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Donnerstag, 5. Januar 2017, 08:02

Beratung: Izula 440 vs. Enzo Necker

Moinsens!

Ich möchte mir ein griffloses Neckknife zulegen, welches ich IWB tragen kann. Ich liebäugel mit den beiden benannten, wobei das Enzo als Scandi daher kommen soll.

Ich habe Google bestimmt schon 75% seiner Informationen abverlangt die ich zu beiden Messern finden konnte, aber erfahrungsgemäß wisst ihr oft mehr.

Kann jemand einen Vergleich anstellen? (auch ohne Rücksicht auf Scandi, wenn nicht anders vorhanden)
Welches Material ist das bessere?
.... ?

Für mich soll es die Lücke zwischen meinem Vic Cadet und dem F1 schließen. Also keine aussergewöhnlich harten Arbeiten oder 'Batoning' (lol), sondern nur ein kleines Fixed für jeden Tag.

Danke und viele Grüße von
Valdez
Diskutiere nicht mit Idioten! Zuerst ziehen sie dich auf ihr Niveau und dann schlagen sie dich mit Erfahrung.

2

Donnerstag, 5. Januar 2017, 08:59

Hallo Valdez,

ich weiß zwar nicht, ob Dich das weiter bringt, aber ich kann das Enzo Necker mit Flachschliff mit dem Esee Izula II vergleichen. Beide mit Griffbeschalung. Da Du die beiden Messer ohne Griffschalen nutzen willst, lasse ich die Ergonomie mal außen vor.
Die Klingengeometrie wirkt auf den ersten Blick so ähnlich und ist doch so unterschiedlich. Die Micro-Schneidfase des Enzo schneidet um Längen besser, was natürlich auch der fehlenden Beschichtung und der geringeren Klingenstärke geschuldet ist. Ich denke das wird beim Scandi noch stärker ausgeprägt sein. Außerdem hält das Enzo die Kante erheblich länger. Edit: habe eben erst gesehen, dass Du ja die 440C-Version des Izula willst, deshalb nehme ich die Aussage zur Schnitthaltigkeit zurück, da ich sie nicht bewerten kann. Ich hoffe mein Post macht jetzt überhaupt noch Sinn :nailbite:

So, das wars dann eigentlich schon. Zusammenfassend kann man mMn sagen, dass der > doppelte Preis des Izula keinen Mehrwert gegenüber dem Enzo erbringt. Da würde ich mir lieber ein Necker Scandi UND ein Necker mit Flachschliff holen.



Grüße
Jan
One is none and two is one

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Idox« (5. Januar 2017, 09:07)


3

Donnerstag, 5. Januar 2017, 09:48

Dem ist wenig hinzuzufügen. Außer, nur damit du es mal gesehen hast und später nicht sagt, ach hätte ich mal ...
Es gibt gerade ein Thema zum BE-X Shortcut Fieldcraft Mini, welches mit Flachschliff oder Scandi in 440C nur 29,90 EUR kostet.



Es hat dünne G10 Griffschalen und ist ohne Griffschalen alles andere als schön. Alles weitere siehe verlinktes Thema.
Da findest du auch ein Vergleichsfoto zum Enzo Necker:



Ich finde das Enzo Necker mit den schicken Micarta Griffschalen und der für die Preisklasse tollen Lederscheide richtig klasse. Ich habe große Hände, halte es mit 3,5 Fingern und mit einem kleinen Lanyard liegt es sicher in der Hand. Am Feuer sitzen und schnitzen macht damit richtig Spaß. Aber als EDC ist es selten dabei, weil mir die Klinge im Alltag häufig zu kurz ist.
Klar ist ein fixes Enzo Necker "mehr Messer" als ein Vic Cadet, aber der Unterschied bei der Klingenlänge ist gering (Vic 63mm, Enzo 70mm). Das BE-X Shortcut Fieldcraft Mini habe ich noch nicht lange, aber es bietet mir mit 85mm doch deutlich mehr Klingenlänge. Allerdings mag ich es ohne die dünnen Griffschalen nicht und es ist ohne auch alles andere als schön (verlinktes Thema).

Mit dem ESEE Izula in 440C habe ich lange geliebäugelt, aber da ich auch noch die Griffschalen wollte, war es mir mit > 100,- EUR einfach zu teuer.

4

Donnerstag, 5. Januar 2017, 10:48

Enzo Necker - Flachschliff oder Scandi

Kann mir jemand erklären, welche Version für welche Arbeiten besonders geeignet ist?

IronDice

angehender Misanthrop

Wohnort: far away from the place I was born

Beruf: untactical bit and byte keeper

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5

Donnerstag, 5. Januar 2017, 10:55

Tach auch,

Enzo Necker - Flachschliff oder Scandi

Für feine Schneidaufgaben würde ich zum Flachschliff greifen, was bei einem Messer dieser Größenordnung wohl eher anfällt.
Scandi ist dann gut wenn Du mehr Fleisch auf der Klinge haben möchtest, zum Hebeln, Hacken oder sonstige eher schwerere Aufgaben.

