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conan1106

Erleuchteter

Wohnort: Österreich

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381

Donnerstag, 4. August 2016, 12:59

Hi Edi,

da antwortet ja genau der von dem ich es gehofft habe :D Danke :thumbup:

Das Gewicht schreckt mich wenig, nur sind 15m nicht ein bisschen fett für den Anfang? Ich hab so an 9-10m gedacht.

Zu kurz?

Gruß
Michael a.k.a. mikio



Hy
Ne die passen gut die 15m! Gruss aus dem schönsten Bundesland Österreichs :-)
conan1106
"Amicus certus in re incerta cernitur."
In der Not erkennt man den wahren Freund.

saerdnA

Freistilmetaller

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382

Donnerstag, 4. August 2016, 15:28

Falls das auch dazuzählt - siehe Startbeitrag "älter werden, Muckibude allein bringts nicht..."

SCHWIMMEN! - ich habe das früher gehasst wie die Pest, habe zwar irgendwann DLRG Silber erreicht, aber ich konnte mich nie wirklich damit anfreunden. Aber jetzt, mit Bergfest hinter mir ist es interessant geworden, auch wegen der kaputten Knie. Mir kommt das gerade in den Sinn, weil ich gestern meine persönliche Schallmauer durchbrochen habe:

42 Bahnen/2,1km am Stück mit Gerätewechseln zwischendurch in einer respektablen Zeit. Ist keine Offenbarung, Leistungs- oder Rettungsschwimmer werden darüber nur müde lächeln.
Aber:
Ich habe da lang drauf hingearbeitet und nur durch dieses Schwimmen neben gelegentlichem Radfahren ordentlich Kondition bolzen können. Freistil oder Kraulschwimmen habe ich mir im zarten Alter von 44 Jahren gezwungenermaßen (wg. Knie) selbst beibringen müssen. Das bringts. Equipment ist recht günstig: Trainingsflossen, Paddles und Pullbuoy. Nach und nach die Technik verbessert und verfeinert, nebenher noch etliche Kilos weggeschwommen (abgespeckt) und jetzt fast so fit wie ein Turnschuh, trotz der zerschredderten Knie. Seit ich regelmäßig in der Sommersaison schwimme, bin ich auch über die Winter zwischendurch so gut wie nie mehr nennenswert erkältet gewesen, netter Nebeneffekt.

Gruß Andreas
Warst Du gerade auf einem Erbsenzählerseminar? Nein, dafür bin ich nicht zutändig, ich spalte ihre Haare!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »saerdnA« (4. August 2016, 15:30)


383

Donnerstag, 15. September 2016, 21:51

Heute in der "3er"-Woche nach Wendler, Deadlifts:

Aufwärmen
Arbeitssätze
- 3*125 kg
- 3*145 kg
- 9*162,5 kg
Joker-Sätze
- 3*170 kg
- 3*180 kg
- 1*200 kg

Und der letzte Satz ist damit auch mein neuer persönlicher Rekord :thumbup: Natürlich folgte noch das übliche Assistance-Programm :)
"Having a suitable light is analogous to being able to change the weather."
--- Andy Stanford, Fight at Night

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »derLichtschalter« (15. September 2016, 21:53)


conan1106

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384

Montag, 3. Oktober 2016, 10:06

Hallo TFler
heute mal ein Update von mir

Körpergewicht 75kg

Kreuzheben 201kg
Umsetzen 101kg
Umsetzen aus dem Hang 105kg

Kniebeuge hinten 150kg
Kniebeuge vorne 132.5kg
Kniebeuge über Kopf 85kg

Reissen 80kg
Stossen 96kg

Am Stück
Klimmzüge 41Stk.
Kopfstand i.d. Handstand 40Stk.
Doppelte Seilsprünge 170Stk.

