein Ding.

Das Shrapnel One könnte wirklich für den Zweck ein bisschen groß sein bzw. nicht nötig.

Das Col Moschin C... ja, ist auch ziemlich cool. Aber mir gefällt der schmale Rücken nicht. Einfach Geschmacksache glaub ich...

Im Endeffekt würden wahrscheinlich alle der erwähnten Messer den Job machen.... Aber ihr wisst ja wie das ist... ;)

WIe Micha ebenfalls schon schrieb, bin ich auch ein Freund von differenzierten Werkzeugen (interessanter Ausdruck, muss ins Vokabular abgespeichert werden ;) ), z.B. für den Outdoor-Bereich ein Peltonen, Mora, Utvaer oder sonstwas gepaart mit Axt und Säge. Ich mag es allerdings eine stabile Backup Option dabei zu haben, von der ich weiß, dass sie alles mitmachen würde im Falle des Falles....

Somit überlege ich fast nur noch ob Shrapnel OG oder Shrapnel OG FH....

Danke nochmal!

Gruß,

Red Bull

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Montag, 31. Dezember 2018, 18:21

Bei diesem Profil würde ich auch das Shrapnel (wieder) wählen.

Zur Frage der Grifflänge: Es müßte der C-Griff eigentlich noch reichen, aber das ist eine sehr subjektive Sache, die nicht durch "Fernberatung" gelöst werden kann. Dem einen mit HGr. 10 langt das, dem anderen ist es zu knapp.

Das wirst Du nur lösen können, indem Du irgendwo mal einen C-Griff probegreifst.
Kein Händler oder Kunde in der Nähe?

Wenns noch langt, würde ich den kürzeren nehmen, die echte C-Version trägt sich wirklich als Backup sehr gut.

11

Montag, 31. Dezember 2018, 18:47

Für das Profil würde ich auch wieder eher das C ins Spiel bringen. Oben las sich das sehr nach intensiver Nutzung. Ich bin generell ein Freund von vernünftigem Full Grip. Bei Backup, was jetzt nicht direkt zu meinen persönlichen Anforderungen gehört, ist natürlich kompaktes Tragmaß sehr komfortentscheidend.

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Montag, 31. Dezember 2018, 23:09

Das TFDE 11 hat doch auch den C Griff, oder?

Intuitiv würde ich aber glaube ich trotzdem das FH wählen.

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Dienstag, 1. Januar 2019, 00:08

Ach ja, das mit dem 11er hatte ich übersehen...
Dann ist es doch einfach: Passt der Dir gut, wirds das normale Shrpanel, möchtest Du lieber einen längeren Griff, dann das FH....

Fall gelöst? :)

widhalmt

Der root allen Übels

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14

Donnerstag, 3. Januar 2019, 13:43

Von mir auch ein "+1" für's Shrapnel. Ich komme normalerweise mit dem kurzen Griff aus und ich bin auch einer der wenigen, der nix mit der OG Variante anfangen kann, sondern lieber die mit Guards auf beiden Seiten hat. Eine custom Kydex ist sicher eine gute Wahl.

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Donnerstag, 3. Januar 2019, 14:16

...angenehmeren Handhabe mit Handschuhen

... EDC, Outdoor und als Backup...


Ich empfehle ebenfalls das Shrapnel,die Klingenform ist recht universell und abbrechen tut man die mit Handkräften auch nicht.

Zum Griff: Ich hab Handschuhgrösse 10,5 und mir reicht der kleine Griff - bei EDC-Nutzung wohlgemerkt. Outdoor würde ich einen anderen Griff als den der ER`s vorziehen.
Aber wenn Du ein TFDE hast,nimm es einfach mal in die Hand,spiel damit rum oder mach mal ( auch mit Handschuhen ) ein paar leichte Arbeiten damit - so merkst Du eigentlich schnell,ob Dir das umgehen mit dem Griff dauerhaft liegen würde oder nicht.

