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401

Freitag, 2. Februar 2018, 16:20

Ich bin mir nicht sicher ob ich die Daten noch alle habe, da das schon ~4 Jahre her ist.

Ok, ich dachte, Dein "Problem" wäre aktuell.


Der Trainer ist in Regensburg recht bekannt habe ich mir sagen lassen und erzielt - bei anderen - auch gute Ergebnisse.

Wie gesagt, was ich gelesen hab, klang relativ plausibel. Bin nur immer etwas skeptisch, wenn Leute mit Methoden hausieren gehen, die angeblich nur wenigen "Eingeweihten" zugänglich wären...


Ausgangszustand war "etwas" Übergewicht (BMI von knapp 27 wenn ich mich recht erinnere) und im Vordergrund stand Muskelzunahme. Den Fettabbau hab ich mit Radfahren und Schwimmen in Eigenregie erreicht.

Na das ist doch schon mal ein Anhaltspunkt. Wahrscheinlich war der Plan anfangs sogar korrekt auf Dich zugeschnitten, aber durch den erhöhten Kalorienverbrauch durch die aeroben Aktivitäten hast Du den erhöhten Nährstoffbedarf vermutlich nicht an die neuen Gegebenheiten angepasst. Statt in 'nem leichten Überschuss hast Du Dich in 'nem Kaloriendefizit befunden, und somit Fett abgebaut und Gewicht verloren.


Bis auf sehr wenig Ausreißer habe ich mich an den Plan gehalten; lediglich wenn ich beruflich verhindert oder krank war hat sich eine Trainingseinheit verschoben. Mein Essen mache ich immer daheim und nehme es mit, aber getrackt habe ich es nicht. Genaueres müsste ich raussuchen, sofern ich das überhaupt noch finde.

Und hier sind wir wieder an meinem obigen Beispiel für die Reise ohne Karte und Navigationspunkte. Ohne Tracking hat man keine Übersicht, was man tatsächlich zu sich genommen hat. Hier können z.B. schon ein Glas Orangensaft und ein Wurst- oder Käsebrot das Zünglein an der Waage darstellen, das den gewünschten Erfolg zunichte macht.

Ich hab's die vergangenen 10 oder 11 Jahre selbst erlebt, als ich keinen richtigen Bock auf Training, und somit auch nicht für vernünftige Ernährung hatte. Das Gefühl für Portionen oder Mengen ging weitestgehend verloren, und ich hab über die Jahre hinweg stetig an Gewicht zugelgt, bis ich zum Schluss fast 113 kg bei 1,75 m auf die Waage gebracht hab. Erst als ich wieder mit dem Tracken begonnen hatte, wurde mir bewusst, was ich in der Zeit an unnötigen Kalorien in mich reingestopft hatte.


Wirklich interessieren tut es mich ehrlich gesagt aber nicht mehr; mit 43 bin ich zu alt um mir deswegen Stress zu machen.

Ich hab 'ne Dekade mehr auf dem Buckel, und bin "heißer" denn je... Ich seh die paar Minuten am Tag, die ich für's Tracken aufwenden muss, aber auch nicht wirklich als Stress. Mich stresst's eher, wenn ich auswärts esse, und nicht genau weiß, was ich in die Datenbank eintragen soll. Aber gut, es hat nunmal jeder andere Prioritäten.



Rorschach, aus den Unterschieden unserer "Einstellung" zeigt sich mir, daß es nicht DEN Königsweg für alle gleichermaßen gibt, und das meinte ich ja auch von Beginn an. Den kann ich auch nicht durch ein "Optimum" der Nährstoffverteilung oder meinetwegen über das Tempo der Gewichtsabnahme definieren, sondern letztlich durch den langfristigen individuellen Erfolg.
Den haben wir offenbar mit unterschiedlichen Einstellungen erreicht - und hätten dabei auch nicht "tauschen" sollen.

Nein, den Königsweg gibt es nicht, dazu sind wir zu verschieden, und jeder Körper reagiert etwas anders.


Wenn meinetwegen meine Kohlehydrat-Verteilung wissenschaftlich überholt ist, mag das so sein - solange bei mir aber damit verbunden war, abends dann auch entsprechend "leichter", also auch insgesamt brennwert-ärmer zu essen, hat mir das geholfen.
Und die morgentlichen Kohlehydrate über Brötchen haben mir geholfen, längerfristig einen für mich "normalen" Tagesablauf auch im Job durchzuhalten, im Einsatz auch mal ein Schnitzelbrödel mitzuessen statt Grünfutter auszupacken usw.

