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Dithmarscher

Hey löppt un löppt, af un an he fahrt ok!

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1

Mittwoch, 28. Juni 2017, 16:13

Testet Ihr Survival/BoB/Prepper Vorrat/Essen?

Moin Leute,

ich habe mal eine Frage, die mich schon länger interessiert:

Testet Ihr eure Lebensmittelvorräte bzw. euren Ernährungsplan?

Dose Thunfisch+Reis+Dose Tomaten... etc...
EPA/MRE etc...

In einer Notsituation ist es nun mal ja ziemlich mau mit "frischen" Obst/Gemüse und auch Tierischen von der Theke/Truhe.

Die Frage kam mir schon öfters, Jeder der mal eine Diät ernsthaft betrieben hat, sagen wir mal von 3500Kcal auf 2000Kcal, was grade mal ~2Döner(mit Alles) entspricht oder noch weiter runtergeht...

Oder wie Montag bei mir: "Mittag ist Safe, Großer Salat 2Tomaten, 1/2 Gurke, 1/2 Zucchini, Zwiebel, Olivenöl und Dose Thunfisch im eigenen Saft.... Denkst Thunfisch gab es nur noch in Öl." Das hatte sich dann Später auch etwas gerächt auf dem Klo.

Wieder zurück zu meiner frage, Trackt Ihr eure Kalorien die Ihr braucht zum Wohlfühlen ohne Schmerzen in den Muskeln, Geistigen Leistungsabfall zu haben?

Ist ja nicht einfach unter Widrigen Umständen gut zu bauen/sammeln/flüchten/kämpfen.

Beste Grüße

Kay

strcat

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2

Mittwoch, 28. Juni 2017, 16:49

Ich orientiere mich da grob nach dem Verfallsdatum; die ältesten Sachen werden zuerst gegessen und dann wieder aufgefüllt. Kalorien hab ich noch nie gezählt und auch noch nie eine Diät gemacht; das ist in meinem Fall auch nicht notwendig, weil ich i. d. R. acht Stunden am Tag in Bewegung bin und zweimal die Woche ins Trainig gehe.
The world is ready full of brain dead idiots. A zombi apocalypse will just give me an excuse to shoot them in the face.

Dithmarscher

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3

Donnerstag, 29. Juni 2017, 06:41

Moin,

ich glaube ich wurde fehl interpretiert.

Mir ging es nicht um MHD wälzen, sondern darum ob euer Speiseplan eure Kalorien deckt und ihr das getestet habt. Sowie auch die Verträglichkeit des Essens.

Beste Grüße

Kay

strcat

Profi

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4

Donnerstag, 29. Juni 2017, 10:01

Hi,
auch das nicht. Ich kauf das Essen, das mir schmeckt und Neues/Unbekanntes wird vorher probiert und dann entweder ausgesondert oder nachgekauft. Auf die Kalorien hab ich ehrlich gesagt nie geachtet, weil ich zur Not einfach eine weitere Packung aufmache. Mein Kalorienverbrauch hängt auch sehr vom jeweiligen Tag ab. Wenn ich Sonntags gegen Mittag aufstehe, verbrauche ich mehr als am Dienstag und Freitag wenn ich mit dem Rad 20km ins Training fahre.
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5

Donnerstag, 29. Juni 2017, 10:26

Hey,
ich habe mal eine Weile mein Essen getrackt mit MyFitnessPal. War sehr einfach und unkompliziert. Was man nicht wiegen konnte, wurde einfach geschätzt und falls mal etwas nicht in der Datenbank war oder die Angaben nicht stimmten, hat man sich einfach selbst ein Lebensmittel oder Gericht erstellt.

Ich bin 1,68 und wiege meist 72-75kg in schwereren Monaten auch mal 76-77kg. Ich hatte einen Bürojob und bin aber nun Student. Sitze also wieder nur rum. Ich betreibe Kraftsport, sprich Grundübungen machen 80% meines Trainings aus. Der Rest besteht aus Isolationsübungen und Übungen zur Verletzungsprävention. Ich hab mir den Verbrauch mal ausgerechnet für so eine Standardeinheit. Das kommt meiner Meinung nach aber nicht an die Realität heran. Damit ich Zulege muss ich mind. 3000kcal zu mir nehmen. Wenn ich mein Gewicht halten will bei einem Trainingspensum von 5-6 Stunden die Woche brauche ich so ca. 2500. Aufgefallen ist mir aber auch, je ungesünder die Lebensmittel, desto geringer sollte die Kalorienzahl sein. Das klingt nach "bro-science", kann aber mittlerweile einen Trend sehen. Phasenweise esse ich sogar unter 2000kcal, nehme aber trotzdem nicht ab. Das kann aber auch daran liegen, dass die Wochenbilanz dann eh gleich aussieht. Müsste mal wieder genauer hinsehen.
Soviel zu kcal tracken.