Scheide: Empfehle ich Dir, ´ne Kydex zu bauen/bauen zu lassen. Dann haste nicht den Ärger mit der stumpfen Schneide und durch die Nietenlöcher mehr Befestigungsoptionen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »rumpeltroll« (3. Januar 2019, 14:18)


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Freitag, 4. Januar 2019, 23:03

Ja, Shrapnel OG FH ist bestellt. Das Compact würde sicher auch reichen. Beim TFDE ist es so, dass mit Handschuhen bei mir der kleine Finger nur noch zur Hälfte auf dem Griff aufliegt. Stört erstmal nicht weiter und macht das Messer nicht schlechter (im Endeffekt sind die ja doch alle irgendwie in Rotation...). Wollte aber jetzt mal den größeren Griff ausprobieren.

Double Guard finde ich auch okay, aber ich mag es mit dem Daumen Druck erzeugen zu können, von daher entscheide ich mich da meist anders.

Das mit der Kydex werd ich wohl auch machen. Gibts ggfs. irgendwo einen Händler der die vorrätig hat? Ist ja durchaus ein verbreitetes Messer und für einige Messertypen gibts ja immer mal wieder alternative Scheiden zu kaufen.

Danke nochmal für eure ausführlichen Antworten!

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Red Bull« (4. Januar 2019, 23:06)


widhalmt

Der root allen Übels

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Beruf: Open Source Software Senior Consultant

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17

Samstag, 5. Januar 2019, 23:25

Was mir noch viel zu spät eingefallen ist, aber auch eine Erwähnung wert ist: Zuhause in Österreich trag' ich alle möglichen Messer, aber da ich oft in §42a-Land unterwegs bin, hab' ich da als EDC meist einen Schneidteufel und ein Extrema Ratio Scout 1 mit. Das fällt zwar nicht unbedingt in mein Beuteschema (zu kurz, zu schmal, Griff zu schmal), ist aber legal zu führen und verleugnet halt seine ER Wurzeln nicht. Ist immer noch stabil und macht wirklich Spass.

Wenn ich die Wahl habe, nehm' ich auch lieber ein ausgewachsener ER oder eben sowas wie das Shrapnel, aber übersehen sollte man das Scout nicht. Und es ist mir auf jeden Fall lieber als Requiem oder Defender.

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Sonntag, 6. Januar 2019, 00:40

Das Scout gefällt mir auch sehr gut! Was mir allerdings nicht gefällt ist, dass es keinen Fingerguard hat. Da wäre dann ja das Defender die Variante mit. Daran gefällt mir aber die große Hohlkehle nicht so sehr, da geht mir zu viel Material verloren.

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Mittwoch, 9. Januar 2019, 16:37

Shrapnel ist angekommen. Wirklich ein tolles Messer. Mich wundert warum ER bis dato - bis auf das TFDE 11 - so krass an mir vorbeigegangen ist.

Das Ding ist top. Genau wie ich es mir erträumt und ersehnt hätte hahah

Die Scheide finde ich an sich auch in Ordnung. Allerdings merkt man das mit dem abstumpfen wirklich. Hatte beim bespielen ein paar Mal sogar kleine schwarze Stückchen vom Abrieb an der Klinge.

Danke noch mal für die Beratung! War echt hilfreich!

P.S.: Mir ist eine Sache aufgefallen.... Wenn ich seitwärts auf die Klinge drücke, dann bewegt sich scheinbar der Erl ein Stück im Griff hin und her und erzeugt eine Art klacken. Ist nur leise und minimal. Ist mir aber trotzdem aufgefallen. ist das normal bei ER, kennt das noch jemand?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Red Bull« (9. Januar 2019, 18:59)


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Mittwoch, 9. Januar 2019, 23:33

Das Klacken kenn' ich, gibt's auch bei anderen ER-Modellen. Ist vermutlich eine minimale Bewegung, die damit zusammenhängt, dass der Griff nur an einem Punkt mit der Schraube wirklich fixiert ist. Spielt für die Funktion keine Rolle. Wenn's Dich stört, kannst Du zwei Sachen versuchen: Schraube fester drehen. Oder auf den vorderen Erl-Bereich ein dünnes Klebeband pappen - dann geht der Griff schwerer drauf, aber er sitzt noch strammer.

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