Nächstes Update in einem Monat :-)
Hoffentlich mit ein paar Kilos bzw. Wiederholungen mehr. :-)

Gruss und Dank
conan1106
"Amicus certus in re incerta cernitur."
In der Not erkennt man den wahren Freund.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »conan1106« (10. Oktober 2016, 09:31)


conan1106

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385

Montag, 7. November 2016, 11:25

Hallo TFler
mal wieder neue Zahlen - falls es hier noch welche gibt die diesen Thema lesen :-)

5x5 Backsquat mit 125kg
5x5 Dealdlift mit 160kg
1 x Umsetzen mit 112,5kg
3 x Umsetzen mit 102.5kg (d.h. nach jeder Wiederholung ca. 3sek. Pause)
1 x Kniebeuge über Kopf mit 90kg


Grüsse aus dem schönen Ländle
conan1106
"Amicus certus in re incerta cernitur."
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »conan1106« (8. November 2016, 10:27)


baumwerfer

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386

Mittwoch, 9. November 2016, 16:04

Hallo TFler
mal wieder neue Zahlen - falls es hier noch welche gibt die diesen Thema lesen :-)

5x5 Backsquat mit 125kg
5x5 Dealdlift mit 160kg
1 x Umsetzen mit 112,5kg
3 x Umsetzen mit 102.5kg (d.h. nach jeder Wiederholung ca. 3sek. Pause)
1 x Kniebeuge über Kopf mit 90kg


Grüsse aus dem schönen Ländle
conan1106


Klar lese ich noch mit ;)

Hier mein Beitrag:

Landesmeisterschaften Bankdrücken im September:

https://www.youtube.com/watch?v=gyJtSFqiypc

125 kg lt. IPF Regeln (die 130 mal wieder knapp verpasst)

und:

mein letzter Satz (von 5 oder 6 - da bin ich mir nicht mehr sicher) vom Montag - 140 kg auf meiner neuen Bastard Bar:

https://www.youtube.com/watch?v=wG19yGuQci8

Die letzten 2 Wiederholungen waren schon eher mies (Knie gehen leicht nach innen - zu wenig Schub aus der Hüfte und Glutes) aber ich war trotzdem ganz happy. :D

Wohnort: Palz

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387

Mittwoch, 9. November 2016, 16:50

Ich lese auch gerne mit, bin aber schier sprachlos über die Leistungen, die ihr vollbringt.
Meine Hochachtung und Respekt!
Am Ende wird alles gut und wenn es nicht gut ist, ist es noch nicht das
Ende.

mikio

taktisch ist nicht immer praktisch

Wohnort: Schönefeld - Brandenburg

Beruf: Überlebenskünstler

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388

Mittwoch, 9. November 2016, 17:38

Die letzten 2 Wiederholungen waren schon eher mies (Knie gehen leicht nach innen - zu wenig Schub aus der Hüfte und Glutes) aber ich war trotzdem ganz happy. :D
Na, nu mach Dich mal nicht kleiner als Du bist :thumbup: Das sind wenigstens mal richtige Beugen und keine so halbschwulen Hofknickse, die man leider viel zu häufig sieht.

Gruß
Michael a.k.a. mikio
"Regel #51 - Manchmal hast Du unrecht." ~ Leroy Jethro Gibbs.

Jewgeni

Renegat

Wohnort: Oldenburg

Beruf: Elektroniker

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389

Sonntag, 12. Februar 2017, 15:33

Habe 3/4 von Fitnessstudio im 20kg Gusseisen. Es tut wirklich gut. :)

baumwerfer

Fortgeschrittener

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390

Mittwoch, 22. Februar 2017, 09:18

Kleines Update aus dem Home-Gym: Nachdem ich es satt hatte, mit meinem lokalen Gym Betreiber über die Anschaffung von brauchbaren Langhanteln zu diskutieren, habe ich meine Mitgliedschaft dort endgültig beendet und investiere das Geld lieber in eigenes Equipment.

Was ich gerade plane ist evt. die Anschaffung von verschiedenen Strongman-Spielsachen: Ein Log Bar und evt. 1-2 Gussformen für Atlas-Stones. Eine Hex-Bar (Trap-Bar) für Farmers Walk habe ich schon. Wird sicher eine lustige "Garten Saison".
»baumwerfer« hat folgendes Bild angehängt:
  • 2017-01-31_20.27.27.jpg

391

Mittwoch, 31. Januar 2018, 18:51

Man sieht es an meinem letzten Post in diesem Thread: Kraftsport war bei mir lange Zeit leider kaum oder nur "nebenher" möglich (also im Schnitt nur noch eine Einheit pro Woche). Ich war beruflich dazu verdonnert, sehr viel zu laufen und zu sprinten (ohne darin je besonders gut geworden zu sein) - insofern konnte ich rein zeitlich nicht auf dem damaligen Stand bleiben. Seit einigen Wochen bin ich aber wieder dabei und habe nach ein wenig Grundkrafttraining und Kraftausdauer jetzt wieder mit Wendler's 5/3/1 angefangen. Zur Ermittlung meines jeweiligen 1RM habe ich dazu ein paar separate Trainingseinheiten durchgeführt. Und dabei überraschenderweise einen neuen PR aufgestellt.