Wenn ich mir Nahrung für schlechte Zeiten zulege, dann auf jeden Fall gefriergetrocknete Gerichte. Die üblichen "Outdoor-Nahrungshersteller" kennen wir ja, eine Marke konnte ich auch zu genüge während der Bundesheer-Zeit probieren. Ich denke aber, dass es die Hersteller, die wir in den Supermärkten finden, auch tun. In Österreich haben wir zumindest mit Knorr einen sehr guten Hersteller. Bevor ich mir teure Outdoor Marken gönne, geh ich lieber zum Geschäft um die Ecke und nimm mir dort um ein paar Euro einen ganzen Karton. Natürlich brauche ich dazu Wasser, an Wasser mangelt es uns hier aber bei weitem nicht. Ich mich auch nie an einen Ort flüchten, an dem es kein fließendes Wasser gibt. Wieder, in Österreich sind wir sehr gut dran mit Bächen, Flüssen und Seen.

Noch etwas zu MREs und allgemein fix fertigen Gerichten, die nur aufgewärmt werden müssen. Auf Dauer kann man das Zeug nicht essen. Ich will nicht sagen, dass gefriergetrocknete Fertignahrung besser ist, aber feuchte eingeschweißte Nahrung, die bei Raumtemperatur gelagert werden kann, benötigt massivsten chemischen Eingriff um nicht schlecht zu werden. Gefriergetrocknete Nahrung muss auch konserviert werden, aber bei weitem nicht in dem Maße. Man brauch sich ja nur Erfahrungsberichte von Soldaten über MREs durchlesen.

Zur Kalorienmenge bei Nahrungsvorräten. Ich rechne mit 2000kcal Minimum pro Tag. Darunter wäre gefährlich. Darüber ist auf Dauer Luxus. Reine Trinkwassermenge würde ich mit 2 Liter im Winter 3 Liter im Sommer Minium ansetzen. Darunter auf keinen Fall, darüber geht immer. Je mehr Wasser desto besser. Ansätze wie, der Mensch braucht mind. 4-5 Liter oder bei US-Amerikanischen Videos oft 6 Liter zu trinken pro Tag, halte ich für lächerlich.


LG Stefan
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »tacguyxx« (29. Juni 2017, 10:27)


6

Donnerstag, 29. Juni 2017, 10:42

Tatsächlich orientiert sich unser Vorrat in der Speisekarte eh an unserer alltäglich Ernährung. Wir haben mindestens 2x10kg Säcke japanischen Reis in der Kammer. Meine Frau ist Japanerin, der käme es nie in den Sinn Reis im 500gr Päckchen zu kaufen. Außerdem haben wir viele eingelegte Gemüse Sorten, die gibt es in der japanischen Küche ebenfalls regelmäßig. Wenn ich Mal wieder abends später daheim bin stehen da ebenfalls etliche Päckchen Ramen in alles Sorten. Sphagettipackungen in Massen, Fertigsuppen, Indische Dal Suppen, Fischflocken usw. usf.. Der Vorteil an einer japanischen Ehepartnerin in diesem speziellen Fall. Vorratshaltung ist in Japan noch relativ normal (wenn man den Platz hat!!!), man lernt es sogar noch an den meisten Schulen.
Auch in diesem Katastrophen/Erdbeben Zentrum in Tokio wurden dazu Kurse und Broschüren angeboten.

Lange Rede, kurzer Sinn: Im Notfall würden eh nur die frischen Artikel wegfallen. Das lässt sich aber durch normaler konservierte Lebensmittel kompensieren. Von diesen Sürweiwäl und Notvorrat Gedöns halte ich nix, viel zu teuer. Also einfach die üblichen Produkte in erhöhter Zahl kaufen!

gearrillero

hier bleibt ich!