MfG, IronDice

6

Donnerstag, 5. Januar 2017, 14:39

topp erklärt :)

7

Donnerstag, 5. Januar 2017, 14:42

Der Scandi auf Null (also ohne Fase, dürfte beim Enzo so sein) ist ein typischer Holzbeißer und beim Schnitzen meine erste Wahl. Das meiste andere, vor allem Lebensmittel zu schneiden, kann der Flachschliff besser. Deshalb hat mein Enzo Necker auch den Flachschliff. Dadurch, dass dieser sehr fein ausgeschliffen ist, schnitzt es sich auch damit nicht schlecht. Ein richtiger Scandi beißt aber nochmal anders ins Holz.

Wichtig: Scandi ist nicht gleich Scandi und Flach nicht gleich Flach. Das unterscheidet sich je nach Hersteller enorm und hängt auch von der jeweiligen Stahlart ab. Enzo kann aber beides sehr gut.

8

Donnerstag, 5. Januar 2017, 22:28

Danke erstmal für eure Meinung. Auch den Tipp mit dem BE-X, was durchaus ins Beuteschema passt. Der schmale Griff ist eher zuträglich, aber die zusätzlichen 2 cm finde ich schon zuviel, denke ich.

Wenn noch jemand etwas weiss, immer her damit.

Ich würde sonst sagen; das Enzo führt.
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9

Donnerstag, 5. Januar 2017, 22:45

Was das Izula wohl teuer machen dürfte, ist der Ruf des Unternehmens und die besondere Warranty, sofern die auch für die kleine Ameise gilt. Ansonsten sehe ich da persönlich auch Enzo in Sachen Preis-Leistung zwischen den zweien. Aber Necker ohne Griffe? Hm ...

10

Donnerstag, 5. Januar 2017, 23:12

Naja, Paracord Wicklung .....
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Smokehead

Value Gear Nut

Wohnort: Oberpfalz

Beruf: Student

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11

Donnerstag, 5. Januar 2017, 23:36

Von meiner Seite +1 fürs Enzo Necker. Haptisch für meine Hände (9) ein Traum und in der Flachschliffversion sehr schön dünn hinter der Schneide, nicht umsonst hat das Messer den Spitznamen "Enzo Laser" abbekommen.
Dazu kommt der Preisvorteil ggü. dem Esee ;)
Wie Idox schon meinte, ich würde mir beide Versionen kaufen und sehen welche für die angedachten Aufgaben besser passt. Ich trage übrigens mein Necker auch IWB, aber MIT Griffschalen, ohne Probleme.

Grüße, Smokehead 8)
suck less.

12

Donnerstag, 5. Januar 2017, 23:37

Sicher teurer als Enzo oder Izula, aber für mich ist der Lückenfüller zwischen F1 und Vic ein Fällkniven WM1...

13

Freitag, 6. Januar 2017, 03:52

Was das Izula wohl teuer machen dürfte, ist der Ruf des Unternehmens und die besondere Warranty, sofern die auch für die kleine Ameise gilt.

Für die Ameise generell schon, aber ESEE schränkt diese bedingungslose Garantie für alle ESEE-Edelstahl-Messer ein und du willst ja - wenn ich richtig lese - wenn Izula, dann in 440C. Quelle outdoormesser.de:

Zitat

Garantie-Einschränkung bei ESEE-Edelstahl-Messern: ESEE schränkt seine "ohne-wenn-und-aber"-Garantie bei allen Edelstahl-Messern durch den Zusatz 'bei bestimmungsgemäßem Gebrauch' ein, darunter fällt ausdrücklich nicht Batoning oder mutwilliges Abrechen der Klingen....(da Edelstahl spröder und weniger flexibel als Carbonstahl ist)

14

Freitag, 6. Januar 2017, 08:07

Jo ... dann ist hier wohl das günstigere Necker vorn. Danke für die Info :-)

15

Samstag, 7. Januar 2017, 10:16

Das WM1 hatte ich auch überlegt, wird aber für meinen Zweck zu teuer. Zumal ich noch eine Kydex kaufen müsste.

Es wird wohl das Becker Necker Scandi werden. Das Plus an Stabilität nehme ich gern mit und was ich so sehen konnte macht der Anschliff trotzdem einen guten Job.
Wenn ich es in der Hand halte muss ich nochmal drauf rumdenken, ob die 3,2mm Klinge mit Paracord eine gute Idee ist. Aber dass muss ich eben live sehen.

Auch wenn ich nicht viel zum Material in Erfahrung bringen konnte scheint mir das 12c27 ja einen guten Ruf zu besitzen. Wenn dazu noch jemand etwas weiss, speziell mit der Enzo Verarbeitung, freue ich mich.

Verschlafene Grüße vom
Valdez
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