Bankdrücken: 110 kg
Kniebeugen: 145 kg <<< neuer PR
Kreuzheben: 180 kg
Überkopfdrücken: 60 kg

Insgesamt kann ich mich also gar nicht mal beschweren, über die lange Zeit geringen Trainingsvolumens besonders abgebaut zu haben. Insgesamt um nur ca. 10 % - im Falle der Kniebeugen liegt sogar eine Steigerung von fast 10 % vor. Insofern: Ich häng mich wieder rein, der aktuelle Wender-Zyklus hat auch schonmal gut angefangen :)
"Having a suitable light is analogous to being able to change the weather."
--- Andy Stanford, Fight at Night

392

Mittwoch, 31. Januar 2018, 19:59

Ich habe auch zugenommen, allerdings 13Kg Muskelmasse 8)

Die Wahrheit ist: Man muss seinen Lebensstil grundlegend ändern. Früher ins Bett, keinen Zucker mehr oder nur noch an einem „Cheatday“, kein oder sehr wenig Alkohol, viel Gemüse, Mittelviel Obst, sehr viel Eiweiß, weniger Stress.

1. Schweres Krafttraining (Klimmzüge, Kniebeugen mit Langhantel, Kreuzheben, Langhantelrudern,in Kombination mit

2. Körpergewichtsübungen (Calisthenics): Liegestütze in Kombi mit Planks für Brust und Core

3. Ausdauertraining mit HIIT(High intensity Training) z.B. 4x die Woche 30min Joggen + 3x 10 min Sprints oder Burpees oder....

Bitte Ernährung nicht unterschätzen! Die muss sauber sein! Wenn man Hart trainiert aber sich Scheisse ernährt (so wie 90% aller Westler) dann macht man bei weitem nicht solche Fortschritte. Ich spreche aus Erfahrung

Thema Supplements: Whey Protein, Kreatin, Fischöltabletten, Vit D3, ZMA.

Gruß,

Thomas

strcat

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393

Mittwoch, 31. Januar 2018, 20:55

Ich gehöre zu denen, die trainieren können was/wie sie wollen und die trotzdem keinen signifikanten Muskelzuwachs bekommen. Selbst knapp ein Jahr Fitness-Studio mit Trainer und Ernährungsumstellung brachte nicht wirklich Muskelzuwachs :/ Dafür mache ich i. d. R. 3x pro Woche die Murph Challenge in gut unter einer Stunde.
If you fall, i'll be here
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394

Donnerstag, 1. Februar 2018, 13:07

Die Wahrheit ist: Man muss seinen Lebensstil grundlegend ändern. Früher ins Bett, keinen Zucker mehr oder nur noch an einem ?Cheatday?, kein oder sehr wenig Alkohol, viel Gemüse, Mittelviel Obst, sehr viel Eiweiß, weniger Stress.

Das mit dem Zucker ist ein Mythos, der sich wohl nie ausrotten lässt. Wie bei allem, kommt's immer auf die Dosis an. Ich hab jetzt seit letztem Frühjahr knapp 31 kg verloren und trotzdem einiges an Muskelmasse (wenn auch nicht in dem Maß, in dem es mit 'nem Kalorienüberschuss möglich gewesen wäre) aufgebaut, und das, obwohl ich auch 'nen kleinen Teil Süßigeiten in meinem Ernährungsplan hab. Solange man sich nicht in einer Wettkampf-Diät befindet, kann man Zucker durchaus in Maßen (nicht in Massen! ;) ) zu sich nehmen.