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7

Samstag, 1. Juli 2017, 17:51

Geil! japanische Survial Versorgung...wie ELITÄR :pinch: :love:

Ich bin der Meinung, normales Zeug beschafen und schön regelmässig aufkonsumieren.
Putz und Reinigungs Zubehör => WC Papier, Deos, Seife,...nicht vergessen; nicht für Unterwegs jedoch für Tauschhandel und Katastrophen

Nudeln, Sugos, Fisch in Dosen(je weniger Zutaten desto besser => Natürlicher/keine Konservierung...können bis zu 10Jahren halten, Stichwort Jahrgangssardinen)
Fett bzw. Öl, Salz und Zucker, Schokolade bzw. Kakao je höher der Anteil desto besser(bitte keine billigstdorfer MILKA oder sonster Dreck) Haltbare Wurst, Eingelegtes Obst, Gemüse bzw. Dosen oder aber auch Salate (Roterüben, Krautsalat,etc.), Mehl, Hülsenfrüchte (Bohnen, Linsen), Honig direkt vom Imker (hält sich im Kühlen Keller EWIG => aus Erfahrung weil mein Vater war Imker), Fertiggerichte in Dosen und ein paar im Trockenen Zustand, Nüsse und Kandirterfrüchte bzw. getrocknete Früchte, Bier, Wein, Alkohol in jeder Form und Farbe!

Hauptsache alles testen obs einem Schmeckt und bei einer guten Gelegenheit nachkaufen bzw. aufstocken. Wenn was nicht wegkommt, verschenken oder tauschen oder verkochen.
Ein Warenfluss muss gegebensein :thumbup:

ein nettes Rezept Pasta alla Huren :D so richtig KISS
https://de.wikipedia.org/wiki/Spaghetti_alla_puttanesca

Aja und noch was Luxus, is doppelter Moralboost 8) also auch an die Estereggs im Reallife denken :thumbup:
Gott sprach: "Es werde Licht!" Doch er fand die SUREFIRE nicht.

8

Sonntag, 2. Juli 2017, 04:03

Geil! japanische Survial Versorgung...wie ELITÄR :pinch: :love:


Du glaubst garnicht wie "krisentauglich" ein grosser Teil der japanischen Küche ist. Und elitär ist das sicher nicht, in D'dorf gibt es mehrere japanische/koreanische Supermärkte. Wenn man da in grossen Gebunden kauft geht das meist vom Preis. Und eingelegten Gemüse macht meine Frau häufig selber.
Aber das ist ja nicht das einzige was wir in der Speisekammer haben. Fast alles was du erwähnst haben wir auch. Bis auf Honig...der wird bei mir nie alt :D

gearrillero

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9

Sonntag, 2. Juli 2017, 08:15

Sehr super!

Zitat

Bis auf Honig...der wird bei mir nie alt :D

...du Süsser, DU! :pinch: ;)

Interessant auf jeden Fall wie sich das alles so auf Teiln bei den Japanern und in welchen Gebinden ihr kauft und lagert. Weil oft der Fall das was schlecht wird
oder dann muffig richt und keiner mags dann mehr essen.
Gott sprach: "Es werde Licht!" Doch er fand die SUREFIRE nicht.

10

Sonntag, 2. Juli 2017, 17:01

Ich habe es vor Jahren mal insofern getestet, als das ich mich eine Woche ausschließlich von Fertiggerichten (meist Erasco-Dosen und ähnliches) ernährt habe und zur Vitaminversorgung zusätzlich Äpfel und etwas Giersch und anderes Grünzeug aus dem Garten gegessen habe.
Am Ende der Woche muss ich sagen, ging es mir nicht besonders gut, was ich bei den Dosen-Gerichten auf den hohen Anteil an Geschmacksverstärkern schiebe. Egal wie die das nennen, bei den meisten ist was drin.
Ich persönlich vertrage das nicht gut, hab ich bei Reisen nach Ostasien gemerkt, wo das Zeug in allen Küchen recht schmerzfrei eingesetzt wird.

Als Konsequenz habe ich seither weniger Fertiggerichte und deutlich mehr Nudeln und Reis im Vorrat. Das wollte ich erst nicht, weil man zur Zubereitung Wasser und mehr Brennstoff braucht.
Aber Nudeln und Reis sind billig, können in großen Mengen eingelagert werden und machen satt.