Wie ich schon schrieb, wenn die Kalorienbilanz insgesamt stimmt, ist es dem Körper völlig egal, wann er seine Kohlenhydrate bekommt. Für die "Pumper" hat es halt gewissen Vorteile, wenn sie einen (Groß-) Teil ihrer Kohlenhydrate später (also nach dem Training) zu sich nehmen, was für den "Normalbürger" vernachlässigbar ist. Ich selbst splitte meine Carbs momentan, d.h. einen Teil nehme ich - genau wie Du - zum Frühstück zu mir, den Rest direkt nach dem Training (kleine Portion Gummibärchen), sowie zum Abendessen und/oder Mitternachts-Snack.


Die Frage ist individuell auch unterschiedlich zu beantworten, ob das Anstreben des "Optimums" an Verteilung, Abnahme usw. für jeden gleichermaßen erstrebenswert ist: Essen ist ja auch ein Stück Lebensgenuß, nicht nur hochwissenschaftlich zu analysierende Brennstoff-Zufuhr. Du siehst ja im Kochthread, gegen welche Versuchungen ich da bestehen muß :)
Auch dieser Genuß hat seinen Eigenwert.

Wie gesagt, jeder hat andere Prioritäten. Ich hab ein ziemlich genaues Bild vor Augen, wie ich im Sommer aussehen will. Das Bild existiert eigentlich schon ewig, nur habe ich es lange Zeit aus den Augen verloren, bzw. nicht die nötige Disziplin dafür aufbringen können. Deine "Verlockungen" kenne ich gut, und ich schau mir auch gern die Bilder an. Zu meinem Glück bin ich in der Hinsicht jedoch ziemlich einfach gestrickt und viele meiner Mahlzeiten bestehen schon immer aus Hähnchen-/Putenbrust und magerem Rindfleisch. Von daher ist es für mich relativ einfach, mich bedarfsgerecht zu ernähren, ohne mich großartig einzuschränken; der Verzicht auf zu viele Süßigkeiten war da ein viel größeres Problem.


Und - ganz ehrlich - die Methode mit der Befolgung eines wissenschaftlichen Plans mit Tracken von Mahlzeiten usw. über die meinetwegen suboptimal genaue Einschätzung hinaus, dieses oder jenes sei jetzt mal fetter, brennwertreicher usw. als was anderes würde mir vermutlich schon mittelfristig auf die Nüsse gehen, Abnehmen soll ja Ziel sein (und das hab ich schließlich auch erreicht, wenn auch nicht auf "optimale" Weise), nicht Lebensinhalt.

Ungefähr den gleichen Text bekam ich etztens von meinem Bruder zu hören. :D Ich seh die täglichen 10 Minuten Aufwand allerdings nicht als "Lebensinhalt", bzw. wenn das so wäre, müsste ich mein Leben infrage stellen... Aber nochmal: Jeder hat andere Prioritäten, und wenn Du Dein Ziel anders erreicht hast, ist doch alles in Ordnung. :thumbsup:
In Combat, you do not rise to the occasion. You sink to the level of your training!
Franconian Resistance #6 - Kopportunist #0002 - T.I.T.A.N. #0012

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Rorschach« (2. Februar 2018, 16:21)


402

Freitag, 2. Februar 2018, 16:31

Ja, absolut.
Und ich bin überzeugt, daß die von Dir vorgestellte Disziplin und die Orientierungsmöglichkeiten eines festen Systems vielen so einen Erfolg überhaupt erst mal ermöglichen.
In anderen Lebensbereichen bin ich ja durchaus auch ein Freund dieser analytischen und disziplinierten Herangehensweise! :thumbup:

nikko

die politiker dienen dem volk und nicht umgekehrt

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403

Mittwoch, 19. September 2018, 15:23

servus
da ich bald operiert werde und gute 3,5 jahre genau deswegen nichts gemacht habe, war am montag ein freund da(er wird bald pilatestrainer) da. halbe stunde pilates mit 4 verschiedenen übungen- wahnsinn ich fühlte mich danach so gut und nachdem ich die op überstanden habe und wieder darf werde ich regelmässig pilates machen. hab das früher immer belächelt, aber es ist einfach geil. tut dem körper so gut.
nikko

deovolens

Meister

Wohnort: Belgien

Beruf: Wirtschaftsingenieur

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404

Mittwoch, 19. September 2018, 17:31

eine Stunde spazieren mit dem Hund,
30 Km Fahrrad und ein Riesen Garten. Jeder Tag
191 cm , 100 kilo.
Ich esse gerne gesund, viel und Kaloriereich
Ich gehe NICHT mehr zur fitness
Bis mein 50 ste Jahr tat ich nichts.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »deovolens« (19. September 2018, 17:39)


nikko

die politiker dienen dem volk und nicht umgekehrt

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405

Mittwoch, 19. September 2018, 19:05

servus bin 45,5 und bis 25 kampfsport, danach gut 18 jahre fahradfahren in die arbeit und retour und hantelheben, aber pilates begeistert mich extrem, da meine kondition die eines 100 jährigen kettenrauchers ist und ich nach einigen jahren absoluten nixmachens meinen körper wieder spüre- ende august 2015 wäre ich fast abgekratzt- 4 not ops, sepsies, spitalskeim, lungenentzündung und alles auf einmal. mir ist der darm eingerissen und ich lag 2 wochen mit offenen bauch im tiefschlaf- habe es erst nach gut 2 jahren durch meine exfrau efahren. wie gesagt, pilates ist super

nikko
edit ich habe 19 jahre im spital gearbeitet- ein oberpfleger, der nie getrunken und geraucht hat und immer in die arbeit gelaufen ist, triathlet war starb mit 40 an einem herzinfarkt