Mit dem Rest des Beitrages bin ich weitestgehend bei Dir. :thumbup:


Selbst knapp ein Jahr Fitness-Studio mit Trainer und Ernährungsumstellung brachte nicht wirklich Muskelzuwachs :/

Es gibt Trainer und es gibt Trainer... :whistling: Die Bezeichnung, selbst mit vorhandem Zertifikat, hat keine wirkliche Aussagekraft. Wenn ich die Jungs bei uns im Studio ansehe, da hat nur einer wirlich Ahnung und ist engagiert; den Rest kann man weitestgehend in der Pfeife rauchen, Und wenn sich bei Dir nach 'nem Jahr nix getan hat, dann wette ich, dass der Ernährungsplan einfach nur sch..... äh suboptimal ist. Wie oft wurde Deine Ernährung in der Zwischenzeit angepasst, um Fortschritte zu erzielen? Was hat Dein "Trainer" für 'ne Meinung zu dem ausbleibenden Erfolg?
In Combat, you do not rise to the occasion. You sink to the level of your training!
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strcat

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395

Donnerstag, 1. Februar 2018, 14:12

Die Ernährung wurde zweimal umgestellt in knapp einem Jahr (gute 10 Monate), wobei der von einem Ernährungsberater in Regensburg miterstellt wurde. Ob der Trainer (Markus Schreyer aus/in Regensburg) was getaugt hat oder nicht, kann ich nicht wirklich beurteilen, weil ich keinen Vergleich habe. Abgenommen habe ich in der Zeit einiges an Gewicht, aber der Muskelaufbau hielt sich sehr in Grenzen. Woran das liegt weiß ich bis heute nicht.
If you fall, i'll be here
--Ground

396

Donnerstag, 1. Februar 2018, 14:28

Habe die gleiche Erfahrung wie Rorschach gemacht bei der Gewichtsabnahme von nem halben Zentner in einem halben Jahr in 2015.
Da sollte langsam und gleichmäßig abgenommen werden, das muß man dann auch länger durchhalten.
Totalverzicht galt nur für getrunkenen Alkohol (während weiter mit Wein & Geist gekocht wurde/wird), ansonsten ausdrücklich nicht. Also gab es auch in der Reduktionsphase mal ein Stückchen Schokolade oder Kuchen, mal nen Keks oder andere zuckerhaltige Speisen, ins Wasser kam weiter ein Schuß zuckerhaltiger Holundersirup...aber eben alles in vernünftigen Maßen.
Das hält man dann auch lange durch, während Totalverzicht dann oft doch dazu führt, daß man das durchbricht und mehr "nachholt", als man sonst vernünftig konsumiert hätte.
Was die Kohlehydrate angeht, wurden auch die nicht gänzlich vermieden, sondern nur reduziert und günstiger im Tag positioniert....also keine Schüssel Pasta mehr abends, aber durchaus mal ne Portion mittags, und morgens weiter z.B. Vollkornbrötchen.
Kombiniert mit moderat erhöhter, aber täglicher Bewegung hat das Gewichtsabnahme erbracht, die Kondition verbessert und zumindest im trainierten Bereich auch die Muskulatur gefördert....

Ich glaube da weniger an vorgegebene Pläne...Ich kenne mich selbst gut genug, um einzuschätzen, worauf ich einfacher oder schwerer verzichten kann, was ich besser oder schlechter durchhalte...

Und bevor man dann irgendwann "den Kaffee auf hat", die Brocken hinschmeißt und weitermacht wie früher, kann sogar ne gelegentliche Pommes-Mayo der bessere Weg sein als nicht durchgehaltener Totalverzicht :)....muß man halt hinterher ne Etappe mehr strampeln :)

397

Freitag, 2. Februar 2018, 11:58

Die Ernährung wurde zweimal umgestellt in knapp einem Jahr (gute 10 Monate), wobei der von einem Ernährungsberater in Regensburg miterstellt wurde.

Also ich passe meinen Plan alle paar Wochen an, weil mit verändertem Körpergewicht natürlich auch ein veränderter Nährstoffbedarf einher geht, auch wenn die Änderungen oft nur minimal sind. Wenn keine Erfolge zu verbuchen sind, würde ich spätestens alle 14 Tage 'ne kleine Veränderung vornehmen, bis sich endlich etwas tut. Zwei mal in 10 Monaten sind jedenfalls viel zu wenig, insbesondere, wenn man bedenkt, dass scheinbar keine echten Resultate erzielt wurden.