Nach meiner Erfahrung sind die Kalorien gar nicht so ausschlaggebend, sondern das Sättigungsgefühl. Wenn man mal ehrlich ist, schleppen die meisten Europäer genug Kalorienreserven für mehrere Wochen mit sich rum.
Was die Arbeits- und Konzentrationsfähigkeit beeinträchtigt ist nicht Kalorienmangel, sondern Hungergefühl und fehlende Kohlehydrate.
Wobei man sich in gewissem Maße an Hunger gewöhnen kann.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Mc Bain« (2. Juli 2017, 17:02)


11

Sonntag, 2. Juli 2017, 18:53

Dass Dosengerichte einen hohen Anteil an Geschmacksverstärkern beinhalten, wage ich zu bezweifeln. Dort und da sind Geschmacksverstärker drin, aber die Menge des Geschmacksverstärker ist immer auf die Menge der Nahrung und in wie weit der Geschmack tatsächlich aufgepeppt werden muss abgestimmt. Salz, Zucker und Fett sind genauso "Geschmacksverstärker" und eine hohe Menge an Salz im Essen verkraftet auch nicht jeder Magen. Das kann zB bei Dosengulasch schnell mal vorkommen.

Ich weiß nicht wo du da in Ostasien gewesen bist, aber üblicherweise, wenn man nicht zufällig einen sehr westlich angehauchtes Gericht isst, wird da so gut wie nichts zusätzlich verstärkt. Das haben sie durch ihre Vielfalt und frische der Gewürze nicht nötig. Glutamat ist korrekt eingesetzt auch nichts schlimmes. Wir haben ganz in der Nähe einen Asiaten dessen Aushängeschild "Glutamat-freie Küche" ist und ich merke nur einen geringen Unterschied zu den anderen Asiaküchen. Es ist eben nur das i-Tüpfelchen.

Kohlenhydrate machen eben NICHT satt. Fett macht satt. Proteine machen satt. Kohlenhydrate kann man in riesen Mengen vertilgen und sind auch ziemlich schnell wieder verbrannt, was in Notsituationen deutlich gegen Kohlenhydrate spricht. Deswegen sind beim Wettlauf zum Südpol auch keine Reiskörner und Nudeln eingepackt worden, sondern Speckwürfelchen. Es gibt auch genug Langstreckenläufer die sich Avocados oder dergleichen einstecken und keine Kohlenhydrat-Gels wie es der typische Amateursportler macht.

Das Sättigungsgefühl sagt mir nicht wie viel Energie mein Körper tatsächlich benötigt. Nur weil mein Magen bereits massivst zusammengezogen ist und in weiterer Folge weniger Platz darin ist, heißt das nicht, dass ich deswegen weniger Energie benötige. Ein Muskel und Fettabbau ist die Folge. In solchen Situationen eher Muskelabbau als Fettabbau. Es stimmt, dass es beleibtere Menschen besser haben, wenn es mal knapp wird mit dem Essen, aber sie haben meist auch mehr Muskelmasse und verlieren diese auch genauso.

Das Hirn benötigt Kohlenhydrate, ja, aber bis unsere Speicher tatsächlich leer sind, brauch es etwas mehr. Konzentrationsschwächen werden meist durch zu langes durchgehendes Arbeitn ausgelöst und nicht durch Mangel an Kohlenhydraten oder gar Sättigungsgefühl. Wann schläft jeder Student ein? Nach dem Mittagessen. Wann hat man das Konzentrationshoch? Morgens. Ist sie höher wenn ich frühstücke oder wenn ich nichts esse? Sie ist mit leerem Magen höher, da die meisten kohlenhydratreich frühstücken wie Gebäck, Müsli und Co. Der Magen muss arbeiten und die Folge des Insulinpeaks ist wieder Müdigkeit. Ich habe das bei mir ausreichend getestet und lasse das Frühstück seither aus und bin deutlich leistungsfähiger.

Bunkern würde ich: Nüsse, Nüsse und Nüsse, Reis, trockene Wurst, Dosengerichte, gefriergetrocknete Gerichte, Suppenwürfel, eingelegtes Gemüse

Keine Nudeln, Getreide oder MREs
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Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »tacguyxx« (2. Juli 2017, 23:06)


12

Sonntag, 2. Juli 2017, 20:03

Nudeln und Reis kann man vorwässern und dann nur noch warm machen, um Brennstoff zu sparen.