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »nikko« (19. September 2018, 19:07)


tacguyxx

Erleuchteter

Wohnort: Österreich

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406

Sonntag, 23. September 2018, 13:13

ende august 2015 wäre ich fast abgekratzt- 4 not ops, sepsies, spitalskeim, lungenentzündung und alles auf einmal. mir ist der darm eingerissen und ich lag 2 wochen mit offenen bauch im tiefschlaf- habe es erst nach gut 2 jahren durch meine exfrau efahren. wie gesagt, pilates ist super

nikko
edit ich habe 19 jahre im spital gearbeitet- ein oberpfleger, der nie getrunken und geraucht hat und immer in die arbeit gelaufen ist, triathlet war starb mit 40 an einem herzinfarkt


Hey nikko,
les immer wieder Nachrichten von dir und deiner Gesundheit. Was geschah 2015? Warum ist dir das passiert? Könntest du das mal aufklären. Verstehe es natürlich, wenn du das privat halten willst.

Das mit Sportler, 40, Tod durch Herzinfarkt kennen ich auch, von Tennis-Kollegen beim Tennisverein meines Bruders. Kommt garnicht so selten vor bei relativ ambitionierten Amateuren, leider.

nikko

die politiker dienen dem volk und nicht umgekehrt

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407

Sonntag, 23. September 2018, 13:43

servus
weiss net wie ich es beschreiben soll- devatikel eingerissen, also ein teil vom darm. ich dachte die bauchschmerzen kommen von den schmerztabletten. ich wegen der schleimbeutelentzündung im oberschenkel hatte(5 tage catering am frequenzy. eines der fgröstten festivals in österrreich und 2 tage schüttelfrost- ganz eine schlimme zeit. nach 2 tagen bauchweh ruf ich den notarzt. er glaubt das es der blindarm ist- die ersten 2 wochen weiss i net da i mit offenen bauch und sepsies dalag, hat mir meine exfrau erzählt- nebenbei ein lungenentzüpndung und eimen spitalskeim. ich lag genau 100 tage im spital und habe 30 kg verloren, das meite muskelmasse- ich musste wiede gehn lernem- 4 ops, davon 3 not ops- mich haben sie schon aufgegeben und der mutter und der exfrau gesagt, das sie sich verabschieden solln, aber ich habe e wegen meiner masse überlebt und bin da. 3 viertel der geschichte habe ich erst or kurzeme erfahrem- ich wusste nicht das ich 2 wochen mit offenen bauch dalag. danke schmerzmittel wo ich gefesselt war, da ich alle hauen wollte und ich idiot hab mir die ernährungsschläüche rausgerissn, konnte 2 wochen nicht sprechen usw-quasi es war furchtbar, aber da ich einen keim hatte, der antsteckend war 5 wochen ein einzelzimmer. nie wsider hoffe ich- ich denke das mich die op 3 wochen kostet und ich keinen scheisss stomabeutel mehr tragen muss. 95 prozent gehen gut und ich hoffe das ich einer dieser bin

InternetWilli

(0;) Bruder LEO (;o) .........Soke ........ .... ....Kae-In-Sog-In

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408

Sonntag, 23. September 2018, 14:03

Servus Nikko,

da kannst an himme Vater (o.ä) danken das des mit dem sprichwörtlichen blauen Auge abgegangen ist. Hab ähnliches vor drei Jahren durch gemacht und hatte da einen Tick mehr Glück, dass der erste Arzt schon die richtige Diagnose gestellt hat und mich postwendend in Dresden ins Krankenhaus geschickt hat. Konnte auf eigene Verantwortung mit meiner Frau wenigstens noch nach Regensburg in eine Heimat nähere Klinik fahren. Hab vorher gedacht es wär ne Verstopfung oder ne Grippe. Ist auch mit mit den gleichen Symptomen wie Fieber, Schüttelfrost und Turbo schmerzen einhergegangen. Hatte auch Glück.

Da freu ich mich wirklich sehr für Dich das es gut gegangen ist. :thumbsup:
Muss keiner haben.

Herzliche Grüße
Nicht nur von Inklusion labern, nur Taten zählen.
Kae-In-Sog-In SV für Menschen mit Handicap

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »InternetWilli« (23. September 2018, 14:06)


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