Mich würden da echt mal Deine Daten (Alter, Gewicht, KF-Anteil, Aktivitätslevel) und die für Dich erstellte Makronährstoffverteilung interessieren. Stammt der Plan von 'nem "echten" Ernährungsberater oder von so einem Instagram Lauch, der es geschafft hat, ein paar Gramm abzunehmen und so etwas ähnliches wie Muskeln sichtbar zu machen, und sich nun berufen fühlt, auf die "Ich mach dich Krass"- oder "I make you sexy"-Schiene aufzuspringen und "Trainings- und Ernährungspläne" für mehr oder weniger Kohle an den Mann zu bringen?


Ob der Trainer (Markus Schreyer aus/in Regensburg) was getaugt hat oder nicht, kann ich nicht wirklich beurteilen, weil ich keinen Vergleich habe.

Den musste ich erst einmal googeln. Was er so schreibt, liest sich ja nicht mal so verkehrt, aber im Internet sind eh alle die Besten und Größten. Papier ist geduldig... ;)


Abgenommen habe ich in der Zeit einiges an Gewicht, aber der Muskelaufbau hielt sich sehr in Grenzen. Woran das liegt weiß ich bis heute nicht.

Nun, hier stellen sich mehrere Fragen:
  • Wie war der Ausgangszustand?
  • Welches Ziel stand im Vordergrund? Abbau von Körperfett oder Zunahme fettfreier Muskelmasse?
  • Wie genau hältst Du Dich an den Plan?
  • Trackst Du Deine Mahlzeiten?
  • Isst Du in der Kantine/Imbiss oder nimmst Du vorbereitetes Essen mit zur Arbeit?
  • Wie ist Dein Trainingsplan gestaltet (Gewichte, Cardio)?


Wenn Du abgenommen hast, aber nix an Muskeln zugelegt hast, spricht das dafür, dass die zugeführte Kalorienmenge zu gering war. Grob gesehen ist die Ernährungsgeschichte nämlich ziemlich simpel: Kalorienaufnahme < Kalorienverbrauch = Gewichtsabnahme (negative Kalorienbilanz), Kalorienaufnahme > Kalorienverbrauch = Gewichtszunahme (positive Kalorienbilanz). Natürlich ist es dabei wichtig, dass die Nährstoffverteilung möglichst optimal ist, aber vereinfacht gesagt, entscheidet am Ende des Tages immer die Kalorienbilanz.


Was die Kohlehydrate angeht, wurden auch die nicht gänzlich vermieden, sondern nur reduziert und günstiger im Tag positioniert....also keine Schüssel Pasta mehr abends, aber durchaus mal ne Portion mittags, und morgens weiter z.B. Vollkornbrötchen.

Das mit dem Verzicht auf "späte" Kohlenhydrate ist auch so eine Oldschool-Weisheit, die ins Reich der Mythen und Märchen verbannt gehört. Natürlich klappt das (wenn die Kalorienbilanz insgesamt stimmt), aber für viele Menschen dürfte das ein absoluter Motivationskiller sein. Tatsächlich ist nämlich das Gegenteil der Fall, d.h. man sollte den Großteill seiner Carbs später, bzw. nach dem Training zu sich nehmen. Zum einen wird durch die Kohlenhydrate der Glykogenspeicher wieder aufgefüllt, zum anderen sättigen Kohlenhydrate und machen einen eher etwas träge, was dem späteren Schlaf, der sowohl für Gewichtsreduktion, als auch für das Muskelwachstum einen entscheidenden Nutzen hat, zugute kommt.

Es gilt nach wie vor mein Satz von weiter oben, dass letzten Endes die tägliche Kalorienbilanz entscheidet, und da Kohlenhydrate keine Uhren tragen, ist es ihnen egal, ob sie um 8 Uhr morgens oder um 20 Uhr abends gegessen werden. Meine letzte Mahlzeit, die üblicherweise irgendwann um, bzw. nach Mitternacht gegessen wird, enthält in den meisten Fällen nochmal 'ne ordentliche Portion Kohlenhydrate, die vorwiegend aus Haferflocken und Obst stammt.


Ich glaube da weniger an vorgegebene Pläne...Ich kenne mich selbst gut genug, um einzuschätzen, worauf ich einfacher oder schwerer verzichten kann, was ich besser oder schlechter durchhalte...