In Parmesan und Sojasauce sind natriumglutamat natürlich drin. Deswegen wird's überall draufgestreut.

gearrillero

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13

Sonntag, 2. Juli 2017, 21:58

Sehr interessante Erfahrungen und Ideen....Endlich wieder ein NÜTZLICHES THEMA! :love:

Tacguyxx => Frage zu Haferflocken??
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14

Sonntag, 2. Juli 2017, 23:02

Haferflocken wenn dann nur in geringen Mengen. Genauso wie Schwarzbrot, Weißbrot oder sonstiges Gebäck. Getreide sollte maximal als kleine Beilage konsumiert werden. Vielen geht es beim Konsum von zB "Ach so gesundem Vollkorn" nicht besonders gut. Verdauungsprobleme, Magenschmerzen usw. bei den eher Empfindlichen. Es ist ganz einfach nicht leicht verdaulich und es sind gewisse Stoffe (bitte selber einlesen) im Getreide die der menschliche Verdauungstrakt nicht verarbeiten kann bzw. der sich schlecht auf den Körper auswirkt. Wer genaueres darüber wissen will muss sich die Infos von seriösen Internetseiten oder Büchern holen. Ich weiß darüber nur sehr oberflächlich bescheid, aber ich weiß was ich essen soll, was nicht und in welcher Kombination. Meine Quelle lebt aber auch mit mir in einer Wohnung und sie hat es wiederum von deutschen und österreichischen Ernährungsexperten über die Sport-Uni Salzburg gelernt.
Eine gute Quelle wäre GoKo Fitness auf Youtube. Der Mann ist wie ein wandelndes Lexikon. Sehr sehr sehr gute Videos über Ernährung und er geht auch genauer auf einzelne Stoffe ein wie z.B. Gluten. Er macht das alles in Verbindung mit Studien, die er in der Videobeschreibung verlinkt.
Zurück zu Haferflocken. Laut Experten soll sich Verdauung des Menschen noch nicht angepasst haben. Dauert anscheinend etwas länger als ein paar Tausend Jahre. Das ist auch einer der Gründe für die vielen Verdauungstrakt-Erkrankungen und Krebsarten bzw. ist der Darm meist die Quellen allen Übels.

Ich selbst bin mit Haferflocken nicht wirklich klar gekommen. Bei übermäßigem Konsum von Haferflocken, Brot und anderem Gebäck ziehe ich ziemlich viel Wasser und sehe auch danach aus. Ich fühl mich dann unwohl und bringe auch nicht die Leistung die ich bringen könnte. Sobald ich die Kohlenhydrate reduziere bzw. diese über Gemüse und Obst konsumiere, Fleisch, Fisch, Geflügel (alles unverarbeitet, maximal durch den Fleischwolf gedreht) mit Maß und Ziel konsumiere und dann noch ein paar gesunde Fette über Nüsse, Öl, Eier (Eiweiß und Fett in perfekter Kombination) fühl ich mich fit und ausgeglichen und komme mit wesentlich weniger Kalorien aus bzw. komme sehr gut mit meinem Gesamtumsatz an Kalorien aus und muss mich nicht ständig überfressen damit ich satt bin.

Genau SO würde ich dann auch meine Reserven auslegen. Mit Tonnen an Nudeln und Getreide versaut man sich den Körper. Es gibt wesentlich besseres und Energiereicheres. Reis habe ich im letzten Post mit dazugeschrieben, da er trotzdem noch 1000mal besser ist als Nudeln und das bisschen enthaltene Eiweiß gut vom Körper verarbeitet werden kann oder anders gesagt, mit dem kann er etwas anfangen. Nicht jedes Eiweiß ist gut. Es gibt genügend Eiweiß-/Proteinriegel Hersteller die ihre Eiweißanteile aus zB Kollageneiweiß beziehen. Da könnte man auch Gummibärchen essen. Das wäre auch eine Idee. Das man zumindest ein paar Dosen hochwertiges Proteinpulver stehen hat. Gerade der Mangel an Fleisch bzw. dem Protein aus Fleisch würde uns zu schaffen machen.

Edit: Fast vergessen. In weiterer Folge wären Gemüsesamen und das benötigte Wissen auch eine gute Idee.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »tacguyxx« (2. Juli 2017, 23:08)


15

Montag, 3. Juli 2017, 08:39

Moin.
Ich nutze meinen Vorrat regelmäßig. Rotationsprinzip und bevorratet wird nur das, was sowieso auch gegessen wird. Ein paar Dinge kommen dazu: Milchpulver, Nahrungsergänzungsmittel(Vitamine und Co) und tatsächlich ein paar gefriergetrocknete Gerichte, die ich aber dann Outdoor auch mal esse.
Ich tracke meine Energieaufnahme immer mal wieder. Übrigens hiermit: http://fddb.info/
Und dazu mal die Leistungsaufnahme berrechnen. Mit dieser Kombination geht dann auch Gewichts- und Energiekontrolle ganz gut. Ich empfehle da gerne das Buch "Fettlogik überwinden". Auch für Normal- oder Untergewichtige ist das lesenswert.
Ich halte inzwischen ein leichtes Übergewicht, hatte aber schon 30 KG mehr auf der Waage. Die Ernährungsumstellung war auch bei der Notvorratshaltung spannend und hilfreich.
Und um auf den Notfallvorrat zurückzukommen: Ich vermute das meine körperliche Leistung eher erhöht werden muss. Frische Nahrungsbeschaffung, Wasser schleppen. Brennholz besorgen usw. Das muss man dann auch mit einplanen.
Gruß
Ugorr
per aspera ad astra

Kursprophet

Anfänger

Wohnort: überall Bäume

Beruf: ja sicher

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16

Dienstag, 22. August 2017, 18:02

Hab gerade mein Vorratsregal wieder ein bischen aufgefüllt weils mal wieder zeit war , ich verbrauche das eben auch alles im normalen Alltag da ich nur Dinge einlager die ich auch wirklich regelmäßig eh esse, kommt ein echter Notfall wo ich mich nur aus dem Vorratsregal ernähren muss kann ich zumindest sicher sein das ich damit dann auch gut zurecht komme !

Als Notnahrung für Unterwegs ist bei mir der gute alte ``Natokitt`` die Nummer1 ( Kartoffelpüree ), billig , top verpackt , sehr ergibig und mit wenig Aufwand und ohne Wasserverlust Ratz Fatz ohne Garprozess zuzubereiten man muss nur genügend dabei haben um ihn eben zu verfeinern wie zb Salz , Kräuter, Instandbrühe, Muskat,... oder auch einfach eine Dose Erbsen mit rein o.ä.
Heisses bzw warmes Wasser reicht und es ist sofort fertig.
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Für den Vorrat Zuhause ansich möchte ich mal darauf hinweisen das man eigentlich gar nicht genügend Gewürze da haben kann , hab mir erst kürzlich Gewürzmischungen im Pfund oder Kilopack bestellt weil sie dann einfach deutlich günstiger sind als wenn man übliche 50-100 Gramm Portionen kauft !
Wenn man also weiß welche Gewürzmischungen einem schmecken dann lohnen sich wirklich Kilopakete preislich betrachtet und gut gelagert halten die auch locker ein paar Jahre .

Ein guter Rub oder Kräuter und Gewürzmischungen wie für Curry , Gulasch , Gyros, Kräuterbutter , Bratkartoffeln ...können einen gehörigen Unterschied machen gerade wenn man nur eine eingeschränkte Produktpalette zur Wahl hat oder Nahrungsmittel zur Ergänzung zusammensucht -fischt -jagd ...

Wie kostbar Gewürze sein können merkt man meist erst wenn sie wirklich alle sind und dabei auch nicht Dinge wie Salz Rohrzucker Honig Speiseöl usw usw vergessen , hält alles wirklich lange und kostet nicht die Welt davon mal etwas mehr ins Regal zu schmeißen . ;)

Irgendwelche Berechnungen mache ich allerdings nicht , sollte ich vielleicht mal mit anfangen wobei mir aber generell der Gedanke ``iss worauf du am meisten Lust hast`` aber nicht verkehrt vorkommt !
Si vis pacem para bellum

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kursprophet« (22. August 2017, 18:04)


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