Mir geht's weniger um feste Pläne, sondern um die Einhaltung der Makronährstoffverteilung (Proteine, Kohlenhydrate, Fette). Die sollten in einem möglichst optimalen Verhältnis zueinander stehen, um auch möglichst optimlae Ziele zu erreichen. Weiß man nicht, was man da so genau zu sich nimmt, wird's schwer, das gesetzte Ziel zu erreichen. Das ist dann ungefähr so, als wenn man in den Urlaub fahren will, das Ziel zwar kennt, aber keine Karte oder Navi hat, um zu wissen, wie man dort hin kommt...

Und für viele Mensche ist sogar ein fester Plan 'ne gute Sache, bis man gelernt hat, Portionen und Nahrungsmittel richtig einzuschätzen, bzw. die Inhaltsangaben korrekt zu interpretieren und dementsprechend umzusetzen.


Und bevor man dann irgendwann "den Kaffee auf hat", die Brocken hinschmeißt und weitermacht wie früher, kann sogar ne gelegentliche Pommes-Mayo der bessere Weg sein als nicht durchgehaltener Totalverzicht :)....muß man halt hinterher ne Etappe mehr strampeln :)

So ein so genanntes "Cheat Meal" ist eigentlich überhaupt kein Ding, das einem Sorge machen müsste, aber für viele Menschen ist oder war es ein Abbruchsignal, weil sie denken/dachten, dass nun eh alles egal ist. Aber so wenig wie man von einer gesunden Mahlzeit schlank wird, genau so wenig wird man von einer schlechten Mahlzeit fett. Das Wichtige dabei ist eigentlich nur, dass man diese Ausnahme (die wirkliche eine gelegentliche Ausnahme sein soll!) genießt, und danach wieder zur gesunden Ernährungsweise zurückkehrt.

Je nach Ehrgeiz und Zielsetzung sollte man sich irgendwo zwischen der "90-10"- und "80-20"-Regel ernähren, d.h. 80-90% der Nahrungsaufnahme bestehen aus gesunden Lebensmitteln, die restlichen 10-20% dürfen auch durch Junk-Food und Süßigkeiten gedeckt werden (müssen aber nicht, wenn man kein Verlangen danach hat). Diese Angaben gelten natürlich nur für "normale" Menschen; für Wettkampf-Athleten gelten etwas andere, strengere Voraussetzungen...
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tacguyxx

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398

Freitag, 2. Februar 2018, 12:24

Schön, dass es hier doch den ein oder anderen ernsthaften Hobby-Kraftsportler gibt.
Nun hab ich wieder mehr Zeit und Lust. Ich hoffe ich erreiche bald mal meine Traumzahlen.

Derzeitiger Stand:
Kniebeugen: 2x160kg (1x162,5kg)
Bankdrücken: 4x100kg
Kreuzheben: 2x190kg (1x200kg)

Ziel für dieses Jahr:
Kniebeugen: 2x180kg
Bankdrücken: 1x120kg
Kreuzheben: 1x220kg

Das alles bei einem Körpergewicht von 74-75kg.
Verfolge diese Zahlen bereits länger, es kam aber bei jeden Zyklus irgendetwas dazwischen. Prüfungen, Erkältung, gebuchter Urlaub oder was auch immer. Bei meinem Körpergewicht und diesen Lasten ist eine Unterbrechung von 1-2 Wochen ein Kraftkiller. Sollte ich sie aber mal erreichen (so war es zumindest bis jetzt immer) ist das wieder-erreichen relativ einfach. Ich habe z.B. auch die 160kg kurz vor meiner Abschlussprüfung gebeugt, obwohl ich da sehr unregelmäßig ins Studio kam. Genauso habe ich vorgestern 190kg gehoben, obwohl ich in den letzten 3 Monaten vl. 6-7 mal Zeit fürs Training hatte.
Bei rein kraftorientiertem Training (Muskeldichte erhöhen und intramuskuläre Koordination) ist der Körper sehr dankbar haha :D

strcat

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399

Freitag, 2. Februar 2018, 12:35

Mich würden da echt mal Deine Daten (Alter, Gewicht, KF-Anteil, Aktivitätslevel) und die für Dich erstellte Makronährstoffverteilung interessieren. Stammt der Plan von 'nem "echten" Ernährungsberater oder von so einem Instagram Lauch, der es geschafft hat, ein paar Gramm abzunehmen und so etwas ähnliches wie Muskeln sichtbar zu machen, und sich nun berufen fühlt, auf die "Ich mach dich Krass"- oder "I make you sexy"-Schiene aufzuspringen und "Trainings- und Ernährungspläne" für mehr oder weniger Kohle an den Mann zu bringen?

Ich bin mir nicht sicher ob ich die Daten noch alle habe, da das schon ~4 Jahre her ist. Der Trainer ist in Regensburg recht bekannt habe ich mir sagen lassen und erzielt - bei anderen - auch gute Ergebnisse.

Zitat


Nun, hier stellen sich mehrere Fragen:
  • Wie war der Ausgangszustand?
  • Welches Ziel stand im Vordergrund? Abbau von Körperfett oder Zunahme fettfreier Muskelmasse?
  • Wie genau hältst Du Dich an den Plan?
  • Trackst Du Deine Mahlzeiten?
  • Isst Du in der Kantine/Imbiss oder nimmst Du vorbereitetes Essen mit zur Arbeit?
  • Wie ist Dein Trainingsplan gestaltet (Gewichte, Cardio)?

Ausgangszustand war "etwas" Übergewicht (BMI von knapp 27 wenn ich mich recht erinnere) und im Vordergrund stand Muskelzunahme. Den Fettabbau hab ich mit Radfahren und Schwimmen in Eigenregie erreicht. Bis auf sehr wenig Ausreißer habe ich mich an den Plan gehalten; lediglich wenn ich beruflich verhindert oder krank war hat sich eine Trainingseinheit verschoben. Mein Essen mache ich immer daheim und nehme es mit, aber getrackt habe ich es nicht. Genaueres müsste ich raussuchen, sofern ich das überhaupt noch finde. Wirklich interessieren tut es mich ehrlich gesagt aber nicht mehr; mit 43 bin ich zu alt um mir deswegen Stress zu machen.
If you fall, i'll be here
--Ground

400

Freitag, 2. Februar 2018, 12:53

Rorschach, aus den Unterschieden unserer "Einstellung" zeigt sich mir, daß es nicht DEN Königsweg für alle gleichermaßen gibt, und das meinte ich ja auch von Beginn an. Den kann ich auch nicht durch ein "Optimum" der Nährstoffverteilung oder meinetwegen über das Tempo der Gewichtsabnahme definieren, sondern letztlich durch den langfristigen individuellen Erfolg.
Den haben wir offenbar mit unterschiedlichen Einstellungen erreicht - und hätten dabei auch nicht "tauschen" sollen.
Wenn meinetwegen meine Kohlehydrat-Verteilung wissenschaftlich überholt ist, mag das so sein - solange bei mir aber damit verbunden war, abends dann auch entsprechend "leichter", also auch insgesamt brennwert-ärmer zu essen, hat mir das geholfen.
Und die morgentlichen Kohlehydrate über Brötchen haben mir geholfen, längerfristig einen für mich "normalen" Tagesablauf auch im Job durchzuhalten, im Einsatz auch mal ein Schnitzelbrödel mitzuessen statt Grünfutter auszupacken usw.

Die Frage ist individuell auch unterschiedlich zu beantworten, ob das Anstreben des "Optimums" an Verteilung, Abnahme usw. für jeden gleichermaßen erstrebenswert ist: Essen ist ja auch ein Stück Lebensgenuß, nicht nur hochwissenschaftlich zu analysierende Brennstoff-Zufuhr. Du siehst ja im Kochthread, gegen welche Versuchungen ich da bestehen muß :)
Auch dieser Genuß hat seinen Eigenwert.

Und - ganz ehrlich - die Methode mit der Befolgung eines wissenschaftlichen Plans mit Tracken von Mahlzeiten usw. über die meinetwegen suboptimal genaue Einschätzung hinaus, dieses oder jenes sei jetzt mal fetter, brennwertreicher usw. als was anderes würde mir vermutlich schon mittelfristig auf die Nüsse gehen, Abnehmen soll ja Ziel sein (und das hab ich schließlich auch erreicht, wenn auch nicht auf "optimale" Weise), nicht Lebensinhalt.

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